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Borderline: Kind weggenommen

sNu'ze x30 hat die Diskussion gestartet


Hallo ich brauche dringend Hilfe!

Ich habe einen sechsjährigen Sohn, um den ich mich sechs Jahre super gekümmert hat. An meine Erziehungsfähigkeit hat bisher keiner gezweifelt. Der Vater meines Kindes (geteiltes Sorgerecht)macht seit Jahren Stress, wegen einem bevorstehenden Umzug nach Bayern stand ich vor Gericht wegen geplanter Kindesentführung und Kindeswohlgefährdung. Der Umzug fand aufgrund dessen nicht statt. Ich habe mich aufgrund dessen in meiner Stadt beworben und bin nur etwas über die Stadtgrenze gezogen. Auch damit war der Vater nicht einverstanden. Ich habe es trotzdem getan und das Gericht hat es akzeptiert. Damit war aber nicht genug. Ich hatte einen Detektiven mehrmals vor meinem Haus, der Vater hat in meinem Privatleben recherchiert und vieles aus meiner Vergangenheit negativ vor Gericht dargestellt. Er hat meinen Stiefvater ausfindig gemacht und ihn auf postialischen Wege beleidigt. Er wirft mir Sachen vor, beleidigt mich, lügt vor Gericht und unterstellt mir der Erziehungsunfähigkeit. Der ganze Stress hielt über zwei Jahre an. Zwischendurch hat er sich knapp ein Jahr nicht um sein Sohn gekümmert. Daraufhin war der kleine äußerst aggressiv. Nur mit viel Liebe und Geduld habe ich das wieder in den richtigen Bahnen gelenkt bekommen. Vor einem Jahr hatte ich aufgrund dieser Belastung einen Nervenzusammenbruch, konnte drei Wochen nicht arbeiten gehen. Vor vier Monaten habe ich einen Suizidversuch unternommen, der glücklicherweise missglückt ist. Nach einem Krankenhausaufenthalt und einer freiwilligen Therapie verweigert mir der Vater trotz gerichtlichen Beschluss den Umgang. Der ganze Mist fängt wieder an. Ich musste meinen Entlassungsbericht offenbaren und der Vater zieht jede Kleinigkeit heraus um meine Erziehungsunfähigkeit und die Kindeswohlgefährdung darzustellen, die nicht belegt ist Zu Beginn meiner Therapie hat der Vater jemand beauftragt in meiner Wohnung Dokumente zuentwenden. Dazu gehören alle Unterlagen für das Kind, gerichtliche Unterlagen der ganzen Prozesse, meinen Mietvertrag. Der Vater hat bei meinen Vermieter Informationen geholt. Weiterhin habe ich einen Mahnbescheid wegen Unterhalt- und Kindergeldrückzahlung, obwohl die Ämter mich schon angeschrieben haben und die Forderungen nicht denen des Vaters entsprechend. Er will mich psychisch wieder einmal fertig machen und ich fühle mich hilflos ausgeliefert. Es sollt ein Gutachten erstellt werden, gegen dem ich nichts einzuwenden hatte, den ich bin therapiert (auch wenn Borderline nicht heilbar ist)und stark genug mein Kind zu erziehen. den ersten Termin habe ich absolviert, der zweite mit meinem Kind wird nicht stattfinden, da der Vtaer ihn nicht herausgibt. Außerdem zweifelt er das Gutachten wegen Befangenheit des Psycholgen an, weil er mit der Klinik zusammenarbeitet in der ich therapiert wurde. Jedoch erhält er nur Aufträge und arbeitet nicht mit den Therapeuten dort. Gegen alles was eingeleitet wurde, setzt der Vater Widersprüche. Er will mir mein Kind entziehen und entfremden. Hier geht es nicht um das Kindeswohl, sondern das er mich fertig machen will und keiner tut etwas. MIttlerweile habe ich seit vier Monaten mein Kind nicht gesehen, er geht selten in seine Kita und logopädische Termine werden kaum wahrgenommen. Und ich muss dabei zusehen, wie eine kleine Kinderseele zerstört wird. Das Schlimmste daran ist, dass der Vater einem sechsjährigen Jungen, der lange seine Mutter nicht gesehen hat, vor kurzem erklärt hat, was ich für eine Krankheit habe.

Eine Woche nach meiner Entlassung habe ich meine Arbeit wieder aufgenommen. Ich selbst bin Erzieherin und habe außer den Suizidversuch und der Diagnose mir nichts vorzuwerfen. Aber auch in diesem Bereich will der Vater mir die Beine stellen und versucht Informationen zu sammeln, was man bei Alkoholkranken (was ich nicht bin), Borderliner tun kann, die auch noch Kindern ausgesetzt werden. Es wird nicht lange dauern und dann wird auch da was passieren und ich bekomme keine Hilfe. Früher habe ich versuch den Vater wegen Stalking anzuzeigen, was nicht durch das Gericht ging, aufgrund geteiltem Sorgerecht. Seit einigen Monaten läuft eine Anzeige wegen Diebstahl und Gefahr auf KIndesentziehung und auch da muss ich befürchten dass das beim Gericht nicht durch geht. Der Vater ist Journalist und hat finanziell gute Stärkung durch seine Familie. Ich bin hilflos, denn mir gehen die Ideen aus, was ich tun kann, um mich zuwehren und mein Kind wieder zubekommen.

Für jeden Rat bin ich dankbar

Antworten
C>arolMaHixen


Ich würde mir an deiner Stelle einen guten Anwalt besorgen. Am besten einen, der schon die besten Jahre hinter sich hat, denn die haben am meisten erfahrung und das nötige feingespür.

a7mZyxle


oh man, das ist hart :°_

Ich hatte mich damals einem Verein für Alleinerziehenden angeschlossen und habe dort interessante Dinge erfahren und auch eine Menge Hilfe erhalten. Ich hatte nicht solche Probleme wie du, aber in meiner Gruppe damals waren einige mit himmelschreienden Schicksalen.

Dort könntest du auch eine Menge Sorgen loswerden, vielleicht ist das was für dich ?

Ich wünsche dir viel Erfolg :)*

s)uze x30


Den Anwalt habe ich schon, es sind ja schon einige Prozesse vor meinen Suizidversuch gewesen, aber danke für den Tipp.

Das mit den Verein werd ich mal versuchen, vielleicht hilft es. Ich danke euch beiden

7Q7ergJreixs


[[http://www.juraforum.de/forum/familienrecht/sorgerecht-394925]]

passt das dazu oder täusche ich mich ":/

szuns3h1xne


Ich finde es total tragisch, was dir passiert ist und wie der Kindsvater mit dir umgeht. Tut mir so leid für dich. Allerdings verstehe ich eines nicht. Wieso versuchst du dir das leben zu nehmen ??? Und damit deinem Kind die Mama. Mit der Konsequenz, dass er zum Vater muss. So schlimm alles ist, aber damit traumatisiert man eine kinderseele fürs leben.

Es gibt immer einen Ausweg. Aber nicht den das eigene leben zu beenden...

s%uze/ 3x0


Ich habe ein ziemlich crasses Leben hinter mir und als ich die letzten Jahre vor Gericht stand, wurde alles aus meiner Vergangenheit negativ dargestellt und gewertet, dass hat mir meine Kraft und Selbststärke geraubt. In diesem Momenten, wo ich suizidal ist, denkt man nicht darüber nach. Außerdem hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich diesen überlebe. Es war nur einem Freund zu verdanken, dass ich nach 30 Stunden gefunden wurde und erst dann wird einem bewusst, was man getan hat. Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber während dessen ist alles ausgeblendet.

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