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Starke Lärmempfindlichkeit

Syiebenkmannx07


Hallo Sternflimmern,

Der Umzug hat in dieser Weise nicht's gebracht, habe immernoch meine Geräuschempfindlichkeit. Wenn ich ins Bett gehe braucht es von oben oder unten nur minimale Geräuse und ich bekommen eine innere unruhe!

Wir haben Kinder in der Wohnung unter uns. Diese spielen oft draussen und das auch nicht immer leise.

Ein Umzug bringt nur bedingt etwas, du hast andere Nachbaren jedoch dem Lärm kannst du nicht entfliehen! Leider!

Würde auch gerne irgendwo in einer Ruhigen umgebung ein schönes Haus haben. Jedoch ist auch die Stille schädigend!

Mit den Nachbaren welche den ganzen Tag im Garten sitzen kenne ich allzugut! Jedoch bringt ein Umzug immer auch stress für Kinder und Mann mit sich! Fühlen die sich wohl?

In einer Wohnung wirst du auch ev. Laute Nachbaren haben! Getrampel von oben, ev. von Unten wassergeräusche usw.

Ich schlafe am Wochenende mit Ohropax und unter der Woche stehe ich eh um 6.45 auf. Wenn ich vorher wach werde stehe ich auf und beschäftige mich!

Den Lärm versuche ich ins Unterbewusstsein zu verfrachten und als normal zu speichern!

Gefällt es deinen Kindern dort?

Sind nur diese Nachbaren störend?

Erhoffst du dier so viel besserung von einem Umzug? Da habe ich in die Schüssel gegriffen! Ich dachte auch das in der neuen Wohung "ruhe" herrscht! Jedoch gibt es keine absolute ruhe! leider!

Ich kam in einen richtigen Strudel, fühlte mich unwhol in der Wohnung und konnte nicht mehr relaxen! Nur weil ich dachte das von 20.00-10.00 Uhr ruhig wäre!

Habe mich jetzt wieder aufgerappelt!

Wenn du jetzt hals über Kopf umziehst, nachher auch "doofe" Nachbaren hast. Was dann?

Halte durch!

Siebemann07

MTiloxmi


Sternenflimmern, Du hast Post !!!

skeri9x4


Hallo an alle,

Bei mir ist es etwas anders, ich habe diese Geräuschempfindlichkeit nur ab und zu. D.h. höchstens 2-3 mal die Woche. War auch schon beim Neurologen/Psychologen, der dann alles Neurologische ausgeschlossen hat. Dieser hat mir dann überhaupt nicht weiter geholfen, da er nur meinte "das wird schon wieder weg gehn". So ist es aber nicht. Wenn ich wieder so einen "Anfall" bekomme ist mir alles zu laut, sogar mein eigener Atem ist dann zu laut! Ich fange am ganzen Körper zu zittern an und versuche dann mich auf etwas anderes zu konzentrieren, dass hilft manchmal. Ich weiß jetzt aber langsam nicht mehr was ich machen soll. Da mir der Rat von dem Psychologen dass es wieder weg gehen würde nicht wirklich geholfen hat. Wisst ihr da etwas? Wäre wirklich super wenn ihr mir weiter helfen könntet!

Danke :)

s2n\o"opy|20x05


Ich habe mich extra in med1 wegen diesem Thema angemeldet. Und... ich hab das Haus am Waldrand, wovon so viele hier träumen, am Ende einer Kehre ohne Durchgangsverkehr. Als wir vor 20 Jahren hier einzogen, war sogar mir die Ruhe zuviel. Und nun.... bin ich umgeben von kläffenden Hunden. Es macht mich wahnsinnig, ich bin nur noch unruhig und nervös. Außerdem reagiere ich auch unruhig und nervös auf jedes Geräusch (Autotürklappen usw), weil es könnte ja ein Hund deswegen bellen.

Ich glaube nicht, dass ich grundsätzlich lärmempfindlich bin. Ich stelle in der Küche den Radio ganz laut und den Dunstabzug auch, weil ich dann den Hund nicht mehr hören kann, und ich fühle mich dabei wohl. Es sind Geräusche, die ich nicht haben will und die mir aufgedrängt werden. (haben schon mehrere hier geschrieben) , die mich fast wahnsinnig machen.

Vielleicht hat auch für mich noch jemand einen Tip.

Danke und lb. Grüße

BdoneOlliF007


Hallo zusammen.

Wie der Zufall so spielt.. :-o Ein bischen gestöbert und sozusagen voll ins Schwarze getroffen :)^

Irgendwie bin ich erleichtert und glücklich ,wenn ich mir eure Beiträge ansehe (so makaber das jetzt auch sein mag) Einfach das Gefühl zu haben ich stehe nicht alleine da mit meinem Problem,sondern das andere haargenau das gleiche durchmachen ,beruhigt mich einfach.

Zumal irgendwan doch der Gedanke auftaucht,ob man evtl. einfach nicht mehr ganz dicht ist im Oberstübchen.Die nähere Umgebung scheint keine Lärmprobleme zu haben und empfindet eher meine dauerndes 'Gejammer' als störend.

Momentaner Stand der Dinge ist ein erneuter ,geplanter, Umzug in eine neue Wohnung. ( klar...da sind dann sponatn alle probleme auf anhieb gelöst)

Möglichst Mansarde!. Keine Nachbarn neben und über uns. Wobei sich natürlich schon wieder im Vorfeld die Frage einschleicht: "Und die unter uns? Vermutlich wieder Nervensägen?" :°( Und diesmal soll es eine Eigentumswohnung sein,wegen der Altersvorsorge. Was bei mir heftige 'Knastgefühle' auslöst. Keine Rückzugmöglichkeit und 'Frauchen' will dann dort auch wohnen bleiben. %-| Für immer!!

Im Juli ist Urlaub angesagt.Ein einsames Haus mitten in der Prärie mit ewig langer Anfahrt. Schw...teuer obendrein,aber bloß keine Nachbarn in der näheren Umgebung die die Ruhe gefährden könnten.

So wird der Kreis immer enger und enger!! .Das Abschalten und einfach loslassen können ,wird immer seltener. Nur die Agression und Abschottung wird immer größer.

Dabei wünsche ich mir eigentlich nur eines --- einfach wieder ein ganz normales,zufriedenes,Leben führen. So wien früher! Anstatt 24 Std Spionagejob ,wer,wann,wo,Geräusche verursacht. Wer weiß Rat.?Wer kann helfen ? Ausgiebige Therapien kann ich mir nicht leisten,aber vielleicht gibt es andere Möglichkeiten?

AEVMS-Joann'e


Diese Lärmempfindlichkeit habe ich auch.

Ob Hyperakusis oder Phonophobie ist bei mir unklar. Hirntrauma, Epilepsie, PtBs können bei mir jedenfalls die Ursachen sein.Tinnitus habe ich auch.

Bei mir sind es ganz bestimmte Geräusche, die mich wahnsinnig machen, bzw. die ich schnell unterbinde, wenn es denn möglich ist.

Brutzeln in einer Pfanne auf voller Stufe mache ich nicht mehr. Alles was schnell klopft oder klappert nervt mich total.

Bestimmte Frequenzen, meist in den höheren Lagen*brr* kratzen über den teller >:(

Ich konnte eine Zeit lang keine Musik mehr hören.

Geholfen hat eigentlich nur, sich dem immer wieder dezent auszusetzen. Also leise Musik an, so lange wie es geht und wieder aus. Mal geht es, mal nicht.

Reine Nervensache, vermute ich mal.

Wenn ich müde bin, will ich nur Ruhe. Morgens Radio hören? Niemals :|N

Auf jeden Fall ist es bei einer Phonophobie wohl so, dass man nicht alles vermeiden sollte. Bei einer Hyperakusis gibt es wohl irgendwelche technischen Möglichkeiten, die auch bei Tinnitus benutzt werden ":/

Bin mir nicht so sicher.

MjilBomi


Hallo,

ich fühle mich auch wie ein "Spion auf der Suche nach Geräuschen "... das ist schön ausgedrückt.

Es kann doch nicht sein, dass wir hier schon so viele sind und niemand weiss, wie man uns helfen kann :-/ Langsam kommt der Frühling und somit meine lauten Nachbarn wieder auf die Terasse ... ich habe richtig Angst und meine Gedanken schwirren ständig nur darum . Kennt ihr das ? Obwohl eigentlich garnichts ist , ist da diese Angst, dass etwas kommen könnte... und man ist sooo angespannt und kann nicht mehr klar denken ! Wenn die Nachbarn dann tatsächlich laut sind, fühle ich mich ohnmächtig und habe das Gefühl gleich durchzudrehen ...

Ist das vielleicht eine Art Depression ?

ich hab das aber nicht bei allen Geräuschen, nur von Leuten, die ich nicht mag oder nicht einschätzen kann ... ganz komisch !

Wäre so schön, wenn hier irgendjemand eine Lösung hätte...

AIVM-J+o`anne


@ Milomi

warst Du denn überhaupt schonmal beim Arzt deswegen?

Hast Du einen Tinnitus und/oder Depressionen? Wenn Du angespannt bist, egal ob beruflich oder privat, kann das auch ein Grund sein, dass Du überreagierst. Oder aber hattest Du schon im Vorfeld Stress mit deinen Nachbarn? Bist Du viel zu Hause und hast meistens Ruhe (zu viel Ruhe)?

So viele Fragen, die Du Dir auch selbst beantworten könntest, und ggfs mal zu einem HNO, Neuro oder Psych gehen.

Mir ist klar, dass ich nervlich runter bin und kann damit auch umgehen. Den Tinnitus höre ich zwar ständig, aber er nervt nur noch selten. Die Geräusche, wie gesagt, man muss üben.

Wenn Du gestresst bist wegen der nachbarn: rede doch mal mit ihnen. Oft reicht ein freundliches Wort und man spricht sich ab, wann wer was darf.

hm?

:)*

sdtern|flimm^erxn


@ milomi:

habe öfter an dich gedacht, jetzt wo es wieder wärmer wird und das Leben in den Nachbargärten wieder "tobt" (bei uns ja vorzugsweise am späten Abend)! War überrascht, dich wieder hier zu "lesen". Tut mir leid, dass es dir auch in diesem Sommer nicht besser ergeht. Wieso lassen wir uns alle von unserem Umfeld so die Lebensfreude nehmen?? Ich steh auch kurz vorm Verzweifeln (deshalb habe ich heute auch hier mal wieder reingeschaut).

Gestern abend um 21.30 h wieder die übliche Situation bei den drei Nachbarn neben uns (die direkten DH-Nachbarn und die der angrenzenden Reihenhäuser): Schreiende Kleinkinder werden über Gartenzäune gehoben, in einem unangenehm lauten Tonfall auf sie eingeredet (Ohhhh was ist dennnn? Was hat der Kleine deeeeennnnndeeeeennnnn! Hast du Duuuuuuuurst?!!). Vielleicht sind die Kleinen um diese Uhrzeit einfach müde Dass rundum noch andere Familien wohnen, deren Kinder um diese Zeit schon im Bett liegen (unsere 4- und einjährigen Töchter eingschlossen) interessiert diese Leute nicht die Bohne - obwohl sie wissen, dass die Kinderzimmer direkt über der Terrasse sind. Danach noch lautstarke Unterhaltung der Nachbarn auf der Terrasse (ich verstand jedes Wort durch die geschlossene Tür), und die Einjährige rutschte bis 22h mit dem Bobbycar draußen über den Steinboden und schrie ab und zu grell auf.

Als wir ins Neubaugebiet gezogen sind, hab ich geahnt, dass es hier nicht totenstill sein würde, und dass hier viele Kinder sein würden. Aber ich behaupte einfach mal, dass wir objektiv Pech mit dem direkten Umfeld haben - oder ist es "normal", dass der Nachbarsjunge (6 Jahre alt) mit seinem gleichaltrigen "Kumpel" JEDEN Abend ab 18 Uhr bis 22 h mit dem Fahrrad auf der Straße vor unserem Haus auf und abfährt und dabei grölt spitze Schreie ausstößt?? Oder den kompletten Sonntag über mit einem elektrischem Spielzeug"maschinengewehr" auf der Straße und im Garten "schießt"?!

Heute morgen hab ich einen Termin bei meiner Psychiaterin vereinbart, bei der ich im Herbst zuletzt war. Ich möchte wieder ein leichtes Beruhigungsmittel nehmen, da ich seit zwei Wochen nachts nicht mehr schlafe, weil mich die ganze Situation fertig macht. Ich liege wach und grüble, was ich ändern kann, dann so kann ich nicht weiterleben. Merke auch, dass ich meinen Kindern gegenüber wieder ungeduldiger und genervter werde. Dass ich eine Depression bekommen könnte, daran habe ich gerade heute gedacht, als mir die Situation absolut ausweglos erschien. Ich hatte schon morgens Panik, wie ich den Tag überstehen soll und bin unendlich traurig, wenn ich weiß, dass ich meine Kinder am liebsten ins Auto packe und irgendwohin fahre, statt sie im Garten spielen zu lassen - nur, um die Nachbarn nicht hören und sehen zu müssen!!! :-(

Von meinem Mann bekomme ich keinerlei Unterstützung. Er ist nicht bereit, mit den Nachbarn zu reden. Ich selbst habe seit letztem Jahr schon dreimal das Thema bei ihnen angesprochen, sie gebeten, wenigstens abends etwas leiser zu sein. Aber geändert hat sich rein gar nichts. Im Gegenteil, sie tun so, als wäre nichts und jetzt fangen schon die Kinder an, zu uns in den Garten zu wollen. Das ist ja eigentlich Sinn eines Neubaugebiets, dass die Kinder Kontakte knüpfen - aber mir macht er Angst, weil diese Kinder so laut und aggressiv sind, ich würde mich am liebsten verkriechen....(und schäme mich dafür).

Vor ein paar Monaten hatte ich ja eine Hypnotherapie begonnen, von der ich mir erhoffte, dass sie meine Lärmempfindlichkeit und die Agression gegen die Verursacher mildert. Ich denke, sie hätte auch längerfristig geholfen, und ich habe sogar den Hypnosezustand zugelassen (da war ich mir ja anfangs unsicher). Aber finanziell kann ich mir leider eine solche Therapie mit mind. 10 Sitzungen (á 70 Eur) nicht leisten, daher hab ichs nach 2 Sitzungen abgebrochen.

Ich hoffe, wieder von euch zu lesen, wies euch ergeht (gerade von dir, milomi! Kannst mir auch eine PN schreiben!!)

M[i:lomxi


Hallo an alle, hallo sternflimmern,

des öfteren habe ich hier geschaut und nachdem die ersten warmen Tage ins Land gingen und nichts von dir, sternflimmern, zu lesen war, dachte ich, du hättest es geschafft.... mhm...

ich hätte es dir , wie auch allen anderen hier, sehr gewünscht !!!

Ich bin mittlerweile fest der Meinung, dass ich garnicht extrem lärmempfindlich bin, sondern es einfach die Leute sind, die mir nicht passen.... bei mir sind es ja nun leider auch die unmittelbaren Nachbarn, die mir das Leben zur Hölle machen... wie kann man nur so rücksichtslos sein ???

Wir waren im Frühjahr im Urlaub im Süden... überall war es laut , aber es hat mir überhaupt nichts ausgemacht, weil die Leute im Hotel einfach alle RÜCKSICHT genommen haben und spätestens um 24 Uhr war es IMMER ruhig oder die dann noch lauten Kinder wurden ermahnt...damit kann ich super leben. Ich hab selber gerne Leute um mich rum.

Leider ist es durch meine Abscheu gegen meine Nachbarn ( ich kann es echt nur noch so bezeichnen) für mich fast unerträglich geworden unseren wunderschönen Garten zu betreten .... das ist soo schrecklich. Ich mag auch die Fenster nach hinten raus nicht mehr öffnen... und das schlimmste ist, das ich keine Leute mehr zum Grillen oder Kaffee trinken in unseren Garten mehr einladen mag, weil ich immer denke, meine Nachbarn fühlen sich dann animiert auch wieder Leute einzuladen. Völlig verrückt !!! Im Gegensatz zu uns können unsere Nachbarn aber keinen Besuch haben oder sich im Garten aufhalten ohne furchtbar störend zu sein ( laute Musik den ganzen Nachmittag, Fussball im Garten bis es dunkel wird , Sprenkelanlage nach 24 Uhr anschalten ...usw. usw ) Sie denken einfach sie wohnen hier alleine in der Neubausiedlung. Leider sind die Häuser so angeordnet , dass ausschliesslich wir die volle Breitseite abbekommen. Es haben sich zwar schon ein paar Nachbarn geäussert, dass DIE nerven, aber das hält sich bei denen ja in Grenzen... sie sind schliesslich nicht unmittelbar betroffen.

Mein grösster Wunsch wäre im Moment, dass diese Familie endlich wieder aus meinem Leben verschwindet. Das die so einen Einfluss auf mein Leben haben macht mich so wütend, aber ich kann aus eigener Kraft irgendwie nichts daran ändern... schliesslich ist dies unser Eigenheim und der Rest meiner Familie fühlt sich hier sehr wohl.

Ich fühle mich sehr hilflos und kann jeden deiner Sätze, Sternflimmern, nachvollziehen.

Was sagt Deine Therapeutin zu Deinem momentanen Zustand ?

Ich wünsche allen eine ruhige Nacht und ein ruhiges Wochenende ohne Störenfriede

MILOMI

s|tern_fl$immlerxn


@ Milomi,

du hast Post!

R>ouDge78


Hier! Ein weiterer Leidensgenosse! ;-) Auch wenn du es nicht mehr liest, vielleicht bringt es ja doch noch irgendwem was ^^Mir hat eine Hypnose gut bei meinem Problem geholfen und ich konnte die Geräusche reduzieren, die ich höre. Zwar habe ich noch Tinnitus, aber trotzdem kann ich danach einfach viel besser einschlafen oder mich ausruhen, weil ich viele Sachen ausblende oder einfach nicht mehr so dominant wahrnehme. Ich habe die CD von D. Eisfeld. Währenddessen kann ich gut entspannen und danach ist das wirklich herrlich normal einzuschlafen.

_iangi_8x8_


Hallo Leute,

ich bin leider auch lärmempfindlich und habe auch schon einiges mitgemacht in den letzten Jahren. Bin jetzt auch wieder in einer Wohnung, wo man so ziemlich alles durchhört.

Ich denke lärmempfindliche Menschen haben schwache Nerven. Dafür gibt es wahrscheinlich einen Grund, oft wurde in der Kindheit schon einiges durchgemacht und an den Nerven gezerrt, meist waren es die Eltern oder Geschwister. Keiner wurde so geboren.

Wenn man gegen Lärm empfindlich ist, dann hat man auch bei anderen Sachen so seine Problemchen. Zum Beispiel kann man oft den Stress in der Arbeit nicht standhalten oder geht wegen "Kleinigkeiten" gleich an die Decke.

Antidepressiva oder andere Medikamente bekämpfen nur das Syntom aber nicht das Urproblem.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie man schwache Nerven stärken kann. "Pflanzliche Mittel, aller Johanniskraut etc. wirken auch keine Wunder". Bei Hypnose wird einem nur eine Facette drübergespielt, "dass man sich entspanne bei Lärm". Das kann nicht 100%ig wirken, weil man es sich ja selber nicht glaubt.

Man muss auf jeden Fall etwas dagegen tun, denn in der heutigen Zeit, muss man immer mehr aushalten können. Und die, die daran scheitern, bleiben auf der Strecke. Also sich nur aufregen über Lärm oder ein aktuelles Geräusch ist zwar einfacher, als die Ursache der Lärmempfindlichkeit aufzuarbeiten – und es verfolgt dich spätestens in der nächsten Wohnung.

Eines habe ich festgestellt und zwar wenn man sich über ein wiederkehrendes Geräusch nicht sofort aufregt und versucht es sofort wieder zu vergessen (nicht mehr daran zu denken), dann gewöhnt man sich mit der Zeit daran. Das heißt nicht, dass man es nicht hört oder es leiser geworden wäre, nein, es kratzt einfach nicht mehr so stark an den Nerven und man kann die Energie für etwas Sinnvolleres verwenden.

NOaNthaxlya


Ich kann mich bei Euch einreihen.

Mich nerven Geräusche einerseits in den Ohren, vom Hören her, sie tun oft regelrecht weh, wenn sie schrill sind oder zu laut/dumpf (oft bei Autofahreren mit superlauter Musik mit Endstufe) ...da MUSS ich die Ohren zuhalten, sonst platzen meine Mittelohren, so mein Gefühl.

Aber mich nerven Geräusche auch rein nervlich, also indem sie mir einfach nur auf den Geist gehen. Ich muß seit 2010 in Mietshäusern wohnen und komme dort wegen der Geräusche nicht zurecht. Man hört zuviel aus den Nachbarwohnungen, auch nachts. Anfangs dachte ich immer nur, ich habe halt dummerweise ein schlechtes Haus erwischt, aber ist nicht so...die sind alle so. Bin jetzt im fünften Haus.

Hier ist es besonders schlimm. Die Rohre sind so laut, dass man meint, die Niagarafälle im Zimmer zu haben. Wird auch durch Ohrenstöpsel nicht gedämpft. Wenn es draußen regnet, hört man noch Stunden den Regen in bestimmten Wänden. Hier ist Flachdach...vielleicht läuft da dann was ab, keine Ahnung. Die Mieter schlagen gern die Türen, auch nachts und ziehen auch nachts die Klos ab.

Draußen jedes WE die gesamte Nacht durch open air Konzerte mit extrem lauter Musik...das sind so Gesellschaften, die feiern.

Mir geht das alles dermaßen auf den Geist, dass ich konstant Schlafstörungen/- mangel habe und immer kaputt bin. Geld habe ich auch kaum noch durch die vielen Umzüge.

Ohrenstöpsel helfen kaum, und wegen meiner Gehörgänge und Probleme mit dem Ohrendruck stecke ich sie auch nicht allzutief in den Gehörgang. Nur vorne halt. Und dadrüber dann -jetzt bitte nicht lachen- Baustellengehörschutzkapseln! Damit schlafe ich auch. Das ist besonders unbequem, aber es filtert die Rohrgeräusche raus. Sprache hingegen kommt fast kompett durch. Aber dagegen helfen dann ein wenig die Ohrenstöpsel, die ich noch drunter trage. Aber auch all das hilft nicht, wenn draußen Party mit tiefen lauten Bässen ist...

Durch diese Baustellkopfhörer, die ich jede Nacht aufhabe, ist mein chronisches Ekzem hinter den Ohren, stark juckend, schlimmer geworden, weil ja keine Luft drankommt.

Ich kann Euch sagen...Lärm macht einem das halbe Leben kaputt.

Hab auch kein Geld, mir ein Haus zu bauen...

NneOrvözsels Liesbchen


Hallo, ich bin heute auf diese Seite gestossen und so erleichtert, dass es nicht nur mir so geht mit der Überempfindlichkeit. In meinem Verwandten/Freundschaftskreis scheint das niemand zu kennen und ich habe schon das Gefühl, mit meinem ewigen Lamentieren über nervige Nachbarn auf den Geist zu gehen.

Ich bin schon 11 x in meinem Leben umgezogen, dabei war oft Lärm mit ein Grund für den Umzug, in drei Fällen sogar der einzige. Es fing an mit dem Schäferhund der Nachbarin, der meist draußen (Tag und Nacht) die Nachbarschaft zugebellt hat. Ich war damals schwanger, hab in der Zeit mein Kind zur Welt gebracht und in der Zeit danach keine 2 Stunden am Stück schlafen können. Entweder hat mein Kind geschrien oder der Hund gebellt. Danach wurde es immer schlimmer mit jedem Umzug: Nachbarn, die nachts in der Wohnung Dart spielten, welche die Sonntags Morgens um 6! nacheinander baden gingen, was so laut zu hören war, als wärs im selben Zimmer, Nachbarn, die Techno-Musik aufdrehten und wenn man sich beschwert hat, dann extra. Ich könnte das ewig weiterführen.

Momentan lebe ich seit 3 1/2 Jahren an einer stark befahrenen Straße, schlafe nachts mit Oropax. Alles war prima, bis die Ohrgeräusche anfingen, wenn ich auf dem Ohr liege. Seitdem bin ich durch Schlafmangel wieder hypersensibler geworden. Vor drei Wochen ist dann eine neue Nachbarin über mir eingezogen mit Kind (13 J.) Sie lebt auf dem blanken Holzboden, wodurch man jeden Schritt, alles was runterfällt (und das passiert denen manchmal ständig über Stunden), jedes Türknallen hört. Die Nachbarin vorher hatte Teppich, war zudem alleine. Die jetzige scheint auch noch nachtaktiv zu sein. Da gehen die Rolläden oft erst nachmittags hoch und abends/nachts kommt dann Besuch. Juhu! Abschalten kann ich gar nicht mehr, hab Herzrasen und Ängste auch wenn gar kein Geräusch zu hören ist. Ich such mir jetzt eine Therapie. Hab aber Zweifel, ob es hilft. Ausziehen werde ich wohl nicht können, da ich arbeitslos bin und da bekommt man nur so hellhörige "Löcher", wie das in dem ich wohne. Da kann ich auch hier bleiben. Danke fürs Zu"lesen" :)z

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