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Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

B%ärenta<tze


Genau dafür sind solche Netzwerke ja da.

S,aue[rguLrke


Genau dafür sind solche Netzwerke ja da.

Bärentatze

Sie haben mir und wahrscheinlich anderen Schulkammeraden von mir die Erkenntnis gebracht, dass es scheinbar einen Grund hatte, dass wir nach dem Schulabschluss getrennte Wege gegangen sind. Schlich, man konnte nicht wirklich etwas miteinander anfangen.

Ein bedauerliches Erlebnis hatte ich mal, als ich auf YouTube ein Video gefunden habe, worauf ein ehemaliger Schulkammerad aus der ersten bis dritten Klasse zu sehen war. Niemand wusste, was aus ihm wurde, auch Lehrer nicht, die wir über soziale Netzwerke kontaktiert haben.

Der Junge war damals schon sehr labil, weinte oft, wurde von vielen Mitschülern ausgenutzt, hatte sehr schlechte Noten und kämpfte um Aufmerksamkeit, in dem er oftmals einen Kasper vor anderen spielte.

In den Video war er alkoholisiert zu sehen und wurde von kleinen Kindern und Jugendlichen veralbert. Und er spielte seine schon damals bekannte Kaspernummer, eine Art kindliches Aufspielen auf.

B3ärentDatze


So, übet nächste Woche muss ich mich auch entschieden haben, wos weiter gehen soll.

RHoisp Loxuis


Wozu kündigst Du das an?

Abgesehen davon, dass es sowieso keine Rolle spielt: Entscheide Dich doch einfach!

Bvär.entbatuze


So einfach ist es aber gar nicht, sich für das richtige zu entscheiden.

N~o_N^amex_


So einfach ist es aber gar nicht, sich für das richtige zu entscheiden.

Woran machst du denn fest, ob etwas richtig ist oder nicht?

EUhemaligeyr Nutz%er' (#3939|10)


Bärentatze

was ist eigentlich aus Deinem Hundeführerschein geworden? Hast Du ihn durchgezogen und die Prüfung geschafft? Hatte Dir ja, bei Bestehen einen kleinen Zuschuss versprochen. Da ich aber die ganzen Seiten, die während meiner Abwesenheit geschrieben wurden, nicht durchgelesen habe, bin ich diesbezüglich nicht auf aktuellem Stand.

E(hemalgiCger Nutzerx (#393910)


Ach ja, wegen der Hunde.

Gib das, was Du jetzt aufgebaut, begonnen hast nicht einfach auf. Wenn es nur darum geht, dass jemand Mittags mit den Hunden Gassi geht, warum hängt Niemand in Deinem Ort Zettel aus? Soweit ich weiss, handelt es sich um kleine Hunde. Da gibt es bestimmt Kinder, die gerne mit den Hunden gehen würden. Und wenn es dafür noch ein paar Euro zur Taschengeldaufbesserung gibt, dann findet sich bestimmt schnell jemand.

B[ärmentaxtze


Naja, das mit den Hundeführerschein ist aus gesundheitlichen Gründen ins Wasser gefallen. Aber auch sonst hätte ich ihn wohl nicht bestanden, da gewisse Sachen einfach nicht genug geübt wurden, die für mich sehr wichtig gewesen wären.

Es wäre auch laut einer Trainerin nicht mehr als weiß geworden.

Nehmen wir an, das Problem mit unseren Hunden würde nicht bestehen, würden aber doch einige Gründe dafür sprechen, wieder nach Hause zurück zu gehen. Wenn auch noch nicht das gewünschte aufgebaut wurde, so hatte ich zumindest etwas, was ich machen konnte.

Hier in Stuttgart konnte ich mir in den 2 Jahren eigentlich nichts aufbauen und leider hat man es hier noch schwerer, eine Freundin zu finden.

Was unsere Hunde anbelangt, klar gebe es vielleicht Leute, die es für einen Betrag machen würden, allerdings würden wir nicht unbedingt fremde Personen ins Haus lassen wollen. Diese Variante scheidet schon mal aus.

B^äre0nt[atzxe


Auch merke ich, dass diese zwei Leben für mich eine Starke Belastung darstellen.

SsaueLrgurxke


leider hat man es hier noch schwerer, eine Freundin zu finden.

Zugegeben ist Nachfolgendes etwas klugmeierisch, aber diese Aussage kann nicht stimmen. Stuttgart ist eine grosse Stadt. Leute mit echten Kontaktbedürfnis würden es eher als Paradies erachten. Ich würde sagen überall in Deutschland hat man um sich herum in etwa die gleiche Menge an Menschen. Und aus dem Alter, um Studentinnen aufzureissen bist du doch schon raus würde ich mal sagen.

EahemaUligerk Nutzer (#W3939x10)


Ich hatte Dir ja schon vor über 1 Jahr empfohlen, Dich mal in München bei der Pfennigparade zu informieren. Aber anstatt dort mal vorstellig zu werden, hast Du nur gesagt, das wäre ja nur was für Schwerstbehinderte. Was aber absolut nicht stimmt.

Ich versteh Dich nicht. Auf der einen Seite schreist Du nach Hilfe und auf der anderen Seite trittst Du die Dir angebotene Hilfe mit den Füßen.

Warum?

O5ptti(mismuds


Ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Wenn man die menschliche Entwicklung – ganz generell anschaut – beginnen wir alle als hilflose Säuglinge, die eine Rundumversorgung brauchen. Wenn sie diese nicht bekommen, entsteht sehr schnell eine sehr grosse (und manchmal berechtigte) Existenzangst. Wenn niemand z. B. das Baby füttern würde, würde es ja verhungern/verdursten.

Irgendwann kommen dann die Entwicklungen und der Ausdruck von Emotionen – in der Regel als Impuls. Wenn das Kind wütend ist, schreit es – manchmal wirklich fast "nervtötend" oder es trotzt. Die angewendeten Strategien sind sehr vielseitig und in der Regel oft nicht bewusst. Hier sind auch oft die Trennungsängste zu Hause. Kleine Kinder greifen manchmal zu echt krassen Methoden, um Aufmerksamkeit zu kriegen. Wer Kinder hat, kann das sicher bestätigen. Wenn man das Kind dann ignoriert oder gar als "Strafe" verlässt, kann das zu immer spektakuläreren Aktionen führen, damit es nicht verlassen wird – im Extremfall entwickelt es in der Tat körperliche Symptome, die man nicht übersehen kann.

Erst später wird gelernt, dass das eigene Handeln auch gewisse Auswirkungen auf einen selbst hat und man versucht dies gezielt einzusetzen.

Irgendwann kommt man zum Schluss, dass man (wenn man empathisch ist) anderen etwas zuliebe tun kann und dafür Anerkennung bekommt. Bleibt die Frage, ob das bis zur Selbstaufgabe betrieben wird, oder ob sich das noch im gesunden Rahmen bewegt.

Etc. – der Weg ist lang bis man wirklich erwachsen und unabhängig ist und niemand ist davor gefeit in gewissen Situationen wieder auf frühere Entwicklungsstufen zurück zu fallen.

Beim TE scheint es mir, dass er wirklich Existenz-, Trennungs- und Verlustängste hat. Aber er hat keine Strategien, die ihm darüber hinweg helfen. Im Gegenteil, wenn diese nicht sofort oder noch schneller den gewünschten Erfolg zeigen, wirft er das Handtuch und hat (einmal mehr) den "Beweis", dass bei ihm eh alles nutzlos ist und ihm nicht geholfen werden kann. Im Fachjargon werden solche Menschen auch als "Koryphäenkiller" bezeichnet. Solange der "Klick" im Kopf nicht kommt, oder der Betroffen sich diesen nicht aktiv erarbeitet (wo sind meine eigenen Anteile), ist in der Tat jeder Hilfsversuch zum Scheitern verurteilt. Solche Dinge brauchen seine Zeit – auch das muss erst mal erkannt, durch- und ausgehalten und durchgezogen/-gestanden sein. Das macht der TE aber nicht – er scheint nicht in der Lage dazu zu sein, weil er im übertragenen Sinne nach wie vor nicht in der Lage ist, aus seiner Säuglingsphase rauszukommen und immer noch erwartet/hofft/fordert, dass seine Umwelt/Eltern/Therapeuten seine Welt sicher und angenehm gestalten. Dass diese irgendwann sich abwenden oder eine Auszeit nehmen, weil er seine Reaktionen nicht überdenkt und somit auch nicht kontrolliert, sieht er jedes mal als Trennung/Verlust und Bestätigung, dass ihm eben nicht zu helfen ist. Es ist ein Teufelskreis.

Jeder Mensch ist entwicklungsfähig. Das braucht Aktion und Ausdauer eines jeden selbst. Beides sehe ich beim TE nur in sehr kleinem Masse und auch nur sporadisch. Vielleicht kommt der TE irgendwann mal an den Point of no Return, wo er gezwungen ist, wirklich selber was von A bis Z durchzuziehen. Dann ist ein Fortschritt möglich.

Ich mach dann mal wieder Pause. Wer weiss, vielleicht lese ich hier in zwei Jahren ja, dass der TE doch etwas zu Ende gebracht oder zumindest nicht resigniert hingeschmissen und aufgegeben hat.

S$marapgdauge


Soweit ich weiß, können Menschen mit dem Moebius-Syndrom nicht lächeln. Wenn ich mir überlege, wie der Mutter eines Babys das Herz aufgeht, wenn ihr Baby zum ersten mal anlächelt.... oder wie sich Frauen um einen Kinderwagen und es einfach nur süss finden, wenn das Kleine darin lächelt oder lacht.

Ich kann mir vorstellen, dass eine Mutter auf eine bestimmte Weise das Lächeln ihres Kindes braucht, als Bestätigung, dass sie eine gute Mutter ist und es richtig macht, als ein "ich hab dich lieb" seitens des Kindes, als Aufmunterung.... Lächeln löst nicht nur im Alltag Sympathien aus, ich denke, ganz besonders in der Mutter-Kind-Beziehung ist es wichtig. So wie man eine Katze, die schnurrt, besonders gerne streichelt, so ist man auch netter zu Menschen, die lächeln. Lächeln ist also wichtig.

Es ist natürlich nur Spekulation, wie das Verhältnis zwischen TE und seiner Mutter war, als er in der Säuglingsphase war, vielleicht war sie überfordert, weil sie ein Kind in den Armen hatte, dass sie nie angelächelt hatte. Ich kann mir schon vorstellen, dass das etwas mit einer Mutter macht, und das wirkt sich natürlich auch auf das Kind aus.

Wie auch immer, der TE wird sich entweder aus eigener Kraft weiterentwickeln, was mit viel harter Arbeit verbunden ist. Oder er wird in der Säuglingsphase (ersichtlich aus dem unbedingten Wunsch nach Versorgtwerden, was in vielen seiner Beiträge heraussticht) verharren und dann natürlich nicht sein Ziel erreichen können. Kurz: Solange er bedürftig ist wie ein Säugling, wird er keine Partnerin finden. Es wäre schade, wenn der TE sich nicht weiterentwickeln würde, aber dazu kann ihn keiner zwingen, allerdings muß er sich dann auch damit abfinden, dass er eben nicht in der Entwicklungsphase angekommen ist, wo man eine Frau findet. Es gibt genug Menschen, die ihr Leben alleine bestreiten.

B\ärentiatze


Um den Weg frei für die Endwicklung zu machen, ist erstmal nächste Woche die Endscheidung nötig, wo es weiter gehen soll und da bin ich mir nicht schlüssig.

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