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Probleme im Studium/ Stress

SGimon#eS8x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes med1-Forum.

Ich habe wirklich lange hin- und her überlegt, ob bzw. was ich am besten schreiben soll... Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn irgendwie ist es eine längere Geschichte und ich wäre echt froh, wenn mir hier jemand vielleicht Denkanstöße geben könnte, wie ich da wieder raus komme. :-|

Also, zu mir erstmal ein bisschen was: Ich war schonmal in diesem Forum registriert, allerdings hatte ich dann meinen Account löschen lassen, weil ich dachte, das wäre nun nicht mehr nötig irgendwie...

Ich habe ein Studium angefangen 2009/2010. Fächer: Physik & Anglistik im Bachelor of Arts. Ziel: Lehramt an Haupt- und Realschulen/Gesamtschulen.

So. Bisher hatte alles soweit geklappt. Ich habe mittlerweile zwar einen gesamten Notenschnitt von rund 3, aber damit kann ich eigentlich leben. Klar, besser wäre toller und wäre der Wahnsinn, aber ich kenne mich und weiß, dass ich solche Leistungen nur zustandebringen würde, wenn ich das Studium bis in alle Ewigkeit ziehen würde. :(v

Mein eigentliches Problem aber trägt den tollen Namen Stress. {:(

Es ist so: das 1. Semester war noch recht gut gelaufen, ich war motiviert und es hat alles sehr viel Spaß gemacht. Das 2. Semester auch. Dann aber bin ich in Englisch durch eine eingeschränkt wiederholbare Prüfung gefallen. Das war der erste Dämpfer. Vorher war ich in Mathe durchgefallen, was auch ein bissel meine Freude gedämpft hat (logisch!), aber es war kein Beinbruch.

Tja, aber irgendwie hangel ich mich seitdem irgendwie durch das Studium...Hinzu kommt ja auch noch, dass ich in Englisch in dieser einen Prüfung dieses Semester meinen letzten Prüfungsversuch haben werde, sodass ich, wenn ich den in den Sand setz, mein Studium komplett in die Tonne hauen kann. :°(

ich bin am Anfang der Vorlesungszeit immer sehr motiviert und denk mir: "Super, dieses Semester machste dies und das und dann könnteste das Alles noch grad so schaffen und bist bald durch!"

Nur: Irgendwie haut das nicht hin! Spätestens in der Mitte der Vorlesungszeit fang ich dann an zu "schludern". D.h. ich fühle mich total kaputt und erschöpft und ohne Antrieb, dass ich mal die eine oder andere Veranstaltung "blau mache". Das wäre an sich nicht so schlimm, wenn dann alles wieder wie gewohnt laufen würde. :°(

Aber irgendwie zieht sich diese "innere Erschöpfung/Antriebslosigkeit/Lustlosigkeit" dann und ich cancel immer mehr Veranstaltungen, sodass ich am Ende vllt 1 oder 2 Scheine mache.

Ich habe in den letzten beiden Semesterferien ein physikalisches Praktikum gehabt und in den letzten noch das Orientierungspraktikum an einer Hauptschule, was total viel Spaß gemacht hat! :)z D.h. ich bin mir sicher, dass meine Fächerwahl richtig ist und dass das Studium an sich auch dahin führt was ich später machen will. Nur, wie soll ich das schaffen, wenn ich so rumschluder?? :°(

Hinzu kommen zu diesen "psychischen Problemen" auch noch folgende:

Letzen Dezember hatte ich eine Mandelentzündung, die mich zunächst einfach nicht in Ruhe gelassen hat. Das hat sich fast bis in den Januar gezogen, sodass ich da auch kaum noch Veranstaltungen besuchen konnte, außer das Seminar für das Orientierungspraktikum...

Ich hab zur Zeit auch in meinem rechten Handgelenk (Maushand) ziemliche Schmerzen bei Belastung/Drehen. Es wurd erst eine Zeit lang besser, aber sobald ich es dann wieder belaste geht der ganze Mist von vorne los. :°(

Und dann kommt noch dazu, dass ich so 2-3 mal im Monat Kopfschmerzen/Migräne habe, sodass ich da, wenn ich Pech habe, auch schon total ausfall quasi. {:(

Ich weiß auch gar nicht, was ich mir nun von dem Forum hier erhoffe. Vielleicht einfach nur etwas Aufmunterung oder Zuspruch oder vielleicht sogar Hilfe im Sinne von Vorschlägen wie ich vor allem das Problem mit dem Studium in den Griff kriegen kann. ":/ Ich bin jetzt schon im 6. Semester und brauch so schon vermutlich min. 2-3 Semester mehr. :-( :-( :-(

Antworten
E%qui]lizer


Mein eigentliches Problem aber trägt den tollen Namen Stress. {:(

Und dann kommt noch dazu, dass ich so 2-3 mal im Monat Kopfschmerzen/Migräne habe, sodass ich da, wenn ich Pech habe, auch schon total ausfall quasi. {:(

Hallo Simone! *:)

Ich mache es jetzt mal kurz und knapp: Gegen Stress und Kopfschmerzen hilft viel Bewegung an der frischen Luft. Ich empfehle dir, es mal mit Ausdauersportarten zu versuchen.

S@imo|ne\S8x5


Hallo Equilizer,

danke für deine Antwort auf meinen Beitrag! :)*

Zu den Kopfschmerzen, ich fürchte, so einfach ist das nicht. Denn die Kopfschmerzen haben zum allergrößten Teil tatsächlich Migräne-Ausmaß und das kenn ich schon seit ich meine Periode habe, also daher richtet Bewegung da leider nicht so viel aus. {:(

Bei dem Stress hast du vllt aber durchaus recht. :-)

Mittlerweile habe ich jedoch noch einen anderen Verdacht:

Kann es sein, dass mit meiner Schilddrüse etwas nicht in Ordnung ist? ??? wie ich darauf komme:

Diese Antriebslosigkeit und geringe Belastbarkeit kenne ich schon seit längerem, also nicht erst seit dem Studium. ":/ Hinzu kommt dann noch ein Problem mit meinem Zyklus: Ich habe schon sehr lange immer kurz vor meinen Tagen Schmierblutungen... Ist es möglich, dass es da einen Zusammenhang gibt? ":/

Ich versuche mich mit dem Gedanken eines Arztbesuches anzufreunden, aber es wäre schön, wenn mir hier noch jemand seine/ihre Erfahrung/Tipps/Meinung geben könnte. @:) :-D

LVi+laLixna


Warst du schonmal bei der Studienberatung?

Ich sehe bei dir eher nicht das Problem Stress, sondern Selbstorganisation/Motivation/Faulheit. Du musst Mechanismen finden, dich selber zum Studieren zu zwingen, anders wirst du kein Studium abschließen können.

Parallel natürlich abchecken lassen, ob es gesundheitliche Schwierigkeiten gibt.

Nimmst du die Pille?

S|imon/eS85


Nein, die Pille nehme ich nicht. Ich hatte 2004/2005 die Pille abgesetzt und verhüte seitdem mit NFP.

Koongco-Ot:to


Zu den Kopfschmerzen, ich fürchte, so einfach ist das nicht. Denn die Kopfschmerzen haben zum allergrößten Teil tatsächlich Migräne-Ausmaß und das kenn ich schon seit ich meine Periode habe, also daher richtet Bewegung da leider nicht so viel aus. {:(

Nimmst du die Pille oder ein anderes hormonelles Verhütungsmittel? Die kann so etwas durchaus auslösen (selbst bei mein er Frau erlebt). Ansonsten vielleicht mal einen Hormonspiegel machen lassen. Denn die Periode kann auch Stimmungsschwankungen auslösen-

Kann es sein, dass mit meiner Schilddrüse etwas nicht in Ordnung ist? ??? wie ich darauf komme:

Diese Antriebslosigkeit und geringe Belastbarkeit kenne ich schon seit längerem, also nicht erst seit dem Studium. Hinzu kommt dann noch ein Problem mit meinem Zyklus: Ich habe schon sehr lange immer kurz vor meinen Tagen Schmierblutungen... Ist es möglich, dass es da einen Zusammenhang gibt?

Die Schilddrüse kann ebenfalls verantwortlich sein, das solltest Du beim Arzt abklären lassen. Die Zyklusbeschwerden solltest Du mit dem Frauenarzt besprechen.

Ansonsten scheint Dein Studium recht stressig zu sein, hast Du evtl. auch noch im privaten Bereich Stress? So eine Doppelbelastung ist nie gut. Vielleicht kann auch der psychologische Dienst des Studentenwerks helfen, bei uns haben die u.a. Arbeitsgruppen zur Arbeitsstrukturierung angeboten.

Zum Schluß: Mit diesem Problem bist Du definitiv nicht alleine, fast jeder, den ich kenne, hatte irgendwann in seinem Studium mit solchen Problemen zu kämpfen. Und die Allermeisten schaffen es auch wieder aus den Problemen heraus. Tschakka :)^ !

SCimonYexS85


@ Kongo-Otto

Nimmst du die Pille oder ein anderes hormonelles Verhütungsmittel?

Nein, siehe vorigen Post. :-) Ich verhüte seit 2008 natürlich (NFP).

Ansonsten scheint Dein Studium recht stressig zu sein, hast Du evtl. auch noch im privaten Bereich Stress?

Privat hab ich im Prinzip gar kein Stress. Das ist ja auch mitunter das, was ich so "merkwürdig" finde: Dass ich mich gestresst und/oder antriebslos fühle, obwohl es doch im Grunde keinen Anlass dazu gibt. ":/ Ich mein, klar, das Studium ist nicht einfach, aber a) andere schaffen das ja auch, warum ich also nicht?! und b) ich habe zurzeit rund 20 SWS und ich würde objektiv betrachtet keineswegs von Stress in der Hinsicht sprechen. :-/

Auf jeden Fall freunde ich mich langsam aber sicher mit dem Gedanken an einen Arzt aufzusuchen und das abklären zu lassen. Ich habe eigentlich auch keine Angst vor Ärzte oder so, nur den nötigen Schritt zu tun, um einen Termin zu vereinbaren, fällt mir irgendwie etwas schwer. :-/

L^ilaLBina


Ich würde auch die Möglichkeit der Studienberatung in Anspruch nehmen. Die kennen sich mit der Situation Studierender aus und können Hilfestellung geben.

Ehrlich gesagt klingt deine Geschichte aber nicht soooo ungewöhnlich - ich kenne etliche Studenten, denen einfach die Motivation und Lust fehlt, sich über ein ganzes Semester lang aufzuraffen, Hausarbeiten zu schreiben und konsequent zu Seminaren zu gehen.

Ich denke, da ist es wichtig, Mechanismen zu finden, sich selber zu motivieren und zur Not zu zwingen.

S'imo8neS8x5


Ehrlich gesagt klingt deine Geschichte aber nicht soooo ungewöhnlich – ich kenne etliche Studenten, denen einfach die Motivation und Lust fehlt, sich über ein ganzes Semester lang aufzuraffen, Hausarbeiten zu schreiben und konsequent zu Seminaren zu gehen.

Echt?! ":/ Also ich habe da irgendwie noch nicht so wirklich welche getroffen, die so handeln. ":/ Aber keine Ahnung.... Ich finde es auch sehr schwierig zu unterscheiden, ob ich aus Faulheit so handel oder ob evtl. was anderes im argen liegt, was mich dazu treibt. ":/

Und vor allem:

Diese ganze Sache zieht sich ja schon eine ganze Zeitlang durch meinen Lebenslauf, also nicht erst seit ich studiere. ":/ Nur weiß ich eben auch nicht, woran ich es festmachen soll, woher mein Verhalten/Gedanken/Einstellung kommt. Ich habe höchstens eine klitzekleine Ahnung, aber selbst das könnt' ich nicht mit Sicherheit sagen; es wäre reine Vermutung...

STimo9neS8x5


Ach ja, Stichwort Studienberatung:

Ich weiß ja, dass die Leute für solche Fälle zuständig sind. Ich glaube, ich bin bisher noch nicht dort gewesen, weil ich nur sehr schwer Schwächen/Fehler eingestehen kann vor anderen. |-o Ich neige dann auch immer dazu in Tränen auszubrechen, wenn ich über etwas spreche, was mich selbst betrifft und mich sehr beschäftigt, was die ganze Situation dann nicht einfacher für mich macht irgendwie... :°(

R?oihxesse


Wo ist denn da echter Stress, SimoneS85?

Kann keinen "Stress" erkennen, der nicht mit den üblichen Mitteln wie Sport, gute Ernärhung, Abwechslung und Konzentration auf die Kernaufgaben zu bewältigen wäre.

Vielleicht weniger klagen, und mehr arbeiten?

SgimonerS85


@ Roihesse

Ich sagte ja bereits, dass ich mir das nicht so recht erklären kann, denn objektiv betrachtet ist das Ganze wohl kaum echter Stress. Nur, es fühlt sich zeitweise aber so an! Und Konzentration auf die Kernaufgaben lässt sich natürlich einfach sagen. Aber wie soll man sich darauf konzentrieren, wenn man seine Gedanken nicht aufs Wesentliche fokussieren kann?!

Mir kam auch schon der Gedanke, ob ich mich vllt tatsächlich "anstell". Aber das glaube ich eben nicht! Ich WILL ja mehr tun und leistungsfähiger sein! Mir macht es keinen Spaß morgens aufzustehen und von kreisenden Gedanken in Kombination mit totaler Antriebslosigkeit schach-matt gesetzt zu werden. :°( Wenn es nur danach geht, was ich eigentlich will, dann wäre ich jetzt schon fleißig an der Bachelorarbeit zugange.

Aber dadurch dass ich die Prüfungen in den Sand gesetzt habe und von diesen Problemen außer Gefecht gesetzt wurde, läuft es eben nicht so. :-(

Rdoihe:ssxe


Mach Sport, geh Laufen oder schwimmen oder irgendwas, was den Kopf frei macht.

Schon mal längere Zeit ausprobiert?

SRimoneS$85


Ich bin früher häufiger mal laufen gegangen, aber das hat nicht so sonderlich viel genutzt ehrlich gesagt. Und die Schwierigkeit ist ja auch, dieses Aufraffen dazu. Ich mein, wenn man erstmal in Bewegung (egal ob physisch oder psychisch) ist, dann gehts etwas. Aber erstmal in Bewegung kommen, das ist das Problem. Ich brems mich quasi ohne es direkt zu wollen selbst aus. ":/ Und ich bin ja auch immer total schnell "erschöpft". Also z.B.: Wenn ich morgens zu meinen Eltern/Schwestern fahre und abends nach Hause komme, dann bin ich total im Eimer und zu nix mehr zu gebrauchen. Dann will ich nur noch schlafen quasi. Und so ist das dann meist auch nach so kleineren Dingen wie z.B. zur Uni für bspw. 2 Std. und dann nach Hause kommen. Da schaff ich dann noch ein wenig was vom Haushalt (Wäsche waschen, Geschirr spülen...) und dann wars das in etwa... ":/

RFoihVessxe


Na wenn Du die Zeit nicht zum Sport nutzt, kannst Du die Zeit ja zum Jammern nutzen.

Du "hast" nichts, schon gar keinen Stress.

Eher Langeweile.

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