» »

Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

WRafltrauft1x933


Alles Gute für die Therapie @:) :)*

B6ärenLtatzxe


Danke Dir @:)

Clao/iEmhxe


Du wohnst ja nun in Stuttgart. Sagt dir die Diakonie Stetten etwas? Da gibt es einige betreute und geschützte Arbeitsplätze. Hättest du da Interesse bzw. schonmal Kontakt dorthin gehabt?

B[ärentTat~zxe


An so etwas gedacht habe ich schon, zumal meine Betreuerin das auch schon mal angesprochen hat, da ja lange Jahre gar nichts erfolgte. Wenn man da aber ein mal drin war, trägt man auch schon einen Stempel auf der Stirn.

Mein Bruder meinte, ich das ich vorerst wohl keinen Job bekommen würde, da halt 8 Jahre gar nichts gelaufen ist und ich mich erstmal um einen 450 Euro Job kümmern solle. Fände ich so auch nicht verkehrt, aber das was ich mal gelernt habe, müsste auch dringend mal aufgefrischt werden, damit man auch noch die Chance hat, ins Kaufmännische rein zu kommen.

skun8sh>ineN83


Es ist wohl keiner hier, der es dir nicht gönnt, eine Freundin zu haben. Dies sollte jedoch nicht dein erstes Ziel sein. Mach erstmal die Therapie und arbeite an dir selbst. Dann wirst du auch mal eine Freundin finden.

B2äreZntaxtze


Was sollten dann die Ziele sein?

ubnkompXliziexrt


Was die Zeile sein soll. Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl. Du bist ein Mann um die 30, der in den letzten 10 Jahren wenig bis nichts auf die Reihe bekommen hat. Das Leben ist nichts was verläuft sondern etwas was man als erwachsener Mensch plant und dann meist ziemlich hart daran arbeitet. Das hast du bis heute nicht kapiert, du gehst kaum raus, dein Tag "verläuft" wie jeder andere. Eigenverantwortung scheint dir ganz fremd zu sein - warum fragst du denn sonst in etlichen Foren ob Stuttgart/Essen oder diese oder jene Therapie besser sei.

Und das alles schon seit 10 Jahren, das war das was ich mit genügend andere Baustellen meinte. Und dein insgeheime Vorstellung vielleicht bei der Therapie eine Freundin zu finden ist da ziemlich unrealistisch und wie auch schon andere sagten nicht das Ziel deiner Therapie.

Mist sehe gerade ich habe mich verlesen. Um 19:49 schriebst du "Was sollen dann die Ziele sein" Ich las ..dann die Zeile sein", d.h mein Posting bezieht sich auf 09.02.13 13:02

O:ptimifsmus


Was sollten dann die Ziele sein?

Bärentatze

Eigentlich hast Du nur ein einziges Ziel: Lebensziele zu finden und somit eine echte Lebensperspektive. Wenn Du dann lernst, welche Strategien deinerseits nötig sind und wie Du sie umsetzt, ist das Ziel vollständig erreicht.

BBärentyatze


Klar, die Frage, wo es nun weiter gehen soll, müsste dringend geklärt werden, weil vorher ein Vorankommen nicht möglich werden kann, allerdings ist es fraglich, ob man durch die Therapie besser die Möglichkeit hat, sich entscheiden zu können.

Stuttgart ist eigentlich eine sehr gute Wahl, wenn man a eine Wohnung bekommen würde, was allerdings nicht der Fall ist, b man müsste kommunikativ sein, um mit den Leuten da klar zu kommen.

Mein Dorf wo ich her komme, da spricht auch was für, es gibt da genügend Wohnungen, jedoch erstens wird man durch die Behinderung sehr oft gemieden bzw. beleidigt und man hat dort fast nichts, wo man am sozialen Leben teilnehmen könnte.

Essen wiederum hat auch sehr viel Wohnraum, sehr viele Freizeitmöglichkeiten und eine gute öffentliche Verkehrsinfrastruktur, jedoch lässt es sich mit meiner Behinderung dort ebensfalls nur sehr schwer leben.

Da wirklich eine Lösung zu finden, halte ich für mehr als schwierig.

R|oihe2sse


Hey Bärentatze

Ich finde es super, dass Du mit der Therapie anfängst!

Du bist auf dem richtigen Weg! *:)

Du machst die Therapie aber, um Dein Leben, Deinen Alltag in den Griff zu bekommen. Eine Perspektive zu entwickeln, wie Du Dein Leben gestalten kannst. Gestalten wirst!

Eine Freundin zu finden, ist irgendwie immer ein Zufall, niemals kann das geplant werden. Ich bin mir sicher, Du kannst einen Menschen finden, der Dich liebt, so wie Du bist.

Aber das wird nicht geplant passieren.

Mach die Therapie, lerne "Dein" Leben zu leben, selbständig zu werden, Dein Leben zu leben. Und nicht gelebt zu werden.

Hab Geduld. Kümmer Dich um Dich in der Therapie. Viel Glück! @:)

OepLti2misxmus


Bärentatze

weil vorher ein Vorankommen nicht möglich werden kann,

Du gehst in die Therapie, um (hoffentlich) endlich zu der inneren Einstellung zu finden, dass ein Vorankommen immer und überall möglich ist, da alle Chancen und Möglichkeiten primär in Dir selber stecken und nicht in irgendwelchen geografischen Punkten. Also – nun hör auf, Dir Sorgen auf Vorrat zu machen, das gibt Falten und graue Haare. Die stationäre Therapie ist ein wichtiger Startschuss, um endlich zu lernen, wie leben geht – und wie Roihesse treffend schrieb, nicht um gelebt zu werden. Das wäre ja ein Dahinvegetieren. Und Du willst leben.

:)*

B(ärAentYatzxe


Vielleicht mal eine kurze Frage bezüglich der entstehenden Kosten, gilt bei einer Therapie eigentlich auch die Anwendung wie im Krankenhaus, dass die ersten 7 oder 10 Tage je 10 Euro kosten?

OKptimixsmus


Keine Ahnung, aber wenn Du eine Kostengutsprache von der Krankenkasse hast, zahlt die das doch eh. Oder habe ich etwas falsch verstanden?

BYär@entlatze


Es ist halt so, das es zumindest im Krankenhaus so ist, dass man für die ersten Tage pro Tag 10 Euro für die Unterbringung bezahlt.

Kann natürlich sein, das es bei einer Therapie anders läuft.

E`bbulscLhka


Im Krankenhaus muss man bis zu 28 Tage im Jahre jeweils 10 €uro zuzahlen...

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH