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Wie denkt man positiv

dZaydrpeamexr25 hat die Diskussion gestartet


Ich bin ein ewiger schwarzmaler. Ich sehe in allem immer nur das negative und jammere den ganzen lieben langen Tag darüber herum. Und es nervt, es nervt ungemein. Und nicht nur mich sondern auch mein Umfeld. :|N Und dann jammere ich das ich allen auf die Nerven gehe.

Im Ernst es reicht. Ich hab keinen Bock mehr im Jammertal zu leben! >:(

Wie lernt man positiv zu denken? ???

Liebe Grüße und danke schonmal :)^

Antworten
FDre6akdy 2x1


Kenn das... geht mir genauso. Würde mich auch mal interessieren wie man das behebt %-|

Mgäusef*rexak


ich jammer zwar nicht den ganzen tag rum

aber kann auch nicht positiv denken.

würde mich freuen wenn mir das mal jemand beibringen kann

d}rakeKnaite1


Es ist schwierig zu sagen, wie man positiv denken kann. Als Erstes würde ich versuchen – und das hört sich natürlich blöd an, das gebe ich zu – nicht negativ zu denken. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich würde versuchen, die Vorteile dieser Dinge zu erkennen und zu akzeptieren. :-)

Dfie_W[olke


Kommt darauf an, welcher Art das Gejammere ist. Als ich jung war, bin ich auch vielen Leuten auf die Nerven gegangen, weil ich mich über alles Mögliche beschwert habe. So in der Art, dass ich mich als Opfer der Umstände gesehen habe.

Das sogenannte "Positive Denken" ist das genaue Gegenteil davon, man blendet alles andere aus und das ist meiner Meinung nach genau so verkehrt. Die Wahrheit liegt da irgendwo in der Mitte. Einen bestimmten Realismus zu entwickeln wäre wünschenswert. Manchmal sieht man mit Fug und Recht schwarz. Aber manchmal sieht man einfach bestimmte Aspekte nicht.

Vergleiche es mit einem Lichtstrahl in einem dunklen Raum. Je nachdem, wohin man dieses Licht (der Aufmerksamkeit) richtet, das sieht man.

Es gibt Dinge, die sind schlecht und bleiben schlecht, egal wie sehr man positiv denkt. Und es gibt Dinge, die sind nur scheinbar schlecht, haben aber bei genauerem Hinsehen durchaus eine positive Komponente.

LG

AOVM-JoNannxe


Umgekehrt

Ein Mensch wird "Pessimist" geschmäht,

Der düster in die Zukunft späht.

Doch scheint dies Urteil doch zu hart:

Die Zukunft ist's, die düster starrt!

Eugen Roth

;-D

;-)

eBinfa8c.hIch25


Vielleicht mal abends darüber nachdenken was am vergangenen Tag schön war. Und wenn es nur eine Kleinigkeit war... irgendwo muss man ja mal anfangen. :)^

A7VM3-Joxanne


Vergleiche es mit einem Lichtstrahl in einem dunklen Raum. Je nachdem, wohin man dieses Licht (der Aufmerksamkeit) richtet, das sieht man.

Das finde ich schön ausgedrückt :)^

dfayRdrgeameZrL25


@ die_wolke:

Was ich meine ist das ich wirklich alles negativ sehen kann. Selbst wenn etwas unglaublich tolles passiert schaffe ich es immernoch es wieder und wieder in den Dreck zu ziehen.

Klingt jetzt vielleicht ein wenig übertrieben aber ich drück es jetzt mal überspitzt aus:

Wenn ich im Lotto gewinnen würde würde ich wahrscheinlich sagen: Geld verdirbt den Charakter xD

KOna}ckxs


Jede Medaille hat zwei Seiten.

Ich kenne das auch, als echter Deutscher (und dann noch wisenschaftlich angehaucht) war ich erstmal "Bedenkenträger".

Mein Job haut auch noch in diese Bresche. Ich muss Fehler finden, also schaut man nach den Schattenseiten. Und irgendwie war das in "meinen alten Kreisen" in Ordnung. Opposition eben.

Eine Bekannte machte mich mehrfach darauf aufmerksam. Ich denke, das braucht man, jemanden, der sich abwendet, wenn man wieder jammern will.

Ich mag ja auch nicht die Politiker, die ihre Gegener runtermachen, aber selbst keine Ideen haben. Unnützes Pack, und ich will nicht mehr dazugehören.

dtayd-reameJr25


Und dann würde ich vermutlich sagen das das bei mir ja auf der anderen Seite auch nicht mehr viel kaputtmachen kann ;-D

AaVM-Jofanne


vlt haben deine Eltern ja alles an Dir madig gemacht und nur rumkritisiert. Möglich wäre es ja als Grund für negative Sichtweisen. ???

Jwebbe[diahBuxndy


Man reagiert ganz einfach auf seine Umwelt mit der eigenen Mentalität, bei dem einen ist das jammern, beim andern gar gehässig sein, bei wiederum anderen Humor und der letzte nimmt alles gelassen oder positiv, mancher resigniert einfach. Das ändern, ich glaube nicht dass es ganz so einfach geht. Es kommt von innen heraus. :)*

Es gab Zeiten da war ich eher down und zweifelnd, inzwischen sehe ich vieles gelassen und locker, ich nörgle kaum, ich jammere nicht und sehe an vielen Dingen jede noch so kleine positive Seite. Und natürlich packts mich auch manchmal, dann fluche ich und bin übel angepisst und lasse das raus, das ist aber nur selten... ]:D Aber jammern oder nicht, es ist eben eine persönliche Art auf die gegebenen Umstände zu reagieren oder mit der Umwelt zu interagieren. Es vergrault aber auch viele Menschen, es zieht einen selbst runter.

Ich glaube je mehr man in Verzweiflung gelebt hat oder in Elend, in schlechter Lebensqualität, Unzufriedenheit oder was auch immer und dies überwunden hat desto mehr beginnt man die eigene Existenz und vieles um einen herum zu schätzen. Und umso weniger jammert man. :-)

Es gibt gute Gründe positiv in die Welt zu sehen, den Weg dahin muss jeder selbst finden. @:)

M)ol3liench>exn


Ich glaube, es gelingt besser, positiv zu denken, wenn man sich nicht mehr nur als Opfer betrachtet, mit dem negative Dinge passieren, sondern wenn man begreift, dass vieles in der eigenen Hand liegt und man vieles selbst ändern kann.

d>aydr^ea6mer25


Okay kurz als Antwort auf die Unklarheiten: Ich weiß wos herkommt: Ich wurde 14 Jahre in der Schule gemobbt (ja 14 Jahre inklusive Berufsschule) Habe von zuhause kaum Unterstützung erfahren und mein Selberwertgefühl ist heutzutage vollkommen im Eimer. Ich denke das ist einer der Gründe.

Will aber endlich nicht mehr daran denken und mein Leben weiterleben.

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