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Psychische Probleme und starke schulische Schwankungen

lpittxlfebiDtsurfexr hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen.

Ich habe mir ein Herz gefasst und beschlossen, mich mit meinem "Problem" an dieses Forum zu wenden.

Natürlich in der Hoffnung, Unterstützung und Zuspruch zu erhalten.

Zuerst einmal zu mir selbst.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Realschule wechselte ich auf ein örtliches Gymnasium um das

Abitur zu erlangen.

Zunächst stellte mich das Ganze vor keine Probleme, jedoch bemerke ich seit dem Beginn der Oberstufe eine Gewisse Mentälität was meine schulischen Leistungen angeht.

Auslöser dafür war eine schwierige Trennung. Das Ende einer 1,5 jährigen Beziehung, womit nich mich zugegebenermaßen immernoch nicht angefreundet habe.

Nun bin ich im 2. Semester und mit einem geschätzten Schnitt von 6-7 Punkten weit unter dem Durchschnitt. Hinzu kommt, dass ich auf Grund mangelnder Anfertigung von Hausaufgaben stets 0 Punkte bekomme.

Was mich dabei äußerst erschreckt, ist, dass es mich nicht im Geringsten stört!

Obwohl ich mir selbst hohe Lebensziele gesetzt habe (Wohlstand, Studium im Wirtschaftsbereich etc.), bin ich gerade auf dem besten Wege, mir alles zu verbauen.

Ich bin mir zwar meines Problems bewusst, aber scheinbar nicht im Stande, dieses selbst zu lösen. (Ich weiß wie sich das Ganze anhört)

Zudem stehe ich vor der schwierigen, folgenden Entscheidung:

Ich habe die Wahl, die Oberstufe fortzusetzen und zu hoffen, zu den Abiturprüfungen zugelassen zu werden, oder ich wiederhole die 11. Klasse und erhalte somit das Abitur erst mit 20 statt mit 19 Jahren.

Ist ein Abitur mit 20 Jahren bedenklich? :-/

Oder bereits Gang und Gebe? Man sollte vlt. anmerken, dass man das Abitur bei uns in 2 Jahren statt in 3 Jahren erlangt.

Ich hoffe, ihr könnt mir in irgendeiner Art und Weise weiterhelfen!

Antworten
m]uskat,nuss


Ist ein Abitur mit 20 Jahren bedenklich?

Um Gottes Willen...wie kommst du darauf das das Abi mit 20 bedenklich ist? Man mach dir das Leben nicht so schwer. Hör nicht auf so einen Unfug das du mit 20 dafür zu alt bist oder dir damit etwas verbaust. Ich bin 24 und studiere und es lief nicht glatt bei mir. Und bei mir sitzen jetzt 18-jährige die dieses Abi nach 12 Jahren haben und studieren, da denk ich mir auch geht doch nochmal raus in die Welt, schaut euch was an, reist, sammelt Erfahrung, lacht euch Mädels an, lebt das Leben und setzt euch mit 18 hier nicht in einen Hörsaal.

Die Leute sind dann mit 22 Jahren fertig und merken das sie eigentlich noch mehr wollen, noch mehr erleben und anschauen wollen, dann aber eigentlich auch in den Beruf müssen/wollen und dann nicht mehr einfach machen können was sie wollen.

Und wenn du das Abi mit 20 hast und nochmal sagst du willst ein Jahr nach Australien oder ein FSJ machen oder was auch immer, dann machst du das. Es spielt keine Rolle ob du mit 23 in den Beruf gehst oder mit 27. Das Leben besteht nicht daraus mit irgendwas schnell fertig zu werden. Und die wirklich wichtigen Dinge die passieren nicht in der Schule/Uni oder Beruf, sondern draußen in der freien Wildbahn.

Aaaber natürlich darf man die Schule oder das worauf es hinauslaufen soll, nämlich das Geld verdienen, aus den Augen verlieren. Setzt dir ein Lebensziel und alles was bis dahin passiert, das entscheidest du nach totalem Belieben. Wenn du dir natürlich sagst du willst mit 27 Jahren Arzt sein, dann musst du Gas geben. Aber wenn du dir sagst du willst Arzt werden, aber obs jetzt mit 27 oder mit 31 Jahren ist, das spielt keine Rolle, dann lebe das Leben, erinner dich immer an dein Ziel, aber tue so ein bisschen das wonach dir ist.

bin ich gerade auf dem besten Wege, mir alles zu verbauen.

Ich weiß ich wiederhole mich, aber sag dir das nicht und hör nicht drauf wenn es dir Leute sagen. Das sagen Eltern manchmal, weil sie Angst haben um ihr Kind. Habe dafür Verständnis, aber sag dir immer das du dir nichts verbaust, du machst das schon toll und das Leben ist keine Gerade Linie die man so lang läuft. Und auch wenn es Leute gibt, die den Anschein machen, dass sie so eine Linie entlanglaufen, glaube niemals das die glücklicher sind. Es gibt viele die so durch die Schule gekommen sind, 3 Jahre Ausbildung oder Studium und mit 21 in ihrem Beruf sitzen und denken "Scheiße man, das kanns doch jetzt nicht gewesen sein.".

Gestalte dein Leben so wie du meinst, es wird schon nicht falsch sein. ;-) :)^

lgittleQbit~surxfer


Ich Danke Dir für Deine Antwort.

Nein, Arzt möchte ich weiß Gott nicht werden – eher in Richtig Wirtschaftsingenieurswesen.

Du hast mir durch Deinen Beitrag ziemlich viel abgenommen – Nun habe ich auch posit. Untermalung zu dem Sachverhalt.

Ich denke, ich werde das Jahr wiederholen und mich zusammenreißen – Schließlich hast Du recht, ob ich nun mit 23 oder 25 in das Berufsleben starte, ist irrelevant. :)

Muad[am`e Chare:n8ton


@ muskatnuss

auch wenn mein Problem ein anderes ist, das was du geschrieben hast hat mich extrem beruhigt - danke :-)

lji+ttlebirtsuxrfer


Hallo.

Schreibe hier als direkter Angehöriger, D. hat sich und sein Leben aufgegeben und verstarb auf Grund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung vor bereits 6 Monaten.

Wir sind nichts desto trotz froh, dass wir seine Einträge samt E-Mail gefunden haben.

Ich bin alles Beteiligten für ihre Unterstützung dankbar.

MUozniM


:)- :)- Mein herzliches Beileid! :)- :)-

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