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Ich kann mich nicht wehren und lasse alles mit mir machen

B$aerTti,gerx45 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich bin neu hier im Forum und habe folgendes Problem

Ich kann mich nicht wehren und lasse alles mit mir machen, wenn mich auf der Arbeit z.b. jemand blöde anmacht, dann zucke mit den Schultern und bin total verängsitigt da baut sich dann eine Blockade auf ich bin dann dann ganz ruhig und trau mich nichts zu sagen alle warten dann auf ne Reaktion von mir, aber da kommt von meiner Seite einfach nichts zurück. mir ist das sehr unangenehm und peinlich weiß aber nicht was ich tun soll. der eine sagte zu mir ich ihn doch mal als dummes arrogantes Arschloch bezeichnen, ich möchte aber niemanden verletzen oder mit worten wehtun.

Antworten
dhistsance x1


Das hört sich nach mangelndem Selbstbewußtsein an.

So wie sich dein Post liest, vermittelst du deinen Arbeitskollegen vermutl. die Rolle des Opfers.

Hast du Freunde? Findet keine Kommunikation zwischen deinen Arbeitskollegen und dir statt?

Wie alt bist du?

der eine sagte zu mir ich ihn doch mal als dummes arrogantes Arschloch bezeichnen, ich möchte aber niemanden verletzen oder mit worten wehtun.

Du fühlst dich doch aber verletzt und solltest dich wehren. Manchmal ist es ganz hilfreich, sich schon einige Sätze parat zu legen, die du dann anbringen kannst.

Ich kann verstehen, dass das ein untragbarer Zustand ist und du sicherlich keinen Bock mehr hast, arbeiten zu gehen.

B'aermTigexr45


ich bin 44 J. und ich habe nur sehr wenige Freunde, Natürlich findet auch zwischen meinen Arbeitskollegen und mir eine Kommunikation statt die beschränkt sich aber nur auf das wesentliche. Das mit den zurechtgelegten Sätzen also wenn ich mir situationen vorstelle was ich dann sagen möchte das habe ich auch schon probiert, aber wenn es drauf ankam war ich Blockiert in so ner Art Stand By schaltung das ist so als wenn ein innerlicher ausschaltknopf gedrückt wird.

g^rauxm


Wie ist das mit dem schreiben hier im Forum? Überlegst du lange wie und was du schreibst oder geht das ohne Unsicherheit?.

bzw. ganz allgemein - bist du auch in anderen Situationen "blockiert". Oder nur bei deinen Kollegen.

Bwaer?TiCgerx45


Ja ich bin auch in anderen situationen Blockiert und ich Überlege sehr lange wie ich was schreibe auch da bin ich sehr unsicher.

g:rauxm


Bist du schon immer so unsicher, oder kam das erst in der letzten Zeit?

Es ist die Frage wie sehr dich das in dem was du tun möchtest einschränkt bzw. dich belastet.

Mit knapp mitte 40 werden dir irgendwelche Verhaltens-Ratschläge vermutlich wenig bringen, da du selbst genug Lebenserfahrung hast. -( auch wenn du deiner eigenen Lebenserfahrung nicht trauen solltest)

Eigentlich habe ich mir geschworen nicht gleich mit der Standart-Antwort zu kommen, aber ich denke doch , dass du professionelle Hilfe brauchst.

BlaerTiLge-rx45


na ja das hat eigentlich im Kindesalter angefangen,und sich über die Zeit immer weiter Manifestiert. Ich sollte dazu erwähnen das ich als kind über viele Jahre Sexuell missbraucht worden bin , und ich kann aber erst seit ca, 1 1/2 Jahren darüber Sprechen und der kreis derer die davon wissen ist sehr klein. ich befinde mich seit 2-3- Monaten auch in PsychoTherapie. und habe auch schon 2 Suizidversuche hinter mir und bin vom Suizid weg.

Ksnac(ks


Dein Selbstwertgefühl ist unterentwickelt, aber das weisst du ja.

Ich denke nicht, dass dir nach so langer Zeit ein einfacher Tipp weiterhelfen kann. Du musst daran arbeiten, andere gezielt "zu verletzen". Ich meine das im sportlichen Sinn. Im Fussball würdest du wohl kein Tor schiessen können, weil die Gegner dann ja "verletzt" wären.

Bist du überhaupt sportlich aktiv? Genau da kann man gezielte "Verletzungen" üben, etwa bei Kampfsportarten. Du lernst, welche Konsequenzen ein Schlag oder ein Tritt haben kann. Schlag mal ein Brett durch mit der Handkante. Erstmal ein ganz dünnes von einer Obstkiste. Achtung, bei falscher Technik kann man sich selbst verletzen, vielleicht einen Splitter einziehen oder einen Finger brechen.

Du musst lernen, Risiken einzuschätzen und dann entscheiden, welche du eingehen willst. Einen Kollegen nach Aufforderung "Arschloch" zu nennen, ist dir schon zu riskant. Vielleicht liebt er dich danach nicht mehr. Aber hat er dich davor geachtet?

Eyleo$norxa


Vielleicht mag (Wort ersetzt) er dich danach nicht mehr. Aber hat er dich davor geachtet?

Diese Frage ist wichtig für dich. Die solltest du dir wirklich stellen.

g"rauxm


Baer Tiger45

Danke für deine Offenheit. Wenn du bereits in Therapie bist, wirst du auch wissen, dass eine Veränderung nur langsam vor sich geht. Schritt für Schritt. Und dass du hier so offen sein kannst ist doch schon ein neuer Schritt. @:)

Wie viele von uns auch, bist du wohl systematisch klein gehalten worden.

Irgendwann, im Laufe der Therapie lernt man Raum für sich zu beanspruchen und dies gegen andere verteidigen zu können. Und vermutlich ist es dann nicht mehr nötig sich von provozierenden Kollegen sagen lassen zu müssen was man tun soll, das wirst du dann schon vorher regeln können.

BAaerTrigerv45


****Meine Therapeutin Prognostieziert einen Zeitraum von geschätzten +/- 2 bis 3 Jahren. weil eben soviel aufzuarbeiten ist angefangen von meiner Kindheit bis ins Erwachsenen Zeitalter allein der Zeitraum in dem ich Sexuell Missbrauch wurde erstreckete sich über 10.Jahre das begann als ich ca. 5 Jahre alt war. Außer meiner Mutter hat mir niemand geglaubt. Der Täter war ja auch nicht irgendwer, sondern ein Hochdekorierter Genosse der Deutschen Volkspolizei "und die machen ja sowas nicht"

V^er2sa


Vielleicht habe ich einige Antworten hier falsch verstanden, aber so einen Kollegen zurück zu beleidigen zu können finde ich nun wirklich nicht das, was du lernen solltest. Das wäre doch erstrecht unsouverän :-/ Das Problem an deiner Reaktion ist in meinen Augen "nur", dass es kein entspanntes Schulterzucken à la "Was interessiert mich das..." ist. Sondern eben dieses Verängstigte. Aber wovor hast du Angst, was soll noch passieren? Die Frage hilft mir immer, wenn mich was ängstigt.

C$hiQuibtaa


Wenn ich dir mal was sagen darf, ich befinde mich zur Zeit auch in Therapie, weil ich ähnlich wie du sehr unsicher bin. Ich weiß nicht wie ich mich andern gegenüber geben soll, was ich sagen soll, wie ich mich bewegen soll usw. Das ist auch schon der erste Punkt, das "soll". Keine Ahnung, ob du auch so denkst, aber du "sollst" gar nichts. Du musst dich nicht verpflichtet fühlen etwas zu sagen oder so zu reagieren wie du denkst, das andere es gerne von dir erwarten. Du bist du und nicht was andere vielleicht von dir halten können. Das ist nämlich auch ein großes Problem, dass man zu viel darüber nachdenkt, was die anderen von einem denken. Aber du kannst und wirst es nie allen Menschen im Leben Recht machen. Und wenn du deinem Kollegen gerne sagen willst, dass er ein Arschloch ist - du könntest es natürlich anders ausdrücken, dann denk nicht darüber wie es rüber kommen könnte und was andere von dir denken könnten. Du hast eine eigene Meinung und du hast das Recht diese auch zu sagen - so wie jeder Mensch das hat.

Das ist was ich bis jetzt von meinem Therapeuten gelernt habe, zwar kann ich immer noch nicht alles so umsetzten wie ich es gerne hätte, aber im Prinzip hat er Recht.

Wenn man Hemmungen hat, muss man einfach trotzdem einen Schritt weiter nach vorne machen, nur so sieht man, dass es vielleicht gar nicht so schlimm war, wie vorher gedacht. Und irgendwann gehen auch die Hemmungen weg, das sehe ich auch bei mir.

Übung macht den Meister @:)

BRagerT`igerx45


Hallo

Ja ich wollte mich mal zurückmelden ich Lebe Noch, in den letzten Jahren ist eine menge um mich rum Passiert aber ich bin immer noch in Psycho-Therapie zu dem kam jetzt noch hinzu das Meine Frau an Brustkrebs mit Metastasen in Leber, Lunge und Knochen erkrankt ist. Das setzt mir natürlich extrem zu.Diese Diagnose kam wie wie eine volle Breitseite ohne Vorwarnung,Ich habe noch nie soviel Angst um meine Frau gehabt wie jetzt. Meine Frau wurde am Montag an der Rechten Brust Operiert es wurden insgesamt 2 Tumore entfernt einer 18mm und der kleinere ca, 8,0 mm groß Der kleinere Tumor hat sich direkt hinter dem großen versteckt sodass er nicht direkt Lokalisiert werden konnte er wurde erst während der OP zufällig entdeckt. der Behandelnde Arzt hat meine Frage ob der Krebs schon gestreut hat verneint. Als ich gestern im Krankenhaus bei meiner Frau war wurde ihr aber offenbart dass, der Krebs doch gestreut hat und zwar in die Knochen die Diensthabende Stationsärztin sagte das der Krebs behandelbar ist aber nicht heilbar und meine Frau daran Sterben wird. Eine Prognose zur Lebenserwartung konnte oder wollte Sie nicht abgeben, sie meinte nur es kann Jahre dauern oder aber auch sehr schnell gehen. Wie kann man das einen Menschen nur so Eiskalt und Knallhart ins Gesicht sagen.? Ihm so einen Schuss vor den Bug geben das geht gar nicht. Der Gedanke meine Frau an diesen Verdammten Krebs zu verlieren raubt mir den Schlaf die Diagnose hat mich aber sowas von umgehauen ich hab die ganze Nacht im Bett gelegen und gegrübelt und geheult wie ein Schlosshund wer will denn seine Frau schon auf so eine Brutale Art verlieren. die Ärztin meinte Sie erlebt es sehr oft das die Angehörigen mehr unter der Situation leiden als die Patienten selbst. Meine Frage wie geht es jetzt weiter wird meine Frau im Rollstuhl landen ja oder nein ? was kann ich tun ich weiß außer Trost zu Spenden kann man fast nichts tun.

LlaRuc%ola


Oh je.. Du armer. Alles Gute. Rat weiss ich leider auch keinen.. schlimme Situation.

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