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Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

BeäreMntatKzxe


Wenn du so fragst, alles! Meine kommunikation lässt sehr stark zu wünsch übrig, was ich eigentlich als Hauptproblem sehe, da ich so keinen Anschluss finde.

Das nächste ist halt, das ich mich nicht zu beschäftigen weiß.

sQchaeWtz!cheneGf


Buch noch nicht bekommen?

Sprache lernen?

Bkärentzatze


Doch, nachdem es mir zu bund wurde und das Buch nicht kam, habe ich es Laden gekauft. Ich weiß zwar nicht warum, jedoch habe ich mich drumm gedrückt,es an zufangen.

Ja das mit dem Sprachkurs ist echt noch ne Sache, Französisch,Englisch und Spanisch würden mich schon reitzen.

scchabetzkchenef


dann auf auf

BcärentOatxze


Frage:

Was genau ziehst Du für einen Nutzen für Dich persönlich, wenn Du in Deiner jetzigen Welt bleibst?

Man könnte ja fast meinen, dass du meinst, ich würde mich darin wohlfühlen. Dem ist ja überhaupt nicht so und ich möchte da auch raus, bloß wie?

Beschreibe doch mal, wie Dein ideales Leben für Dich aussehen würde. Es darf auch etwas mehr enthalten, als eine hübsche Partnerin. Was ist für Dich ein lebenswertes Leben? Was kommt darin vor? Was passiert darin? Wie bist Du dort? Was machst Du darin?

Also mein ideales Leben wird es so nicht geben, jedoch würde ich gerne ein zufriedenes Leben führen wollen, was halt das beinhaltet. was das Leben wirklich lebenswert macht. Die meiste Zeit bin ich eigentlich zuhause und fühle mich einfach einsam. Ich hätte gerne viele Hobbys wo wirklich Spaß drann habe und nicht nur, damit man überhaupt was macht.

Ich hätte gerne Freunde die wirklich zu einen passen, mit denen man öffters was macht, einfach spaß haben.

Klar, eine Freundin, auf die ich stolz sein kann, das sie sich für mich entschieden hat, obwohl ich alles andere als toll aussehe die mich aber jeden Tag aufs neue verzaubert und das eben auch mit ihrem optischen. Gut, das Sexualleben spielt zum glücklich sein natürlich auch eine große Rolle.

Ich möchte halt ein normales Leben, wie jede andere halt auch.

RsebeluitioRn


Auch wenn ich und viele andere das hier schon mehrmals versucht haben und die Botschaft bisher wohl nicht so richtig ankam – auf's Neue:

Ich möchte halt ein normales Leben, wie jede andere halt auch.

Das, was du als normales Leben bei anderen zu erkennen meinst, gibt es nicht. Das Leben hat keinen Standard – jeder lebt sein eigenes Leben, mit seinem eigenen beruflichen Werdegang, mit seinen Hobbies, mit seinem sozialen Umfeld, mit seinen eigenen schönen Seiten und seinen eigenen Herausforderungen und Schwierigkeiten. Dieses Leben hast du ganz genauso wie wir alle anderen auch. Und genau wie viele andere auch, zumindest zeitweise, bist du mit deinem Leben momentan nicht glücklich.

Du strebst immer nach etwas, was nicht möglich ist, nämlich einem Traum. Dem Traum, ein anderes Leben und, in deinem Fall noch eklatanter, das Leben eines anderen (nämlich das, was du als "normal" zu erkennen meinst) leben zu wollen. Du schaust viel zu sehr nach dem, was andere haben und was du auch möchtest, anstatt das Gute an und in dir zu erkennen und daraus etwas zu machen. Es gibt aber nur den Weg, etwas aus deinem Leben, aus dem, was es bisher war und dem, was es jetzt ist, zu machen, mit all den Voraussetzungen, guten und schlechten, die du mitbringst.

Es ist nicht leicht und ein langer Weg, sein Leben zu ändern, vor allem, wenn es so festgefahren scheint, wie es bei dir der Fall ist. Nehmen wir mal das Beispiel Hobbies – du sagst selbst von dir, dass dir Interessen fehlen. Um herauszufinden, was dich interessiert und was du zum Hobby entwickeln könntest, liegt es an dir, Dinge auch mal auszuprobieren. Dazu hättest du gerade in Stuttgart viele Möglichkeiten, aber ich habe das Gefühl, da passiert bisher zu wenig. Immerhin, mit dem Hundeausführen ist mal ein kleiner Anfang gemacht und ich wünsch dir nebenbei viel Spaß morgen bei deiner ersten Runde :-)

Dem ist ja überhaupt nicht so und ich möchte da auch raus, bloß wie?

Diese Frage taucht immer wieder auf und das trotz der vielen vielen Seiten, die hier seither geschrieben wurden. Ich glaube, du brauchst weiterhin jemanden, der dich an der Hand nehmen und dir deine Möglichkeiten und Wege aufzeigen kann – und da gibt's nur einen Weg: Therapie. Wogegen du dich bisher allerdings querstellst. Ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass du die vielen Tipps hier eigentlich beherzigen möchtest, aber innerlich doch so verklemmt und in deiner bisherigen Routine so festgefahren bist, dass es dir tatsächlich nicht gelingt. Um da den Hebel in deinem Kopf umzulegen, um deine Möglichkeiten nicht nur zu erkennen, sondern auch zu nutzen, braucht es entweder ein Wunder – oder eine erfolgreiche Therapie.

Für die Zeit, wo du noch keine Therapie bekommst, weil du dir darüber noch nicht ganz grün bist bzw. es einfach Zeit dauert, bis du eine beantragte Therapie auch antreten kannst, haben wir dir hier sehr viele Tipps gegeben, wie du selbst einiges dich tun kannst, um dein Leben zu verbessern oder "normaler" zu machen, wenn du so willst. In kleinen Schritten sind doch auch schon Dinge passiert und den Weg solltest du auch konsequent weiter verfolgen. Denk mal drüber nach: du kannst jetzt Hunde ausführen für das Tierheim, du hattest eine Wohnungsbesichtigung, deine Betreuerin scheint ja einiges mit dir versucht zu haben – das sind kleine, aber immerhin, Erfolge und daran solltest du festhalten und darauf aufbauen. Von deinem "normalen" Leben kannst du jeden Tag lange träumen, aber je mehr du träumst und desto weniger du dafür tust, Möglichkeiten auszuprobieren, Erfahrung zu sammeln und dich zu beschäftigen, desto weiter entfernst du dich von deinem Traum. Und wie schon öfters gesagt – es gibt Dinge, die du jeden Tag tun kannst, um den Tag nicht zu vergammeln:

- nach Jobs suchen und dich bewerben

- nach Wohnungen suchen und dich bewerben

- Ins Museum gehen (die letzte halbe Stunde der Öffnungszeit ist in der Staatsgalerie kostenlos)

- in die Bücherei gehen und lesen

- einen Sprachkurs machen

- weitere vhs-Angebote wahrnehmen

- kleine sportliche Betätigungen

- nach Interessen Ausschau halten

- was leckeres (und gesundes ;-) ) kochen

- betätige dich künstlerisch und mal oder bastel was

Fang klein an. Ich glaube, dir fehlt durch deinen bisherigen Lebensstil auch einfach die Ausdauer und Konzentration für eine etwas herausfordernde Beschäftigungen. Das musst du dir alles wieder antrainieren. Und genau an dem Punkt könnte dir eine Therapie sehr viel weiterhelfen.

Dein Traum von einem besseren Leben ist vollkommen gerechtfertigt, aber du musst ihn dir erarbeiten. Wir, die mit dem "normalen" Leben bekommen auch nichts geschenkt. Das mag schade sein, ist aber Teil der Realität und damit liegt es auch in deiner Hand – du kannst etwas dafür tun, dass es dir besser geht. Und das beginnt mit Entscheidungen und sei es nur die kleine Entscheidung, morgen nach dem Hundausführen nicht daheim zu gammeln, sondern ins Museum zu gehen. Viel Erfolg! :)*

J9ow{i2xk


wow 97 seiten.. ich hab mir mal die ersten 5 seiten durchgelesen und kenne dein problem allzugut, auch ich habe schwierigkeiten mit dem sozialen kontakt und dadurch wiederrum probleme im beruf und im alltag. kannst du zufällig anderen leuten auch nicht in die augen schauen?

BFärevnt1awtze


Nö, das ist eigentlich kein Problem.

O{ptimisqmuxs


Toller Beitrag, Rebelution. :)^

Bxä"renAt atze


Tja Optimismus, da könnt ihr euch :-| die Hand reichen, eure Beiträge sind eigentluch immer top.

BWären@tatxze


So, die unfähige Tatze ist zurück ausm Tierheim. Pina, eine süße spanierin hat zwar sofort mein Herz im Sturm erobert, jedoch machte sie mit mir auch, was sie wollte. Sprich, das gassigehen war von kurzer Dauer, obwohl ich eigentlich ne Stunde eingeplant habe.

Sie ist super lieb, aber ein richtiger Wildfang, wärend ich eigentlich mit ihr in den Wald wollte, wollte sie einfach mehr oder weniger zurück und natürlich werde ich mich hüten, sie gewaltsam in den Wald zu ziehen. Sie iest wohl erst seit wenigen Wochen in Deutschland und ich weiß einfach nicht, wie ich sie hätte dazu bewegen können, doch mit mir zu gehen.

Jetzt gehe ich morgen wieder mit ihr und eigentlich sollte es dann doch mal länger gehen, ich habe mich auch für Sonntag eingetragen. Ich weiß nicht, wie man mit solchen Hunden umgeht.

Als ich sie dann wieder abgeben habe, kam ich mit einem anderen Gassigänger ins Gespräch, leider hat der jenige mit einer richtig süßen Praktikantin nen Gespräch angefangen, was ich in nachhinein auch gerne gemacht hätte.

Also auch da eine Chance vertan.

R]oihwesse


@ Bärentatze:

Also auch da eine Chance vertan.

Du erwartest zu schnell zu viel. Hab Geduld!

Und: Schaffen, machen, tun...von nichts kommt nichts.

Und: Der Weg ist das Ziel...immer schön weiter machen...und arbeiten, an sich, und an den Aufgaben, die man hat oder bekommen oder sich sucht.

Wenn Du erkennst, dass es die Tätigkeit ist, und nicht das Ergebnis, die Dich zufrieden macht, bist Du sehr viel weiter.

Dabei sein ist alles, Tatze.

Klar hast Du Frust und Lust und was weiß ich. Aber Du irrst einer Illusion hinterher, was Du "Normal" nennst. Das gibt es nämlich nicht.

Sei vor allem eins: Bärentatze. Und bemühe Dich. Du hast ein Leben und Eigenschaften und Fähigkeiten mitgegeben bekommen. Verschwende sie nicht. Du hast auch eine Pflicht gegenüber Deinen Mitmenschen, und -wenn Du glaubst- gegenüber Deinem Schöpfer, etwas sinnvolles aus Deinem Leben zu machen.

Es kommt nicht auf das Ergebnis an, Tatze. Nicht auf die Leistung, das Geld, Autos, Frauen, etc.

Es kommt drauf an, dass Du willig bist, und etwas tust. Dass Du handelst. Tust Du es nicht:

Dann wirst Du be-handelt.

Willst Du das?

Der Weg ist das Ziel, Tatze.

Sisyphos war ein glücklicher Mensch. Keep on rolling! :)*

w&ispxy


Also auch da eine Chance vertan.

sehe ich nicht so...

Bärentatze

Das war der Anfang , wirf es nicht gleich wieder weg. ;-)

So, die unfähige Tatze ist zurück ausm Tierheim. Pina, eine süße spanierin hat zwar sofort mein Herz im Sturm erobert, jedoch machte sie mit mir auch, was sie wollte. Sprich, das gassigehen war von kurzer Dauer, obwohl ich eigentlich ne Stunde eingeplant habe.

Das hat nichts mit Unvermögen zu tun, ihr müßt euch zuerst vertraut machen, da kannst du auch viel mitnehmen , denn bei Menschen ist das nicht viel anders.

Sie ist super lieb, aber ein richtiger Wildfang, wärend ich eigentlich mit ihr in den Wald wollte, wollte sie einfach mehr oder weniger zurück und natürlich werde ich mich hüten, sie gewaltsam in den Wald zu ziehen. Sie iest wohl erst seit wenigen Wochen in Deutschland und ich weiß einfach nicht, wie ich sie hätte dazu bewegen können, doch mit mir zu gehen.

Finde ich gut, dass du auf sie eingegangen bist, laß ihr Zeit.

Als ich sie dann wieder abgeben habe, kam ich mit einem anderen Gassigänger ins Gespräch, leider hat der jenige mit einer richtig süßen Praktikantin nen Gespräch angefangen, was ich in nachhinein auch gerne gemacht hätte.

Langsam mit den Pferden 8-)

Freunde dich doch zuerst mit der kleinen wilden Pina an. Du wirst sehen , dass es immer besser geht. Erkundige dich doch bei anderen Gassiegeher oder Tierheimmitarbeiter wie sie es machen würden. Wieder ein Gesprächsthema----sprich Kommunikation, und das möchtest du doch lernen?

Ich finde, dass du das sehr gut gemacht hast , du stolz auf dich sein kannst :-D :)^

C?hancxe007


Ich weiß nicht, wie man mit solchen Hunden umgeht.

Tatze, ich kann Dir da schon behilflich sein. Was heißt denn genau 'solche' Hunde? Was hat sie gemacht? Wo kommt der Hund her? War er irgendwo im Ausland ein Straßenhund? Dann kennt Pina vermutlich gar keine Leine. Nicht schlimm, das kannst Du ihr zeigen. Was macht sie denn, wenn sie nicht weiter will?

Genau JETZT, lieber Tatze, kannst Du etwas sehr wichtiges lernen. DU gibst dem Hund die Sicherheit, damit er weiter gehen will mit Dir. Sobald der Hund merkt, dass Du unsicher bist, wird er es auch. Hunde lassen sich – im Gegensatz zu vielen Menschen – nicht täuschen. ;-) Du kannst ihr keine Sicherheit vorspielen, sie muss aus Dir selbst kommen. Nutze DIESE Chance, anstatt anderen nachzutrauern, die vielleicht gar keine waren. Schluß mit den Tagträumen. Willkommen in der Realität.

s.unBsihine8x3


Tatze, sei froh darüber was du erreicht hast. Du kannst stolz auf dich sein! :)=

Und erwarte nicht zuviel von dir. Du kannst nicht gleich aufholen, was andere schon Jahrzehnte so machen. Ein Schulanfänger muss auch nicht gleich Integralrechnung beherrschen ;-)

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