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Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

w)isxpy


tja, so sehe ich es und ich wünsche dir von ganzem Herzen Bärentatze, dass du den Mut hast diesen Schritt in die Therapie zu gehen. Was könntest du dabei verlieren?

Denk darüber nach, versuch es wenigstens :)_ und gute Nacht 8-)

Bbären"tatzxe


Ein stück kann ich das bestätigen. Zum Beispiel wenn ich ja einen neuen Verein aufsuche so machen sich sch on ängste breit, das ich da auf neu Leute Treffe und ich nicht weis, wie man auf sie zugehen soll.

Übrigens ein sehr schöner text, ich bewundere deinen Schreibsteel.

_xTsun:amiL_


Ich glaube es macht dir Angst aus diesem "Gefängnis" rauszukommen. Außerhalb dieser Gitterstäben siehst du eine heile Welt, wenn dir jemand erzählt dass es Menschen gibt die auch viel Leid ertragen müssen , denkst du dir:"so schlimm wie in meinem Käfig kann es doch nirgends sein, niemand weiß wie ich mich fühle , wie schlecht es mir geht. "

Weil es gerade so schön passt:

"Die Gitterstäbe in deinem Gefängnis stehen meterweit auseinander."

B{eob@achteur_420x00


Übrigens ein sehr schöner text, ich bewundere deinen Schreibsteel.

Mehr als nur einen Text siehst Du in wispy's Worten nicht?

Traurig, sehr traurig.

Wispy hat versucht, Dir klar zu machen, dass Dir NUR eine Therapie helfen kann. Aber eine Therapie willst Du nicht.

Du siehst schwerwiegende psychische Probleme Anderer als Lapalie an. Nur Dein Problem, das eigentlich ein KLEINES ist, siehst Du als schwerstwiegend und komplex.

Job geht momentan körperlich nicht. OK.

Verein geht nicht, da Du Dich nicht verbal öffnen kannst.

Du willst Veränderung, Verbesserung. Willst aber NICHTS dafür tun.

Warum nicht?

Viele hier haben es wirklich geduldig versucht, Dir klar zu machen, dass Dir nur eine Therapie helfen kann.

Aber das Einzige was Du in den vielen Wochen, in denen Du hier schreibst, wirklich geschafft hast ist, viele dieser lieben Menschen zu vertreiben.

Und dann wunderst Du Dich, dass Niemand mit Dir zu tun haben will?

Das darf Dich nicht wundern.

Solange Du keine Therapie machst, wirst Du einsam bleiben.

Eine Therapie wird Nichts an Deinem Aussehen verändern, das ist klar. Aber in einer Therapie lernst Du, Dein Aussehen, Deine körperliche Behinderung zu akzetieren und damit offen umzugehen.

Du sagst, Du findest keinen Therapieplatz. Wieviele Therapeuten hast Du denn angerufen?

Warum lässt Du Dich nicht auf die Wartelisten setzen?

In Stuttgart gibt es z.B. 200 Psychotherapeuten. Davon sind ca. 100 auf Dein Problem spezialisiert. Es gibt aber bestimmt 2000 Patienten, die original das gleiche psychische Problem haben wie Du.

Warum hast Du Dir in Stuttgart noch keinen Hausarzt gesucht? Den kannst Du Dir auch ohne Job und eigene Wohnung suchen.

Warum weigerst Du Dich denn, bei Deiner Krankenkasse einen Antrag auf stationäre Psychotherapie zu stellen? Diesen Antrag kannst Du auch mit Hilfe deines bisherigen Hausarztes, den Du bei Deinen Eltern hattest, stellen. Der kennt Dich und Dein psychisches Handicap ja. Und das Ganze kannst Du mit ihm telefonisch oder schriftlich per Mail oder Brief klären. Dafür musst Du nicht in seiner Praxis sitzen.

Deine Betreuerin hilft Dir sicherlich auf dabei, wenn Du sie darum bittest. Deine Betreuerin ist dafür da, Dich zu unterstützen und nicht, um ALLES für Dich zu erledigen.

Auch Deine Fresssucht kann nur durch eine stationäre Langzeittherapie behandelt werden.

Es gibt dafür sehr gute Spezialkliniken. Aber die haben ALLE eine Warteliste auf die Du Dich setzen lassen musst.

Ich kenne devil persönlich. Und die hat mehr Sch.... in ihrem bisherigen Leben durchgemacht, als Du. Aber sie hat sich immer wieder aufgerappelt. Und warum?

Weil sie es wollte. Sie hat nie aufgegeben obwohl auch sie schonmal aufgeben wollte, aber dann hat sie doch die Kurve gekriegt.

Wenn Du mehr wissen willst, schreib ihr eine PM. Sie hat sich zwar aus Deinem Faden zurückgezogen und wird hier auch nicht mehr schreiben, aber ich soll Dir ausrichten, dass sie bereit ist, Dir ihr bisheriges Leben per PM zu schildern, in der Hoffnung, dass sie Dir damit die Augen öffnen kann.

Also Tatze, stell mit Hilfe Deiner Betreuerin einen Antrag auf stationäre Langzeittherapie bei Deiner Krankenkasse.

Glaube mir, Du kannst mit so einer Therapie nur gewinnen. Aber du musst es wollen.

L$ucaie{26


Ich habe vor einem Vierteljahr eine Therapie begonnen, da ich mich in meinem ganzen Tun und Denken nur noch im Kreise bewegt habe. :|N Dazu hatte ich sechs Monatelang Panikattacken, depressive Verstimmungen, ständige Grübelfallen, jede Menge psychosomatische Leiden usw. Extrem tief musste ich physisch wie psychisch fallen, damit bei mir der Knoten geplatzt ist.

Was ich damit meine? – nun, mir fielen schon die einfachsten Sachen des Alltags plötzlich unendlich schwer, so z.B. Haushalt, Einkaufen usw. Ich hatte auf nichts mehr richtig Bock. :-| Dazu scheiterte ich auch sozial immer mehr, da ich mich zunehmend in meinem Selbstmitleid aalte und das nun mal auch nicht sozial förderlich ist.

Ich sage es mal so: mir geht es bereits seit einem Vierteljahr so viel besser, dass ich es selbst kaum glauben kann. ;-D :)- --- ich breche zumindest momentan nicht mehr nach jedem blöden Erlebnis ein... %-| Und ja, ich habe z.B. in der Kindheit und Jugendzeit auch so gut wie keine richtigen sozialen Erfahrungen gemacht. Es ist aber möglich, das nachzuholen.

Weißt du, ich habe momentan auch nicht viele Kontakte, da ich erst mal psych. wie phys. wieder zu mir selbst finden musste und auch bemerkt habe, dass man viele meiner alten Kontakte mit diesem neuen Selbst nicht mehr fortführen kann. :)z Die Therapie war mit der wichtigste Schritt meines Lebens. ;-) Denn es gibt ein Leben nach der Vergangenheit. :-)

Ich habe sozial isolierte Eltern, bin mit einer Sehschwäche zur Welt gekommen, 12 Jahre gemobbt worden in der Schule, habe nie groß soziale Unterstützung gehabt usw. Und ja, es ist möglich, da rauszukommen – auch wenn ich noch relativ am Anfang stehe; aber es ist definitiv möglich, eine Stabilität zu erlangen, die einem ein normales Leben ermöglicht. Die Psychopfeile schwinden mit der Zeit und auch viele der Symptome. :-)

Man befindet sich in einem Teufelskreis, wenn man nichts macht. Man vergräbt sich immer nur weiter in seinem Elend. Habe ich doch auch gemacht. Überwiegend habe ich die Schuld auch immer nur bei den anderen gesucht; aber mittlerweile weiß ich, welchen Anteil ich selbst am Scheitern meiner sozialen Kontakte habe. :-)

Mir hat das jemand vor Augen geführt, dass wenn ich wirklich ins Lehramt möchte, ich in jedem Fall aktiv etwas für meine Physis und meine Psyche tun muss, damit ich diesem Beruf und auch dem Leben generell mehr stand halten kann.

Meine Eltern haben mir in der Hinsicht wirklich nichts vermittelt. Die bekommen ja praktisch ihr eigenes physisches und psychisches Erleben kaum richtig auf die Reihe.

Ich bin lange Zeit so abhängig von der Familie gewesen, dass ich auch vor 24,5 nicht ausgezogen bin. Jetzt finanziere ich mich komplett selbst, lebe 1,5h von der Familie entfernt, gehe nebenher arbeiten, lebe mein eigenes Leben usw.

Mit den sozialen Kontakten ist das natürlich nicht so einfach. Die eine oder andere Person habe ich zwar schon; aber wenn ich praktisch wieder fast bei Null anfangen muss, da mein ganzes Sozialleben bisher immer nur gescheitert ist, dann ist das nicht so easy going. :-) Wo soll ich mir auf die Schnelle neue Leute her zaubern? ;-D

Ich kann dir nur raten, packe es an. Und selbst wenn es stationär ist. Dann ist das eben so. :)- Du hast nur dieses eine Leben --- willst du es wirklich so weg werfen? Bedeutet es dir denn nichts?

Etwas zu ändern, ist mit sehr viel Schmerz und Anstrengung verbunden. Glaube mal ja nicht, ich habe beim Therapeuten noch nie wie ein Schlosshund geheult oder mich gegen ihn aufgelehnt, wenn ich mit ihm Déjà-Vus erlebt habe. Auch hinterher kann es manchmal so sein, dass es einem schlechter geht als vorher; aber das ist ein Prozess, der für deine Entwicklung essentiell ist. Das hat ja etwas mit den lang mit sich herum getragenen Kränkungen, Konflikten usw. zu tun. Diese aufzubrechen und aufzulösen, dauert Monate bis Jahre. Vor allem wenn man sie so wie ich seit 20 Jahren mit sich herum trägt. {:(

Der Therapeut kann einem zeigen, das Leben von einer anderen Seite zu sehen. Nicht immer bin ich mit den Sichtweisen meines Therapeuten einverstanden, aber ich stehe ja noch am Anfang und ich bin selbst noch zu sehr in dem Verhaltensmuster verhaftet, jegliches Scheitern dem anderen zu attribuieren. Das ist eben so, wie es viele Leute tun.

Der Therapeut hat mir aufgezeigt, dass nicht alles, was andere mir "zufügen", immer unbedingt so negativ sein muss, wie es herüber kommt... genausowenig wie man eben alles immer so persönlich nehmen muss!! :-/

Ganz ehrlich? – ich würde wirklich für Therapie Werbung machen gehen offiziell. Selbst wenn ich noch am Anfang damit stehe.

Spiele auch mit dem Gedanken, mal eine Psychoanalyse zu machen. :)z

B}ären;tatzxe


Also dein Lebensverlauf deckt sich in vielen Bereicgeb mit meinen. Wäre halt noch die Frage, ob es eine psychatrische oder psychomatische Abteilung sein sollte. Ich habe mal schonmal in einem anderen Forum nachgehakt.

Dort sagte mir eine enge Vertraute, ich sollte doch psychatrische Variante nehmen.

LFucixe26


Würde ich ehrlich gesagt auch erst mal. :)z

Ich muss gleich arbeiten. Deshalb schreibe ich später noch mal was!

Heermapny_the*_Germxan


Also meinst du also auch, dass man mehr oder weniger auf eine Therapie verzichten kann?

Nein, geh mal ein paar Monate in eine Psychotherapeutische oder Psychosomatische Klinik.

N|arthanSiel Dlemerexst


Liest Du gerne? Falls ja, dann lege Ich Dir mal die Bücher von Dale Carnegie ans Herz. Besonders "Wie man Freunde Gewinnt". Das wahre Leben kann man nicht aus Büchern lernen, aber seine Werke zeigen Dir, sehr verständlich geschrieben, worauf es ankommt und geben Anreize, Dich in neue Richtungen zu entwickeln.

Auch sehr gut, aber schon etwas tiefer in der Materie ist das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" von Nathaniel Branden. Ein Satz aus diesem Buch habe Ich immer noch in fester Erinnerung, der da lautet : "Es kommt niemand, um einen zu retten".

BXärecntat?ze


Also von gerne kann zwar nicht die rede sein, jedoch möchte ich damit mal anfangen. Aber schonmal Danke für den Tip.

Viellwicht noch an die user, die meinen, ich hätte nichts von alledem umgesetzt, was mir geraten wurde. Dies ist falsch, ich habe mir die Grundlage erarbeitet, damit überhaupt einLeben möglich werden kann.

p5etite_Fscan9dal7eusxe


ich habe mir die Grundlage erarbeitet, damit überhaupt einLeben möglich werden kann.

Selten etwas Dämlicheres gehört... Du bist umgezogen und nun? Ein "Leben aufbauen" (wie du es so schön nennst) hat damit rein gar nichts zutun. Das kann man so gut wie überall... Genauso kann man überall sein Leben vergeuden. %-|

RLeGbel}utixon


Dies ist falsch, ich habe mir die Grundlage erarbeitet, damit überhaupt einLeben möglich werden kann.

Kommt drauf an, was du unter der Grundlage verstehst. Meine Sicht darauf wäre:

- Job

- Wohnung

- Vereinstätigkeiten/Freizeitgestaltung

Da hast du bisher einiges in Angriff genommen, warst aber noch nicht wirklich erfolgreich.

Das wäre auch die Betrachtung unabhängig von einer Therapie. Der Aufbau dieser Grundlagen kann auch unabhängig von einer Therapie klappen. Das wichtigere ist aber, dass du eine gewisse Zufriedenheit und Stärke mit dir selbst gewinnst und dafür hat meiner Meinung nach die Therapie absoluten Vorrang vor der Erarbeitung der nun genannten Grundlagen.

B'är"eHntoatze


Da stellt sich natürlich auch die Frage, ob dies in Stuttgart überhaupt noch möglich sein wird, da ja dann keine Betreuung möglich sein wird, könnte es sein, das mir von der Niko kei Wohnraum mehr zur Verfügung gestellt wird.

Rfeb4eldutioxn


Warum machst du dir eigentlich ständig Gedanken über ungelegte Eier?

1. Mit einer stationären Therapie musst du dir über eine Wohnung erstmal keine Gedanken machen.

2. Was danach ist, weißt du jetzt auch noch nicht, z.B. welche Form der Hilfe für dich dann angemessen ist bzw. ob du überhaupt noch Hilfe von Organisationen wie der Niko brauchst.

3. Für das, dass du dir offenbar solche Gedanken um deinen Verbleib in Stuttgart machst, war die Handvoll Wohnungsinserate, die du seither bearbeitet hast, definitiv nicht genug.

BUeobJachteMr_20x00


die Handvoll Wohnungsinserate

Ich vermute mal, dass es nichteinmal eine Handvoll war.

Genauso vermute ich, dass er nicht mehr als allerhöchstens 3 Psychotherapeuten zwecks Therapieplatz angerufen hat.

Bärentatze, warum gehst Du eigentlich nicht auf alle Postings ein? Du pickst Dir immer nur eins oder zwei raus und das wars.

Jeder sagt Dir, mach eine stationäre Therapie, aber Du willst nicht. Warum nicht?

Beantworte diese Frage nach dem Warum bitte ganz genau und gewissenhaft.

Ach ja, und wie bist Du eigentlich an diese Betreuerin gekommen? Also wer hat Dir die zugewiesen? Wolltest Du eine oder hat man Dir gesagt du brauchst eine.

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