» »

Hypochondrie – Psychose - Neuroleptika

k(ert_enkHele hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Wer meine vorigen Fäden kennt wird wissen, dass mein Problem ziemlich schwierig ist.

Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung:

Nachdem ich im Jahr 2011 als Gelegenheitskiffer immer wiede rAngstzustände hatte und immer und immer Panikattacken bekam, war es schließlich so weit. Mitte August 2011 wurde die Angst verrücktzuwerden, Kopfschmerzen, hypochondrische Anfälle, Schweißausbrüche und Depersonalisation/Derealisation mein ständiger Begleiter. Außerdem hab ich ständig betäubte Extremitäten und Gesichtspartien.

Mein Hausarzt schloss auf eine Angststörung, ein anderer Arzt in der Ambulanz ebenfalls, plus hypochondrischeStörung. Ende 2011 in der Institutsambulanz sprach eine Ärztin von einer beginnende psychotische Entwicklung, der nächste Psychologe wieder von einer Angststörung.

Jetzt habe ich als langjähriger Angstpatient gegoogelt, recherchiert und mich in der ganzen zeit bis heute täglich damit auseinandergesetzt

Empfindungsstörungen, optische Täuschungen, schnelle Gereiztheit, Depersonalisation usw. Alles Symptome einer Psychose.

Ich rief wiederan bei einem Psychologen und dort wurde mir gesagt, ich hätte es seit 8 Monaten , also könne es nicht so dringend sein.

Die können sich gar nicht vorstellen, was es bedeutet, und wie es sich anfühlt, wenn man seine identität verliert, wenn man das Gefühl hat sich von sich selbst zu entfremden.

Also wieder 2 Monate Wartezeit

dann hjab ich Stress gemacht bei meinen Alten Psychologen und ihn nochmal alles genau erklärt, warum ich mich für psychotisch halte. Er verschrieb mir heute schließlich Zyprexa.

Aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher wirklich auf dem Weg zur Schizophrenie zu sein.

Ich meine seit wann diagnostiziert ein Schizophrener seine Schizophrenie selbst?

Diese Zyprexa haben so viele Nebenwirkungen aber andererseits will ich aus meinem Dilemma auch raus. Oder wenigstens ne richtige Diagnose.

Dazu muss man noch sagen, dass ich meine Kochausbildung in etwa 700 kmEntfernung von Zu Hause mache, hier ganz alleine bin und die Ausbildung Anfang September losging. Das heißt ich arbeite jetzt schon 8 Monate hier, ohne Bezugsperson.

Ich soll diese Zyprexa 2,5 mg 1x morgensund 1x abends nehmen. Kann ich dann überhaupt noh arbeiten? Hat dajmd.auch sowas ähnliches durchgemacht?

danke fürr die Antworten Gruß

Antworten
k2ertGenkelte


hmm

H&olgxer69


Ja, mit der Dosis kannst du normalerweise arbeiten. Eine Bekannte von mir war mindestens zweimal akut paranoid-schizophren-psychotisch und ist nach mehrwöchigen stationären Klinikaufenthalten mit einer Tagesdosis um die 8 Milligramm entlassen worden. Sie hat mit dieser Dosis ganz normal als Chemieingenieurin gearbeitet und wollte dann später unter psychiatrischer Aufsicht aus Zyprexa ausschleichen. Ich habe leider vorher den Kontakt zu ihr verloren. Falls du Autofahrer bist solltest du aber mit deinem Arzt klären, ob du mit 5 mg Zyprexa täglich noch fahrtüchtig bist, wenn nein und du fährst trotzdem, wäre das bei einem Unfall sehr schlecht für dich.

k<erternkel>e


Also ich hab beschlossen das Zyprexa erst zu nehmen, wenn alles 100% diagnostiziert ist. Abgesehen von Angst und optischen Täuschungen ist noch nichts passiert.

Ich geh aber morgen zum Arzt,mach ihm die Dringlicheit der Sache klar, und er soll für mich einen wirklichen Ausschlusstermin organisieren.

H]olMgerx69


Wenn es sich bei deinen "optischen Täuschungen" in Wahrheit um Halluzinationen handelt, ist die Einnahme eines Neuroleptikas wie Zyprexa sicher sehr ratsam. Sprich bitte unbedingt mit deinem Arzt darüber, der dir das (teure) Medikament bestimmt nicht leichtfertig bzw. ohne zwingenden Grund verschrieben hat.

g'waan


Entwarnug, für alle folgenden Leser und Hypochonder.

Bei mir handelt es sich um eine heftige Angststörung, kombiniert mit einer Depression (habe ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wirklich gemerkt) und schweren Dissoziativen Störungen (welche jetztz nach 11 Monaten so gut wie weg sind).

ggwiaan


achso, ich dachte, dass das der Thread gewesen währe wo ich mal was geschrieben hatte

M-r.JoJnes


lass deinen blutzucker regelmäßig checken. zyprexa erhöht den ganz gerne mal

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH