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Zu zweit happy, in Gruppen deprimiert, was ist nur los mit mir?

mUuskvatnkuss


Sobald ihr der Gruppe ausweicht und lieber zu Hause bleibt, als mit den Leuten Brunchen zu gehen, ist es eine Phobie.

Also ich würde das nicht unbedingt gleich als Phobie bezeichnen ;-) – ich weiche sehr gerne Gruppen aus. Auch große Menschenmassen versuche ich zu meiden...es ist halt nicht mein Ding.

Das würde ich heute so auch nicht mehr schreiben und mich deiner Meinung ganz klar anschließen. ;-)

Auch ich genieße das Zweiergespräch und fühle mich in einer Gruppe manchmal wie ein Ersatzreifen. ;-D

Ich denke in solchen Situationen einfach, dass ich nicht witzig bin, fühle mich schlecht und bin dann natürlich auch nicht mehr locker usw. Auch mit Kollegen, mit denen ich sonst netten Smalltalk oder auch lockere Gespräche über irgendwelche Themen führe, kann ich nich in Gruppensituationen nicht unterhalten, weil ich mich der Bewertung der Gruppenmitglieder nicht aussetzen möchte...

Das sind dann ja schon eher so phobische Züge. Das starke betrachten von sich selbst. Das erwarten von Bewertung. Natürlich nur von negativer Bewertung,...

Aber derjenige der hier wertet bist du. Die einen reden viel, das ist schön. Ich rede wenig, das ist schlecht. Du wertest auch in dem du vermutest, dass andere über dich werten.

Bei Ängsten gibt es zwei Sorten; Die eine ist die die auf schlechter Erfahrung beruht, die andere ist die Angst die man hat, weil man vermutet das man schlechte Erfahrungen macht.

Ist die negative Bewertung von anderen schonmal eingetreten? Hat dir jemand gesagt, dass du nicht witzig bist, oder langweilig, oder zu wenig redest?

Meistens ist das nämlich gar nicht passiert, aber man vermutet das andere so denken. Das aber das Gegenteil ja auch möglich ist, ist oft überhaupt nicht vorstellbar.

Du bist jemand der weniger redet als die anderen. Damit wärst du mir schonmal sympatisch und ich würde sagen "endlich mal jemand der nicht so viel redet". Ist natürlich auch irgendwo eine Bewertung.

Es wird Leute geben, denen auffällt, dass du wenig redest und es gibt Leute die das auch sagen. Das sind aber auch Leute die haben mehr Angst als du. Die haben Angst das auffällt wie wenig inhaltliches sie denn überhaupt beizutragen haben. Aber den meisten wird das nicht negativ auffallen und negativ darüber äußern werden sie sich erst recht nicht.

Ich denke in solchen Situationen einfach, dass ich nicht witzig bin, fühle mich schlecht und bin dann natürlich auch nicht mehr locker

Genau das macht halt eben den Unterschied. Du denkst schlecht über dich. Meistens fängt man irgendwann an total klare Beweise zu führen. "Ich bin nicht witzig und rede zu wenig und deswegen habe ich keine Freundin". Oder sowas...die negative Denkweise und Selbsteinschätzung wird mit irgendwelchen Begebenheiten bewiesen und man macht sich selbst weis, dass man etwas ändern müsste.

Oft wird gesagt der eine ist introvertiert und der andere extrovertiert. So etwas gibt es, der eine mehr, der andere weniger. Der extrovertierte würde nie auf die Idee kommen, dass er ändern müsste. Der findet sich selber einfach ziemlich geil. Und der würde sich nicht fragen "rede ich zu viel?". Auch zu viel reden kann schlecht ankommen.

Mancher introvertierte überlegt sich "was stimmt mit mir nicht?" und versucht sich zu ändern. Aber nicht die Änderung bringt den Erfolg, sondern das akzeptieren von sich selbst. Sich selbst lieben und sich sagen, dass man eine geile Sau ist. Sowas muss nicht nach vorne tragen, oder Macho-mäßig raushängen lassen, sowas find ich auch nicht toll, aber sowas kann man sich selbst einfach sagen.

Und das ist der Unterschied zu denen die mehr reden als du. Nicht das Reden macht den Unterschied, sondern die positive Einstellung zu sich selbst.

Wenn du in einer sozialen Situation bist und dein Gehirn nur damit beschäftigt ist, dich zu betrachten und negativ zu bewerten, kann man ja auch nichts sagen. Der Kopf hat ja zu tun.

Meinst du kannst es hinkriegen, bewusst während dem Treffen keine negativen Gedanken zuzulassen? Also durch weniger denken, vermuten, werten, vielleicht sogar mehr Gesprächsstoff zusammenkommt?

w/illgesiunJdsexin


@ Muskatnuss

Hallo, danke für deine gute Antwort!

In einem anderen (ähnlichen) Thread hat jemand etwas ähnliches geschrieben. Ich nehme mich im Grunde einfach zu wichtig. Oft weiß ich auch, dass ich mir da gerade wieder Proleme zusammendenke, die ich nicht haben müsste, weil ich davon ausgehe, dass jeder "unterhaltsam, extrovertiert" usw. sein muss und sonst nicht interssant. Woher ich dieses Bild habe weiß ich nicht, aber das steckt irgenwie sehr tief in mir.

Außerdem machen sich die andere vielleicht (eher wahrscheinlich) gar keine Gendanken über mich und wenn, dann vielleicht keine negativen. Wobei ich hier einfach ehrlich (oder vielleicht auch überreflektiert und damit paranoid) sagen muss, dass mir wirklich oft auffällt, dass Menschen ablehnend auf mich reagieren.

Vielleicht ist das aber auch besonders deswegen, weil ich die negative Begegnung schon erwarte und mein Umfeld im Grunde leider pausenlos bewerte (und zwar überwiegend negativ, was mir auch meine manchmal "verbissene" Aura beschert glaube ich).

Aber dann gibt es immer wieder diese Situationen in Gruppen, wo ich eigentlich die Gruppen mitglieder mag und trotzdem den Mund halte aber eigentlich gerne mitreden, mitblödeln, den Kopf abschalten, ohne Angst einfach ich sein würde aber davor habe ich Angst.

Wie lege ich diese Angst ab?

M.ayx341


Ich kann mich nicht durchsetzen in gruppen und komme mir vor wie unsichtbar zu sein. Ich beschreibe es immer gerne wie ein "stück deko". Man ist halt "dabei" aber wird nicht wirklich beachtet.

Was heißt, du kannst dich nicht "durchsetzen"? Ich habe z.B. gar nicht das Bedürfnis, mich in Gruppen mitzuteilen oder irgendetwas aus meinem Leben zu erzählen! Die angeblich so extrovertierten Leute kommen oft auch gar nicht so gut bei anderen an, mit dem was sie da so von sich geben. Wenn du mal genau hinhörst, wird ironisch darauf reagiert und das ganze Gequatsche klingt mehr als oberflächlich und gekünstelt. Oder andere Leute werden verarscht.. Ich weiß nicht, ob es so ansprechend ist, da mitzumachen. :p> Ich fühle mich dann aber überhaupt nicht unsichtbar oder missachtet, sondern bin immer froh, dass die anderen sich so "nett" miteinander unterhalten und ich meine Ruhe habe. :)z

M[ay3}41


Korrektur: ...oder es werden andere Leute verarscht

w9illgesZundfsein


Geht mir zum Beispiel überhaupt nicht so. Ich denke, Kommunikation hat nicht nur die Funktion des Informationsaustauschs, sondern auch der Sozialisation und das ist doch eigentlich was Schönes!

In Kalifornien wird generell aber besonders unter den jüngeren Leuten fast nur so geredet. Einfache Sachverhalte werden mit vielen Worten in die länge gezogen und viel geredet wo ich mir dachte "oh gott, wie langweilig und überflüssig".Aber den Leuten da geht es gut damit, sie lachen viel, verstehen sich gut dann kann es ja nicht so falsch sein.

Diue Deutsche Gesprächskultur ist natürlich grundlegend anders als die Kalifornische aber reden ohne weltbewegende Inhalte ist prinzipiell kein Teufelswerk und ich würde das gerne können.

Und zwar ohne die Angst, das ich nicht lustig bin. Wenn ich in diese Gedankenmuster falle, bin ich nämlich sowieso angespannt und dann kann ich es gleich vergessen, eine selbsterfüllende Prophezeiung sozusagen...

Bei mir hat es auf jeden Fall mit meiner Unsicherheit und meiner Überreflektion zu tun, wie kriege ich das nach 26 Jahren weg ???

mguskaWtnusxs


Wobei ich hier einfach ehrlich (oder vielleicht auch überreflektiert und damit paranoid) sagen muss, dass mir wirklich oft auffällt, dass Menschen ablehnend auf mich reagieren.

Wie reagieren die Leute denn bzw. woran merkst du, dass sie dich ablehnen?

ohne Angst einfach ich sein würde aber davor habe ich Angst.

Du hast Angst davor du selbst zu sein? Machst du wegen der Angst irgendeine Therapie?

Aber dann gibt es immer wieder diese Situationen in Gruppen, wo ich eigentlich die Gruppen mitglieder mag und trotzdem den Mund halte aber eigentlich gerne mitreden, mitblödeln, den Kopf abschalten, ohne Angst einfach ich sein würde aber davor habe ich Angst.

Und genau deswegen klappt das halt auch nicht. Du versuchst krampfhaft etwas, was nicht funktionieren kann.

Hier in dem Faden schreiben ja viele, dass es gar nicht so gern haben so viel zu reden und es auch ganz gut finden ihre Ruhe zu haben. Das ist ein hohes Maß an Selbstakzeptanz. So wie man ist, ist es gut. "Hier ist Gespräch, an dem Beteilige ich mich so wie ich das kann und für richtig halte; Und wenn ich mal länger den Mund halte, dann ist das okay und ich bin trotzdem eine liebenswerte Person, die es Wert ist kennenzulernen.".

Das ist auch der praktische Ratschlag; Nimm dich mal so wie du bist und versuch nicht anders zu sein. Wenn du das hinbekommst, kannst du zusätzlich hingehen und die Angst annehmen und akzeptieren. Angst ist etwas was man nicht bekämpfen kann, sondern annehmen muss. "Ich weiß die Angst wird kommen und sie wird mich übermannen, aber ich nehme die Angst und das Gefühl an und werde es aushalten.". Du legst deine Angst ab, in dem du sie annimmst.

Wobei ich hier einfach ehrlich (oder vielleicht auch überreflektiert und damit paranoid) sagen muss, dass mir wirklich oft auffällt, dass Menschen ablehnend auf mich reagieren.

Es kann natürlich sein, dass das passiert. Lässt sich nicht vermeiden. Aber du kommst zu einem Treffen mit deinen Freunden und sagst "Hallo, ich finde mich selbst nicht so interessant und ich rede zu wenig und lustig bin ich auch nicht; Jetzt gebt mir doch bitte mal die Bestätigung, dass das alles nicht so ist.". Und das wird niemand für dich machen. Das musst du selbst für dich tun. Ist im Endeffekt das gleich was ich oben schon geschrieben habe, du musst anfangen dich selbst zu akzeptieren und mögen.

Man wird immer irgendwo auf Ablehnung stoßen. Du kannst auch nicht dafür sorgen, dass dich alle Frauen geil und toll finden. Aber wenn man selbst weiß was man kann und das man sich selbst halt liebenswert und gut findet, kann eine Frau einem auch sagen, dass man langweilig und unlustig ist. Das kann einem mit einem gesunden Selbstwertgefühl nichts anhaben.

Du wirst an manchem Umständen, wie vielleicht weniger reden als Andere, wahrscheinlich nicht viel ändern können. Aber die Angst legt sich, wenn du anfängst dich selbst zu akzeptieren und nicht versuchst etwas zu sein, was du halt nicht bist. ;-)

Das sind auch die Dinge die man in einer Therapie lernt. Man lernt nicht mehr zu reden und lustig zu sein. Das kommt zum Teil von alleine. Man arbeitet an dem Einordnen von sich selbst, am Selbstwertgefühl,...aber ich kann dich verstehen; Soziale Ängste sind sehr mühselig und anstregend. :)* :)* :)*

*:) @:)

M4ayx341


Wenn ich nicht viel rede, heißt das nicht, dass ich Angst vor'm Reden habe oder mich selber nicht mag: Ich habe dann einfach keine Lust mich mitzuteilen, weil ich auch der Meinung bin, dass meine Themen andere erstens nicht interessieren (es sei denn, es sind/waren gute Freunde) und zweitens auch nichts angehen. Und wenn des öfteren ironische Reaktionen kommen, erzählt man eben nichts mehr oder nur noch Leuten, denen man vertraut (wenn man überhaupt noch jmd. vertrauen kann).

Ich würde sowieso nicht mehr an Gruppentreffen teilnehmen, an denen nicht wenigstens ein oder zwei Leute teilnehmen würden, die ich gerne mag und mit denen ich mich locker unterhalten könnte. Meistens bilden sich ja innerhalb einer Gruppe mehrere kleine Gruppengespräche (z.B. wenn man am Tisch zusammensitzt), so dass man sich sowieso nicht mit allen unterhalten muss. Wenn ich also im Vornherein wüsste, dass ich mich mit keinem verstehe, würde ich gar nicht erst an einem Gruppentreffen teilnehmen.

Und ich fühle mich übrigens super in meiner Haut (bis auf die gesundheitlichen Probleme) und akzeptiere mich voll und ganz. *:) Ich war als Kind und Teenager auch oft ein Plappermaul, weil ich damals dachte, dass man so offener rüber - und besser bei den anderen ankam. Das wurde dann aber als Gesabbel abgetan, so dass ich gelernt habe, dass Quantität nicht immer Qualität bedeutet und weniger manchmal mehr ist. Daher habe ich dann weniger gesagt und auch anderen Leuten nicht mehr so viel Beachtung geschenkt, wenn sie irgendeinen Müll gequatscht haben! Und ich mache mir schon lange keine Gedanken mehr darüber, dass ich dann nicht (mehr) "everybodys Darling" bin. Da steht man mit zunehmenden Alter drüber, außerdem sind es andere auch nicht, wenn man genau hinschaut.

Außerdem mache ich bis dato immer wieder die Erfahrung, dass man sich weniger Probleme einhandelt, wenn man nichts wichtiges von sich erzählt, da alles - und ich meine wirklich alles, an andere weitererzählt wird! Weil man wirklich KEINEM vertrauen kann! Man wird dann ernster genommen und es ist lustig zu sehen, dass andere, die einen unterschätzt haben, weil sie gewisse Dinge nicht wussten, auf einmal sehen, dass man doch vieles kann oder vieles mitgekriegt haben. Ich mache mir daraus immer einen Spaß.

Daher ist Reden zwar Silber, aber Schweigen bekanntlich Gold, wenn man nichts Besonderes zu sagen hat! *:)

VG

MhayC34x1


P.s.: Ich habe also überhaupt keine sozialen Ängste, sondern einfach mit zunehmenden Alter keine Lust mehr auf Leute, weil man sich letztendlich immer die gleichen Geschichten anhören muss und jeder in erster Linie an sich denkt: Es wird sich gegenseitig gestichelt, ausgelacht, viel geprahlt, gerne von sich erzählt, aber ungerne zugehört. Man ist mit anderen zusammen, um sich zu messen und zu vergleichen und um sich über andere zu stellen, auch wenn das keiner offen zugeben würde. So funktioniert unsere Gesellschaft und ich habe keine Lust, da mitzumachen. Nicht, weil ich Minderwertigkeitskomplexe hätte, aber einfach weil mich das Leben der anderen nichts angeht und nicht betrifft. Was interessiert es mich, wie sich die Kinder der anderen Leute entwickeln oder was jmd. heute für Erlebnisse im Büro hatte? Ich freue mich dann für die Person, aber mir kann es völlig schnurzi sein! Man möchte nicht nur zuhören müssen, sondern auch mal angehört werden.

VG

wrillg7esunIdsePi'n


Wie reagieren die Leute denn bzw. woran merkst du, dass sie dich ablehnen?

Ich weiß nicht, ob das nur in meinem Kopf ist aber ich denke öfters, dass Leute mit meiner Art nicht klar kommen (sich abgelehnt oder bewertet fühlen), weil ich nicht wie die meisten anderen ungezwungen Witze machen kann und stattdessen ruhig dabei sitze und offensichtlich beobachte und (nach)denke. Das mündet oft nach recht kurzer Zeit in neuen Gruppen (Jahrgänge, Klassen, Kollegien, Freizeitgruppen, Freundeskreisen) in Abgrenzung meinerseits und wird auch mit leichter Ausgrenzung beantwortet (was total normal ist, aber halt für mich sehr schwierig, weil ich dadurch ständig einsam bin und mich als sozial unfähig ansehe und auch öfters schon soziale Situationen gemieden habe).

Falls ich dann in so einer Gruppensituation bin, weiß ich wie schon gesagt nicht, worüber man reden könnte, kriege dieses schlechte Gefühl von Unterlegenheit, fange an, nachzudenken und schon sitze ich wieder voll drin und lerne, dass ich in sozialen Gefügen nicht klarkomme...

Du hast Angst davor du selbst zu sein?

Wenn ich mir deine Frage bewusst stelle, würde ich sagen, dass ich zufrieden mit mir bin, aber anscheinend bin ich mit mir sowas von nicht im Klaren, weil ich immer anders sein will, als ich tatsächlich bin. Ich habe unterbewusst ein gewisses Bild, wie man sein sollte (da bin ich ziemlich Vater-gestört glaube ich) und bin deswegen mit mir selber total unzufrieden und will immer besser sein als ich es bin und auch als andere in meinem Umfeld. (Narzissmus). Wenn ich merke, dass das aber nicht so ist werde ich verbissen, versuche zu dominieren oder zeiehe mich innerlich zurück (Alles in einem Maße, dass niemand sich Sorgen macht, aber es belastet mich sehr oft sehr doll). Auch das trägt zu diesen schwierigen sozialen Situationen bei...

Machst du wegen der Angst irgendeine Therapie?

Ich habe mehr als 2 Jahre Verhaltenstherapie gemacht, aber nicht wegen der Angst, sondern wegen meiner vielen Probleme mit mir selber und meinem Leben und weil ich generell oft keine Motivation und Kraft habe, etwas zu tun und leidend abwarte, dass es mir besser geht. Das klingt jetzt super schlimm (und ist auch inzwischen manchmal echt auch für mich schon besorgniserregend) aber man muss es im Kontext sehen zu dem, was ich eigentlich von mir erwarte...

Ich musste die Therapie aber wegen eines langen Auslandsaufenthaltes unterbrechen und habe schon überlegt, ob ich nicht besser fortsetzen sollte, weil es zur zeit wieder sehr schwer für mich ist (deswegen bin ich auch wieder öfters hier...). In wiefern die Therapie mir konkret geholfen hat, dass es mir besser geht kann ich nicht sagen. Aber ich habe vieles über mich gelernt, das war schon mal wichtig!

Du hast also Recht, dass ich lernen muss, mich anzunehmen aber

Wie lerne ich, mich selber besser anzunehmen zu können? und

Wie kann ich mein Selbstbewusstsein auf lange Sicht stabil aufbauen?

M6ay3x41


jaja, genau. so wird es sein. ;-D

wIillgjesun-dseixn


@ May341 Was meinst du damit? Klingt irgendwie ironisch, besonders mit dem komischen Smiley...

Sorry, falls ich mich zurecht angegriffen fühle!

P1fauenauxge_


Gibt es in diesem Faden etwas Neues?

Finde das Thema total interessant, aber leider war das Gespräch hier abrupt beendet.

Mir geht es nämlich genauso wie dem Erfasser.

Allein mit einer Freundin kann ich reden und da ist mir alles egal.

Unter neuen Leuten bin ich total zurückhaltend und weiß einfach nichts zu sagen. Fühle mich überflüssig und denke mir, dass ich gar nicht hätte kommen brauchen.

Im Supermarkt oder in einer großen Menschenmenge habe ich absolut keine Probleme. Bin nicht Menschenscheu oder so.

Aber in einer Gruppe fühl ich mich irgendwie minderwertig. Und bin die Stille Maus von nebenan, die keiner wahrnimmt.

G rießnoMcker"l


Ja, ich bin auch so,...

Kleine Gruppen sind noch ok, aber sobald viele da sind, die ich dann auch nicht kenne. Äußerst unangenehm.

Heute steht mir soetwas bevor. Mir wird jetzt schon schlecht :°(

Leider zeigen die wenigsten Verständnis dafür :-(

P]faVuoenau?ge_


@ Grießnokerl

Du sagst es wird kein Verständnis dafür gezeigt. Wie äußert sich das denn? Werden dann blöde Kommentare gemacht??

wWildlgesWunxdsein


Schade, jetzt ist das Gespräch wieder eingeschlafen. Also bei mir hat das viel mit der Lebensphase zu tun, in der ich bin! Wenn ich ganz ungeniert meinem Narzissmus nachgehen darf und mich darstellen kann, bin ich in der Gruppe inzwischen auch öfter der Clown.

Wenn ich aber mit meinen schwachen Punkten konfrontiert werde bin ich ganz klein mit Hut! Dann hab ich speziell in mittelgroßen Gruppen das Gefühl, dass alle lustiger, interessanter und liebenswerter sind als ich. Treffe morgen Abend zum ersten Mal nen mir bisher unbekannten Freundeskreis, bin schon sehr gespannt! Ich habe das gute Gefühl, dass ich mich in diesem Punkt vielleicht weiterentwickelt habe...

Ich werde berichten (falls noch jemand an diesem Thread interessiert ist).

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