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Doktortitel bei Psychotherapeuten???

TTascheRnkalAender hat die Diskussion gestartet


Benutzt man eigtl bei der Kommunikation mit einem Psychotherapeuten den Doktortitel (oder gar den Professorentitel). Im Gespräch würde ich es eher nicht machen, aber bei Mailkontakt? Ich bin verunsichert und möchte nicht unhöflich erscheinen, wenn ich den Titel weglassen würde.

Was meint ihr?

Antworten
TqaoschenAkalexnder


Also ich meine psychologische Psychotherapeuten, nicht etwa Psychiater.

s'chae`f@chen3x4


wenn er keinen titel hat, mußt du auch keinen verwenden! sieh mal nach was auf seiner visitenkarte, telefonbucheintrag etc. steht und danach richtest du dich dann. *:) @:)

T-aXsche_nk{al`endexr


Ich dachte, dass man Doktortitel auch wirklich nur im medizinischen Bereich auch benutzt. Bei der Anrede. Einen Dr. der Ethnologie würde ich auch nicht unbedingt mit seinem Titel ansprechen. Oder liege ich da falsch??

szchaerfchrenx34


Ich dachte, dass man Doktortitel auch wirklich nur im medizinischen Bereich auch benutzt.

aber nur dann, wenn der jeweilige arzt einen DR. titel besitzt! mein ehemaliger HA hatte keinen DR. und ich habe ihn immer mit HERR DR. angesprochen ;-D , eines tages sagte er zu mir, er hätte keinen DR. und es reicht wenn ich ihn mit HERR R.........anspreche |-o !! also wo kein DR. davor steht ist auch kein DR. drin!! @:)

s[chaefc"hxen34


aber du kannst ja schreiben:" Sehr geehrter Herr Psychotherapeut........"

]:D ]:D kleiner scherz am rande, nicht böse gemeint ]:D ]:D

Rvlmmxp


Ein Psychologe würde wohl sagen, thematisiere das in einem Gespräch mit ihm ;-D

Gyehw)egsEchäd@en


1. Hat er einen Doktortitel?

2. Dann verhält es sich so, wie mit den restlichen Doktores auf der Welt... oder zumindest in Deutschland:

Der Höflichkeit wegen und falls man mit einem Menschen nun noch nicht so viel E-Mail oder Briefverkehr hatte und eben nicht weiß, ob derjenige auf den Gebrauch seines Titels steht, schreibt man in der Anrede:

"Sehr geehrte/r Frau/Herr Doktor Mustermann,"

... und dann hängt es davon ab, WIE dir geantwortet wird. Eine Antwort könnte ja lauten:

"Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Mustermann"

Dann weißt du, dass der Doktortitel durchaus erwähnt werden soll.

Oder:

"Mit freundlichen Grüßen,

M. Mustermann"

Dann weißt du, dass du den Doktortitel auch weglassen kannst.

Solange du mit "Sehr geehrte/r Frau/Herr XYZ" angeschrieben wirst, tust du das in deinen Antworten ebenfalls.

Allgemein halte ich mich im Falle von Unsicherheit daran:

Beginne in der höflichsten Form und gehe dann auf die "Floskeln" deines Kontaktes ein.

Zu berücksichtigen ist in meinen Augen die Nähe des Kontaktes, die berufliche Stellung, das Alter. Die Anreden und Verabschiedungen sollten daran orientiert angemessen geschrieben sein.

;-D

D7ie AYn^onymxe


Ich dachte, dass man Doktortitel auch wirklich nur im medizinischen Bereich auch benutzt. Bei der Anrede. Einen Dr. der Ethnologie würde ich auch nicht unbedingt mit seinem Titel ansprechen.Oder liege ich da falsch??

Meiner Ansicht und Erfahrung nach durchaus. Warum sollte das auch so sein? Rein logisch fände ich es sogar umgekehrt noch nachvollziehbarer. Jemand mit einem nichtmedizinischen Doktortitel hat diesen in der Regel ganz bewusst erworben (im Sinne von "erarbeitet", nicht von "erkauft" ;-D ) und nicht, weil es in seinem Beruf eben so üblich ist und schon neben dem Studium gemacht werden kann :=o

GMehwegsrchäSden


Ja, deswegen denkt man als Kind auch so furchtbar lange, dass ein Doktor automatisch immer ein Arzt sein muss. ;-D ... zumindest erging es mir so.

M/-JGoa\nne


Es gibt einige Therapeuten mit Dr.-Titel und den schreibt man immer hin.

Selbst wenn es ein Dr. Phil oder sonstwas ist. Ich schreibe dann Herr/Frau Dr. X

GHehwegs&chIädxen


Allerdings muss ich jetzt nochmal was fragen:

Und zwar habe ich gelernt, dass es eigentlich unüblich ist (z.B.) "Frau Doktor Hansemann" zu sagen.

Es war wohl in den Zeiten vor der Emanzipation so (!?), dass mit "Frau Doktor Hansemann" dann immer gemeint war, dass die Ehefrau von Dr. Hansemann angesprochen ist, die aber selbst definitiv keinen Doktortitel hat. Eine Frau, die einen Doktor heiratet, ist dann Frau Doktor – sozusagen.

Deswegen spart man sich in der direkten Anrede wohl das Herr oder Frau davor und spricht nur von "Doktor Hansemann", unabhängig von Frau/Mann.

Ist das nach wie vor so?

MP-JRoannxe


Wenn man vorher nicht weiß, ob Frau Dr. studiert hat, wäre es da nicht sinnvoller auch hier den Titel vorne an zu stellen ":/

Ich wäre immer so höflich dies zu tun.

LyadySxue


Der Doktortitel ist in Deutschland NICHT Bestandteil des Familiennamens – sagt das Gesetz – aber gleichzeitig lässt das Gesetz zu, dass der "Doktor" zB im Ausweis zum Namen dazu eingetragen wird – das ist eigentlich inkonsequent.

Korrekt bezeichnet ist der "Dr." übrigens ein akademischer Grad und kein Titel.

Und wie schaefchen34 schon schrieb, wenn er keinen hat (das bekommst Du raus), ist die Anrede ganz einfach Herr XYZ.

LfadIy2Suxe


Hallo Gehwegschäden,

Eine Frau, die einen Doktor heiratet, ist dann Frau Doktor – sozusagen.

Nein – das ist/ war nur in Österreich so.

Ich kenne es auch nur so, dass man entweder Doktor Hansemann sagt oder nur Herr Doktor.

In der schriftl. Anrede wird bei uns in der Firma sehr großen Wert auf die korrekte Anrede gelegt – lustig wird es , wenn zum akademischen Grad noch ein Adelstitel dazukommt.

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