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Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

Kiongo~-OtHtuo


Also klar, ich bin durch das Moebiussyndrom wirklich nicht in diesem Sinne Behindert, jedoch ist das größte Problem wirklich das Aussehen, da dies ein normales Leben kaum möglich macht, wegen der sozialen Ausgrenzung, was auch nach zu lesen ist.

Das stimmt sicher, aber wir haben Dir schon genug Beispiele gegeben, in denen Menschen mit Moebius-Syndrom trotzdem ein intaktes soziales Umfeld incl. Beziehung aufgebaut haben. Das ist ein Thema für einen kundigen Therapeuten: Wie kannst Du lernen, Dein Aussehen zu akzeptieren und soziale Kontakte zu knüpfen? Niemandem fliegen Freundschaften und Partnerinnen einfach so zu, manche müssen wenig dafür tun, andere viel. Jede(r) muss aber zumindest etwas tun – Du halt etwas mehr.

Was meine Motorik anbelangt, die ist von Geburt an schon so, was sich darin auswirkt, wenn ich schreiben, ich den Stift gar nicht richtig halten kann, wie es ein normaler Mensch tun würde. Ich brauche daher auch um einiges länger um handschrifliche Sachen zu machen.

Ich habe eine Verkrümmung oder Verdrehung der Wirbelsäule, dadurch steht auch mein rechter Fuß nach außen. Dadurch ist der Körper auch nicht so belastbar und somit ich es mir nicht möglich, so lange zu stehen. Ich merkte es in meiner Lehrzeit, das ich nach der Arbeit fast gar nicht mehr laufen konnte.

Das ist nicht schön :-( Kann man da mit Krankengymnastik, regelmäßigem Sport etc. gar nichts machen? Würde es helfen, wenn Du abnimmst?

Die Sehbehinderung ist in sofern schlimm, da ich dadurch keinen Autofürhrerschein machen darf und natürlich ist es für Weiterbildungen und ähnlichen auch ein Hinderniss, da ich noch länger brauche um irgendwat vonne Tafel ab zu schreiben. D

Dadurch ist natürlich auch schwierig, überhaupt etwas Vereinsmäßiges zu finden, was man machen könnte.

Ich bin selbst recht stark kurzsichtig und fahre kein Auto, aber ich komme trotzdem zurecht. Und wenn man sich die Benzinpreise so anguckt, ist das vielleicht auch nicht das Schlechteste. In den meisten Regionen kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln relativ gut klar.

Was das mit anderen Städten anbelangt, da könnte man natürlich noch andere ins Auge fassen, jedoch bekommt man dafür keine Umzugsgenehmigung.

Ich könnte mir auch gut Münster vorstellen, jedoch auch wenn man dafür ne Umzugsgenehmigung bekäme, so bekommt man dort auch kaum Wohnungen, da dort die Mieten auch sehr teuer sind und es noch eine Studenten Stadt ist.

Düsseldorf wäre auch gut, jedoch herrschen da Verhältnisse wie in Stuttgart.

Das mit der Genehmigung würde sich in Luft auflösen, wenn Du einen Job hättest. Noch ein weiterer Grund, sich Arbeit zu suchen.

B?äreQntaxtze


Das gilt aber nur die Moebiusfrauen, das sie eine Beziehung erreichen konnten. Bei den Männern siehts dagen ser mau aus.

Was die Wirbelsäule anbelangt, da hatte ich in Kindesalter was gegen gemacht, also verschiedene Übungen zur Stärkung der Rücken und Bauchmuskulatur, geholfen hats nich wirklich, wie man ja merkt. Klar, was das abnehmen anbelangt, da arbeite ich drann, da es aus anderen Gründen für mich sehr wichtig ist.

Stimmt, in Stuttgart oder anderen Großstädten braucht man auch kein Auto, jedoch liebe ich das Motorradfahren und dies tut mir in der Seele weh, dies nicht ausüben zu dürfen.

Wenn die Möglichkeit bestanden hätte durch nen Job nach Stuttgart zu ziehen, hätte ich die schon längst wargenommen. Es ist nun mal so, das ich mit meiner Ausbildung keine Stelle bekommen werde.

Efhemaligeri NGutzer? (#393i910x)


Tatze,

hab es Dir eben ja schon per PM geschrieben. Aber wills hier für die Anderen auch nochmal erwähnen. Wäre ja für Dich eventuell hilfreich, deren Meinung dazu zu hören.

Wie wäre es denn hiermit?

[[http://www.pfennigparade.de/wohnen-und-selbstbestimmt-leben/erwachsene/wohnen-fuer-werkstattbeschaeftigte]]

Ich hab, als ich noch gesund war, in einer neurologischen Rehaklinik auf Intensiv gearbeitet. Und einige unserer Patienten sind dann in diese Pfennigparade entlassen worden. Diese Stiftung hat im süddeutschen Raum einen sehr guten Ruf und München hat ein sehr gut ausgebautes U- und S-Bahnnetz.

B^är)e7ntatoze


Also das könnte ich mir auch noch sehr gut vorstellen, zumal die wohl die eindeutig besseren Wohnformen haben.

Allerdings wäre es sehr schwer gewesen, für den Kostenträger die richtige Argumentation zu finden.

Ich weiß auf jden Fall, das diese Lösung mit der vorrübergenden Unterkunft eine Belastung für mich darstell und ich nicht wirklich an den Kernzielen arbeiten kann, wie zum Beispiel die soziale Integration, so das ich halt mal entlich Fußfassen könnte.

Es hätte durchaus funktionieren können, wenn dieser Typ nicht da gewohnt hätte und diese Einrichtung ihren Aufgaben nachgekommen wäre und ihn drauf hingewiesen hätte, sich doch mal eine eigene Wohnung zu suchen.

A,qualxia


Tatze, bist du nicht selbst deiner vielen

könnte

wäre

hätte

leid?

BIärentnatMze


Die nächsten Drei Monate werden zeigen, ob auch mal was in die Tat umgesetzt werden kann. Klar geht mir das auf den Sack, das es nur immer heißt, könnte, wäre, hätte.

Ich arbeite ja momentan daran, mal heimisch zu werden und dann kann und werde ich auch händeln.

Übrigens, noch mal auf die Pfennigparade in München zu sprechen ziu kommen, dies ist aber mehr eine Einrichtung für Schwerstbehinderte, dies würde mein Kostenträger nicht finanzieren.

E^hemalig!er= NutXzer {(#3q9x3910)


Das Konzept der Pfennigparade zielt darauf ab, körperbehinderte Menschen in spezifisch geeignete Branchen und Tätigkeiten einzuschulen und einzugliedern.

Ist nicht nur für Schwerstbehinderte, sondern für Körperbehinderte, die eine besondere Betreuung und/oder Unterstützung brauchen.

Und das ist ja bei Dir der Fall.

- Sehbehindert

- Hörgeschädigt

- Körperbehindert (Wirbelsäulenverformung, gestörte Motorik, etc)

Eine Anfrage dort kostet Dich nur ein bischen Tipparbeit und mehr nicht.

Warum willst Du dort nicht mal nachfragen, ob diese Einrichtung etwas für Dich wäre? Wenn ja, dann würden die Dir bestimmt auch in Sachen Kostenübernahme etc, behilflich sein.

Aber ja, stimmt ja. München ist ja nicht Stuttgart und MÜnchen hat ja nur ein extrem gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, so dass man problemlos überall hin kommt und in München leben ja keine Behinderten Menschen, so dass man da wieder Gefahr läuft, angepöbelt zu werden. >:(

K|arioon


@ devil

;-D Dein Sarkasmus ist einzigartig.

BnärenHtatxze


Nein, ganz im Gegenteil, ich würde sofort nach München ziehen. Dies hatte ich sogar schon mal vorgehabt.

Ich merke jedoch so langsam, das ich überhaupt nich weiter komme. Ich schreibe ja nunmal soch nen halbe Jahrzehnt hier und immer noch weiter gekommen.

Ich soll ein Buch lesen, jedoch wüsste ich ersten nicht, was für eins und zweitens würd mir das auch sehr schwer fallen, da ich ja durch die Sehbehinderung sone komische Haltung beim Lesen einnehme, so das ich da Schmerzen verspüre.

Ich scheine einfach zu der Sorte Behinderten zu gehören, die einfach verdammt sind, so ein einsames Leben zu führen, für dies besser gewesen wäre, sie wären nie gebohren worden.

Dazu kommt leider, das bei mir diese Interessenlosigkeit vorhanden ist, die es mir keines Wegs leichter macht.

ALqualiqa


Ich merke jedoch so langsam, das ich überhaupt nich weiter komme.

:)=

da ich ja durch die Sehbehinderung sone komische Haltung beim Lesen einnehme, so das ich da Schmerzen verspüre.

Du bist nicht gezwungen diese Haltung einzunehmen. Jetzt kein wenn, aber, hätte, würde.

Dazu kommt leider, das bei mir diese Interessenlosigkeit vorhanden ist, die es mir keines Wegs leichter macht.

Uns ehrlich gesagt auch nicht...

Ich scheine einfach zu der Sorte Behinderten zu gehören, die einfach verdammt sind, so ein einsames Leben zu führen, für dies besser gewesen wäre, sie wären nie gebohren worden.

Ich kenne niemanden aus der von dir beschriebenen Personengruppe. Sogar mehrfach Schwerstbehinderte können extrem viel Lebensfreude ausstrahlen. Weiter im Selbstmitleid baden bringt dich kein Stück weiter und andere Behinderte so zu beleidigen erst recht nicht!!

BlärentTatze


Ich sprach ja auch von der Gruppe, denen es genauso geht wie mir. Ich weis selbst, das viele Menschen gibt, die trotz Behinderung ein normales erfülltes Leben führen.

Ich wüsste zugerne mal, wie man das anstellt, gerade im Bezug auf eine Beziehung?

A9quablixa


Dein Selbstmitleid nimmt an dieser Stelle ein äußerst menschenverachtende und anmaßendes Niveau ein, sodass ich nicht weiter diskutieren werde.

BSären7tatze


Ich kann nur hoffen, das es bald besser wird.

EDbbUuscxhka


Aber nicht von alleine...

KMar0ooxn


Keine Sorge, wird es nicht ;-D

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