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Zu zweit happy, in Gruppen deprimiert, was ist nur los mit mir?

C5herry)Taxbak hat die Diskussion gestartet


hi zusammen,

ich habe folgendes problem und wollte mal hören, ob jemand weiß das das ist?

ich bin ein total anderer mensch, wenn ich mit mehreren leuten zusammen bin, z.b. wenn man irgendwo eingeladen ist. dann bin ich total schüchtern und kriege nichts raus. fühle mich dann auch irgendwie total unwohl. wenn ich hingegen nur mit einer vertrauten person unterwegs bin, gehts mir total gut. ich bin ausgelassen und gut gelaunt, rede ohne hemmung und bin einfach glücklich.

sobald aber noch andere dabei sind, verändert sich das total. meine stimme ist dann auch irgendwie ganz anders.

ich weiß einfach nicht was das ist....hat jemand eine idee?

Antworten
muuskGatnuxss


Ja, ist bekannt.

Wie ist das denn wenn du in einer größeren Menschenmasse bist, du aber nicht im Mittelpunkt stehst, also wenn du in ein Kaufhaus gehst und dir eine DVD kaufen willst oder du irgendwo spatzieren gehst, bist du dann auch wie du schreibst "depri"?

Vermeidest du diese Situationen in denen du in Gruppen bist?

Warum wirst du nervös, erwartest du Ablehnung oder Ausgrenzung? Sorgst du dich das man dir die Nervosität oder Schüchternheit ansieht?

Wie alt bist du?

Ganz generell bist du nervös, weil dir die Situation nicht vertraut ist. Ich denke mal das du dir Sorgen machst, weil du meinst im Mittelpunkt zu stehen und sich die anderen (die dir nicht so vertraut sind) ein Urteil über dich bilden und werten.

Aber beantworte mal die Fragen, dann kann ich mehr schreiben. ;-)

C<hiQu2itaa


Hallo,

mir geht es ganz genau so. Mit einer Freundin zusammen fühle ich mich wohl und sicher, aber in gruppen habe ich das gefühl unterzugehen. Ich kann mich nicht durchsetzen in gruppen und komme mir vor wie unsichtbar zu sein. Ich beschreibe es immer gerne wie ein "stück deko". Man ist halt "dabei" aber wird nicht wirklich beachtet. Keine anung ob das bei dir auch so ähnlich ist. Ich kann mich nicht wirklich einbringen und weiss nicht was ich reden soll mit den anderen leuten. Darum vermeide ich auch generell gerne so etwas. Eigentlich hasse ich große Menschenmassen, aber wenn ich einkaufen gehe, dann sind mir die menschen egal, mit denen muss man sich ja nicht auseinamder setzten.

Vielleicht hat es was damit zu tun, dass man gemocht werden möchte und man einfach nicht weis wie man sich geben soll, fremden menschen gegenüber...

:)*

rQ3gga#e-girxl


Mir gehts genauso. Wenn ich mich mit Freunden treffe ist alles super, aber sobald ich in einer Gruppe bin komme ich meistens nicht mehr klar.

Heute war wieder so eine Situation. Ich traf mich mit einer Gruppe von Leuten, die sich alle ganz gut kennen, zum Brunch und dann sind wir noch auf einen Flohmarkt. Ich habe die Leute erst ein, zwei mal gesehen und wusste nicht so richtig über was ich sprechen sollte. Ich ging total unter unter und kam mir schrecklich überflüssig vor. Aber sobald ich mich nur mit einer Person unterhalte ist alles gut.

Aber der Flohmarkt war wunderschön und ich weiß, dass ich mit meinen Freunden unheimlich viel Spaß gehabt hätte.

Ich versteh das nicht, wieso gehe ich in größeren Gruppen immer so unter?

*:)

mJusakat&nCuss


Also das Thema hier ist "Soziale Phobie". Es ist noch so lange keine Phobie, solange ihr diese Gruppensituation nicht beginnt zu vermeiden. Sobald ihr der Gruppe ausweicht und lieber zu Hause bleibt, als mit den Leuten brunchen zu gehen, ist es eine Phobie. Aber trotzdem sind es die ersten Anfänge bzw. Gedankengänge die ihr habt. Nicht wissen was man sagen soll oder sich total überflüssig vorkommen, Themenknappheit. Aber ihr schildert Dinge die dazu passen und auch Dinge die mir selbst sehr bekannt vorkommen. Ihr seid nicht alleine. :)^

Wenn man mit einer sehr vertrauten Person, z.B. einem sehr guten Freund oder einem Familienmitglied unterwegs ist, dann fühlt man sich wohl, weil man sich sicher sein kann das die Person nicht über einen werten wird. Egal was man erzählt, ob man davon erzählt was man letzten Samstag gemacht hat (meistens hat man sowieso ein Hauptthema, ein gemeinsames Hobby oder so), oder einen Witz, die Wahrscheinlichkeit das die Person etwas negatives über euch sagen wird ist sehr gering. Sobald ihr aber in einer geschlossenen, größeren Gruppe unterwegs seid, dann ist das wieder anders. Wenn man mit 5 Leuten ins Kino geht oder brunchen und dann erzählen soll was man letzten Samstag gemacht hat, dann entsteht die Sorge das die anderen darüber negativ werten werden.

Aber wahrscheinlich seid ihr wiederum nicht nervös oder fühlt euch überflüssig, wenn die Menschengruppe wieder so groß ist, dass es keine Rolle spielt was ihr sagt oder welches Thema ihr habt. z.B. beim Einkauf oder im CD-Laden.

Das man überflüssig ist, ist oft nur eine subjektive Wahrnehmung, denn selten nehemen die anderen einen so wirklich wahr. Jeder ist anders und nur weil er nicht so viel sagt, heißt das noch lange nicht das er überflüssig ist. Und wenn du die Leute vom Brunch fragen würdest, dann würde niemand sagen das du jetzt direkt überflüssig bist. Vielleicht das du wenig gesagt hast, aber nicht das du überflüssig bist.

Es ist nämlich sogar oft so, dass man die die wenig sagen als besonders angenehm wahrnimmt, als jemanden der die ganze Zeit nur labert und meint seine Themen wären die angesagtesten am Tisch.

Das Gefühl schrecklich überflüssig zu sein oder auch diese Themanknappheit kann man etwas auflockern indem man fragen stellt. Man hält also den anderen am Reden und sagt selbst auch manchmal etwas, schon ist das ganze etwas aufgelockert und gefüllt. Wenn andere wiederum sagen mal solle doch selbst auch mal etwas erzählen (und man weiß nicht worüber), dann kann man auch das abfedern indem man sagt "frag mich was".

Das man überflüssig oder langweilig oder so ist, das ist sehr sehr selten der Fall. Man hat immer was zu erzählen, aber die Meinung das es nicht interessant sein könnte oder vielleicht gar nicht erwähnenswert verleitetet einen dazu nichts zu sagen. Und die anderen die beim Brunch saßen, die haben genau die gleichen Probleme wie du. Die haben genauso wenig zu erzählen und wissen erstmal nicht worüber, aber sie tun es einfach und erzählen irgendwas. Also eigentlich ist nur die Hemmschwelle etwas niedriger und dadurch entsteht oft der Eindruck das das total gesprächige Menschen sind.

Es spielt natürlich auch eine Menge Charaktereigenschaft mit ein. Manche Menschen sagen halt generell nicht so viel und da kann man nicht gleich sagen sie seien phobisch, sondern sie sind einfach so. Also das eigentlich Entscheidende ist, dass ihr weiterhin in diese Gruppen geht und auf jede Feier auf die ihr eingeladen seid oder zu jedem Brunch zu dem man gefragt wird. Denn das man überflüssig ist, ist wie gesagt nur eine Wahrnehmung, weil man nicht so viel spricht. Aber auch der Schweigsame tut etwas, er hört zu. Und das ist auch eine tolle Eigenschaft. :)^

CmhiQu8itxaa


muskatnuss

das hast du sehr toll geschrieben, aber das Problem ist, es auch so anzunehmen wie du es sagst. Ich finde nicht, dass es ene "tolle eigentschaft" ist zu zuhören. Was hat man denn von einem der nur da sitzt und zuhört? Eigentlich nichts. Die Person ist halt nur da. Ob sie nun da ist oder nicht, interessiert im Grunde keinen, weil die Person nicht sonderlich auffällt. Und das ist halt etwas, das man spührt und weh tut.

Ich weiß nicht, ob ich da eine Ausnahme bin, aber ich habe auch ganz oft einfach nichts zu sagen?? Ich würde es gerne, aber ich weiß nichts? Klar, das Wetter etc. aber das kommt dann bei mir find ich immer so "gezwungen" rüber. Dann denk ich mir kann ichs auch direkt bleiben lassen bevor die Person dann wieder komisch von mir denkt.

S8that'usQuoVvadixs


@ muskatnuss

genialer Beitrag, vielen Dank!!! :)^ @:) Du triffst vieles auf den Punkt :)z

Mir geht es auch so, dass ich mich mit engen Freunden sehr wohl fühle und locker bin, obwohl ich tendenziell sowieso eher ein stiller Mensch bin, der nicht soo viel redet, aber das stört mich bei Freunden nicht und ich fühle mich trotzdem wohl.

Wenn ich in einer Gruppe bin, wovon ich die meisten nicht so gut kenne, fange ich an darüber nachzudenken, was die wohl von mir halten, ob die mich langweilig finden, weil ich nicht so viel rede, ich beobachte mich selber "von außen" und bewerte mich durch die Augen der anderen.

Ich denke, das hat schon generell etwas mit geringem Selbstwertgefühl zu tun, oder traumatischen Erfahrungen (ist zumindest bei mir so und dabei spielte auch eine Gruppe eine Rolle) oder liegt in der Kindheit begründet.

CKhiQuixtaa


Naja so lange manche personen damit gut klar kommt, ist ja es ja kein problem..

_$Ts6unamix_


Grundsätzlich sind Zwiegespräche immer tiefer und vertrauter, als es Gruppengespräche sind.

m,uska#tnXuss


Wenn ich in einer Gruppe bin, wovon ich die meisten nicht so gut kenne, fange ich an darüber nachzudenken, was die wohl von mir halten, ob die mich langweilig finden, weil ich nicht so viel rede, ich beobachte mich selber "von außen" und bewerte mich durch die Augen der anderen.

Genauso habe ich das damals auch gemacht. Ich mache es heute manchmal auch noch, wenn ich mit Leuten rede und ich irgendwie so gar nicht ins Gespräch komme. Teilweise extrem fällt mir das auch noch auf, wenn ich in Kontakt mit dem anderen Geschlecht komme.

Also es gibt sicher ein Maß an sozialer Angst, was man vielleicht einfach hat und was eine Typfrage ist. Aber es gibt auch ein Maß was halt zu größeren Problemen führen kann, wenn man sich den Situationen in denen man Angst hat nicht mehr aussetzt und sich sozial isoliert. Ich weiß wovon ich rede und da hilft dann auch eigentlich nur eine gepflegte Psychotherapie.

Ich weiß eigentlich gar nicht so genau was ich gemacht habe um da rauszukommen, ich habe mich den Situationen immer wieder ausgesetzt und versucht die "Gefahr" neu einzuschätzen. Also ob diese Sorge davor ob vielleicht langweilig bin oder mein Gegenüber nichts von mir hält, berechtigt ist. Denn die Gefahr das sich der andere ein Bild von mir macht und mich vielleicht langweilig findet ist ja durchaus berechtigt. Aber man muss sich überlegen ob man das Risiko nicht doch eingehen sollte. Genauso wie das Risiko das man sein Leben aufs Spiel setzt, wenn man das Haus verlässt, es aber trotzdem machen sollte weil da draußen viele tolle Sachen auf einen warten.

Wenn man in so einer Gruppe ist und die ganze Zeit damit beschäftigt ob man jetzt interessant ist und dann merkt man das man schon wieder nicht viel sagt und dann beginnt der Kopf zu rattern und man kramt nach Themen, dann ist man natürlich auch viel mit sich selbst beschäftigt und auch da muss man so ein bisschen lernen locker zu lassen. Es geht in einer Gruppe nicht immer nur um einen selbst, sondern auch um die anderen und wenn man halt kein Thema hat, dann kann man auch mal schauen was die anderen so für Themen im Gepäck haben und darauf dann einsteigen.

Man muss sich auch darauf verlassen das die anderen auch etwas thematisch mitbringen oder mich ansprechen. Ich habe so einen Pulli mit Text und Logo drauf und da sind auch so römische Zahlen drauf (MXC...usw) die so eine Jahreszahl symbolisieren sollen und ich hatte den mal bei einer Feier an. Ich hatte den angezogen weil ich den ganz schön finde, aber an dem Abend wurde ich 3x angesprochen und es wurde zusammen gerätselt welche römische Zahl denn wohl steht. Und so kann man auch Themen generieren. Das war jetzt unbewusst, aber das kann man auch sehr bewusst machen indem man was anzieht, was etwas mehr auffällt, oder so. Eine neue Kette, oder auch Textilien mit Texten. Ein anderer auf der Feier hatte so einen stylische Hut auf. Der Typ war ein totaler Publikums- und Gesprächsmagnet. Und wenn mal keiner was zu den Sachen sagt die man trägt, dann kann man das auch mal so in einem Nebensatz einwerfen "Guck mal, neue Kette." :-D

Das ist alles nichts tiefgründiges, sondern nur Smalltalk oder manche nennen es Trashtalk. Es geht um nichts...nur um ein bisschen bla bla und irgendeinen Cliffhanger zu haben um ins Gespräch zu kommen.

Also es gehört auch dazu das man sich auf die anderen verlässt und das Risiko eingeht, dass sie einen schon auf die Kette ansprechen werden. Wenn man natürlich sagt "Guck mal, neue Kette" und der andere erwiedert darauf nichts und fragt nicht "woher, wie teuer, warum", was auch immer, dann liegt das nicht an einem selbst, wenn man mit Leute nichts ins Gespräch kommt.

Aber das sind alles Dinge die schreiben sich schön, aber sind schwer umzusetzen, ich weiß das. Soziale Ängste beginnen in der Kindheit/Jugendalter und wenn man dann mit 22 oder so feststellt, das man da ein Problem hat dann hat man die Angst auch schon mehrere Jahre und die ist nicht einfach mal so weggeschnippst indem man vermehrt auf Partys geht. Da ist meine Meinung halt auch das man in Therapie muss und auch da werden die ersten Erfolge etwas auf sich warten lassen.

Aber immer dran bleiben, das wird schon. :)^ @:)

r53Oggaex-girl


Das mit dem bedrucktem Pulli ist eine gute Idee. Ich habe ein Pulli mit einer Katze und dem Schriftzug 'Naschkatze' drauf. Als ich in Großbritannien war haben mich viele Leute gefragt was das heißt =)

Und die anderen die beim Brunch saßen, die haben genau die gleichen Probleme wie du. Die haben genauso wenig zu erzählen und wissen erstmal nicht worüber, aber sie tun es einfach und erzählen irgendwas.

Ich muss dazu sagen, dass da eigentlich keiner viele geredet hat. Ein paar Leute haben sich unterhalten und der Rest hat zugehört. Aber als ich versucht habe mit meinen Nachbarn ins Gespräch zu kommen entstand einfach kein Gespräch, obwohl sie zu dem Thema stundenlang hätten erzählen können und ich auch was von mir erzählt habe.

Es ist noch so lange keine Phobie, solange ihr diese Gruppensituation nicht beginnt zu vermeiden

Ich glaube ehrlich gesagt schon das ich eine Sozialphobie habe. Ich wurde in der Grundschule sehr doll gehänselt und hatte seitdem Angst vor anderen Kindern. Ich hatte immer Probleme Freundschaften zu schließen und auf Menschen zuzugehen. Langsam wirds besser, aber ich brauchte eine Weile um zu verstehen, dass mir nicht alles etwas böses wollen.

Trotzdem meide ich meistens solche Gruppensituationen, von denen ich weiß ich könnte mich unwohl fühlen. Ich habe immer Angst ausgeschlossen zu werden, ect. Andererseits zwinge ich mich aber auch dann doch hinzugehen. Übung macht wahrscheinlich den Meister ;-)

whildlgXesundseixn


Ich kenn das genau so! Situation gestern Abend: Neue Gruppe, die sich schon länger kennt. Nicht alle, aber viele machen die ganze Zeit Witze, reden über dies und jenes, alle lachen und ich beobachte gespannt und interessiert, wie das Gespräch die ganze Zeit am Leben gehalten wird.

Abgesehen davon, dass ich mich auch nur sehr selten ins Gespräch einklinken kann und dieselben Komplexe habe stelle ich mir eigentlich ne ganz andere Frage:

Wie spricht man über Dinge, die mit einem selber nicht zu tun haben? Also einfach nur über was, das gerade jetzt passiert oder sogar nur über Belanglosigkeiten, zu denen (zumindest ich) man eigentlich gar nichts sagen kann...?

P6fuau|enautgex_


Der Faden ist zwar schon älter, aber ich finde ihn sehr gut.

Denn ich bin auch eine solche Person. Mit einer Freundin/Freund kein Problem, sobald Fremde dazukommen, bekomme ich kein Wort heraus. Das Problem ist genauso wie bei "ChiQuitaa". Ich weiß nicht, worüber ich erzählen soll und fühle mich dann so unsichtbar.

@ willgesundsein

Genau so gehts mir auch: Andere reden über dies und jenes und man selber sitzt da und hört nur zu und fragt sich wie die von einem aufs andere Thema kommen und wie man sich dort einbringen soll..

IOsa|r\a


Sobald ihr der Gruppe ausweicht und lieber zu Hause bleibt, als mit den Leuten Brunchen zu gehen, ist es eine Phobie.

Also ich würde das nicht unbedingt gleich als Phobie bezeichnen ;-) - ich weiche sehr gerne Gruppen aus. Auch große Menschenmassen versuche ich zu meiden...es ist halt nicht mein Ding.

ich habe sehr viele Freundinnen jede einzelne schätze ich sehr, doch alle zusammen, das würde nicht gehen, wozu den auch?

ich liebe diese tiefe schöne Gespräche zu zweit, aber wo statt zwei - drei und mehr sind, da geht das eine oder andere doch unter und kommt zu kurz...

Grundsätzlich sind Zwiegespräche immer tiefer und vertrauter, als es Gruppengespräche sind.

genau so empfinde ich das auch...

Sogar Weihnachten als wir Alle samt zusammen wahren und Alle bei uns übernachtet haben, habe ich festgestellt, dass ich kein einziges schönes Gespräch mit meiner Mutter alleine führen konnte, das empfand ich als schade, weil wir uns sehr selten sehen ( über 1000km Entfernung) und wenn meine Mutter alleine zur mir kommt, ist diese Zeit viel intensiver und wir haben so richtig Zeit sich gegenseitig zu öffnen.

Habe das Gefühl in Gruppen, egal ob Familien Feier oder Freunde, da spielt man eher eine Rolle in einem großen Spiel, wo man sich anpassen möchte an mehrere Personen, doch zu zweit ist es intimer und offener – so empfinde ich das…

w6illgetsund~sexin


Das stimmt zwar, aber was bringt einem das in eben diesen Gruppensituationen, die ja auch ihren Reiz haben. Es ist doch auch schön, wenn Leute einfach nur Witze machen, über irgendwelche Dinge reden, auch wenn die überhaupt nicht wichtig sind und einfach nur gute Laune haben. Kann zwar sein, dass da jeder eine Rolle spielt aber ich glaube nicht, dass sich die meisten bewusst anders verhalten, das sind ganz normale menschliche Verhaltensmuster.

Mein Problem ist einfach, dass ich gerne dazugehören will aber es einfach nicht so empfinde und leider auch das Gefühl habe, dass sich das nicht so schnell ändert oder ich es nicht schaffen würde...

Ich denke in solchen Situationen einfach, dass ich nicht witzig bin, fühle mich schlecht und bin dann natürlich auch nicht mehr locker usw. Auch mit Kollegen, mit denen ich sonst netten Smalltalk oder auch lockere Gespräche über irgendwelche Themen führe, kann ich nich in Gruppensituationen nicht unterhalten, weil ich mich der Bewertung der Gruppenmitglieder nicht aussetzen möchte...

Welche praktischen Tips gibt es, um das zu ändern ???

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