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Wie denkt man positiv

EYhemali#ger JNutdzer L(Z#496x705)


Vielleicht mal abends darüber nachdenken was am vergangenen Tag schön war. Und wenn es nur eine Kleinigkeit war... irgendwo muss man ja mal anfangen

Würde ich auch so machen.

Mir gings vor langer Zeit nicht gut, da habe ich alles aufgeschrieben, was mich irgendwie "getröstet" hat.

Zum Beispiel hat es mich gefreut, wie eine ältere Dame mich gefragt hat ob ich ihr 1 Euro kleinmachen kann. In so einer schlechten Phase ist das wirklich mal sehr schön. Auch wenn es nur eine stinknormale Geste ist, ist es für mich noch heute ein unvergesslicher Moment.

D/ieX_Wolxke


Ich verstehe Dich ganz genau. Bis zu einem bestimmten Alter kann man gegen missliche Umstände kaum was ausrichten.

Aber irgendwann ist man alt genug, um eigene Entscheidungen zu treffen. Aber leicht ist das nicht, das will ich damit nicht gesagt haben.

Und dann gibt es Sachen, die sind schlecht und man kanns nicht ändern, z.B. Atommüll.

Meine Erfahrung ist, dass man eine schwierige Kindheit nicht so ohne weiteres abstreifen kann. Das mit dem sich nichts zutrauen ist bei mir lebenslang geblieben. So sehr ich mir was anderes gewünscht habe und wünsche.

Man muss im Kleinen anfangen. Am leichtesten kann man sich über die einfachen Dinge im Leben freuen. Ein gutes Essen, ein anderer Mensch, der positiv auf einen zukommt, die Blütenpracht im Frühling (Männer haben da wahrscheinlich andere Präferenzen). Es ist aber auch schon ein positiver Ansatz, wenn man weiss, was man nicht will.

Die Vergangenheit ist vergangen und nach einer Weile ist es müßig, ständig darüber nachzugrübeln. Was war, kann man nicht mehr ändern.

Man kann sich selbst zwingen, negative Kommentare zu vermeiden.

Im Profi-Sport gibt es so eine Regel: Wenn es schlecht gelaufen ist, dürfen sich die Leute nach Herzenslust zwei Stunden lang ärgern und mies drauf sein. Aber dann wird wieder nach vorne geschaut, wo man dann versuchen kann, es besser oder zufriedenstellender zu machen.

LG

LxadyzSuxe


Selbst wenn etwas unglaublich tolles passiert schaffe ich es immernoch es wieder und wieder in den Dreck zu ziehen.

Da Du das so gut kannst – wie wäre es, wenn du hier ansetzt und es versuchst genau andersherum zu machen. Alles hat ja bekanntlich 2 Seiten, ab sofort versuchst Du die positive Seite herauszufinden.

Zum Beispiel: Wenn es regnet, dann heißt es nicht : Scheiß Wetter, sondern: es ist gut für die Natur, Du bist gesund u kannst rausgehen, durch die Pfützen springen(weil. du nicht im Rollstuhl sitzt), versuchen einen Regentropfen mit der Zungenspitze einzufangen. Und wenn Du heim kommst (Du hast ein Zuhause) – dann schüttel Dich wie ein nasser Hund es tun würde und dann kannst Du sagen: is doch ein Scheiß Wetter , schau in den Spiegel , wie Dir die nassen Haare im GEsicht kleben und lach dich an.

Ich denke, das ist ein gewisse Grundeinstellung, die man sich aneignen kann, dazu gehört m.M. nach Respekt gegenüber der Natur u anderen Lebewesen, Dankbarkeit für die Dinge die man kann u hat und vlt auch eine gewisse Bescheidenheit sich an kleinen Dingen erfreuen zu können.

Diese Dinge geraten ins Hintertreffen, wenn es einem zu gut geht.

Damit werden die schlechten Dinge ja nicht negiert, aber vlt ertäglicher.

Du könntest vlt eine Liste mit Tabu-wörtern anlegen,Wörter mit negativer Bedeutung werden aus deinem Wortschatz verbannt (bis auf weiteres zumindest).

Wenn ich im Lotto gewinnen würde, würde ich wahrscheinlich sagen: Geld verdirbt den Charakter

Stimmt, aber wieviel könntest Du davon spenden bzw Gutes tun und das wiederum kann sehr beglückend sein.

Dazu mußt du natürlich an dir arbeiten. Bevor also wieder ein Gejammer deinen Mund verläßt ziehst Du die Bremse u sagst STOP – hälst die Klappe u überlegst was Du positives stattdessen sagen könntest. WEnn dir nichts einfällt, halt weiter die Klappe u mach wenigstens ein freundliches Gesicht dazu. Ich denke, das kann man üben und lernen.

Wenn Du feststellst, dass dir deine eigene Jammerei selber schon auf die Nerven geht, hast Du den 1. Schritt schon gemacht.

Viel Glück! *:)

_8Tsrun|amix_


Meine nachfolgende Empfehlung klingt einfach, die Umsetzung jedoch ist nicht so einfach, aber möglich:

Man denkt positiver, wenn man vermehrt Positives tut.

MEol-lien chyen


@ LadySue

Mir Regenwetter schön zu reden, gelingt mir in der Regel nicht… Trotzdem natürlich ein guter Ansatz. :-)

@ _Tsunami_

Ich stimme Dir zu. Überhaupt ist es gut, zu tun und nicht zu warten, was so mit einem passiert.

Hte.lGla-s


tsunami hatt recht, aber wie kann man das machen? oder wie kann man mit dem grübeln aufhören?

Kyuchenqstüxck


Das hört sich jetzt doof an aber nimm ein Säckchen voll Murmeln oder Kügelchen mit und immer wenn dir am Tag etwas gutes passiert oder dir etwas gefällt, du dich über etwas freust nimmst du eine Kugel aus dem Säckchen und tust sie in ein anderes Säckchen und am Abend guckst du in das Säckchen mit den Kugeln, die für was positives stehen und lässt diesen Teil des Tages noch mal Revue passieren.. so kannst du jeden Abend auf das Positive des Tages zurück blicken...

Okay, hat das jetzt jemand verstanden oder ist es zu kompliziert geschrieben ???

B>utcxh


daydreamer25

Hi,

ich begrüße jeden neuen Tag mit einem Lächeln, z. B. schon im Bett oder im Bad vor dem Spiegel. Ich bedanke mich für meine Gesundheit und das es mir so gut geht. Manchmal sage ich auch zu mir: "Freu dich doch. Es ist doch alles gut."

Ich denke man muss sich an dem freuen, was gerade gut läuft. Irgendwas findet man immer. Man darf sich nicht an dem festkrallen, was besser laufen könnte. Ich habe mich z. B. neulich mal gefragt, was sich wohl ändern würde, wenn ich ganz viel Geld verdienen würde oder im Lotto gewinnen. Genau garnichts. Weil Zufriedenheit und Glück kann man nicht kaufen.

K_ar2oxon


Dankbar sein, dass man hier im Forum mit Leuten sprechen darf. oder dankbar sein, dass die Sonne so schön scheint. Dankbar sein, dass man sich gesund ist. Dankbarsein, dass man am Nachmittag mit XY ein angenehmes Gespräch hatte (Smalltalk ist OK). Dankbar sein, dass man eine Arbeitsstelle hat, bei vielen Arbeitslosen(wenn man eine hat). Dankbar sein bei Arbeitslosigkeit, dass man Zeit hat, XY zu erledigen. Dankbar sein, dass man nicht unter einer Brücke schlafen muss. Dankbar sein, dass man ein Mail/Anruf/SMS von XY erhalten hat. Dankbar sein, dass man ein gutes Mittagessen hatte. Dankbar sein, dass man eine hübsche Wohnung hat. Dankbar sein, dass man einen Partnerschaft hat. Dankbar sein, dass man gut mit XY reden kann. Dankbar sein, dass mich heute die Verkäuferin im Laden angelächelt hat. Dankbar sein, dass man in der Zeitung einen interessanten Bericht gelesen hat. Dankbar sein, dass man die frische Luft geniessen kann. Dankbar sein, dass am Morgen die Vögel pfeifen und man das geniessen kann. Dankbar sein, dass man jetzt gerade einen guten Tee/Kaffee usw. trinken kann. Dankbar sein, dass man ein kleines Schwätzchen mit dem Nachbarn hatte. Dankbar sein, dass der Bus heute pünktlich kam. Dankbar sein, dass man in der Strassenbahn einen Sitzplatz gefunden hat. Dankbar sein, dass man eine interessante TV-Sendung gesehen hat. Dankbar sein, dass man heute viel Arbeit erledigen konnte. Dankbar sein, dass der Chef mit den Leistungen zufrieden ist. Dankbar sein, dass die Blumen von Nachbars Balkon so schön blühen. Dankbar sein, dass man sich auf XY verlassen kann. Dankbar sein, dass bald Erdbeerenzeit ist. Dankbar sein, dass der Bürokollege einen guten Spruch gebracht hat und man sich darüber amüsierte. Dankbar sein, dass man dankbar sein kann.

S,chwar/zerTxee


Ich sehe die meisten Sachen nicht positiv oder negativ, sondern wertefrei. Wenn mich etwas behindert, dann suche ich nach etwas was ich tun kann, um diese Störung zu beseitigen. Wenn ich das nicht kann, dann akzeptiere ich das, und verschwende keine Gedanken mehr daran. Es gibt sachen worauf wir einfluss haben und worauf wir keinen haben. Wenn man auf etwas keinen Einfluss hat, dann ist es auch nicht wert seine Gedanken darein zu verschwenden, man sollte sich lieber darauf fokussieren, was man verändern kann.

Bis jetzt bin ich mit der Einstellung ganz gut gefahren, und habe so gut wie nie Sorgen oder negative Gedanken.

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