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Beziehungsunfähig aufgrund psychischer Probleme?

lLill6yfeex30 hat die Diskussion gestartet


Ich bin gerade ziemlich traurig, weil ich das gefühl habe, dass ich es nie mehr wirklich zulassen kann, diese Nähe, dieses vertrauen, dieses Fallen lassen in einer Beziehung.

Ich sehne mich allerdings ziemlich danach und fühle mich in letzter zeit oft so allein. Ich habe Angst, dass ich mein ganzes Leben so verbringen muss...

Ich habe einige Probleme, psychische in Form von Depressionen und Ängsten. Durch diese Dinge schaffe ich es kaum jemanden wirklich an mich heran zu lassen, imh meine tiefsten gefühle zu offenbaren, ihm zu vertrauen. das ist eigentlich so schade. leider kann man diese Probleme nicht so schnell beheben und ich habe sie schon eine Weile, bin aber in Therapie.

ich lerne viele Männer kennen, habe eine trotz allem anscheinend noch eine positive ausstrahlung, im Überspielen war ich schon immer gut... :-/ ..niemand, der mich nicht wirklich gut kennet würde vermuten, wie es mir wirklich geht, nämlich schlecht.

Ich hatte nun, endlich, endlich mal jemanden kennen gelernt für den ich gefühle hatte. das ist nämlich auch eins meiner probleme, dass mir die Männer alle gleichgültig waren, mit denen ich etwas angefangen habe. Bei dem hier erwähnten Mann wusste ich eigentlich, dass ich es auch da leider nicht wirklich schaffen würde mich drauf einzulassen :°( ...deshalb war ich anfangs zufrieden damit, dass wir nur eine affäre hatten, weil er noch eine Freundin hatte. ich weiß nicht die feine englische Art :-|

Unser verhältnis ging mehrere Monate lang, dann trennte er sich. Er wollte unbedingt eine beziehung mit mir, ich wollte aber dass er erstmal zu sich kommt und sich nicht gleich in das Nächste stürzt. Wir kamen dann 3 Monate später zusammen und ich wollte es natürlich schon, weil ich ihn geliebt habe und es auch immer noch tue. Aber ich wusste gleichzeitig auch, dass man für eine Frau wie mich viel geduld braucht. geduld, die er nicht hat, was ich auch wusste. ich dachte allerdings er kennt mich. jedenfalls kam es, wie es kommen musste. Schon nach 3 Monaten war er immer unzufriedener, ich würde ihn nicht mein leben lassen, wolle so oft allein sein, er habe das gefühl es liefe nicht so wie es sollte usw. Er hatte recht, ich konnte es nicht wirklich, weil es mir schwer fällt Schwäche zu zeigen und aufrichtig zu sein. Das bricht mir oft das Genick. Genauso wie ich oft die Einsamkeit suche, die dabei gleichzeitig mein bester Freund und größter Feind ist. Ich habe mich eben auch daran gewöhnt allein zu sein und muss mich erst langsam umgewöhnen. Er wollte gleich alles, ganz schnell, ganz viel-das ging eben nicht. Trotzdem tut es mir so weh, immer noch, dass wir jetzt getrennt sind(seit 6 Wochen). Ich merkte, wie er sich von seinem melden und seiner ganzen Art von mir distanzierte und das hat mir so weh getan. er war immer so lieb zu mir und hat mir das gefühl gegeben etwas Besonderes zu sein. Er war etwas Schönes in meinem leben...Ich vermisse ihn so, weiß aber andererseits auch, dass es so besser für ihn ist. Er braucht eine andere Frau, eine die sich voll auf ihn einlässt, immer für ihn da ist usw.

Ich habe jetzt so Angst, dass ich es gar nicht mehr hinkriege, dabei sehne ich mich nach Zweisamkeit. Jetzt vor allem, nachdem ich es mal wieder hatte und halbwegs zugelassen habe. Vorher gab es immer nur Fickbeziehungen und damit habe ich mich auch wohl gefühlt, allerdings nur bis er jetzt kam. Ich denke einerseits, ich sollte mich erstmal auf mich konzentrieren, alles auf die Reihe bekommen und dann es nochmal mit einem Mann versuchen. Andererseits, wie lang soll das dauern?Ich bin auch schon 30 und umso länger man alleine ist umso schwieriger wird es. Andererseits denke ich auch immer, wer will schon so eine Frau, mit diesen Problemen? Er hat davon gewusst und gesagt, es spiele für ihn keine Rolle, wollte mir sogar helfen. Aber am Ende hat es doch eine Rolle gespielt, also mein Verhalten, was natürlich aus diesen psychischen Dingen resultiert.

Eben habe ich im Auto"Is there anybody out there" gehört und es hat mir wirklich einen Stich versetzt. Auch heute wieder am Feiertag die verliebten Pärchen auf den Decken. Ich möchte das einerseits auch, aber habe so Angst. Ich verstehs nicht, es ist doch das einfachste der Welt, jemanden kennen lernen, jmd mögen, sich drauf einlassen, verlieben...nur für mich nicht. Was ist nur los mit mir? Ich hab so sehr das Gefühl es versaut zu haben und würde gerne die Zeit zurück drehen, nur kann ich es leider nicht... :°(

Hat irgendjemanden einen rat für mich? @:)

Antworten
lQillSyf#ee3x0


*schieb*

Kann irgendmand etwas dazu sagen?würde mir schon weiter helfen, bin echt ratlos...danke

m0usk@atxnuss


Irgendwie erkenne ich mich da ein bisschen wieder. Ich habe eine Therapie hinter mir (naja, nur noch ganz selten Sitzung) und bin was meine eigentlichen Probleme (Depression,...) angeht geheilt. Aber das Thema Beziehung ist noch schwierig. Ich sehne mich auch na den Dingen nach denen du dich sehnst. Aber irgendwie auch wieder Angst mich auf eine Beziehung einzulassen. Mich plagt die Frage "woher weiß ich das sie die Richtige ist?". Ich bin jetzt nicht grad in einem Alter in dem man "die Richtige" sucht (24 Jahre), sondern wo man sich halt unkompliziert verliebt und sich einfach liebt. Aber ich denke sofort nach ob das hält und ob es Sinn macht und so weiter.

Irgendwie verhinder ich immer das ich mich verliebe.

Ich habe keine Antwort. So denke ich zumindest. Es ist denke ich das Risiko eingehen, dass etwas in die Brüche gehen kann, das man vielleicht eintäuscht wird. So eine Art Bindungsangst?

Darf ich fragen was du für Probleme hast die dich daran hindern eine Beziehung einzugehen?

*:) @:)

l"illNyfee310


Hallo muskatnuss..danke dir für die antwort @:)

hattest du denn schonmal eine beziehung?

ich denke bei mir liegt es daran, dass ich viel mit mir selber ausmache und probleme habe mich zu öffnen. ich hatte allerdings auch schon eine sehr lange beziehung (8Jahre) und diese war auch schön, daher kann ich nicht sagen, dass mir mal jmd sehr weh getan hat oder so. Bzw doch, er jetzt hat das getan...andererseits habe sogar ich es beendet, als er distanzierter wurde, weil ich eh wusste dass es so weit kommen würde und dazu wollte ich es erst gar nicht kommen lassen :-/

Ich glaube, ich habe nicht unbedingt Verlustängste, ich fühle mich eher so, dass ich es nicht wert bin geliebt zu werden. Auch das ist früher ganz anders gewesen. Ich trete selbstbewusst und als starke Persönlichkeit auf, bin es aber gar nicht mehr. Auch gegenüber meinem Ex habe ich mich ihm unterlegen gefühlt, was geld und beruf angeht, obwohl ihm das egal war und das sollte es ja auch sein, wenn man einen Menschen liebt. Aber in meinem Leben sind eben auch einige Dinge nicht so gelaufen wie sie sollten, deswegen habe ich nicht mehr das selbstbewusstsein wie früher, sondern Depressionen und Selbstzweifel.

Na ja mit 24 kann man schon den Partner "fürs Leben" finden, muss man aber nicht ;-) ...außerdem welcher partner ist heutztage schon der fürs leben?

Was meinst du woher deine Verlustängste kommen?Ich denke, wäre ich mit mir selbst im reinen, könnte ich schon, aber so...Man muss ja etwas wagen, sonst kann man auch nicht gewinnen. ich habe aber auch das gefühl, dass es schwerer ist Liebeskummer zu ertragen, als wenn man psychisch gesund ist...ein teufelskreis..aber schön, dass du die Depressionen überwunden hat, freut mich und macht mir Hoffnung @:) :)*

m(usskatnusxs


Naja, ich kann nicht sagen Beziehung. Ich war 2x mal den ein oder anderen Monat mit einem Mädel "zusammen", aber das wars dann auch. Ich habe die Beziehungen beendet, weil ich immer befürchtet habe, dass sie schlussmachen werden und ich wollte dem zuvor kommen.

Dieses nicht wert sein geliebt zu werden kenne ich auch noch. Da fällt mir nur ein Spruch ein "nur wer sich selbst liebt, kann geliebt werden". Oder so.

Aber ich weiß auch als ich depressiv war fühlte ich mich auch furchtbar unsexy und unwertig. Das hat sich geändert, aber habe es noch nicht umgemünzt. ;-)

Aber das eigentliche Problem ist, ich weiß nicht wie ich mich verlieben soll. Ich spüre dieses Gefühl gar nicht mehr. Und eigentlich weiß ich gar nicht so recht, wie man da hin kommt. Ich weiß das kommt von alleine und passiert wenns passiert, aber das ist echt etwas was auch ich vermisse.

Nein woher die Verlustsorge kommt weiß ich nicht. Ich bin kein Scheidungskind, bin total klassisch und behütet aufgewachsen. Aber dadurch das es so behütet war musste ich nie viele Risiken eingehen und so auch selten das Riskiko etwas zu verlieren, oder das Risiko das etwas schlecht ist. Das ist so ein Ding was ich immer wieder bei mir feststelle, die Sorge das etwas schlecht sein könnte. So auch eine Beziehung. Was wenn es keine schöne oder gute Beziehung ist.

Da sagen viele "naja ist doch egal, dann suchst du danach halt wieder neu". Daran arbeite ich grad, dass sich das bessert. :-)

Denn auch Dinge die nicht so toll laufen sind Erfahrungen.

Also wenn du im Moment einfach keine Lust auf eine Beziehung hast, weil dir das vielleicht zu stressig ist, dann kannst du es lassen. Aber ich habe festgestellt, es ist totaler Unfug irgendeine Reihenfolge einzuhalten. Wenn dir nach einer Beziehung ist, dann schau dich um. Aber klar, vielleicht tuts auch gut, wenn man sich selbst erstmal wieder aufbaut und wieder lernt sich selbst zu lieben. ;-)

*:) @:)

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