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Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

B äre/ntxatze


Optimismus,

net böse sein, ich habe nur vorher kurz was geschrieben übers Handy, deine Fragen brauchten wat länger und daher konnte ich sie nur über dem PC beantworten. ;-)

O~ptim#ismxus


Bärentatze

Naja, die Umschulung wird mir alles erdenkliche abverlangen und wie soll ich mich da auf die Therapie einlassen können? Ich gehe mal davon aus, das der Unterrich immer bis 16:30 Uhr geht und wie soll ich dann noch zum Therapeuten gehen?

Dann frage ich mal anders herum: Glauben Deine alte Betreuerin, Dein neuer Betreuer und Du wirklich, dass Du eine Umschulung packst, mit all Deinen Problemen in Deinem Lebensrucksack? Seid Ihr alle wirklich der Meinung, dass das ZUERST kommen sollte, bevor andere Probleme, die dasjenige der Arbeitslosigkeit, der Interesselosigkeit, der Esssucht, des Fehlens des Zwischenmenschlichen, etc. pp. gelöst sind? Ich habe da – mit Verlaub und aus der Ferne – doch erhebliche Zweifel dran. Nichts für ungut, Bärentatze. Aber ich glaube, Ihr versucht da gerade das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen. Ich denke, Du solltest mal mit Deinem neuen Betreuer wirklich Klartext reden oder ihn mal diesen Faden lesen lassen.

:)*

B9ärentxatze


Du sprichst mir da ehrlich gesagt aus der Seele, ich empfinde es auch erstmal wichtiger ein halbwegs normales Leben zu erreichen, wobei natürlich die Arbeit auch eine große Rolle spielt jedoch wäre das erstmal zweitrangig.

Mit Stuttgart ist es auch so, ich fands für mich erstmal wichtig, mich an einem Ort wohl zu fühlen und dann kann man dort auch an einem Job arbeiten.

O`ptilmismuxs


Bärentatze

Im übertragenen Sinne kommt es mir manchmal vor, als ob Du Stabhochsprung betreiben willst, hast aber noch nicht rennen gelernt und auch nicht, wie man so eine lange Stange in Ruhe überhaupt balanciert. Sowas kann fast nur in Bauchlandungen enden, es sei denn, Du bist ein Naturtalent, was ja nicht ausgeschlossen ist... Es liegt mir wirklich fern, hier Pessimismus um mich zu streuen, aber eine gesunde Portion Realismus könnte nicht schaden, damit man dann optimistisch in die Zukunft gehen kann. Was meinst Du dazu?

Bnärent>atze


Wie meinst du das jetzt? Meinst du man sollte also erst die Therapie machen und dann die Ausbildung?

OTptim}ismuxs


Ich denke, das wäre die bessere Lösung. Was glaubst Du, wie Du ein Kundengespräch führen willst, wenn Du schon so nicht weisst, was Du sagen sollst? Und wie soll das erst gehen, wenn ein Kunde mal gereizt oder ungeduldig ist, etc. Bist Du fähig, dann immer noch die richtigen Worte und den richtigen Ton zu finden, wenn es Dir schon so schwer fällt?

Vielleicht irre ich mich auch. Aber so würde ich das aus der Ferne und den vielen Fäden und Postings einschätzen.

pBetitce_s7ca!ndalexuse


Warum ist für dich ein Job bzw. arbeiten zweitrangig. Du hast immerhin die 30 schon seit ein paar Jährchen überschritten!

BTärcentaitze


Auch wenn ich nicht so denke, es gibt genug Arbeitslose, die trotzdem glücklich sind und ne Freundin haben.

Das eine Therapie notwendig wäre, steht außer Frage und es stimmt schon, ich glaube nicht, das ich mit dem unzufriedenen Leben so eine Ausbildung durchstehen würde.

Euhemali4ger NutzSer@ (#4c7x9013)


Auch wenn ich nicht so denke, es gibt genug Arbeitslose, die trotzdem glücklich sind und ne Freundin haben.

Sowas sollte aber niemals ein Zustand sein, mit dem man sich in irgendeiner Weise arrangiert. Ich brauche ja wahrscheinlich nicht erläutern, was passiert, wenn das jeder so macht. Und es ist einfach nur erbärmlich, wenn jemand, der die Wahl hat, etwas an diesem Zustand zu ändern, darauf spekuliert, dass er als Einzelner keinen Unterschied macht und das System deswegen weiter ausreizen kann.

B^ärenmta\txze


Das habe ich auch nicht behauptet, jedoch sind die meisten auch unverschuldet in so einer Situation. Es mag zwar ein paar geben, denen es gefällt, bis Mittags um 12 zu schlafen und dann das Frühstück mit ner Dose Bier zu beginnen, jedoch kann dies kein Leben sein.

Ich meine halt damit, das das Glücklichsein an erster Stelle steht.

OQptPimisxmus


Bärentatze

Ich meine halt damit, das das Glücklichsein an erster Stelle steht.

Ich weiss schon, was Du meinst. Ich hoffe aber für Dich, dass Du nicht dem Irrtum unterliegst, dass alle anderen, die eine Arbeit, eine Wohnung, eine Partnerschaft und weiss was noch alles haben, pausenlos glücklich sind. Kein Mensch ist permanent glücklich. Das Glück kommt und geht phasenweise. Ich persönlich finde es wichtig, dass ich grundsätzlich meine innere Zufriedenheit habe, dann kann ich die Glücksmomente auch wirklich als solche wahrnehmen und geniessen.

Weisst Du, ich glaube, was bei den meisten so anstösst an Deinen Aussagen, dass Du nach wie vor noch immer vieles auf äussere Umstände schiebst und noch nicht entdeckt hast, welches Potential eigentlich in Dir steckt. Jeder Mensch kann aus jeder Situation grundsätzlich etwas machen. Bitte sag jetzt nicht wieder, dass bei Dir jedoch der Fall ganz anders ist. Ist er nicht. Ja, es gibt Einschränkungen. Die streite ich keineswegs ab. Aber es gibt auch Wege, diese Einschränkungen nicht weiter einschränken zu lassen, als es unbedingt "nötig" ist. Dafür musst DU aber etwas tun – nicht die anderen. Ja, Hilfe darf und muss man mitunter annehmen, bzw. suchen und darum bitten. Ich hab noch nicht raus, was Dich da so blockiert, dass Du es nicht anpackst. Ich kann Dir nur immer wieder empfehlen, eine sehr offenes Gespräch mit Deinem Betreuer zu führen. Sonst dümpelst Du in 10 Jahren noch bei med1 rum und erzählst, was alles jedoch wiederum schief gelaufen ist. Das kannst Du doch nicht wollen, oder?

Gehst Du heute wieder Gassi?

B7ärentXatze


Irgendwie kann ich deinen Beitrag gerade nicht nachvollziehen. Ich stehe einer Therapie doch offen gegenüber.

Was meinst du mit den außeren Umständen? Übrigens, da muss ich dich leider enttäuschen, in mir steckt leider kein Potential.

Die Einschränkungen die ich habe, lassen sich fast nicht auffangen. Das mit meinem Gehör wäre leichter, wenn ich die Hörgeräte bekommen würde, die mir eigentlich zustehen müssten.

Was meint du damit, dass ich mich selbst blockiere? Ich gehe doch davon aus, das du meinst, warum ich mich gegen eine Therapie stelle, was ja gar nicht der Fall ist.

Was den Betreuer anbelangt, er ist für solchen Sachen was mein Problem ausmacht gar nicht zuständig und warscheinlich wirds auch keine andere Einrichtung geben, die so ein Personal besitzt, die mir bei meinen eigentlichen Problemen hilft.

Durch das Praktikum wars mir nicht möglich, neue Termine fürs Gassigehen festzulegen, ich kann erst am Donnerstag wieder anrufen, um mich in die Liste eintragen zu lassen. Ich werde auch abklären, wies mit dem Hundeführerschein aussieht, da ich anfang nächsten Monat wohl erstmal 1 1/2 Wochen Urlaub mache, wenn man das so nennen kann.

B|äretntaxtze


Natürlich möchte ich hier bald berichten können, entlich eine Freundin gefunden zu haben. Klar bleiben zunächst einige Probleme bestehen, aber mein größter Wunsch hätte sich erfüllt.

EFheGmaligeero Nutzear (#393x910)


Bärentatze,

ich kann Deinen Wunsch nach einer Freundin echt verstehen, aber dieser Wunsch muss leider auf Deiner Liste ganz hinten stehen.

Erst wenn Du gelernt hast, Dich selbst zu akzeptieren, wenn Du Dein Leben selbst einigermaßen im Griff hast, erst dann bist Du wirklich bereit, Dich nach einer Freundin umzuschauen.

Jetzt würde die Frau sich nur ein großes Kind mit massig Problemen aufhalsen.

Glaube mir, das will keine Frau.

Ach ja, und leichter wird es mit Freundin sicherlich nicht. Wir Frauen können schon ganz schön rumzicken wenn uns was nicht passt. ;-D ;-D ;-D

Wie Du weisst, bin ich in Sachen Therapie der gleichen Meinung wie Optimismus. Hast Du schonmal mit der Klinik Roseneck am Chiemsee Kontakt aufgenommen? Die sind auf Essstörungen spezialisiert und arbeiten rein psychosomatisch. Also nix mit Kalorienzählen.

Und warst Du schon beim Kieferorthopäden? Denn wenn Dein Kiefer wieder besser steht, dürfte auch Dein sprachliches Defizit besser werden oder täusche ich mich da?

Im Übrigen finde auch ich, dass sich Dein Schriftbild hier deutlich verbessert hat. :)^

O7ptiImismuxs


Bärentatze

WAS genau ist die Aufgabe Deines Betreuers? Und wo hört sein Zuständigkeitsbereich auf?

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