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Probleme im Studium/ Stress

S%imo}ne)S85


Vielleicht ist es kein Stress, aber mir zu unterstellen, ich würde hier reinschreiben und mir diese Gedanken machen, weil ich Langeweile hätte, find ich ehrlich gesagt ziemlich unfair. Du kennst mich nicht und weißt nur das was ich hier offenlege. Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, weil ich Hilfe/Tipps/Ratschläge gesucht habe, weil mich die Situation belastet (!) und nicht um sowas zu hören. Oder meinste nicht, dass ich eher sinnvolleren Beschäftigungen nachgehen würde, wenn ich nur "Langeweile" hätte? :-(

Sfimon;eS85


Nun war ich beim Arzt und Freitag wird Blut abgenommen, um TSH, Eisen & die Blutkörperchen zu messen. :-D Die Ärztin fragte übrigens auch, ob ich schonmal in psychologischer Beratung wäre, weil das wohl auch nicht so falsch wäre im Angesicht meiner Symtome.

mZuska tnuxss


ob ich schonmal in psychologischer Beratung wäre, weil das wohl auch nicht so falsch wäre im Angesicht meiner Symtome.

Da hat deine Ärztin recht. :)^

SUimoEn7eSd85


Hallo zusammen.

Ich war eben beim Arzt wegen der Blutwerte. Angeblich ist alles super. TSH liegt bei 2,23 (Referenzbereich: 0,27-4,20) und Eisen bei, ich glaub, 122 (Referenz: 33-190 oder so, habs nimmer genau im Kopf). Ich bekam Multivitamintabletten mit und wenn es nicht besser wird soll ich wiederkommen... Irgendwie weigert sich mein Innerstes daran zu glauben, dass das alles nur psychische Ursachen haben soll. :-/

TUopfe.n2x0


Hallo SimoneS85 *:)

Kann mir schon sehr gut vorstellen, dass das vom "Stress" kommt. Ich studiere ebenfalls und kenne genau das gleiche Problem, nur mittlerweile etwas abgeschwächter.

Bin am Semesterbeginn total gespannt wie alles wird und freumich auf den neuen Stoff, neue Gesichter, neue Lvs usw.. und dann plötzlich ist das weg und ich hab so nen Hänger. Kann mich zu nichts aufraffen, weder Hüs noch irgendwelche Projekte etc. Will, aber kann nicht.

Ich würde das Ganze nicht als "Stress" beschreiben, sondern mit dem Wort "Druck". Also so ists zumindest bei mir: Dadurch, dass ich immer Angst habe, dass ich das Semester nicht schaffe, eine Prüfung verhaue etc habe ich solche Versagensängste, dass ich enormen Druck aufbaue und der führt letztlich zum Stillstand. Ich resigniere innerlich einfach und kann mich daher zu nichts mehr aufraffen. Seit ich das erkannt habe, versuche ich dem gezielt entgegenzuwirken, indem ich mich in genau solchen Situationen zwanghaft aufraffe, weil ich weiß, wenn ichs nicht tu, wirds schlimmer.

Vllt kannst du da ja Parallelen finden.. vllt hilft dir mein Beitrag @:)

l}e swang rexal


TSH über 2 ist grenzwertig – neuer Referenzbereich geht bis 2,5.

Such dir einen Endokrinologen und lass das genauer prüfen (die anderen Werte plus Ultraschall).

S]unfl,ower_7x3


Schilddrüse würde ich abklären lassen. Ansonsten klingt das alles aber nach Problemen, die viele Studenten haben – und die z.T. durchaus psychologisch behandlungsbedürftig werden (beginnende Depression?!, sog. Lern-/Arbeitsstörung). Würde es jetzt nicht groß mit Vitamintabletten behandeln, sondern am Ball bleiben.

Vielleicht hilfreich:

Schluss-mit-dem-ewigen-Aufschieben

[[http://wwwpsy.uni-muenster.de/Prokrastinationsambulanz/prokrastination.html]]

[[http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/prokrastination-wer-aufschiebt-ist-oft-nicht-faul-sondern-krank-a-823956.html]]

lXivqe_r2x56


Hey Simone,

Deine Probleme kommen mir bekannt vor und ich bin noch Abiturient. Da packt mich ja direkt die Vorfreude auf das Studium 2013 :-D

Zu Beginn des Schuljahres bin ich hochmotiviert und dann nimmt die Motivation langsam ab. Es ist auch sehr anstrengend, weil man viele Aufgaben erledigen muss und es gibt so viele Fächer, die mich nada interessieren, bloß ich kann sie nicht abgeben :|N

Ich bekomme täglich Berge an Aufgaben aufgezwängt und bin meistens erst um 5 Zuhause – Dann esse ich noch und es wird allmählich dunkel.

Und dann warten noch die Aufgaben... Echt ätzend.

Irgendwann möchte man auch einfach nicht mehr und ich finde es legitim, wenn einem auch mal die Kraft ausgeht, weil sowohl Schule, als auch Studium an den Nerven zerrt.

Somit erachte ich es als legitim, dass Stress sich derartig niederschlägt ( Kopfweh, keine Motivation, Gereiztheit... )

Geht mir auch so: Komme ich Heim, bin ich manchmal ein Nervenbündel, weil ich keine Power mehr habe und einfach mal chillen will... Letztendlich raffe ich mich meistens noch auf und kritzele ein bisschen was hin, bin aber nicht mit Herz dabei, weil mich vieles einfach langweilt.

Du studierst Physik? Meine Hochachtung. Das Fach gebe ich getrost ab.

Du bist dir aber sicher, dass diese Fächer die richtigen sind? Stündest du jetzt am Studienbeginn, hätte ich dir geraten, vlt zu wechseln oder so. Aber wenn du dich da jetzt durchgeboxt hast und es bald geschafft hast, lohnt es sich vlt nicht mehr so.

Denk dir einfach wenn du jetzt lernst, dann hast du ein gutes Resultat am Ende.

Aber wie ist es immer bei mir.. Mh Freitag Mathe.. Lerne ich lieber oder schaue ich ne hübsche DVD? Errate, was ich wohl wählen würde :=o

Sport ist nicht übel, aber du hast bestimmt nicht so viel Zeit? So geht es mir meist. Ernährung ist aber immer drin trotz Zeitdrucks.

Naja du packst das. Bist nicht allein mit deinen Problemen @:)

tEutti@_frxutti


Mir kam auch schon der Gedanke, ob ich mich vllt tatsächlich "anstell". Aber das glaube ich eben nicht! Ich WILL ja mehr tun und leistungsfähiger sein! Mir macht es keinen Spaß morgens aufzustehen und von kreisenden Gedanken in Kombination mit totaler Antriebslosigkeit schach-matt gesetzt zu werden. :°(

Da hat deine Ärzten evtl. nicht ganz unrecht damit, dass es sich um psychische Ursachen handeln könnte. Wenn es dich beruhigt, dann lass die Schilddrüse nochmal ordentlich abklären bei einem Facharzt. Der TSH ist zwar in der Norm, das heißt aber nicht unbedingt, dass alles top ist. Schilddrüsenfehlfunktionen können auch zu psychischen Problemen führen – muss aber eben nicht sein, dass bei dir etwas diesbezüglich nicht stimmt. Dann würde ich mich versuchen mit der psychischen Komponente auseinander zu setzen.

Ich bin früher häufiger mal laufen gegangen, aber das hat nicht so sonderlich viel genutzt ehrlich gesagt. Und die Schwierigkeit ist ja auch, dieses Aufraffen dazu. Ich mein, wenn man erstmal in Bewegung (egal ob physisch oder psychisch) ist, dann gehts etwas. Aber erstmal in Bewegung kommen, das ist das Problem. Ich brems mich quasi ohne es direkt zu wollen selbst aus. Und ich bin ja auch immer total schnell "erschöpft". Also z.B.: Wenn ich morgens zu meinen Eltern/Schwestern fahre und abends nach Hause komme, dann bin ich total im Eimer und zu nix mehr zu gebrauchen. Dann will ich nur noch schlafen quasi. Und so ist das dann meist auch nach so kleineren Dingen wie z.B. zur Uni für bspw. 2 Std. und dann nach Hause kommen. Da schaff ich dann noch ein wenig was vom Haushalt (Wäsche waschen, Geschirr spülen...) und dann wars das in etwa...

Ich hab vor ein paar Jahren wieder mit Sport begonnen und rückwirkend betrachtet finde ich schon, dass es etwas bringt. Wenn schon nicht für den Stressabbau, dann jedenfalls für die Haltung und die Minimierung von Verspannungen durchs viele Sitzen (Studieren plus sitzender Bürojob). Allerdings find ichs nach Prüfungen auch sehr angenehm beim Sport mal ein paar Stunden absolut gar nichts zu denken bzw. nicht denken zu müssen... Schaden kanns bestimmt nicht, wenn du den Sport wieder aufnimmst und regelmäßig etwas machst, auch wenn du nicht sofort eine Veränderung/Verbesserung bemerkst. Es ist Zeit, die du dir für dich selbst nimmst.

SBimonFeS8x5


Hallo zusammen & Dankeschön für die ausführlichen Antworten! @:)

Topfen20: Das klingt durchaus ähnlich, was du da schreibst. Also dahingehend hilft mir dein Beitrag auf jeden Fall, da es doch schon etwas hilft zu wissen, man ist nicht allein oder andere haben ähnliche Probleme. @:)

Sunflower73: Danke für deine Links. Man wird es kaum glauben, aber an das Problem "Aufschieberitis" habe ich tatsächlich auch schonmal gedacht. Allerdings fand ich nicht unbedingt, dass dies so ganz auf mich zutrifft. ":/ Aber vllt irre ich mich ja auch. :-/

liver256: Ja, ich studiere Physik. :-D Und ob die Fächer die richtigen sind? Ganz ehrlich: Ich bin überzeugt davon! Physik macht mir Spaß, Englisch ebenso (abgesehen von der Sprachwissenschaft ;-) ). Aber warum ich nun so .... "down" bin, versteh ich selbst nicht!

tutti_frutti: Ich streite nicht ab, dass tatsächlich die Psyche eine Rolle spielen könnte, aber ganz ehrlich: Ich glaub es nicht so recht. Ich befürchte ehrlich gesagt, dass irgendwas mit meinen Hormonen (daher auch Stichwort Schilddrüse) nicht stimmt! Denn abgesehen von den bereits dargestellten Problemen habe ich regelmäßig Migräne (vor allem während der Periode und/oder rund um den Eisprung) und vor allem diesen Zyklus ganz schlimm Schmierblutungen vor der Regel. :-( Bisher habe ich mir da nicht groß den Kopf drum gemacht, aber vllt liegt da ja auch der Hund begraben?! :-/ Dies werde ich nach meiner Periode jedenfalls abklären lassen.

Die Idee mit dem Sport ist nicht ganz daneben. Ich versuch mich auch immer wieder aufs Neue aufzurappeln und etwas zu tun. Ist halt nur nicht ganz so einfach das durchzusetzen. ;-D

LG,

m:arce{lwrxede


Hi Simone!

Konntest du das Problem beheben? Hier wurden ja schon einige gute Tipps gennant. Aber Einen interessanten Artikel über [[http://student-visions.de/studium-stress/schlafstorungen-wenn-das-bett-zum-feind-wird/ Stress im Studium]] findet ihr auf StudentVisions.

Wenn du weiterhin Probleme damit hast, dich beim Sport aufzurappeln, dann könntest du entweder jemanden fragen, der den Sport mit dir zusammen macht, also gegenseitiges Arschtreten :-)

Oder du machst zum Beispiel Yoga.

Ist nicht nur entspannend und reduziert den Stresspegel, du kannst es auch bequem von zuhause aus machen. Gibt da doch genügend DVDs. Aber nimm eine Power-Yoga DVD, die anderen sind eher zum Einschlafen.

Weißt du denn schon was du nach dem Studium machen möchtest? Oft liegt die Antriebslosigkeit auch darin begründet, dass man kein klares Ziel im Auge hat...Das kann auch vorkommen, obwohl die Sachen im Studium eigentlich Spaß machen. So war es zumindest bei mir so...Ab dem zeitpunkt an, wo ich meinen Schwerpunkt festgelegt und ein klares Ziel hatte, gings deutlich leichter...

Beste Grüße

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