» »

Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

O\pOtimvisVmxus


Was ist mit Deinem Hausarzt an Deinem alten Wohnort. Könnte der weiterhelfen?

Bjä|re?ntatzxe


Nee, ich hatte mal angefragt wegen einer Kur und er meinte nur, wenn ich dies und jenes vorher nicht gemacht hätte, würde ich wohl keine bekommen. Den konnte man übrigens inne Pfeife rauchen, da er auch in anderen Belangen nix taugte. Nur zur info, die Mail von der Klinik habe ich optimismus mal per pn geschickt.

OYptim]ismus


Okay – dann ist JETZT der Zeitpunkt mit allem mal RICHTIG anzufangen. Mein Vorschlag: Rede noch heute mit Deinem Betreuer vor Ort. Bitte ihm um Hilfe zum raschen Finden eines a) Hausarztes (physische Probleme hast Du ja auch genug) und b) zum Start bei einem Therapeuten, bzw. Eintritt in die Klinik. Wenn Du jetzt weiter wartest, weil ja früher dies und das und jenes nicht gemacht worden war und Du es jetzt ebenfalls nicht tust, schreibst Du hier in 50 Jahren noch das Gleiche. Heute ist der 1. Tag Deiner Dir verbleibenden Lebenszeit. Den willst Du sicher nicht verschwenden, oder? Jeden Tag einen Schritt machen – dann kommst Du auch vorwärts.

:)*

E5hemaligelr Nu/tzeyr (#E3939x10)


Du warst doch schonmal in Therapie und hast diese ja nur aufgrund Deines Umzuges nach Stuttgart abgebrochen oder?

Wenn dem so ist, dann kontaktiere noch heute den damaligen Therapeuten und bitte ihn um Hilfe.

Warum die Dir allerdings nicht die Klinik am Chiemsee anbieten verstehe ich nicht. Das ist nämlich mit Abstand die Beste von den Schön-Kliniken. Von den anderen beiden ist die erstgenannte auch nicht schlecht, was man so hört, aber die zweitgenannte ist absolut nicht zu empfehlen. Ich würde da nochmal nachhaken, warum gerade die Klinik Roseneck in Prien nicht gehen soll. Verstehe das nämlich überhaupt nicht.

Also such Dir sofort einen Hausarzt in Stuttgart. Verstehe eh nicht, warum das nicht schon längst geschehen ist. Aber ok. Nur so als Tipp, Ärztinnen sind Dir erfahrungsgemäß in Sachen Therapie und Ernährung etc eher behilflich.

OXptimxismus


Wenn dem so ist, dann kontaktiere noch heute den damaligen Therapeuten und bitte ihn um Hilfe.

:)^ :)z :)= Da hatte ich gar nicht mehr dran gedacht.

Bärentatze

Frau Rosshuber schreibt schon in der Einleitung, dass sie Dir gerne behilflich sind beim Finden eines geeigneten Therapieplatzes und dass Du sie auch anrufen kannst. Vielleicht kannst Du das ja mit Hilfe, bzw. Unterstützung Deines Betreuers auch machen.

Ansonsten – die ehemalige Therapeutin als Anlaufstelle finde ich sehr gut. Das mit dem Hausarzt Deiner alten Wohngegend habe ich mir auch noch mal durch den Kopf gehen lassen. Wenn Du mit ihm über eine Kur gesprochen hast, wundert es mich eigentlich nicht, dass er nicht drauf eingestiegen ist. Du brauchst keine Kur. Du brauchst eine Neuorganisation Deines Lebens – auf der ganzen Linie. Die Kur könnte höchstens im Nachgang als Festigung des Erreichten (wenn es denn erreicht ist) dienen.

Falls Du mit Frau Rosshuber noch mal Kontakt aufnimmst, kannst Du ihr ja sagen, dass Deine Probleme einfach dauernd wieder über Dich rüber schwappen und Du dann einfach alles buchstäblich in Dich hineinfrisst, da Du keine anderen Bewältigungsstrategien hast. Aber bitte, lass um Himmelswillen Dein Ziel, bald eine Freundin zu finden, weg!!!! Sonst denken die in der Klinik noch, Du wollest eine Crashdiät, um Frauen aufzureissen. Und damit hast Du Null Chancen dort überhaupt noch mal aufgenommen zu werden.

Bfärenotatxze


Also ich gehe mal davon aus, dass das mit der Schönklinik nicht klappen wird.

Was ich mir jedoch vorstellen könnte, das ich durch den neuen Hausarzt eine Einweisung in eine Klinik für stationäre Therapie erwirken könnte. Durch meine alte Therapeutin wäre es vielleicht auch machbar, jedoch weiß ich nicht, wie sie dazu stehen würde.

Ich habe heute mit jemanden gesprochen, der auch einen Therapieplatz in Stuttgart sucht, er berichtete, von Wartezeiten von 10 bis 18 Monaten. Solange kann ich nicht warten und somit bliebe nur die stationäre übrig, die man wohl schnell anfangen könnte.

EphemaliHger NuEtz|er (#3939x10)


Hast Du schon nach einem Therapieplatz in Stuttgart gesucht? Klar gibts da keinen sofort, aber die haben alle ne Warteliste auf die Du Dich setzen lassen kannst. Und JA!!!!!!! Du benötigst auf jeden Fall eine Psychotherapie.

Das schrieb ich Dir am 21.4. aber Du hast damals schon Nichts in Sachen Therapie unternommen. Du weisst selbst, dass die Therpeuten lange Wartezeiten haben. Selbst in den Kliniken ist nicht sofort ein stationärer Therapieplatz frei. Versuchs doch mal in einer Tagesklinik. Dann bist Du tagsüber in Therapie und Nachts zu Hause.

B6ären3taqtze


Sowas meinte ich ja auch.

O}pti;misxmus


Bärentatze

Ich verstehe, dass so ein Anfang für Dich schwer ist, aber je länger Du das hinauszögerst, umso länger wirst Du in der jetzigen unzufriedenen Situation hängen bleiben.

Was mir auffällt ist, dass Du vieles annimmst und interpretierst, dies dann aber als gegebenen Fakt betrachtest. Ich denke, da liegt ein gewaltiges Problem, wo Du Dir permanent selbst im Wege stehst.

Also ich gehe mal davon aus, dass das mit der Schönklinik nicht klappen wird.

Du hast doch noch laaaaange nicht alle Versuche, dorthin zu kommen ausgeschöpft. Du hast noch nicht mal damit begonnen, also warum gehst Du jetzt schon davon aus, dass es nicht klappen wird. Hast Du schon mal was von sich selbst erfüllenden Prophezeihungen gehört? Google doch mal danach. Ein grosser Teil des eigenen Menschseins mit allem was dazu gehört, entsteht in den inneren Einstellungen zu sich selbst und der Mitwelt.

Durch meine alte Therapeutin wäre es vielleicht auch machbar, jedoch weiß ich nicht, wie sie dazu stehen würde.

Dann wäre es jedoch äusserst hilfreich, das so rasch wie möglich zu klären. Und sag der Dame, dass es nicht um Kosmetik der Figur geht, um eine Freundin zu finden, sondern dass Du das Gefühl hast, dass in Deinem Leben nichts wirklich klappt, Du aktuell in Dir selber wie in einem Vakuum feststeckst und den Sinn des Lebens aus den Augen verloren hast. Das wiederum führt dazu, dass Du das Wenigste wirklich anpacken, geschweige denn zu Ende bringen kannst, dass die Berge noch riesig sind und dass Du denkst, dass Du erst mal lernen musst, mit Dir selber klar zu kommen, bevor Du das Gleiche mit der Welt da draussen machen kannst. Ich weiss, dass Du sehr liebenswürdig den Kopf schräg legen kannst und in freundlichem Ton mit einem langgezogenen "Naaaa – jaaaaaaa...." einiges relativierst, wenn man Dir die Frage stellt, ob es wirklich so "tragisch" ist. Ja, es ist so tragisch. Du leidest. Und das schon lange. Und das sollte so schnell wie möglich angegangen werden. Nach der Kliniktherapie vielleicht Tagesklinik mit betreutem Wohnen, dann Einstieg in den "normalen" Berufsprozess mit begleitetem Wohnen und schliesslich Aufbau eines sozialen Netzes und die Selbständigkeit. Der Weg ist lang. Aber auch der längste Weg beginnt ja bekanntlich mit dem ersten Schritt. Nur Mut. Du bist stärker als Du denkst. Die Ausdauer, die Du hier zeigst, kannst Du auch für, statt gegen Dich nutzen.

Ich habe heute mit jemanden gesprochen, der auch einen Therapieplatz in Stuttgart sucht, er berichtete, von Wartezeiten von 10 bis 18 Monaten.

Hat diese Person wirklich ALLE Therapeuten auf der Liste abgegrast? Sind seine Probleme den Deinen gleich? Was genau hat er den Leuten gesagt, warum er eine Therapie will/braucht? .... Das ist eine andere Person... Du musst DEINEN Weg finden und Deine Erfahrungen machen. Und selbst wenn das so lange dauern sollte – dann lass Dich auf die Liste setzen. Wenn Du früher auf anderem Weg zum Ziel kommst, kannst Du Dich auch wieder streichen lassen. Dann rückt ein anderer schneller nach. Wenn Du das schon zu Beginn "unserer Bekanntschaft" getan hättst, wärest Du jetzt durch die stationäre Therapie schon durch. Lass keine wertvolle Zeit mehr ungenutzt verstreichen.

Was ich mir jedoch vorstellen könnte, das ich durch den neuen Hausarzt eine Einweisung in eine Klinik für stationäre Therapie erwirken könnte.

Wie weit bist Du dort schon fortgeschritten?

Wir regelmässig hast Du eigentlich Gespräche/Standortbestimmungen mit Deinem Begleiter der Niko? Und WAS wird dort besprochen, bzw. abgemacht?

Nun wünsche ich Dir erst mal erholsamen Schlaft, dass Du morgen/heute klar denken kannst.

BoäLrenmtatxze


Was ich sehr schlimm finde, das mein Bruder und meine Eltern meinen, dass ich einfach in einen Job kommen müsste und alle Probleme sind Geschichte.

Was den Hausarzt angeht, da habe ich meinen Betreuer schon drauf angesprochen, das werden wir die Tage angehen. Momemtan sind die Treffen nicht gerade offt, da ich halt in diesem Kurs bin.

Wenn jedoch der Kurs im Oktober vorbei ist, werden die Betreuungsstunden wohl ansteigen.

RAoiheZssxe


Was ich sehr schlimm finde, das mein Bruder und meine Eltern meinen, dass ich einfach in einen Job kommen müsste und alle Probleme sind Geschichte.

alle Probleme sind Geschichte ist sicher falsch, dafür hast Du einfach über die Jahre zuviele Probleme angehäuft.

- Es wäre nicht so schlimm geworden, wenn Du etwas gearbeitet hättest {:(

- Es wird auf jeden Fall besser werden, wenn Du immer etwas arbeitest :)^

Arbeit ist Therapie für Dich. Du hast dann ein Korsett für den Alltag, Erfoglserlebnisse etc.

Viele Deiner Probleme hättest Du nicht so schlimm, wenn Du immer gearbeitet hättest. :)^

@ Bärentatze Mal ganz ehrlich:

Bist Du faul? Oder gehst Du gerne arbeiten?

Ich stelle mir das so schlimm vor...immer rumzuhängen und von fremden Geld zu leben... :(v

Arbeit ist nicht nur der Traum-Job. Arbeit kann auch unbezahlte Tätigkeit sein, wie das Gassigehen.

Hauptsache Du machst was sinnvolles!!!

BVä5rent#atzxe


Sagen wir so, die Berufe die mir Spaß machen würden, werde ich nicht machen können. Alles andere dient halt für den Lebensunterhalt, den man sich selber verdient.

Das Arbeiten mit Tieren macht mir Spaß auch wenn man dafür keine Kohle bekommt.

RuoihIessxe


Sagen wir so, die Berufe die mir Spaß machen würden, werde ich nicht machen können.

Da geht es Dir wie 90 % der Bevölkerung.

Alles andere dient halt für den Lebensunterhalt, den man sich selber verdient.

Das Arbeiten mit Tieren macht mir Spaß auch wenn man dafür keine Kohle bekommt.

Was Du annehmen musst: Arbeit gehört zum Leben dazu. Das musst Du annehmen, und verinnerlichen.

C0oli^brif_


Hallo Tatze ;-) Ich bin auch schon seit 106 Seiten dabei. Anfangs kopfschüttelnd, inzwischen interessiert. Es ist schön zu sehen, dass und wie Du Dich weiterentwickelst und langsam, ganz langsam die Dinge anzupacken beginnst! Hut ab! Und geh den Weg weiter! :)^

Alles andere dient halt für den Lebensunterhalt, den man sich selber verdient.

Das Arbeiten mit Tieren macht mir Spaß auch wenn man dafür keine Kohle bekommt.

Gut zusammengefasst: Arbeiten, um den Lebensunterhalt zu verdienen, und in der Freizeit etwas tun, was einem Spass macht. Das machen fast alle Leute so :-)

BGären^txatze


Es ist immerwieder erstaunlich, dass doch einige hier mitlesen.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH