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Völlig fertig, kurz vor "Zusammenbruch", was machen?

lFeanal-B4urgfest


Und was tust Du denn genau? :=o

Danke Colibri für deine Antwort.

Leider ist das nicht so einfach. Ich bin so groß geworden, ich kenne nur diese Art und Weise wie es in der Familie zugeht.

Immer stand die Familie im Vordergrund, meine Mutter hatte nie nur "uns" – nein da waren auch immer die Oma, die Geschwister. Und so wurden wir auch erzogen.

Dass das der Grund war, wieso Papa abgehauen ist, den kann ich verstehen.

Aber ist ist immer nur gut gemeint worden.

Wenn ich mal etwas hatte, das mir gegen den Strich ging, z.B. als die Oma noch mobil war und mich ständig kontrollierte, wer bei uns zu Besuch war, wann wir weggefahren sind, wann wir wieder ankamen, hieß es immer, lass sie, sie ist alt, sie hat nix mehr.

Oder, musst du nun so reden? Sie meinte es immer nur gut mit dir, hat dir doch immer alles gemacht ect.

Aber ich selbst gehe daran kaputt, einfach weil ich nicht das Gefühl habe mein eigenes Leben zu haben.

Immer muss ich mich irgendwie nach deren Regeln richten.

Wenn ich mal etwas dazu sage, heißt es du hast es gewusst, als du hergezogen bist...

Ihnen begreiflich machen, dass sie eben nicht alles richtig machen, ist unmöglich.

So oft hab ich es versucht, es endet immer im Krach und ich bin Schuld.

Diese Nacht war furchtbar, ich konnte einfach nicht in den Schlaf finden %-| irgendwann um 1 Uhr bin ich dann mal eingedöst, war aber stündlich wach um vier Uhr war die Nacht vorbei, deit dem hab ich nicht mehr geschlafen :(v

Solche Nächte hab ich momentan ziemlich oft.

aMm'ylxe


'Ich meine es doch nur gut...' mittlerweile habe ich gelernt, dass dieser Satz sehr egoistisch ist. Er ist übergriffig und besitzergreifend! Tut mir leid, das ist ein Grund, warum ich weit von meiner Ursprungsfamilie weggezogen bin, es geht einfach nicht.

Gerade wenn mehrere Generationen unter einem Dach leben, muss akzeptiert werden, dass jeder seinen eigenen Bereich und sein eigenes Leben hat. Wird es nicht akzeptiert, kommen Unstimmigkeiten, Streit und auch seelische und/ oder körperliche Beschwerden auf.

Dein Vater hat seinen Grund, warum er abgehauen ist, für deine Mutter ist es schwer, ganz klar. Aber sie sollte vielleicht mal hinterfragen, warum es so ist und das irgendwas bei ihr schiefgelaufen ist Es kann und es darf nicht sein, dass sie dich als Ersatz nimmt. Das hat auch nichts mit deiner Krankheit zu tun.

Du solltest dich dringend abnabeln, auch deine Schwester, die dir im Haushalt hilft – raus. Hol dir eine eigene Hilfe. Du liebst deine Schwester ja trotzdem, aber die Abhängigkeiten und die daraus entstehende Verpflichtung darfst du nicht eingehen, weil es eben so nicht funktioniert. Deine Mutter ruft 10x an, dann nimm nicht mehr ab, sie kommt vorbei, setze ihr Grenzen.

Ich weiß, dass ist superhart und vielleicht hast du Probleme mit dem 'Nein-Sagen', aber du solltest es für dich und für deine Ehe lernen :)*

lde#aina-Bu<rgfexst


Hallo amyle,

ich bin dir und den anderen hier wirklich grad sehr dankbar, dass ich mich mal ausheulen kann.

Meine Schwester ist nicht die jenige, die mir hilft, sondern meine Mutter und ihre Geschwister. Meine Schwester wohnt weit genug weg um nicht so viel mitzubekommen. Sie kommt wann sie will, oder wann sie eben mal helfen soll, aber das wars auch.

Ich hab es mir nicht anders ausgesucht, das höre ich ziemlich oft, und das auch zu Recht. Das heißt aber nicht, dass ich gewillt bin, mein ganzes Leben nach anderen auszurichten, nur weil das meine Mutter und ihre Geschwister ihr ganzes Leben lang so gemacht haben. Das ist nämlich (in meinen Augen nicht mehr normal, und das sage nicht nur ich). Ich helfe wirklich gern, wenn etwas ist, auch mit der Oma. Aber ich mag einfach nicht mehr ständig präsent sein. Ich möchte auch die Freiheiten, die meine Schwester hat.

Vorhin gab es auch wieder Diskussionen mit meinem Mann ( der nahm sich einen halben Tag frei und kam nach Hause) warum er wieder zu Hause ist. Und ob er diese Woche in der Bude weitermacht. Er sagte nein, er kann auch nicht mehr, er hat Kreuzschmerzen. Da hieß es bis Freitag wirst du ja hoffentlich fit sein. Mich ärgert das, das ist nun das vierte Wochenende in Folge, bei dem wir irgend etwas machen müssen. Ich hätte schon wieder nichts von meinem Mann. Der ist noch zusätzlich Samstag und Sonntag weg. :-(

EAhemalsiger Nutz|er w(#14918x7)


Was in solchen Situationen ungemein hilft, ist Meditation.

Ich weiß, das hilft jetzt gar nicht, weil du Meditation vermutlich nicht gelernt hast, sonst wärst du ja nicht in dieser Situation, aber wenn du mal die Möglichkeit hast es zu lernen, dann mache das @:)

Alles Gute für dich!

a>my`le


ah, ich dachte, es hatte in Erinnerung, dass es deine Schwester im deinem Haushalt sei. Egal, dann nimm dir trotzdem eine eigene Haushaltshilfe, vielleicht hast du ja auch Anspruch laut der Krankenkasse ? Ich würd mal nachfragen.

Das Abgrenzen, wenn ihr so eng miteinander haust, ist schon super schwer. Ich kenne das, ich hatte jahrelang eine eigene Wohnung im Hause meiner Eltern – nie wieder ;-) alles wird kommentiert, Ratschläge liegen quasi direkt vor der Tür. Es ist ja auch alles gut gemeint ....

Es ist schwierig, du kämpfst auf zuvielen Baustellen, wichtig ist deine Familie in erster Linie, dein Mann und deine Kinder, erst danach kommt deine Ursprungsfamilie (ist jedenfalls meine 'Rangfolge'). Du wirst deine Mutter und deine Oma niemals im Stich lassen, aber so wirst du deine Freiheit niemals bekommen wie deine Schwester. Sie wird nicht ohne Grund weit weggezogen sein, genauso wie dein Vater.

Versuche deinen Freiraum dir selber zu schaffen, als erstes findet der Freiraum in dir selber statt. Löse dich innerlich von deiner Mutter, du bist nicht für ihr Wohlbefinden zuständig. Du bist da, wenn sie Hilfe braucht, aber bitte nicht für 24 Std am Tag. Sie muss jetzt einen neuen Weg in ihrem Leben bestreiten.

Versucht Hilfe für die Wohnung deiner Oma zu finden. Da wird es doch Möglichkeiten geben, schaut mal in der Zeitung nach. Bei uns arbeitet ein Pole (alles angemeldet) für 12 Euro die Stunde, der macht echt alles.

Ihr/ du müßt nicht alles machen, gebt ab, teilt euch die Kosten. Damit gewinnt ihr mehr Freiraum für euer Leben und die Arbeit wird trotzdem gemacht – deine Familie wird sich schon dran gewöhnen ;-)

l:eanta-{BPurg8fexst


Amyle, danke dir... Ich glaub ich geh rüber und red mit meiner Mutter.

Ich fang am besten klein an, dass sie zumindest mal weiß, dass es zuviel ist momentan. @:)

Hallo Kleiner Prinz, danke für deinen Tipp, aber nein ich hab das nie gelernt. Beneide aber jeden Menschen um diese Fähigkeit. Weißt du wo man sich das aneignen kann?

C<olibGrxi_


Aber ist ist immer nur gut gemeint worden.

Gut gemeint ist nicht gut gemacht...

Und, was hat das Gespräch ergeben?

lNeana%-Burgfxest


Es brachte nicht das Ergebnis, das ich gerne gehabt hätte. Aber es war mal gut, dass ich Luft gemacht habe.

Für Vieles hatte sie kein Verständnis und bei fast allem lag ich in ihren Augen falsch.

Sie nahm das natürlich gleich als Angriff, dass wir uns beschweren, dass wir mal helfen müssen, ich hab glaub ich 10 mal gesagt, dass ich das damit gar nicht meine und dass das Renovieren gar nicht der Grund ist, oder besser gesagt gar nichts damit zu tun hat.

Ich hab ihr dann versucht zu erklären, dass sie uns zu arg einengen ( sie sieht das naürlich nicht so) Aber sie ändert es dann eben. Sie war leicht sauer.

Später hinaus hatte sie anscheinend drüber nachgedacht, da sagte sie auch von sich aus mal etwas und dann war es eigentlich nochmal gut.

Im Endeffekt hat es nichts gebracht, da ich ja immer alles falsch sehe, da ich gar keinen Grund zur Kritik habe...

Sie will das Leben so leben wie es ist und da hab ich mich rauszuhalten. Wie sie mit der Oma macht ist ihre Sache und fertig.

Ich meinte dann auch, dass man meines aber auch so lassen sollte.

Da meinte sie dann zum Schluss ja ok. Und damit war die Sache vom Tisch. Wir saßen dann nochmal eine Weile zusammen und tranken Kaffee. Der restliche Gesprächsstoff ging über sie...

Ich glaube, es war gut, es mal angesprochen zu haben. Mal ein Stoppschild vor die Nase gehalten zu haben. Auch wenn wir in ihren Augen gar keinen Grund haben uns zu beschweren.

aHmylxe


Finde ich gut, dass du das Gespräch suchst, das war ganz wichtig.

Sie wird jetzt Zeit brauchen, dieses zu verdauen. Ich empfinde es als ganz logisch, dass sie meint, das sie angegriffen wird. Sie lebt richtig und dieses Gefühl nimmst du ihr. Lass dir kein schlechtes Gewissen machen.

Sie will das Leben so leben wie es ist und da hab ich mich rauszuhalten.

ja, darf sie doch gern machen, hat ja wirklich keiner was dagegen. Aber sie darf dich nicht so einnehmen.

Vielleicht könnt ihr mal eine schöne Tagestour oder sogar übers Wochenende wegfahren, ein andere Luft um die Nase wehen lassen?

nKa#jana`gut


leana, du schreibst los, wie schlecht es dir geht – die anderen machen Vorschläge, wie du dich entlasten könntest – und dann begründest du, warum du diese Vorschläge nicht umsetzen willst.

würd ich jetzt in mein Bett gehen und heulen, oder sonst wo würde mein Mann nur "nerven". Meine Kinder bekämen alles mit und das würde ich nicht wollen.

Ich will nicht, dass mein Mann merkt was los ist.

Deine Mutter:

Es ist so anstrengend. Aber zu ihr sagen kann ich nichts.

Dann erlaubst du dir sogar mal eine Nacht zum Ausruhen:

Ich hoffe, dass es morgen wieder besser ist.

Sunflower hat das meiner Meinung nach sehr gut beschrieben: Du selbst stehst dir im Weg. Für dich selbst ist es immer noch am Wichtigsten, dass du funktionierst und dass keine merkt, wie schlecht es dir wirklich geht und dass du mit niemandem Streit hast.

Wenn du es schaffst, diese drei Wenns aufzugeben, hast du eine Chance, aber vorher nicht. Dass das für jemand mit deiner Vorgeschichte sehr schwer ist, ist mir klar. Aber genau das ist der Grund, warum euer Familiensystem so stabil ist: weil ein Ausstieg eben so schwierig ist.

Vielleicht noch ein Gedanke: deine Kinder bekommen mehr mit, als du glaubst. Für sie ist das der Normalfall und gut und richtig, was ihre Eltern (also Du) ihnen vorleben. Welches Menschenbild willst du ihnen mitgeben?

Zudem Gespräch mit deiner Mutter: Das finde ich einen guten Anfang. Und eigentlich wollt ihr ja beide das Gleiche –

Sie will das Leben so leben wie es ist und da hab ich mich rauszuhalten.

Wenn sie lernt, dir das Gleiche zuzugestehen, klappts. Für sie wird das sicher auch nicht einfach, klar, aber das ist kein Grund, es zu lassen.

Ich glaube, es war gut, es mal angesprochen zu haben.

Dann bleib dran ;-)

leana, es klingt alles ziemlich böse, was ich schreibe, habe ich das Gefühl. Ich musste selbst lernen, mich aus solchen Abhängigkeiten freizukämpfen. Mir hat es geholfen, dass meine Therapeutin nichts von dem einfach so akzeptiert hat, was ich für selbstverständlich gehalten habe. Sie hat mich dazu gebracht, zu hinterfragen, was ich da eigentlich mache. Und dann hat sie mir geholfen, mich abzunabeln. Das war schwer, ging nicht von heute auf morgen und hat meine Umwelt auch Nerven gekostet. Aber für mich war es sehr, sehr hilfreich. Das kannst du auch :°_

lWeanka-BuMrgfexst


Im Moment genießt sie die Freiheit ( auch wenn es sich gemein anhört) und geht jeden Abend aus. Das soll sie auch, das ist ganz wichtig, dass sie jetzt nach der Trennung zu Hause nicht versauert. Und da die Oma jetzt eh weg ist, ist es grad die richtige Zeit.

Ich hab ihr versucht zu erklären, dass sie eben diese Zeitlöcher die sie hat, bei mir irgendwie ausfüllen will ( wohl unbewusst, und dass ich eben den Eindruck habe) und deswegen ständig bei mir sitzt. Vor kurzem hatten wir Besuch... sie saß den ganzen Abend bei uns. Sie merkte, dass es mir nicht ganz so Recht ist, machte auch ihr Späßchen drüber. Ich sagte da natürlich nichts, wollte keinen Streit an dem Abend anzetteln. Meine Freunde und mein Mann haben sehr viel Verständnis dafür gehabt, da jeder versteht, dass sie raus muss, weg von Papa ( den mit Abbhauen meine ich Trennung, aber er lebt immer noch "zusammen" mit meiner Mutter im Haus).

Ich stoße da etwas auf Unverständnis, wenn ich sage mir wird das zuviel. Ich bekomme zuviel mit. Ich muss auch irgendwann mal Luft haben Abstand zu bekommen. Das sagte ich gestern auch mal, aber meine Mutter versteht mich einfach nicht. Ich lieg immer falsch, ich hab immer Unrecht, ich spinne mir etwas zusammen.

Von irgendwoher muss dieser Luftgedanke in mir doch herkommen.

Für mich ist die Situation furchtbar, ich fühl mich einfach nur beschissen, und das Gefühl hört nicht auf.

Ich find es einfach nur grausam, die zwei im Alltag zu sehen. Wenn ich dazu aber etwas sage, heißt es, dann guck eben weg, ich bin ja der Leidtragende an der ganzen Sache, ich bin zutiefst verletzt, und ich wurde ja beschissen...

Eine andere Seite wird gar nicht anerkannt.

l!ea5na-Bur%gfest


leana, es klingt alles ziemlich böse, was ich schreibe, habe ich das Gefühl. Ich musste selbst lernen, mich aus solchen Abhängigkeiten freizukämpfen.

najanagut, das klingt nicht böse und du hast sogar Recht. Ich bin wahrscheinlich abhängiger als der Rest der Familie.

Ich merke das ja, dass in mir so eine Art Panik aufkommt, wenn ich nur dran denke den Mund aufzumachen. Ich denke immer gleich, das böse Schaf zu sein, undankbar und das verzogene egoistische Miststück.

Sowas hab ich auch schon gehört. In meiner Familie zählt nur, was man für einander macht. Und wenn man etwas nicht macht, oder nicht will, ist man gleich ein schlechter Mensch.

Das ist nun etwas vereinfacht gesagt, aber in meiner Familie zählt nur was man für andere macht.

Ich wurde so erzogen, ich musste immer das liebe Mädchen sein, das überaus dankbar ist, dass gehorsam ist, weil es mit 16 shon mehr bekommen hatte wie alle anderen. Weil ich einen Führerschein bezahlt bekommen hatte, ect. Bei meiner Mutter hieß es gestern auch gleich wieder, nachdem sie die Renovierung aufgriff, ich hab für dich doch auch immer alles gemacht...

Ich will mir bei dem Kampf später hinaus auch noch in die Augen schauen können, aber mit solchen Aussagen macht man mich ganz unsicher und ich denke dann, vielleicht haben sie ja Recht.

Das macht es für mich so schwer.

EPhemalriAge:r Nut^z#er (x#15)


Liebe leana,

ich bin hier (bisher) auch stiller Mitleser ;-) und vor allem haben die Meisten schon das geschrieben, was ich auch denke.

Eine Sache möchte ich noch mal aufgreifen:

Für Vieles hatte sie kein Verständnis und bei fast allem lag ich in ihren Augen falsch.

Du solltest mal davon wegkommen, dass sie Verständnis haben **muss* – oder umgekehrt, dass Du sie verstehen mußt.

Um Grenzen zu setzen, braucht es nicht zwingend Verständnis. Ich verstehe natürlich, dass Dir das lieber wäre – aber es hat nun mal momentan keine Priorität, dass sie es versteht, sondern dass sie es respektiert. Das mit dem Verständnis braucht so oder so seine Zeit, wenn Du darauf warten willst, änderst Du jetzt nichts.

Ich merke das ja, dass in mir so eine Art Panik aufkommt, wenn ich nur dran denke den Mund aufzumachen. Ich denke immer gleich, das böse Schaf zu sein, undankbar und das verzogene egoistische Miststück.

Sowas hab ich auch schon gehört. In meiner Familie zählt nur, was man für einander macht. Und wenn man etwas nicht macht, oder nicht will, ist man gleich ein schlechter Mensch.

Ich bin mal ganz bösartig: Du wurdest und wirst übelst manipuliert.

Ich wurde so erzogen, ich musste immer das liebe Mädchen sein, das überaus dankbar ist, dass gehorsam ist,....(...)....

Das meine ich.

Das ist keine "Erziehung", sondern reine Manipulation.

Sorry, aber ich finde dafür keinen anderen Ausdruck.

Ich habe selber zwei Kinder (14 und 21) und wenn ich das Verhalten Deiner Mutter hier lese, da bekomme ich nur das kalte Grausen, ja, sogar regelrechte Wut, wie man so mit seinen Kindern umgehen kann. Sie so dermaßen ausnutzt!

Alleine diese Situation, als Ihr einfach nur Eure Ruhe haben wolltet, sie anfing in der (Eurer!!!) Wohnung aufzuräumen....solch ein Verhalten ist – Mutter hin oder her- schlicht und einfach nur respektlos und übergriffig! Schon als ich das gelesen habe ..... :-o :-o :-o

Also: Dankbarkeit schön und gut.

Wenn Deine Mutter (oder Oma oder wer auch immer) Dir den Führerschein bezahlt (oder was auch immer sie sonst noch getan hat): Das ist sehr nett und schön, liebe Mutter – aber sie tat es freiwillig.

"Ich habe für Dich doch auch immer alles gemacht.....(...)...."

HORROR!

Ich verstehe es einfach nicht, wie man als Mutter so agieren kann. Verlust (Trennung) des Partners hin- oder her. Sie ist nicht die Erste und auch nicht die Letzte der so Etwas passiert. ......

Man.... >:( ...sorry, ich rede mich in Rage..... |-o ;-)

ABER, liebe Leana-Burgfest @:),

es bringt Dich auch nicht weiter zu jammern.

DU mußt was tun.

Und "zu versuchen" mit Deiner Mutter zu reden, von ihr Verständnis zu erwarten – das ist, so hart es sich anhören mag – kein "Etwas tun".

Entweder: Ausziehen.

ODER:

Klare Grenzen setzen. Wohnung ist TABU für sie, es sei denn, sie kommt auf einen Kaffee und dann hat sich sich auch wie ein Besuch zu verhalten.

Was mich noch interessieren würde:

Was genau sagt eigentlich Dein Mann? So richtig hast Du darüber nichts geschrieben.....

Was sagt Dein Therapeut?

Exhemal'iger N@utzer (##149187)


Hallo Kleiner Prinz, danke für deinen Tipp, aber nein ich hab das nie gelernt. Beneide aber jeden Menschen um diese Fähigkeit. Weißt du wo man sich das aneignen kann?

Ich habe es mir in buddhistischen Zusammenhängen angeeignet, in Vorträgen, Vormachen, Nachmachen, Üben unter Anleitung. Im Nachhinein gesehen, war es so einfach zu erlernen, dass ich sage, dass es auch mithilfe eines anleitenden Buches gehen wird.

l~eanpa-VBu^rgufesxt


Danke Isabell @:) für deine tolle Anwort.

Auch wenn mir manches von dem wie du es schreibst innerlich alles zuschnürrt, denn da kommt wieder auf, ist es denn tatsächlich so? Denke ich nur so, weil ich tatsächlich ein Kotzbrocken bin weil ich ihnen einfach nur Unrecht tue? Denn das höre ich, wenn ich sage, ihr übertreibt es mit eurem Gutmensch sein, immer nur für andere da sein, immer nur helfen, helfen, helfen. Dann kommen solche Sätze, du übertreibst mit dem was du sagst, wie kannst du nur, wir wollen ja nur immer alles gut machen. Was hättest du selbst denn tun können? So krank wie du bist ect... du tust uns Unrecht ( ist ja nicht nur meine Mutter, sondern auch noch einen anderen Teil der Familie, der so fürsorglich ist, meine Mutter steht nur komplett hinter der Person und nimmt sie ständig in Schutz bzw. vertritt ihre Sicht).

Ich bekomme mittlerweile regelrecht Wut, wenn sie beim Einkaufen schon wieder (ungefragt, ungebeten) etwas mitbringt, und wenn ich dann sage, tut mir leid, vielen Dank aber.... dann kommen solche Sprüche, dann sag doch mal was du haben willst – nichts und das meine ich auch so. Manchmal kommen dann solche Sprüche Halts Maul ihr könnt froh sein um jeden Cent, den ihr spart %:|

Wenn ich mich dann aufrege und dann tatsächlich mal einen Wutausbruch bekomme, bin ich frech und dann wird tagelang nicht geredet. Ich bekomm dann das schlechte Gewissen. Einmal vor wenigen Monaten, war meine Familie wegen der Oma völlig fertig, ich bot an mehr zu helfen und nun auch keine Hilfe selbst mehr anzunehmen, weil ich so langsam auch alleine klar kommen möchte, egal wie mich der Alltag schafft, ich will selbst klarkommen. Mein Gott was gab es da für einen Streit :|N da wurde ich auch beschimpft.

Ich weiß nicht ob das Manipulation ist, mein Vater würde das selbe sagen wie du Isabell, und da dachte ich anfangs immer der sagt das nur aus böser Wut. Heute wird er ja selbst beschimpft, hat immer alle Hilfe angenommen und nun macht er so... Ich kann von Gut und Böse nicht mehr unterscheiden. Und wahrscheinlich muss ich das nicht mal.

Mein Mann hält sich da völlig raus, er kommt gut zurecht mit meiner Mutter und sieht sie auch irgendwo selbst als Mama. Er hat viel Verständnis für sie. Und zu mir sagt er auch des öfteren, dann geh eben nicht mehr hin. Dann mach es einfach und fertig.

Aber so groß mischt er sich nicht ein.

Ich hab eh meine Probleme mit meinem Mann momentan, wir streiten viel, da er momentan mal wieder auf Abstand geht, es zählt wieder mal nur die Kinder und sein Hobby. Er nimmt mich kaum in den Arm, abends wird die Glotze eingeschaltet und das wars dann :(v wenn ich zum Kuscheln kommen möchte, muss ich drum betteln.

Das ist seine Art, wenn er überlastet ist. Er macht alles ohne zu meckern, aber wenn es ihm selbst zu viel wird, straft er mich so – unbewusst.

Emotional stehe ich einfach alleine da.

Mein Therapeut sagt komischerweise nie viel zu irgendwas. Übersetzt signalisiert er nichts anderes als das, was ihr bzw. du sagt. Er versucht mir momentan zuallererst beizubringen mich emotional abzuschotten.

Ich bin so selten bei ihm, dass wir nicht immer über dieses Thema reden, momentan ist es meine "Erkrankung".

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