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Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

s3üßes_svchäflWei4n


Das werde ich tun, jedoch muss ich eine Arbeit finden, die ich im sitzen ausüben kann. Leider sind da auch nur Hilfstätigkeiten möglich, da ich in meinem gelernten Beruf keine Stelle mehr bekommen werde.

Du suchst immer Nieschen, um dich herauszureden, oder? Wer wirklich eine Arbeit will, der bekommt auch eine, wenn es eben ein Hilfsjob ist, dann ist es das eben. Und das mit der Umherzieherei verstehe ich trotzdem nicht, man zieht dahin, wo man Arbeit bekommt, nicht wo es am "schönsten ist". Das kann sich niemand leisten, egal welcher Job. Du kommst mir etwas realitätsfern vor. ":/

BAärent atxze


Es wäre auch wat schwierig, jemanden dass zu erklären. Nur so viel, es ist mir nicht möglich, wo anders zu leben. Hier wo ich momentan noch wohne, werden Behinderte menschenverachtend behandelt, so das an ein normales Leben nicht zu denken ist.

In Süddeutschland hingegen kann ich leben und daher muss es das sein. Was nützt mir hier ein Job, wenn ich sonst nicht am sozialen Leben teilnehmen könnte?

BfärMentnatzxe


Kongo-Otto

Stimmt, das Offensein für jeden Mensch ist schon mal eine Grundvoraussätzung.

sJüßes3_schäfBleixn


Nur so viel, es ist mir nicht möglich, wo anders zu leben.

Genau das meine ich mit realitätsfern! Man kann sich das v.a. heutzutage nicht mehr aussuchen, wenn man nicht wahnsinnig viel Glück hat und zudem einen sehr gefragten Job ausübt. Daher sucht man sich normal erst eine Arbeit und dann zieht man an diesen Ort, bzw. in die Nähe. Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert, egal ob behindert oder nicht. %-|

BZäorent,atxze


Es wäre schön, wenn wir auf das eigentlich Thema zurück kämen. Um das andere was hier angesprochen wird, dreht sich das ganze nicht.

Es geht hier um das Zwischenmenschliche, wie man es nachtreglich erlernen kann.

Kcong4o-Otxto


Es wäre schön, wenn wir auf das eigentlich Thema zurück kämen. Um das andere was hier angesprochen wird, dreht sich das ganze nicht.

Die meisten Leute hier (und in anderen Foren!) kennen Dich aber mittlerweile anhand Deiner alten Beiträge recht gut, und "das fehlende Zwischenmenschliche" kann man bei dir eben nur schwer isoliert betrachten. Vielleicht wäre es auch mal ein Ansatz für Dich, darüber nachzudenken, warum Deine Threads immer so verlaufen?

Es geht hier um das Zwischenmenschliche, wie man es nachtreglich erlernen kann.

Dazu habe ich Dir hier was geschrieben und auch auf meine älteren – recht ausführlichen – Ausführungen verwiesen. Was sagst Du denn dazu?

uvpelxa


Du musst dich in eine Situation begeben, in der du mit einer anderen Person den gleichen Erlebnishorizont hast. In der ihr also das gleiche erlebt. Gleichzeitig sollte es eine Situation sein, in der nichts drängt, in der ihr beide keine dringenden anderen Aufgaben habt, am besten eine "Wartesituation".

Das kann ein verspäteter Zug sein, ein plötzlicher Regenguss vor dem man in den Hauseingang flüchtet, ein furchtbar schräg spielender Strassenmusiker, ein besonders nerviges Plakat an der Strassenbahnstation...

Könntest du dir weitere solche Situationen vorstellen? Mach doch mal einen Anfang und zähl ein paar solcher Situationen auf.

Wenn du die erkennst, kannst du gezielt solche Situationen suchen, und dann hast du eine gute Chance, mit allgemeinen Floskeln – die erlernbar sind – ein unverbindliches Gespräch in Gang zu bringen. 99% aller solcher Gespräche enden aber doch damit, dass man auseinandergeht und sich nie wieder trifft.

MBanni!70


Wie geschieht denn Kommunikation?

Was sind die äußeren Bedingungen?

Was sind die inneren Bedingungen?

Betrachten wir die Kommunikation zweier Menschen.

Zunächst bedarf es einer Sprache, derer sich beide zu bedienen vermögen.

Dann braucht es ein Thema, über welches die beiden verhandeln.

Beide müssen gewillt sein, miteinander zu kommunizieren.

Dies setzt etwas vorhandene Zeit und Interesse am Gegenüber sowie am Thema voraus.

Auch in der Kommunikation gilt meist, nicht immer, die Regel vom Geben und Nehmen.

Ich gebe etwas und empfange etwas.

Ich dränge mich nicht auf und entziehe mich nicht.

Problematisch sind solche Gespräche, die künstlich erzwungen sind, die sich nicht natürlich ergeben haben.

Wenn einer nur bedürftig ist und den anderen vereinnahmt bzw. diesen zu vereinnahmen sucht, ob nun bewusst oder unbewusst.

Daher hat ein Mensch zunächst danach zu streben, mit sich und seinem Leben im Reinen zu sein, um kommunizierfähig und dann auch beziehungsfähig zu werden, zu sein und zu bleiben.

f]rag[nOurso


In der Tat, alles beim alten geblieben. Jemand der seine Probleme nicht lösen kann weil er sich als Opfer seiner Umstände sieht und jede Menge kluger RatgeberInnen, welche ihm ihre eigenen Unzulänglichkeiten entgegenschleudern um sich daran abzuarbeiten.

Beim Zwischenmenschlichen, da könnten wir wohl alle noch eine Menge lernen.

Ich wünsche frohe Ostern.

MberGonyxmy


Mit Tipps wird sich das Problem wahrscheinlich nicht lösen lassen, denn die laufen ja in letzter Konsequenz auf das ansatzweise paradoxe "Sei nicht schüchtern!" hinaus.

Nein, das Zwischenmenschliche kann man nicht lernen, weil du es im Grunde gar nicht haben willst, es ist da nur das Gefühl, dass das eine Teilkompetenz ist, mit der dann alle andere Probleme verschwinden.

Ja, man kann therapeutisch-psychiatrisch ergründen, was denn das eigentlich für Probleme sind und was einem denn wirklich abgeht. Wenn das gelingt, passiert das Zwischenmenschliche so und so, auf die eine oder andere Weise.

syuns,hi*ne83


Sicher, keiner ist perfekt von uns und wir alle lernen auf diesem Gebiet nie aus. Es ist nur die Frage zu welchem Aufwand man bereit ist. Wenn ich erwarte dass andere mir alles auf dem goldenen Tisch servieren, passiert nichts. Ich selber muss bereit sein, an mir zu arbeiten.

A9qual^iAa


Tatze, nicht wieder ein Thread mit Ausreden, bitte %-|

LSucTixe26


Ich denke, dass man ein Gespür dafür haben sollte, mit wem man was besprechen kann. Wenn man direkte Gesprächsthemen hat, ist das einfacher. Zum Beispiel man ist in der Uni und redet übers Seminar, der Prof, die Inhalte, Uni allgemein. Beim Verein, z.B. Tischtennis, Batminton usw., ist es ja auch kein Ding, so an die Leute heranzukommen. Der Rest ergibt sich meistens von selbst. :)

Meiner Meinung nach lernt man am ehesten über Hobbies Leute kennen, weil man dann direkt Gesprächsstoff hat. Die Leute, die ich bisher mal über Hobbies kennen gelernt habe, sind auch meine längsten Kontakte geworden.

Was eben sonst noch ein ganz guter Faktor ist: wenn man ähnliche Probleme oder eine ähnliche Biographie hat. Das muss aber nicht unbedingt dazu führen, dass man gegenseitiges Wundenschlecken praktiziert., @:)

LzuVcie2x6


was genau hat er denn jetzt ???

sCunBshi7n(ex83


Er schrieb mal in einem Text vom Moebius Syndrom. Ich denke aber, er hätte ohne Behinderung die gleichen Probleme. Das größte Problem ist kopflastig.

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