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1 Packung Alprazolam 0,5 mg (50 Stück) pro Monat zu viel?

Pea{raM.xD


Ich muss gestehen ich sympathisiere mit der Meinung von Opioiden gegen Psychische Erkrankungen oder gar durch Opioide gewisse Süchte umzuleiten und auszuschleichen.

-Es gibt auch Opioide mit Naloxon Zusatz -

Aber das ist ein anderes Thema.

Benzodiazepine sind wie schon erwähnt eigentlich nicht für den Dauerkonsum gedacht, sondern eher über einen kürzeren Zeitraum eine gewisse Wirkung zu erzielen.

Doch wenn kein andere Ausweg da ist( wo rüber ich mir kein Urteil bilden kann) muss man die Therapie wohl weiter führen.

Ob du einen Entzug machen möchtest oder nicht solltest du einen Arzt entscheiden lassen bzw. erst mal eine 2 Meinung einholen.

Da du nach einem Jahr Dauerkonsum mit Sicherheit Körperlich Abhängig bist wurde ich dir nicht empfehlen zuhause alleine zu entziehen.

@ philipp100 :

wer sagt das Heroin oder die Alkaloiden des Kokain nicht von Medizinischem nutzen sein können?

Die US Staaten wo ich kenne gab es das Benzos per schreiben vom M.D

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Opipramol: Naja darüber lässt es sich streiten ob es nun wirkt oder nicht.

S1iluvexlie


Ich muss sagen, ich fände es schon seltsam, wenn die Diskussion hier weiter auf einen möglichen Nutzen von Rauschgiften hinausliefe. Dafür gibts wohl einschlägige Foren, die sich dazu besser eignen als Med1, wenn ich richtig liege.

SBinneMstätexr


Dafür gibts wohl einschlägige Foren, die sich dazu besser eignen als Med1

Du meinst Foren, in denen man, der Userbase entsprechend, keinen Gegenwind bekommt? Komm schon, das wäre langweilig, daraus könnte niemand etwas Produktives, etwas wirklich Meinungsbildendes ziehen.

"Es kann nicht sein, was nicht sein darf", viel schwächer kann man nicht argumentieren, daraus lernt niemand etwas.

SCildvelxie


Nein, ich meine ganz klar Foren von Süchtigen, die sich und anderen entsprechende Tipps geben. Hier jedenfalls nicht angebracht, oder? Ich persönlich fände das jedenfalls genauso daneben, wie Magersüchtige, die hier, wenn auch vielleicht nur indirekt, für ihre Sucht werben.

LjK10


@ Sinnestäter

Ich hab mich jetzt hier nicht mehr geäußert, aber hier hab ich was, taufrisch:

[[http://www.med1.de/Forum/Sucht/618847/]]

Dann weisste was ich meine.

Und Bromazepam gehört noch eher zur "milderen" Sorte ;-)

Belehren kann man eh niemanden. Wenn jemand glaubt dass hochpotente Benzos / Opiate... das richtige sind... um einer therapierefraktären Depression zu begegnen, ja. Dann denke ich aber, wenn das von so einem hartnäckigem Denken ausgeht, es sogar mehr ein Bestandteil der Störung und weniger Bestandteil der Therapie ist. Was soll man dazu großartiges noch sagen was nicht schon gesagt wurde. Zum kurzfristigen / bedarfsorientiertem Gebrauch ist nix gegen zu sagen.

Solche Beiträge würden mir dann aber schon zu denken geben. Da jetzt zu diskutieren "in dem und dem Präzedenzfall" mags ja was gebracht haben... ja sicher. So Fälle gibts sicher... aber das ist die absolute Minderheit. Sonst, sofern man nen Arzt findet der blöde / inkomeptent genug ist das auszustellen, jedem was ihm Spaß macht.

L K10


Nein, ich meine ganz klar Foren von Süchtigen, die sich und anderen entsprechende Tipps geben. Hier jedenfalls nicht angebracht, oder? Ich persönlich fände das jedenfalls genauso daneben, wie Magersüchtige, die hier, wenn auch vielleicht nur indirekt, für ihre Sucht werben.

DITO!

Scin)nesvtätexr


Nur eines noch:

Sonst, sofern man nen Arzt findet der blöde / inkomeptent genug ist das auszustellen, jedem was ihm Spaß macht.

Dieses ganze "Sucht per Rezept durch unverantwortlichen Arzt"-Problem wäre kinderleicht zu lösen, einfach, indem Rezepte digital ausgestellt werden (z.B. per Versicherungskarte), und süchtigmachende Medikamente dabei pro Patient in einer Datenbank geführt werden.

Zwei Verschreibungen von Benzos hintereinander – rote Lampe an.

Ein paar hunderttausend unnötig Süchtige weniger.

MJojn-ika2v806


Angst und Panikattacken

Man macht es sich zu einfach, wenn man annimmt, dass jedes beruhigende Medikament hilft. Nach der Einnahme eines Antidepressiva gegen Angstzustände fühlte ich mich:

- müde, aber nicht entspannt,

- schlapp und träge, aber nicht ruhig (sogar aggressiv)

- schläfrig, aber nicht angstfreier.

Doch das störte mich nicht weiter, da ich viel zu schlapp und müde war, um draußen etwas zu unternehmen. Statt dessen sah ich fern und schlief dabei ein.

Das fand ich in dem Moment nicht so tragisch, denn ich konnte mich nicht für eine Unternehmung entscheiden, da mir alles egal war.

Im Endeffekt war es eh egal, ob ich etwas unternahm oder nicht, weil ich durch das Medikament extrem vergesslich wurde.

Eines Tages lief ich alarmiert in die Küche, um die Pizza zu essen solange sie noch heiß war. In der Küche merkte ich, dass ich sie bereits gegessen hatte!!!!!!

Natürlich geht es einem erstmal besser, weil man Unter der Angst viel weniger leidet, weil man kaum mehr Auf die Idee kommt nach draußen zu gehen.

Doch das war definitiv nicht das was ich erreichen wollte!!!!!!!

Genau aus diesem Grund sind wenig müde machende Benzodiazepine wie Lorazepam und Alprazolam so gut bei Ängsten geeignet, weil sie dafür gedacht sind auch tagsüber eingenommen zu werden.

Buprenorphin hat zwar eine hohe Potent von 30 ist aber analgetisch viel schwächeren Opioiden unterlegen. Man darf sich da nicht von der Potent täuschen lassen.

Die einzige Gruppe von Menschen die wirklich davor gewappnet sind opioidsüchtig zu werden, sind nicht die chronischen Schmerzpatienten, sondern jene die an dem Opiatrausch keinen Gefällen haben und es gar als unangenehm empfinden.

Es gäbe noch so viel anderes zu sagen, aber ich beschränke mich auf diese Punkte.

Viele liebe Grüsse

MKonikaA2806


P.S.

Es stimmt nicht, dass man bei Benzodiazepine und Opioide ständig die Dosis erhöhen muss. Ich bin seit mehr als einem Jahrzehnt auf der gleichen Dosis. Ich nehme die Pillen nur bei Bedarf.

Nur bestimmte Wirkungen werden rasch Schwächer, was zur Dosiserhöhung führen kann, nicht jedoch das komplette Wirkungsspektrum. Wenn man auf die euphorisierende Wirkung aus ist mag das ja zutreffen, aber die analgetische Wirkstärke bleibt sehr lange unvermindert erhalten. Wenn das Medikament irgendwann doch nicht mehr ganz so gut wirkt, gibt es nichts effektiveres als eine Weile lang zu pausieren. Die zweitbeste Methode ist, die Analgetika abzuwechseln. Wenn das Dihydrocodein an Wirkung verliert, Steige ich eine zeitlang auf Tetrazepam um und umgekehrt. Idealerweise hat man mehr als nur zwei Medikamente die man wechselweise nehmen kann. Doch Vorsicht, manchmal gibt es Kreuztoleranz.

In unserer Welt spielt bezüglich Rezeptverschreibungen das Lebensalter eine sehr sehr große Rolle. Im Alter von ca. zwanzig bis dreißig bekam ich nur von wenigen Ärzten allenfalls eine 10-Stückpackung. Ab dreißig Jahren waren deutlich mehr Ärzte dazu bereit Benzodiazepine oder Opioide zu verschreiben, aber immer noch nur 10 Stück. Je näher ich an meinem 40. Geburtstag kam, desto öfter kriegte ich N2-Packungen. Bei meinen über 50-jährigen Freunden sind es bereits meist völlig problemlos 100-Stück-Packungen bzw. N3. Offenbar werden die Leute je älter sie sind für um so seriöser gehalten...

MfG

M5oni+ka28x06


P.P.S.

Natürlich kann man gegen Ängste, Unruhe oder Schlafstörungen auch andere Pillen nehmen. Das lesen die Benzodiazepingegner wohl gerne. Sehr beliebt ist z.B. ein Medikament namens Dominal (Prothipendyl). Das macht ganz sicher nicht süchtig, weil es auf so unangenehme Art und Weise wirkt, dass eine Sucht völlig ausgeschlossen ist. Der Wirkeintritt dauert ca. eine Stunde und während dieser Stunde lernt man ein so abscheulich unangenehmes Körpergefühl kennen, das man denkt, man hält das keine drei Sekunden mehr aus. Es ist sehr schwer beschreibbar wie man sich dieses entsetzliche Körpergefühl vorzustellen hat, aber es ist so schlimm, dass man es sein restliches Leben lang nicht mehr vergisst. Während Benzodiazepine für den Körper nahezu unschädlich sind, ist dieses Schlafneuroleptikum dermaßen hochgiftig, dass auf der Packung sogar der Totenkopf abgebildet ist. Benzodiazepingegner, was meint ihr? Würdet ihr dieses Medikament nehmen wollen ??? Die Ärzte, die es so gerne verschreiben wussten nicht einmal, dass auf der Packung der Totenschädel mit den zwei gekreuzten Knochen drauf ist. Ich frage mich, was sie sonst noch so über Psychopharmaka nicht wissen... Mit gutem Gewissen und Nichtwissen verschreiben sie einem dieses Teufelszeug, denn es macht nicht süchtig und nichts ist für sie wichtiger als das...

M]oni#kaj28,0x6


Inzwischen wurde der Gift-Totenkopf entfernt, obwohl es kein bisschen weniger giftig ist. Ich habe gerade gegoogelt. Anscheinend hat der Totenschädel dem Absatz geschadet...

Aber es stimmt auf jeden Fall: Der Giftschädel war wirklich auf der Packung abgebildet. Sowas habe ich noch nie gesehen, ein Medikament mit Giftwarnung...

Außerdem passierten mir gruselige Dinge, als ich es eingenommen hatte:

Ich träumte, dass mich mein Freund vor der Haustüre mit dem Auto abholen wird. Ich erwachte im Stehen!!! Mitten in der Nacht stand ich draußen komplett angezogen vor der Haustüre und wartete darauf abgeholt zu werden. Geschockt ging ich wieder ins Bett und eine Stunde später geschah ganz genau dasselbe. Wieder erwachte ich draußen stehenderweise ohne mich ans Anziehen und Hinuntergehen erinnern zu können...

M|oni_kaw280x6


Distraneurin

Es ist nicht sehr wahrscheinlich von diesem Medikament süchtig zu werden, weil es nur bei den ersten zwei, drei Einnahmen psychisch angenehme Wirkungen entfaltet. Nicht einmal durch eine Dosiserhöhung erreicht man eine annähernd gleiche Wirkung wie vorher. Nur durch längeres Pausieren kommt es zu dieser Wirkung wie anfangs. Ich glaube, dass es ohnehin nur dafür benutzt wird, um die paar Tage des Alkoholentzugs erträglicher zu machen.

MfG

Mdo(nika6280x6


Atemdepression:

das Risiko eine Atemdepression zu bekommen ist nicht besonders hoch, denn dazu ist in der Regel eine ziemlich heftige Überdosis nötig. Vermutlich weder der Opiatsüchtige, noch der Schmerzpatienten riskiert bewusst eine Atemdepression. Passiert es doch ist es nicht allzu tragisch und relativ ungefährlich solange man bei Bewusstsein ist. Notarzt rufen, Sauerstoffmaske geben lassen und gut ist. Das ist keine besonders schlimme Nebenwirkung und wird wohl kaum als Gegenargument für eine Opioidtherapie taugen. Allenfalls fehlende oder falsche Infos über Atemdepressionen können Schaden anrichten.

MfG

Mro.nikMa28x06


"An deinem Beispiel:

Patient alkoholkrank. Therapie: Alkoholentzug. Was denn sonst? Alkohol ist viel zu toxisch, als daß man ihn als Substitutionsmittel einsetzen könnte, nicht mal für die Menschen, die nicht davon loskommen. Es gibt keine Alternative zum Entzug.

Gäbe es aber ein Medikament, welches vergleichsweise weniger toxisch ist, aber ebenso süchtig macht wie Alkohol, dann wäre es verdammt sinnvoll, dieses eben bei denen, die den Alkoholentzug dauerhaft nicht schaffen, einzusetzen. Die wären dann auch noch süchtig, vielleicht sogar lebenslang, aber das ist – meiner bescheidenen Meinung nach – immer noch besser als eine Leberzirrhose in naher Zukunft.

Was bitte ist daran unlogisch, schwer zu verstehen, gefährlich, oder verwerflich?"

Nichts. Allerdings ist es (leider) nur Theorie und völlig unpraktikabel. Wenn der Kranke nicht mit den üblichen Therapien gesundet, dann wird er eben nicht gesund. Dann werden vermutlich die erfolglosen Therapien wiederholt - bis zum bitteren Ende. Die Option "Therapie mit einem anderen süchtigmachenden Medikament" gibt es einfach nicht. Denn die Ärzte glauben, dass die praktizierten Therapien die einzig richtigen sind. Wenn diese Therapien nicht zum Erfolg führen, ist dem Patienten eben nicht zu helfen.

MfG

MGonik6ax2806


"Äh etwas polarsierend. Es gibt Ärzte die verschreiben Benzos genau so als das was sie sind – als Bedarfsmedikation. Von daher... ist der Absatz äh... recht belanglos. Es gibt sicher nicht die zwei von dir angeblich aufgestellten Positionen – welche die das wie Smarties verschreiben und andere die das verteufeln. Es gibt auch ne goldene Mitte."

Nein, leider eher nicht.

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