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Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

SSaue3rgurxke


@ Optimismus

ich halte es aber auch für möglich, dass Gemeckere von anderen Leuten ihm am Ende jeden Mut nimmt. Ich habe ihm ja auch geschrieben, dass er auch alles lassen kann, wie es ist. Nur mit der Frau und auch den Freunden, das wird dann wohl nichts. Allerdings ist es schon richtig, dass er auch in diesem Fall etwas tun muss, sich nämlich damit abfinden. Ich könnte mir für manche Menschen Glück auch so vorstellen, dass sie versorgt sind, heisst Dach über dem Kopf und genügend zu essen. Ausschlafen, niemandem etwas schuldig sein. Zugegeben etwas öde, aber eine Option. Übrigens, auch wenn du hier grün erscheinst, du kannst in Wirklichkeit nur eine Frau sein, anders kann ich mir dich nicht vorstellen. :-)

OMptimiKsmus


Sauergurke

Allerdings ist es schon richtig, dass er auch in diesem Fall etwas tun muss, sich nämlich damit abfinden.

Tja....

SxauergLurkxe


Vielleicht mal zwischendurch. Ich kenne Männer, mit und ohne Behinderung, die würden ein Königreich hergeben, für eine Frau. Die leiden sehr darunter und der Erfolg ist so gut wie nicht da. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Sehnsucht für Bärentatze auch sehr anstrengend ist. Evtl. muss man da seine Kräfte in die richtigen Bahnen lenken. Allerdings sind mir auch Männer bekannt, die haben über lange Zeit nach Kräften gesucht und dann doch ihre Traumfrau gefunden.

Oipt)imi-spmxus


Sauergurke

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Sehnsucht für Bärentatze auch sehr anstrengend ist.

DAS hat noch nie jemand abgestritten. Die wenigsten Menschen sind wirkliche Einsiedler. Und die menschliche Nähe (physisch wie psychisch) ist nun mal ein menschliches Grundbedürfnis. Bleibt die Frage, wie man es hinbekommen kann, dass jemand anderes so etwas mit so einer Person, wie ich es bin, auch möchte. Wie soll dieses Bedürfnis in einem Gegenüber geweckt werden, wenn ich nur über mich und meine Probleme etwas sage, völlig unempathisch (oder auch gar nicht) auf Äusserungen des Gegenübers reagiere, wenn ich von nichts eine Ahnung habe, weil mich nichts interessiert.... Der TE hat so viele Hinweise, Tips, Empfehlungen bekommen – wenn er ihnen überhaupt mal nachkommt, schmeisst er es innert Kürze hin und sagt, er habe ja gleich gewusst, dass das bei ihm auch wirkungslos sei. Er ist gerade dabei, eine wirklich gute Sache, eine echte Chance, hinzuschmeissen, weil sein Problem (ohne seine Mithilfe!), nicht innert kürzester Zeit aus der Welt geräumt wurde. Er könnte die Therapie nutzen um a) zu lernen, was er so gerne können möchte oder b) Strategien und Einsichten zu finden, wie er mit seiner Einsamkeit fertig werden kann. Er macht weder das eine noch das andere. Seine Gedanken kreisen lediglich um eine Frau an seiner Seite – den Weg dazu sollen andere ebnen.

Möchtest Du mit einer Frau zusammen leben wollen, mit der Du Dich über nichts unterhalten kannst, weil sie sich mit nichts befasst und somit auch von nichts Ahnung hat, die nur über sich selber und ihre Probleme spricht – wenn überhaupt – und die dann von Dir erwartet, dass Du stets alles für sie und Euch beide regelt? Ich könnte mir für mich so ein Zusammenleben nicht vorstellen. Aber ich bin ja nur ich und kann nur für mich schreiben.

SxauerWgurkxe


Möchtest Du mit einer Frau zusammen leben wollen, mit der Du Dich über nichts unterhalten kannst, weil sie sich mit nichts befasst und somit auch von nichts Ahnung hat, die nur über sich selber und ihre Probleme spricht – wenn überhaupt – und die dann von Dir erwartet, dass Du stets alles für sie und Euch beide regelt?

Ja aber damit sind doch viele Männer auf der Welt, zumindest wenn die Beziehung fortgeschritten ist, konfrontiert. Übrigens meine Urgrosseltern sind vor mehr als 100 Jahren vermittelt worden. (in Deutschland). Natürlich war die Situation eine andere. Bärentatze (ich schliesse mich in einigen Bereichen da nicht aus) hätte mit seiner Einstellung damals nicht überleben können. Aber ich habe schon über ähnliche Dinge von damals und heute, wie die Menschen so drauf sind, mit älteren Leuten gesprochen. Da kam ganz schnell als Antwort: "Da wächst du rein." Insofern wären wir zu der Zeit gar nicht mal so bequem geworden bzw. werden können.

OLptimmismuxs


Ja aber damit sind doch viele Männer auf der Welt, zumindest wenn die Beziehung fortgeschritten ist, konfrontiert.

Und inwieweit liegt es an ihnen, da mitzumachen oder ihrerseits für die Lebendingkeit in der Beziehung mitzuarbeiten? Ich bin froh, dass ich in meiner Ehe nichts einfach so hinnehmen muss, dass wir mit Respekt und Achtung über auftretende Probleme sprechen können – BEIDE – und dass wir gemeinsam nach Lösungen suchen. Es hängt nicht einfach an einem von beiden, dafür zu sorgen, dass es beiden gut geht. Dass das funktioniert, schaffen wir uns Gemeinsamkeiten. Wir besuchen zusammen Kurse – über Beziehungen, über Kommunikation, etc. Und doch unternehmen wir auch mal was getrennt und können uns dann darüber berichten. Wir sind in Kontakt miteinander und leben nicht einfach nebeneinander her. Es liegt an jedem Paar – auch an den langjährigen – selbst, ob man mit so einer Lethargie leben "muss" oder nicht.

"Da wächst du rein." Insofern wären wir zu der Zeit gar nicht mal so bequem geworden bzw. werden können.

Um irgendwo reinwachsen zu können, müssen wir uns aktiv damit auseinander setzen. Das heisst, wir müssen etwas tun.

Byärentpatze


Wenn ich das schon wieder lese, das man ja auch lernen könnte, mit der Einsamkeit zu leben, dA stellen sich meine Naclenborsten echt hoch.

Es ist ja keines wegs so, dass ich keine Interessen hätte, bloß die ich habe, lassen sich durch meine Einschränkungen nicht ausüben.

B6äre2ntaxtze


So wie es aussieht muss man nur einwas apzeptieren, das gar keine Lösung gibt und das wirf auch der Grund sein, warum man zu nix kommt.

Meine Therapeutin sieht da auch nicht wirklich eine Lösung. Sie ist aber auch nicht so ehrlich um zu sagen, das die Therapie nichts bringt.

Ich bin zum Beispiel auch nich handwerklich behabt und das kann man auch nicht ändern.

s'chneycke1x985


Tja, dann sind wir uns mal ausnahmsweise alle (?) einig, dass sich so bei dir nichts tut. Also finde dich mit deinem jetzigen Zustand ab, zu mehr reicht's ohne Anstrengung nun mal nicht.

Ich wünsche dir trotzdem alles Gute weiterhin! *:)

S9auerg\urke


Es ist ja keines wegs so, dass ich keine Interessen hätte, bloß die ich habe, lassen sich durch meine Einschränkungen nicht ausüben.

Bärentatze

Wenn ich bis jetzt richtig gelesen habe, ist das Gehör Schwerpunkt deines Handicaps. Da ich von dieser Behinderung wenig Ahnung habe, möchte ich dir ein anderes Beispiel aufzeigen mit dem Hintergrund, dass es mit Sicherheit auch für Betroffene mit deinem Handicap Möglichkeiten gibt. Das ergibt sich zwangsläufig, weil manche Menschen besträubt sind, vorwärts zu kommen.

Also wie du sicher gelesen hast, sind es bei mir die Augen. Zwar bin ich nicht blind, aber ich kenne Menschen, die es sind.

Als Beispiel würde mir jetzt einfallen was Blinde tun können, wenn siie Fussball spielen möchten.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Blindenfu%C3%9Fball]]

Das ist nur ein Beispiel. Auch für deine Hobbies gibt es mit Sicherheit Möglichkeiten. Manchmal ist es so, dass man von anderen Hilfe benötigt. Das schafft Kontakte. :-)

R'oi<s Lo=uis


Bärentatze

Es ist ja keines wegs so, dass ich keine Interessen hätte,...

Bitte nenne doch mal Deine Interessen. Gerne auch Stichpunktartig :)^

O,ptimOismus


Bärentatze

Es ist ja keines wegs so, dass ich keine Interessen hätte, bloß die ich habe, lassen sich durch meine Einschränkungen nicht ausüben.

Wer immer nur denkt oder sagt "ich kann das nicht", setzt sich nur selbst unnötige Grenzen. Denke an die Hummel. Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 Quadratcentimetern, bei 1,2 Gramm Gewicht. Nach den aerodynamischen Gesetzen, die im Windkanal zu beweisen sind, kann die Hummel nicht fliegen. Grösse, Gewicht und Form ihres Körpers, im Verhältnis zur Spannweite ihrer Flügel, machen ihr das Fliegen unmöglich. Da sich die Hummel dieser wissenschaftlichen Tatsache aber nicht bewusst wird und ausserdem mit beachtenswerter Zielstrebigkeit bedacht ist, fliegt sie eben doch und sammelt täglich noch ein wenig Honig. Arthur Lassen – Heute ist mein bester Tag

Meine Therapeutin sieht da auch nicht wirklich eine Lösung.

Und das, obwohl sie Dich schon zweimal gesehen hat? Tja.... Was erwartest Du denn von den Leuten? Dass sie Deine Probleme, die Du schon ewig mit Dir rumträgst, einfach wegschnipsen?

Sie ist aber auch nicht so ehrlich um zu sagen, das die Therapie nichts bringt.

Hast Du ihr gesagt, dass Du sie für eine Lügnerin hältst?

B?äre!nStatrzxe


Das hat mit Sich nicht anstrengen nichts zutun.

B?är8entaxtze


Eine Kuhr wäre wohl wesentlich besser gewesen.

W,al?trauLt193x3


Was ist denn jetzt mit der Therapie ??? Und warum sollte eine Kur besser sein?

Ich lese später nach der Arbeit alles nach..

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