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Übelkeit seit über einem Monat- was tun

Tdell?aw84 hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal..

kurz ein paar Informationen zu mir- bin eine junge Frau(noch keine 30, was nicht heißen soll, dass man ab 30 alt ist ;-D ), arbeite seit ca. 2,5 Jahren im sozialen Bereich.

Seit ca.1- 1,5 Monaten habe ich das Problem, dass ich mittlerweile sogut wie jeden Tag unter Übelkeit leide. Zum Erbrechen ist es noch nie gekommen, einfach das unangenehme Gefühl- alles kommt hoch, auch wenn ich sehr wenig bis gar nix gegessen habe.Dafür aber starke Blähungen und auch Durchfall.

(Ich hatte noch nie davor irgendwelche Probleme mit meinem Magen. )

Vor ca. 2 Monaten war ich bei meinem Hausarzt, weil s mir psychisch nicht mehr so gut ging(hat verschiedene Gründe gehabt), er hat mir in 5 min. antidepressiva verschrieben, ohne groß nachzufragen, was genau dahinter steckt. Als ich nach einer Überweisung zu einem Psychotherapeuten fragte, winkte er ab, und sagte- sie seien alle überlastet, ich würde frühstens in einem halben Jahr einen Termin bekommen, und wer weiß, ob ich den Termin/einen Psychotherapeuten dann überhaupt noch brauche. Ich solle die Pillen schlucken, sonst komme ich da nicht raus.. Und hat mich für paar tage krank geschrieben.

Die Medikamente habe ich nicht genommen, die er mir verschrieben und auch mitgegeben hatte.. (hatte ich ihm auch gleich gesagt, dass ich dagegen bin und es nicht tun werde)

Nach den paar Tagen(es waren insgesamt dann 2 wochen inkl. Urlaub) ging es mir psychisch besser, es hat sich einiges auch beruflich geregelt, was davor eine große Belastung war(und nach den Burnout-Testergebnissen aus m Internet hatte ich Verdacht darauf..)

Aber dann.. kurz darauf kam eben die Übelkeit.. und wie gesagt- mittlerweile jeden Tag, besonders nach der Arbeit. Mein Gefühl sagt mir, dass es psychosomathisch bedingt ist.. Allerdings möchte ich nicht noch einmal zu meinem Hausarzt gehen, weil ich keine Medikamente nehmen will.. andererseits ein halbes Jahr auf einen Termin beim Psychotherapeut warten ist auch irgendwie nicht die Lösung.. Und eigentlich ja.. wehr ich mich noch dagegen, rede mir ein, ich würd s nicht brauchen, sehe aber schon irgendwo, dass ich da alleine nicht rauskomme...

Meine Frage wäre- hatte jemand schon ähnliche Probleme mit dem Magen gehabt, psychosomathisch bedingt? Wie seid ihr damit umgegangen? Kriegt man auch schon so körperliche Beschwerden ohne Medikamente und oder Psychotherapie in den Griff, was gibt es da für Möglichkeiten?

Würd mich über eure Antworten freuen :-)

Lg Tella

Antworten
muuska"tnusxs


Der Magen und auch der Darm sind so ziemlich die ersten Körper"teile" die sich bei psychischen Störungen oder Erkrankungen melden. Das ist ganz natürlich. Das Bauchgefühl hat immer ganz viel mit der Psyche zu tun. Und da sich die Psyche nicht melden kann, wenns ihr nicht gut geht, muss das der Körper übernehmen. Also ja, wenn der Hausarzt absoulut nicht feststellt, ist es meistens psychosomatisch.

Also das man immer 6 Monate auf eine Therapie warten muss, kann man nicht so verallgemeinern. Die Therapeuten sind überlaufen, das stimmt und wenn du einen Therapeuten anrufst und der sagt dir er hat erst in 6 Monaten Platz, dann ist das so. Aber wenn du 6 oder 7 anrufst wird es bestimmt einen geben, der sofort einen Platz hat oder vielleicht in einem Monat. Da sagen, weil man 6 Monate warten muss mache ich das jetzt nicht, ist nicht berechtigt.

Du kannst z.B. hier suchen: [[http://www.therapie.de/psychotherapie/]]

Du kannst die Medikamente natürlich mal probieren, aber damit lösen sich wahrscheinlich keine Probleme auf. Wenn du in deinem Urlaub keine Magenprobleme hattest und danach dann wieder, dann scheint es dir mit deiner Arbeit ja nicht so ganz gut zu gehen, oder bist überarbeitet?! Gerade der soziale Bereich ist ja sehr anstrengend.

Wenn das so ist, geht es ja gar nicht so darum das die Magenprobleme aufhören, sondern Mittel und Wege finden wie man arbeiten und etwas leisten kann, sich aber auch zurücknimmt, sich schont und sich auch Regenerationszeit nimmt, wenn der Magen sich wieder meldet. Und wenn du da gar keinen Weg siehst oder weißt, was du tun sollst dann ist eine Psychotherapie eine super Sache. :)^

Also die Antwort auf deine Frage ist, entweder selbst herausfinden wo das Problem liegt und dann neue Wege finden, wie man mit der Situation umgeht. Wenn du da absolut keinen Ansatz findest, begib dich in Therapie. Dafür ist sie da.

@:)

T<el.lax84


Hallo Muskatnuss,

danke für Deine Antwort.

ALso- vom Arzt ist nix diagnostiziert, weil auch nie untersucht.

Ich kenne mich einfach, und weiß, dass das an der Psycho liegt..

Und das mit der Arbeit, wie gesagt- an sich ist die Belastung weniger geworden, und es hat sich einiges getan... trotzdem treten erst jetzt diese Beschwerden auf. Macht mir irgendwie Angst. Und ich rede mir ein- ich hab doch nix, wegen sowas geht man nicht zum arzt, sooo krank bin ich doch nicht *Seufz*

Und es sind einige Sachen, wo ich selbst genau weiß, dass ich daran arbeiten muss, und ja.. im Prinzip.. denke ich- z.B. neue Arbeitsstelle suchen- wäre dann weglaufen von Problemen. Und ich will sie lösen...

Und noch zu Medikamenten- wie gesagt- es geht mir besser, ich kann auch besser schlafen....

obwohl, wenn ich s mir recht überlege, denke ich- es könnte sein, dass man sich an so einiges einfach gewöhnt, und es irgendwann als "normal" ansieht...

Der Arzt sagte, dass es in den ersten Wochen zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen würde, bis sich der Körper auf die Medikamente eingestellt hat, und das will ich nicht. Und kann mir auch nicht leisten. Und wie Du auch schon sagst- es löst die Probleme nicht. Und es entsteht eine Abhängigkeit dadurch, und das wäre nicht der Sinn der Sache...

TUelula:8x4


waaah.... Eine Woche daheim gewesen wegen ner Entzündung, und alles war gut, überhaupt keine Beschwerden, und heute den ersten Tag auf der Arbeit- und es fing schon vor der Arbeit an- dieses komische Bauchgefühl... Und nach der Arbeit gehts weiter, nur noch schlimmer... Allein der Gedanke an die Arbeit löst schon Übelkeit aus, wobei ich aber gar nicht genau sagen kann, WAS genau an der Arbeit schlimm ist, oder was ich verändern möchte, würde, sollte...

Der Tag heute war auch ok, gab auch viele schöne Momente, und auf der Arbeit habe ich die Übelkeit komischerweise nicht, erst, wenn ich da raus bin, fängt s meistens an, und hält an, bis ich ins Bett gehe.. :(

Ich will nicht deswegen zum Psychotherapeut.. vor allem jetzt, wo s mir wirklich gut ging, dachte ich- ach, wird schon wieder... Von wegen...

:°(

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