» »

Psychoseangst mit starken Dissoziationen

kwerXtenkjefle hat die Diskussion gestartet


Hallo

Meinen letzten Beitrag hatte ich schon vor einer Weile erstelltund inzwischen hat sichauch einigesVerändert.

Meine immer in ungünstigen Situationen wiederauftretende Angst habe ich schon seit dem 15 Lebensjahr. Bin jetzt 21 und seit September 0/11 befindeichmich in einem seelischen Ausnahmezustand. damals durch mariuhana ausgelöst bekam ich massiveAngstzustände. Diese ließenmich Wochenlang nicht los. Zu keiner Sekunde. Jede Minute/ Sekunde Lebnsangst. dann begann meine Ausbildung (1 woche später), circa 700 Kilomter von meiner Heimat. Die folgenden drei Monate schaffte ich irgendwie rumzubekommen trotz meiner Ohnmachtsangstanfällen und der relativ harten Arbeit (Ausbildung als Koch). Konnte vieles zu der zeit mit alkohol betäuben. Dann begann ich über Psychosen zu recherchieren und ab Ende Nvember hab ich jetzt diese unbeschreibliche Angst vor Psychosen.

Ich beobachte meine Umwelt, und gleich sie immer wieder mit meinem laienhaften Wissen über Psychosen ab. Ganz extrem wurde es um Weihnachten, alsich mich einer Psychiaterin im Krankenhaus ambulant vorstellte, welche meinte es könnte der Beginn einer Psychose sein (diesen Verdacht begründete sie nur Aufgrund von meiner Fremdgefühle, welche ich eher der Depersonalisation zuordnen würde) Die Feiertage verbrachte ich in Angst und Schrecken, war schrecklich gelähmt, rief jeden Tag verschiedene Psychiatrien an, welcheimmer wieder meinten es sei bloß eine Angststörung. Außerdem verbrachte ich meine komplette Zeit um die Arbeit herum am laptop um zu lesen lesen lesen. dann kam am 07. februar mein Termin beitherapeuten, welcher vollem Ernstes zu mir sagte ich sei Gesund, sollte mich doch nicht so haben undmich beruhigen. Die Fremdgefühle sind Abwehrmechanismen vom Körper entspann dich... Für eine dauertherapie hätte er keine Zeit. Solebte ich weiter zwischen dem Wunsch in eine Psychiatrie zu gehen und der Angst meine Ausbildung´zu verlieren. Spontan besserte sich das ganze etwas, als meinLapzop kaputt ging und ich auf Berufsschule musste, ins Internat. Depersonalisation verschwand beinahe ganz (außer abends)Jetzt habe ich aber immer wieeder mit mir selbst zu kämpfen. bin sehr schnell angegriffen, meine Stimmung schwankt hoch und runter. bin in derBerufschule extrem unmotiviert, abgesehen von manchen Momenten. Nächster Besuch in der Psychiatrie kam der nächste dermeinte,meine Angst psychotisch zu sein sei berechtigt zumindest teilweise. wieder bekam ich eine MengeTelephonnummern, welche ich schnell abtelephonieren soltte, und wiedereinmal hat niemand einen Termin frei.

Gestrn ist etws neues dazugekommen, ich lag im Bett und konnte nicht schlafen. vor meinen Augen sind immer wiederunzusammenhängende Bilder erschienen die ich nigendwo,auch beim längeren Überlegen zuordnen konnte, ich sah dies alsden Bewis meiner Psychose und drehte dieNacht komplett am Rad

Allgemein kann ich sagen, dass seit Februar es mirimmer besser geht,und ich auch angstfreie Momente habe. Aber es sind immer wieder diese heftigen Rückschritte, voller Angst und Verzweiflung, bin auch sehr unsicher, und fühl mich schlecht aufgefangen. Hat jemand eine Idee was es sein Könnte, wasin mir vorgehen könnte? Oder auch einen konkreten Psychosegegenbeweis? Mir wurde oft gesagt, ich hätte ja eine intakte realitätsprüfung, doch in der psychiatrie wurde mirgesagt, andauerde Angstzuständekönnen auch psychotischer Natur sein...

hat jemand vieleicht schon mal ähnliches erlebt? Gibt es da eine konkrete Hilfe? Muss ich vielleicht nur abchalten und der film in meinem Kopf ist nur Zeugniss einer siebenmonatlichen permanenten Überreizung?

ich bedanke mich für hilfreiche Antworten

Gruß

Antworten
kNerteNnkexle


achso, kann es in diesen Fällen auch zu chronifizierungen kommen?

kBertenDkele


hmm vielleicht nicht das richtige forum

dXista<nce x1


Achja und ich bin Hypochonder.

Das hast du im Januar hier in einem anderen Thread geschrieben.

Ich denke, dass DAS dein Problem ist. Vllt. bist du auch übersensibel. Ich würde dir raten, dich EINEM Arzt anzuvertrauen, sei es dein Hausarzt. Indem du zig Ärzte konsultierst, wird deine Angst sich steigern.

Ich erlebe dich hier wie eine Krake, die nach allen Seiten Hilfe sucht.

Komm erst mal runter und geh den Schritt. Sprich mit EINEM Arzt. Es gibt Medikamente (sofern du sie noch nicht nimmst), die dir sicher helfen werden. Und melde dich zu einer Therapie an, auch wenn die Wartezeiten lange sind. Es lohnt sich immer.

Hast du Menschen in deinem Umfeld, mit denen du über deine Ängste reden kannst?

Alles Gute. *:)

K;ylinxn


Ich habe den Eindruck, dass die Angst, psychotisch zu werden, dir deutlich mehr Leiden verursacht als die Symptomatik selbst.

Gegen Dissoziationen an sich (dazu gehört die Depersonalisation) kann man schon so einiges machen. Psychotherapie, Stressquellen erkennen lernen und rechtzeitig gegensteuern, Medikamente (hier vor allem Neuroleptika), Skills-Training, Dairy Cards, ...

Im Übrigen ist es sehr hilfreich, wenn man nicht so ne Panik schiebt. Ich lebe seit über 10 Jahren mit Dissoziationen verschiedenster Art und seit ich keine Angst mehr davor habe, sondern sie einfach so annehme, wie sie eben kommen, lebe ich deutlich besser damit. Auch mit Depersonalisation 24/7. Und mit einer ordentlichen Portion Humor kann es den öden Alltag sogar manchmal bereichern ;-)

Und es stimmt schon – Dissoziationen kann man relativ gut von Psychosen abgrenzen, wenn man schaut, ob die Realitätsprüfung intakt ist. Selbst Halluzinationen müssen noch nicht bedeuten, dass man psychotisch ist. Auch diese werden in Halluzinationen (Realitätsprüfung nicht mehr intakt) und Pseudo-Halluzinationen (Realitätsprüfung intakt) unterschieden.

hat jemand vieleicht schon mal ähnliches erlebt?

Zur Genüge, ja ;-)

Gibt es da eine konkrete Hilfe?

Siehe oben.

Muss ich vielleicht nur abchalten und der film in meinem Kopf ist nur Zeugniss einer siebenmonatlichen permanenten Überreizung?

Möglich. Möglich aber auch, dass es etwas anderes ist. Das sollte doch ein Fachmann im persönlichen Gespräch entscheiden und nicht ein Laie per Ferndiagnose.

kmerte:nkxele


Erstmal danke für alle Antworten.

Ich hatte eine Zeit lang kein Internet, und konnte nicht mehr antworten.

Komm erst mal runter und geh den Schritt. Sprich mit EINEM Arzt. Es gibt Medikamente (sofern du sie noch nicht nimmst), die dir sicher helfen werden

Das versuche ich schon ne ganze Weile, Termin ist leider erst im April. Medikamente möchte ich ersteinmal nicht, solange ich keine Diagnose habe

Glücklicherweise habe ichh Menschen mit denen ich reden kann. Komischerweise erleben diese mich als itelligent und gefestigt, sagen mir auch, dass sie auch mal so fest auf dem Boden stehen wollen wie ich. ":/

Gegen Dissoziationen an sich (dazu gehört die Depersonalisation) kann man schon so einiges machen. Psychotherapie, Stressquellen erkennen lernen und rechtzeitig gegensteuern, Medikamente (hier vor allem Neuroleptika), Skills-Training, Dairy Cards, ...

sind das nicht alles Dinge, die helfen können, mit der DP umzugehen? Gelingt es auch dadurch sie vielleicht loszuwerden? (wenn auch nur temporär)

Dass man gut den Alltag bewältigen kann, hab ich auch schon gehört, was mir nur so schwer fällt zu verstehen, ist, wie man denn glücklich sein kann, wenn man das Gefühl hat,man verliere sich selbst,man sei nicht mehr da.

Mir geht es schon deutlich besser, aber die dauerhafte Müdigkeit sind noch da. Außer, dass ich noch ziemliche Stimmungsschwankungen habe. Womöglich auch Depressionen, fühl mich meiner Gefühlswelt ziemlich ausgeliefert.kann mir auch schlecht vorstellen, dass ne Therapie in meinem Fall helfen kann. Naja ich lass mich überraschen, vielleicht nimmtmich ja der nächste Psych. ernster :)D

Danke nochmal für die antworten

H=elxlas


hallo kertenkele, mir geht es genau so wie dir :-) im moment nicht so stark, aber meine grösste angst war auch immer eine psychose zubekommen oder schizophren werden, ich weiss es ist wie ein teufelskreis, da ich auch ein hypochonder bin, steigerte ich mich auch regelrecht da rein, mit voller angst, grosser fehler gewesen, solche leute wie ich und du(allso allgemein leute die an depressionen und ängsten leiden) sollten nicht nach krankheiten googeln, man schneidet sich nur ins eigene fleisch.

Versuch dich irgendwie abzulenken, falls du noch fragen hast frag ruhig ;-)

lg hellas

kXertecnkelHe


Diese unzusammenhängenden Bilder habe ich inzwischen täglich, dazu absolute Zukunftsangst.Kann mich auf Arbeit auch immer weniger konzentrieren. Auf einer Seite von Früherkennungszentren für Psychosen habe ich mich in 9von 19 Frühwarnsmptomen wiedererkannt.

Ich sehe es do richtig, dass Denkstörungen ein rein psychotisches Symptom ist oder?

Naja ich geh morgen zum Psychiater, auch wenn ich mit Selbstmordgefährung drohen muss (was ich natürlichnicht wirklich vorhab, nur, als mittel zum Zweck)

Halte das alles inzwischen 8 Monate aus. Ich bin fertig, am Boden, ich kann nicht mehr

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH