» »

Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

O:ptimi]smuxs


Bärentatze

Es geschieht immer das, woran Du glaubst ;-)

Schade übrigens, dass Du Dich nicht weiter übers Radeln unterhalten magst – DAS ist ein Thema, das viele in Deinen Jahrgängen gut zu diskutieren wäre.... Nun ja – wenn Du Dich entschliessen solltest, etwas mehr von Deinen Radtouren zu schreiben, dann bin ich da.

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselkrankheit, die ihre Ursache in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) hat. Diabetes mellitus bedeutet soviel, wie "süss durchgeflossenes Wasser" und kommt aus dem Griechischen. In der Antike gab es keine Bluttests, so hat man festgestellt, dass der Urin der Betroffenen süss war, da die Nieren überlastet waren und den überschüssigen Zucker – eigentlich die Glucose – zur Entlastung ausgeschieden haben. Das geschieht auch heute noch, wenn der Blutzuckerspiegel eine gewisse Menge überschreitet. Die Bauspeicheldrüse produziert nebst Verdauungssäften auch das Hormon Insulin. Es wird von der Bauchspeicheldrüse direkt ins Blut abgegeben und auf diesem Wege bis zur letzten Körperzelle transportiert. Insulin wirkt wie eine Art "Schlüssel", die der Glucose (dem verdauten Zucker/Kohlehydrate) ermöglicht, die die Körperzelle einzudringen und dort zur Energieproduktion verwendet/verbrannt zu werden. Wenn wir zuviel Zucker/Kohlehydrate gegessen haben, wandelt es diesen in eine Speicherform um, die in der Leber gespeichert wird und dort für den "Notfall" schnell wieder geholt werden kann. Wenn noch mehr Zucker/Kohlehydrate zugeführt werden, als verbrannt oder in der Leber gespeichert werden kann, wird es ganz simpel in Fett umgewandelt und an den klassischen Körperstellen deponiert. Insulin ist immer in einer gewissen Grundmenge im Blut vorhanden, wenn wir aber Kohlehydrate oder Süsses essen, wird mehr Insulin produziert und ausgeschüttet.

Es gibt zwei Typen von Diabetes mellitus. Typ I wird auch oft juveniler Diabetes genannt, weil er oft in der Jugend beginnt. Bei sozusagen allen diesen Menschen wird gar kein Insulin mehr produziert. Diese Menschen führen sich das Insulin per Spritzen unter die Haut zu.

Typ II wurde früher "Altersdiabetes" genannt, weil die Menschen das in der Regel in der zweiten Lebenshälfte bekommen haben. Ihnen gab/gibt man Medikamente, die die Insulinproduktion ankurbeln.

Mittlerweile gibt es aber Jugendliche, die unter Diabetes Typ II leiden. Man nennt es mittlerweile "Metabolisches Syndrom" und es ist in den allermeisten Fällen eine "Wohlstandskrankheit". Diabetes mellitus an sich wird nicht vererbt, jedenfalls nicht Typ II, sehr wohl aber die genetische Disposition. Das heisst, dass man genetische gesehen sowas wie eine Schwäche für diese Erkrankung hat. Ob sie ausbricht oder nicht, hängt weitgehend vom eigenen Lebensstil ab. Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung über einen längeren Zeitraum können sie zum Ausbruch bringen. Beim Typ II kann es sein, dass die Bauchspeicheldrüse noch Insulin produziert, aber zu wenig. Oder das Gegenteil kann der Fall sein – sie produziert viel zu viel, aber der Körper kann es nicht verwerten, da die Zellen sich (durch Verfettung) so verändert haben, dass es eben wirkungslos ist. Hier bringt eine Ankurbelung der Insulinprodukition also gar nichts – im Gegenteil. Die Langzeitfolge beim Typ II ist aber ebenfalls, dass die Bauchspeicheldrüse in den meisten Fällen irgendwann die Insulinproduktion einstellt.

In allen Fällen steigt der Blutzuckerspiegel an. Dies führt langfristig zu Ablagerungen in den Blutgefässen und im Extremfall zu Verschlüssen derselben. Die kleinen Gefässe in der Peripherie – also z. B. den Füssen – sind in der Regel zuerst betroffen. Aber auch die anderen Gefässe sind, wenn das lange unentdeckt, bzw. unbehandelt bleibt, gefährdet und damit auch die Organe, die sie versorgen. Das Absterben von Gliedmassen, Nierenversagen, Erblindung, Herzinfarkt, Hirnschlag, etc. können Folgen davon sein.

Leider ist es immer noch weit verbreitet, dass die Menschen, die sich Insulin spritzen müssen gaaaanz arm dran sind. Das stimmt schon lange nicht mehr. Wer sich Insulin nach dem Basis-Bolus-System spritzt, kann eigentlich ziemlich "normal" leben, wenn er/sie das Prinzip wirklich beherrscht und den eigenen Körper sehr gut kennt. Das ist übrigens lernbar. In der Schweiz gibt es in Valbella im Kanton Graubünden regelmässig "Diabetiker-Wochen", die sind der Hammer und alle lernen dort eigentlich, wie sie besser mit ihrer Krankheit umgehen können und sich davon nicht einschränken lassen müssen. Ich war in der glücklichen Lage, an so einer Woche (bei mir zu Weiterbildungszwecken) teilnehmen zu können (da ich ja nicht an Diabetes mellitus erkrankt bin).

TypII-Diabetiker können sich einen riesen Gefallen tun, wenn sie Gewicht reduzieren, sich regelmässig bewegen und auf eine peinlich gute Körperpflege achten. So kann auch ein Diabetiker eigentlich "gesund" sein. Ich kenne Diabetiker, von denen wusste ich lange nicht, dass sie zuckerkrank sind – eben weil sie gesund leben – sie essen eigentlich alles, aber das mit Mass (übrigens auch Süsses und nicht Diabetiker-Schokolade), treiben Sport, etc. Sie kennen sich und ihren Körper wirklich in und auswendig, wissen wie sie auf eine gewisse Menge von gewissen Speisen reagieren und wieviel von einem schnellwirkenden Insulin sie brauchen, um den Zucker verwerten zu können – also so wie ein gesunder Körper das von allein machen würde.

Diabetes mellitus ist also kein Schrecken, der einen überfällt oder heimsucht und das Ende bedeutet. Man kann heute sehr viel tun.

szchnecNke1x985


@ Optimismus

Voll zustimm :)z


starkes Übergewicht ist halt auf Dauer gesundheitsschädlich und abnehmen eigentlich einfacher als zunehmen – immerhin muss man dabei nur eine Handlung – das übermäßige Essen – unterlassen.

Mit 30kg Übergewicht ist man in meinen Augen dick. Und das sage ich als eine, die zeitlebens Figurprobleme hatte und eben selbst eine zeitlang 30kg zuviel herumgeschleppt hat. Will nicht sagen, dass es für alle leicht ist abzunehmen, beileibe nicht! Aber das "Warten auf den ultimativen Diätplan" ist nur Augenauswischerei. Menschen, deren Stoffwechsel gesund ist, nehmen definitiv ab, wenn sie weniger essen, als sie verbrauchen. So einfach ist die Rechnung.

B*ärelnta@tze


Allein das Wort "Diät" ist schon falsch, ich eigne mir nur wieder eine gesunde ausgewogene Essweise an und gewöhne mich an normale Portionen.

WkaltrautO1933


Abnehmen ist nicht einfach :|N :|N

Es ist ein Unterschied ob man 20,30 oder über 40 ist und "nur" die Essweise zu ändern reicht nicht.

Ohne Sport/Bewegung klappt das nicht

@ Opti(ich kürze mal ab)

Danke für den Bericht @:) @:) diese Diabetiker Wochen müßte es hier auch geben

B1ären=tatxze


Klar, Sport mss sein, aber auch bei Normalgewichtigen.

S>aue0rguarke


Es ist ein Unterschied ob man 20,30 oder über 40 ist und "nur" die Essweise zu ändern reicht nicht.

Ich habe schon mal mit Leuten gesprochen, die waren schon weit über 60 und am Herz erkrankt, übergewichtig. Denen wurde gesagt, dass es für sie gut ist, wenn sie mal 3 bis 5 kg abnehmen, jedoch kann es für sie gefährlich sein, wenn sie 20 kg abnehmen würden. Wegen dem Alter halt.

B_ärTentatzxe


Es ist nur gefährlich, wenn man innerhalb kürzester Zeit viel abnimmt. Eine Abnahme von 500 Gramm in de Woche wäre normal und gesund.

Bmärendtatzxe


Durch Sport lässt es sich aber noch verbessern.

BFäbrenta*tzxe


So wie es aussieht, muss ich wohl beides abbrechen. Die Therapie und meinen Wohnsitz in Stuttgart.

Würde ich es nicht tun, so müssten unsere Hunde wohl ins Tierheim und das kann keine Option sein.

SCavuerguxrke


Zugegeben das ist klugmeierisch von mir, aber es gibt einen Spruch. Der geht irgendwie so, dass wenn sich irgendwo für einen eine Tür schliesst, dann öffnet sich eine andere. Ich selber hatte schon mal mindestens ein mal solch eine Situation im Leben und muss sagen, dass das grundsätzlich so eingetroffen ist. Ob es anderswo besser gewesen wäre weiss ich nicht, aber es heisst ja auch, dass es überall besser ist, wo wir nicht sind. Das glaube wir nämlich nicht selten.

BAäreDnt5atze


Wenns gehen würde, so wäre ich schon längst in einem Sonnenland.

K,oVngro-Otxto


So wie es aussieht, muss ich wohl beides abbrechen. Die Therapie und meinen Wohnsitz in Stuttgart.

Würde ich es nicht tun, so müssten unsere Hunde wohl ins Tierheim und das kann keine Option sein.

Dazu jetzt die böse Frage: Was wäre, wenn Du in Stuttgart oder sonstwo ein intaktes Leben hättest und dann nur wegen den Hunden nach Essen zurück müsstest?

Bfären+tatze


Ehrlich, dann wäre es natürlich wieder was anderes, aber wiederum, die Hunde sind wie Kinder, die kann man nicht einfach so abgeben.

Die Tendenz geht aber auch ein wenig dahin, das man wieder zurück geht, viele Fragen mich auch, was ich da unten wolle.

R#oihesxse


viele Fragen mich auch, was ich da unten wolle.

Ich dachte, Du bist unkommunikativ?

BDä7renltatxze


Bin ich ja auch!

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH