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Völlig fertig, kurz vor "Zusammenbruch", was machen?

D6er kaleijne PrBinxz


Erinnere ich mich richtig, bist du so um die 27?

lceanUa-Bur$gfest


Nein, nicht ganz. Warum?

DGer/ kl&eine @Prinz


Naja, damit ich mir deine Situation besser vorstellen kann. Eine 27-Jährige ist von der Situation anders betroffen und wird mit den Umständen anders umgehen (können) als eine 47-Jährige.

lUeana7-Burgxfest


Ja, das hab ich mir auch gedacht. Vielleicht bin ich einfach zu jung um die Situation von meiner Familie zu verstehen.

Vielleicht bin ich auch einfach selbst noch gar nicht reif genug.

ITsabxell


Mit Deinem gesamten letzten Beiträg bestätigst Du mir die Manipulation nur noch mehr.

Denke ich nur so, weil ich tatsächlich ein Kotzbrocken bin weil ich ihnen einfach nur Unrecht tue? Denn das höre ich, wenn ich sage, ihr übertreibt es mit eurem Gutmensch sein...(....)....

Was meinst DU denn? Ganz, ganz unabhängig von dem was Deine Familie Dir sagt? Bist Du ein Kotzbrochen? Ein "schlechter Mensch" ? Hm?

Ich hab eh meine Probleme mit meinem Mann momentan

Ganz ehrlich und direkt?

Du hast Dir natürlich auch Deinen Mann, sein Verhaltensmuster, danach "ausgesucht" wie Du auch erzogen worden bist. Es hätte mich gewundert, wenn Du Dir einen Partner gewählt hättest, der sich eindeutig abgrenzen kann, sprich: Grenzen setzen kann. Einen Mann, der hinter Dir steht wenn Du leidest.......

Was ihn und die Manipulation Deiner Familie angeht: Da würde ich es mal so ausdrücken, ist er einfach (aus Bequemlichkeit?) ein Mitläufer. Er nimmt das an Manipulation mit, was Andere für ihn vorerarbeitet haben – warum sollte er was ändern?

Das klingt jetzt sehr gemein und natürlich kann ich das nicht 100pro wissen. Aber hier und jetzt, bei dem was ich Deinen Beiträgen entnehmen kann passt es einfach absolut ins Bild.

Leana :)_

Du bist stark, weißt Du das?

Ein starker Mensch. Mit "stark" meine ich, dass Du ein Mensch bist, der absolut in der Lage dazu ist (eigen)verantwortlich, selbständig zu leben. Der es nicht nötig hat, andere Menschen zu benutzen um sein eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen.

Jetzt denkst Du vielleicht – "Die spinnt doch!!!". :-o %:|

Nein. Das tue ich nicht.

Schaue Dir Dein Leben mal von Außen an, objektiv:

Du bist verantwortlich für das Wohlbefinden sämtlicher Menschen um Dich herum. Angefangen bei Deinen Kindern, über Deine Mutter, Deine Oma und nicht zuletzt auch Deinem Mann.

Du mußt für alle diese Menschen ständig da sein, ihnen zur Verfügung stehen. Und das tust Du auch. Das zudem noch unter dem Aspekt, dass wenn Du mal berechtigte, eigene Ansprüche/Bedürfnisse anmeldest sofort "niedergeschlagen" wirst.

lleanaj-Burlgxfest


Hey Isabell @:)

Was meinst DU denn? Ganz, ganz unabhängig von dem was Deine Familie Dir sagt? Bist Du ein Kotzbrochen? Ein "schlechter Mensch" ? Hm?

Nein, ein schlechter Mensch in dem Sinne nicht. Aber vielleicht einer mit schlechtem Charakter. Egoistisch, ect.

Du hast Dir natürlich auch Deinen Mann, sein Verhaltensmuster, danach "ausgesucht" wie Du auch erzogen worden bist. Es hätte mich gewundert, wenn Du Dir einen Partner gewählt hättest, der sich eindeutig abgrenzen kann, sprich: Grenzen setzen kann. Einen Mann, der hinter Dir steht wenn Du leidest.......

Mit meiner Familie wirst du vielleicht richtig liegen ( ich kann das leider momentan nicht beurteilen, ich bin völlig verwirrt, was das angeht) aber mit meinem Mann kann ich dir da nicht zustimmen. Er hat zwar viel Verständnis für meine Mutter, aber heute schrieb er mir auch eine Mail in der auch mal etwas Dampf ablasste. Er sagte auch, wenn ich so unglücklich bin und weg will, ziehen wir auch weg. Also ich denke nicht, dass er mich manipuliert. Er war immer für mich da, und tut auch alles damit es mir gut geht. Also einen tollen Mann hab ich schon x:) nur er hat seine Nauben ( wie jeder Mensch) und eine davon ist eben sich stark von mir zurückzuziehen, wenn ihm irgendwas über den Kopf wächst. Und das tut es ja grad.

Ein starker Mensch. Mit "stark" meine ich, dass Du ein Mensch bist, der absolut in der Lage dazu ist (eigen)verantwortlich, selbständig zu leben. Der es nicht nötig hat, andere Menschen zu benutzen um sein eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen.

Danke dir :)_

Ich bekomme mein Leben ganz gut hin. Ich hab zwar meine Einschränkungen, aber meine Tricks wie alles funktioniert hab ich mittlerweile schon. Und das will ich auch nicht anders. Ich bin ja kein Pflegefall ]:D

Du bist verantwortlich für das Wohlbefinden sämtlicher Menschen um Dich herum. Angefangen bei Deinen Kindern, über Deine Mutter, Deine Oma und nicht zuletzt auch Deinem Mann.

Ja, ich mach mich verantwortlich in dem ich eben jeden Konflikt scheu und mach was man mir sagt, aus "Angst" vor Streit ect.

Ständig irgendwas tun muss ich ja nicht, aber mir reicht es eben schon, dass ständig geklopft werden "kann" angerufen werden "kann". Und dass ich eben irgendwie immer präsent bin.

Danke dir @:)

C5olibxri_


Ich weiß nicht ob das Manipulation ist

Definitiv ja.

Emotional stehe ich einfach alleine da.

Du lässt aber auch niemand ran, oder? Wie war das gleich noch mit "...darf nicht merken, wie schlecht es mir geht"? ;-)

Einen Mann, der hinter Dir steht wenn Du leidest.......

Kann er ja nicht – siehe oben.

Er war immer für mich da, und tut auch alles damit es mir gut geht.

Dann gibt ihm die Möglichkeit dazu. Schritt 1: Laut sagen, wie schlecht es Dir geht. Oder leiste Dir einen ausgewachsenen Zusammenbruch, wenn's verbal nicht geht.

Nein, ein schlechter Mensch in dem Sinne nicht. Aber vielleicht einer mit schlechtem Charakter. Egoistisch, ect.

Eine gesunde Portion Egoismus ist überlebenswichtig. Leg Dir diese zu und lass Dir das von Deiner Umgebung nicht ausreden.

Ist Dir eigentlich schon aufgefallen, dass Deine Familie zwar von Geben, für andere da sein, alles für einander machen usw. redet, aber Dir nicht gibt, was Du haben willst, nicht für Dich da ist und die Dinge, die Du von ihnen haben willst, nicht für Dich tun?

Und jemand, der Selbstlosigkeit predigt, aber sich aber Dankbarkeit beruft – da passt was nicht.

ljeana%-Burg<fexst


Hallo Colibri @:) Danke dir nochmal für deine Antwort.

Du lässt aber auch niemand ran, oder? Wie war das gleich noch mit "...darf nicht merken, wie schlecht es mir geht"? ;-)

Ja, auch wieder ein Schatten aus meiner Kindheit, oder aus meinem Leben. Man gilt als schwach, wenn man seine Grenzen aufzeigt. In der Familie werden Pausen gerechtfertigt :|N als ob es zu entschuldigen wäre, wenn man zum Putztag und Gartentag nicht noch zusätzlich die Holzfasade streicht...

Bei einem Teil der Familie ist das richtig manisch, da muss gearbeitet werden bis spät in die Nacht, aber der jenige sagt zu anderen nichts.

Bei meiner Mutter sieht das schon wieder etwas anders aus ]:D da setzt sie ihre eigene Grenze als Maßstab. Wenn ich mal einen Tag viel machen musste und mein Körper war wieder dementsprechend k.o. heißt es immer, was soll ich da sagen? Was arbeite ich den ganzen Tag?... Dmtentsprechend sag ich nix mehr... es hat lange gebraucht bis meine Mutter verstand, dass ich nicht faul bin, sondern krank und einfach nicht mehr kann. Wenigstens ein kleiner Fortschritt.

Dann gibt ihm die Möglichkeit dazu. Schritt 1: Laut sagen, wie schlecht es Dir geht. Oder leiste Dir einen ausgewachsenen Zusammenbruch, wenn's verbal nicht geht.

Mit meinem Mann hab ich geredet, und er war zu meinem Erstaunen nicht so freudig gestimmt. Er meint auch, was nicht geht, geht nicht. Und er meinte auch, dass meine Mutter es in letzter Zeit etwas übertreibt. Auch wenn sie sich seht mies fühlen muss wegen meinem Vater, aber ein wenig übertreiben tut sie es in seinen Augen auch.

Aber wir haben einfach entschieden mit ihr nicht zu reden, sie fährt momentan dieses Trip und muss da selbst runterkommen.

Ich hatte gestern auch ein sehr heilsames Gespräch mit meinem Vater ( das wirklich mal notwendig war und ich glaube, wir kommen in Zukunft nun auch wieder besser miteinander aus, und er und mein Mann auch) und er sieht natürlich auch seine Seite, und meine Mutter macht im Umgang mit ihm auch nicht alles richtig.

Sie geht nicht gut mit ihm um ( egal ob sie nun einen Grund hat oder nicht) und schikaniert ihn auch gern im Alltag auch vor uns "Kindern". Er sagt dazu nichts, aber gut findet er es auch nicht.

Ein ganz banales Beispiel ( einfach nur kindisch in meinen Augen) sie sagte mir gestern ich muss heute morgen Blumenerde kaufen, sie kommt nicht dazu. Sie wäre im Angebot sonst bekäm sie keine mehr. Gut ok, kein Problem. Ich fahr heute morgen Blumenerde kaufen, komm zurück um sie in den Hausgang zu legen. Da kommt mein Papa um die Ecke, er wurde "gebeten" Kaffee kaufen zu gehen... Das ist in meinem Augen völlig unlogisch und auch unnötig. Wo war denn da das Problem eine Sms zu tippen "bring noch Kaffee mit"?

Das zeigt mir, dass meine Mutter ein wenig überschnappt, lieb ausgedrückt. Da sind ja noch andere Dinge, die einfach doof sind. In dieser Hinsicht sagt mein Mann nichts anderes als ich. Klar, man könnte ja sagen, wieso geh ich Blumenerde kaufen, ist doch ihre Sache... Ja, weil sie nicht für sie war, sondern für ihren Bruder, der kein Auto hat. Sie "befielt" es immer nur... Ist nicht so, dass mich im Anschluss mein Onkel nicht angerufen hätte %-|

Eine gesunde Portion Egoismus ist überlebenswichtig. Leg Dir diese zu und lass Dir das von Deiner Umgebung nicht ausreden.

Ja, ich merke ja, dass es nicht anders geht. Und zusammen mit meinem Theraputen werd ich das sicherlich hinbekommen.

Und jemand, der Selbstlosigkeit predigt, aber sich aber Dankbarkeit beruft – da passt was nicht.

Ganz so drastisch ist es sicherlich nicht, zumindest versuch ich das so zu sehen, es ist wie gesagt, für mich nicht einfach dies so negativ zu bewerten, da steckt einfach jede Menge "Erziehung" hintendran. Vermutlich liegst du auch nicht ganz so falsch – zumindest was meine Mutter angeht ( der Rest der Familie ist noch nicht mal so (extrem)) und das meinte auch mein Vater.

Ich hab für mich nun einfach entschieden, dass ich es vorerst ohne Reden und Streit versuche, erstmal lernen will, für mich eine emotionale Grenze zu ziehen, gelassener zu werden und erstmal lerne mich nicht mehr so verunsichern zu lassen.

Alles andere kommt dann von alleine.

Ich hoffe, der Plan geht auf %:|

Aber ich danke euch allen wirklich für eure Mühe und euren tollen Ratschläge und Beiträge @:)

Es hat mir wirklich sehr geholfen, einfach nur mal Luft gemacht zu haben :)_

l}eanav-B,urgfxest


Es reißt aber auch nichts ab :°(

Ich will ja keinen Teufel an die Wand malen.

Aber das Krankenhaus hat eben angerufen, meine Oma hat nicht vor ganz einer Woche einen Bruch per Spinalanästhesie operiert bekommen, seit dem geht es ihr nicht so besonders, aber sie war relativ fit (sie ist 90) sie darf wegen COPD und PAH keine Vollnarkose bekommen, bzw. es soll vermieden werden. Jetzt hat sie aktutt eine Lungenentzündung und stark entzündete Gallensteine – sie muss noch heute operiert werden, mit Narkose und kommt hinterher wohl auf Intensiv :°(

Hatte jemand schon einen Angehörigen gehabt, der so alt war und das alles gut verkraftet hat? :°( Sie hatte vor nicht ganz einem halben Jahr einen Schlaganfall... Ich hab richtig Angst um sie :°(

ILsabeQll


leana

Man gilt als schwach, wenn man seine Grenzen aufzeigt.

Tja....Grenzen aufzeigt oder eben mal um Hilfe bittet..... ":/

Kenne ich.

Je weniger man "jammert", desto stärker ist man. Was der absolute Quatsch ist. Aber auch das zieht sich wie eine rote Linie durch mein (Angst/Panikkranker)-Leben.

Ich habe so dermaßen Probleme um Hilfe zu bitten, das glaubst Du gar nicht. Auch wenn es schon viel besser geworden ist im Laufe der letzten Jahre – aber es ist noch immer so verdammt schwer. ;-).

Das letzte Mal als ich es getan habe, ist ungefähr 3 Jahre her und wurde mir sogar noch regelrecht aufgedrängt – da wurde es auch genauso "ausgenutzt". Die Oma (väterlicherseits) meiner Tochter hat sich angeboten sie zum Kiefernorthopäden zu fahren ein Mal im Monat, das hat sie dann gleichzeitig genutzt um den gesamten Tag mit meiner Tochter zu nutzen. Was passierte? Sie brachte gegenüber der Klassenlehrerin meiner Tochter den Spruch (das war eine Schulveranstaltung am Tag eines dieser Termine die sie dann auch noch gleich mit wahrnahm): "Naja, die Mutter kümmert sich ja nicht". Ähnliches hat sie in der Praxis selbst auch gebracht.....

Ich bin im Dreieck gehüpft als meine Tochter mir das erzählte!

ICH hatte das doch nicht verlangt! SIE hatte es ganz "einfühlsam" und "nett" angeboten! Fast schon aufgedrängt!

Aber ich bin ja froh drum, dass meine Tochter UND auch die Klassenlehrerin (diese meinte dann als ich sie drauf ansprach, dass sie "bei dieser Frau" sowieso nichts drauf gebe ;-D) auf meiner Seite stehen – dennoch....da nimmt man EIN MAL Hilfe an und dann sowas..... :|N Ich hatte nicht drum gebeten, das ist für mich der Punkt!

Aber ganz ehrlich...ich sage heute ganz genüsslich: ICH habe den Kontakt nicht verboten, sie kann ihre Oma sehen wann immer sie will, ich habe mich auch damals mit Äußerungen sehr zurückgehalten, ganz bewußt....aber naja, was soll ich sagen: Meine Tochter schimpft noch heute über die Oma....... ;-D....

Das ist nicht schwach, Leana. Ganz sicher nicht. Sondern Du mußt Eines dabei bedenken: Menschen die Hilferufe als Schwäche interpretieren, fühlen sich automatisch "überlegen".

Und:

Grenzen aufzeigen ist noch mal was völlig Anderes, ja fast Gegenteiliges. Das ist keine "Schwäche", sondern einfach das was es ist: Eine Grenze.

Was Deine Oma angeht:

Da kann man schwer was sagen. Meine Oma ist fast 94, hatte schon einige Operationen/Narkosen und hat es gut überstanden. Aber das hat nichts zu heißen.... :-/

Ich drücke ihr, bzw. Dir/Euch auf jeden Fall feste die Daumen :)* :)*

lveana\-Burgfxest


Hallo Isabell,

die letzten Tage musste ich hier mal echt raus, und wollte auch grad mal keine Probleme wälzen, was aber nicht heißt, dass mir deine Antwort egal war. Sie hat mir wirklich sehr geholfen und unbeantwortet möchte ich es auch nicht lassen. Ich danke dir @:)

Die letzten zwei Wochen waren "hart", mit meiner Mutter stitt ich mich öfter, aber sie macht echt dicht, was Kritik angeht. Ich lass es einfach, es hat keinen Wert und ich selbst mag mich nicht mehr aufregen. Sie sieht einfach nicht ihre "Seite". Grenzen aufzeigen würde etwas bringen, wenn ich den anschließenden Krieg auch durchziehen würde – und dazu fehlt mir einfach die Kraft. Im Moment "spinnt" einfach jeder, jeder fährt einen ganz eigenen und starrsinnigen Trip, womöglich ich auch. Vielleicht kann ich deswegen alles so schlecht einordnen ":/

Gestern hatte ich einen wichtigen Termin in einer von mir aus weit entfernten Uniklinik nur um mir sagen zu lassen, dass es für meine gesundheitlichen Probleme keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. Die waren meine letzte Hoffnung, und nun sieht alles so endgültig aus. Ich konnte mir dort auch die Tränen nicht mehr verkneifen, so will ich einfach nicht mehr leben, es reicht mir :°( ich weiß nicht wie es weitergehen soll, in jedem ärtzlichen Bericht stehen meine Einschränkungen und Probleme drin, und trotzdem komm ich alles abgelehnt was ich beantrage, alles muss eingeklagt werden. Viele wissen wie langwierig das ist. Es ist zu selten, zu unerforscht, zu kompliziert, man hat keine "Beweise" dass meine Beschwerden davon kommen, da manche Patienten die solche Schäden davontrugen keine Probleme haben, und nur ein Paar Handvoll schon ( die aber allesamt jenseits der 70 sind ]:D )

Eigentlich wollte ich ja nicht mehr jammern |-o sondern nur danke sagen @:)

I~sa`bell


Eigentlich wollte ich ja nicht mehr jammern |-o

Dafür ist dieser Faden da. Hier darfst Du jammern ;-) @:)

Grenzen aufzeigen würde etwas bringen, wenn ich den anschließenden Krieg auch durchziehen würde

Das ist schwer, stimmt. Etwas (an sich) ändern ist immer schwer und dann noch in Deiner Situation (bzw. in Deinem Umfeld).

Nur müsstest Du eben aus diesem Teufelskreis dringend raus (auch oder gerade wegen Deiner Erkrankung).

So wie ich es von hier aus sehe, bleibt da momentan echt nur noch die räumliche Distanz.....ich weiß, ist schwer – aber was willst Du sonst machen? ":/

:)_ :)_ :)_

lleanEa-Burgxfest


Ja, wegziehen, das ist eine Option, die mich momentan kitzelt. Aber ich kann es mir nicht leisten. Dies hier ist mein Eigenheim. Und ich kann momentan nicht arbeiten, Rente läuft, aber wurde schon einmal abgelehnt, ob ich diesmal eine Bewilligung bekomme, steht in den Sternen, mein Mann geht arbeiten, haben aber nur diesen Verdienst, auch Schulden, die wegmüssen. Von daher geht ein Auszug einfach nicht. Miete wäre viel höher, als das, was ich jetzt bezahlen in dieser Heim und selbst bauen? Wie, mit nur einem Gehalt...

Ich hab für mich jetzt einfach beschlossen, dass ich mich nicht mehr aufrege, soll sie sagen wie und was sie will, in ein Ohr rein und ins andere raus. Ich mach es mir in erster Linie für meine Familie gemütlich und lebe nun nach unseren Vorstellungen, alles andere wird nur noch gemacht, wenn ich es selbst auch will. Ist das in Ordnung?

Ich kümmer mich ja gern um meine Oma, das mach ich auch weiterhin, aber ich reiß mir kein Bein mehr aus alles recht zu machen, wie sie es will.

Gestern war mal wieder ein gutes Beispiel, ich mich mit meiner Oma im Garten unterhalten und da sagte sie, dass sie solche Schmerzen hätte ( Omagejammer eben ;-) kennt bestimmt jeder ;-D ) und ich meinte dann zu ihr, dass das momentan auch durchaus normal ist und sicherlich nicht so schnell gegessen ist. ( Was ja auch normal ist, bei solch großen Eingriffen, oder?) Da fiel mir meine Mutter ins Wort, wie ich das nur sagen könnte, da würde sie simulieren und nicht mehr mitmachen wollen. Ich wurde darauf echt sauer, warum muss man mir immer alles absprechen? Ich bin doch kein Depp. Da meinte ich zu ihr, warum sie sowas schon wieder machen muss, und dass sie mir in Zukunft doch gleich den Mund verbieten soll >:( da flippte sie aus, sie möchte nun solch ein Gespräch nicht mit mir weiter führen, ich bin wieder total lächerlich und sehe alles falsch, sie hat ja schließlich die Arbeit, wenn wieder Argumente kommen, ich kann jetzt nicht mehr und sowas hätte sie noch nicht erlebt. Da meinte ich auch mal sehr böse zu ihr, dass sie wirklich total ich-bezogen wurde, und sie immer nur Recht hat jeder andere Unrecht. Das tut sie komplett ab, das stimmt ja alles nicht.

Bei solchen Auseinandersetzungen denke ich mir ganz oft ( und natürlich bin ich wieder sehr unsicher, ob ich nicht wieder spinne) warum ich eigentlich weniger wert bin als jeder andere?

Es gibt noch andere Dinge, die mich nachdenklich stimmen, da wurden wir getrimmt zu renovieren, mein Mann ist selbst chronisch krank, da musste alles schnell, schnell gemacht werden ( obwohl wir zum Schluss noch 10 Tage frei hatten). Wir wollen nun unseren Schuppen. Da wurden wir "gebeten" zu warten, bis der Oma besser ist wegen dem Krach und Dreck, tralala ( ok das kann ich noch verstehen) aber da hieß es auch, wir sollen noch rein gar nichts machen ( wieso kann ich also nicht schon drinnen ausmisten). Da heißt es wir müssen ja auch keinen Zug... Warum? Ich muss haushalten mit meinen Kräften, wieso darf ich also wieder nicht nach meinem Tempo etwas machen? Ich kann da auch keine zwei Monate nen kleinen Schuppen reparieren. Ich sagte dann auch, dass ich es aber doch mache, zumindest das, was der Oma nicht schadet. Und das wurde dann akzeptiert -aber warum überhaupt immer diese Häckmeck? Ich mag nicht mehr %-|

Warum muss eine Küche auf Biegen und Brechen gemacht werden, ohne Rücksicht auf Verluste, aber unseren kleinen Schuppen nicht mal ausgemistet?

Das sind solche Gedanken, die hochkommen ( die ich zwar nie sagen würde, aus Respekt und Angst vor Krieg und Beschuldigungen des Undanks) wenn ich darüber mal nachdenke.

Immer heißt es von meiner Mutter, ich muss es ja ertragen, ich muss es ja machen, ich wurde ja beschissen, ich bin ja die Hauptbeteiligte, ich pflege ja am meisten... Das ist da was ich nur noch höre ( was natürlich nicht stimmt und würde ich das nur mal sagen, was meinst du wie die Hölle hier los wäre...) Da frag ich mich, hab ich mich so eingeschossen, dass ich das auch nur noch so sehen will? Bin ich charakterlich schon solch ein Kotzbrocken, der ü ber eigentlich guten Menschen, die viel für andere tun so "herzieht"? Was machen diese Gedankengänge aus mir, was für einen ekligen Charakter muss ich nur haben... %:| %:|

Ich frag mich das wirklich Isabell, das ist keine "falsche Bescheidenheit" die ich mir unterschieben will. Ich frag mich wirklich, ob ich meiner Mutter Unrecht tue, sie hat schon ihre ganz lieben Seiten und sie ist eine tolle Frau, aber diese Seite von ihr ist ( wenn auch berechtigt) momentan im Fordergrund und diese stört mich arg.

Im Moment komm ich mir so überflüssig vor in dieser Familie, im Moment passieren lauter Dinge, die mich sehr ärgern, aber runterschlucke, heute erzählte ich ihr etwas ( aus meiner Sicht wichtig) und sie unterbricht mich einfach, fragt die Oma oder eines ihrer Geschwister etwas und fragt bei mir nicht mehr nach. Das war heute genau drei Mal passiert. Sowas passiert ständig. Und wenn ich dann mal 5 Minuten warten musste ( bei wichtigen Dingen versteh ich das ja noch, aber sie fragt Belangloses, wie das Essen war, oder wo etwas steht...) wird dann sauer, wenn ich einfach nicht weiter erzählen mag.

Ich find das unhöflich :-(

Auch das passiert so oft in letzter Zeit.

CEoVlibxri_


Nein, ich glaube nicht, dass Du ein Kotzbrocken bist. Im Gegenteil: Deine Beiträge zeigen, dass Du Dich gut (vielleicht zu gut?) in die Position anderer versetzen kannst und auch deren Optik berücksichtigst. Aber: Die tun das leider nicht.

Du bist nicht weniger wert als andere – warum solltest Du? Deine Mutter ist sich nur wohl nicht gewohnt, Deine Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Und Leute unterbrechen IST unhöflich, das findest Du nicht nur.

Schon mal probiert, den Spiess umzudrehen? Du beginnst etwas zu erzählen, unterbrichtst Dich mitten im Satz und fragst die Oma, ob die Suppe die richtige Temperatur hat? :=o Auf erstaunte Nachfragen sagst Du "ach, das interessiert Dich bestimmt nicht". o:)

Und – Foren sind zum jammern da – jeder, der Dir zu-liest, tut dies 100% freiwillig. ;-)

lpeaxna-B6urgfxest


Danke Colibri, es tut auch wirklich richtig gut hier Frust abzulassen.

Gestern hatte ich einen rießen Streit mit meinem Mann. Er meint, ich würde mich wieder von meinem Vater einlullen lassen, was aber nicht stimmt. Ich versuch einfach nur unparteiisch zu sein und auch nicht immer gleich den schwarzen Peter ihm zuzuschieben. Meine Mutter hat gestern bei meinem Mann über meinen Vater übelst hergezogen auch Dinge gezeigt, wozu sie kein Recht hatte ( er erzählte es mir mit der Bitte nix zu sagen, ich dürf das nicht wissen) ich hab mich tierisch aufgeregt, erstens weil sie das einfach nicht tun kann, sie hat dazu kein Recht, egal was er ihr angetan hat. Hinzu find ich das einfach eine schlechter Schachzug. Dann bekamen wir noch Streit, weil ich mir denke, warum verstickt meine Mutter mein Mann "gegen mich"? Wieso haben die Zwei Geheimnisse vor mir? Das ist mein Mann! Welches Recht nimmt sie sich da raus...

Ich bin immer noch sehr verletzt und sauer auf meinem Mann. Auf meine Mutter ja eigentlich auch... aber es ist als würde man einem Ochsen ins Horn petzen....

Er meint dazu, dass er sich von meinem Vater nicht wegekeln lässt ( also Trennung von mir). Dabei macht er in dem Sinne ja nix mehr. Ok harmloses Dummgebabbel, darüber reg ich mich auch nicht mehr auf, ich rede ja auch nur das Nötigste mit ihm, von tiefster Verbundenheit ist da ja kaum die Rede.

Ich finde, es müsste so langsam Ruhe einkehren, es ist jetzt schon ein halbes Jahr (!!!) her, dass meine Mutter noch nicht so weit ist, kann ich ja verstehen, aber ich kann dieses Gehetze nicht mehr hören.

Du bist nicht weniger wert als andere – warum solltest Du? Deine Mutter ist sich nur wohl nicht gewohnt, Deine Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Nun das mit dem weniger Wert war so gemeint, ich hab es weiter unten mal versucht zu erklären. Eben mit dem Umbauen, dass wir wieder Rücksicht auf die "Allgemeinheit der Familie" nehmen, aber bei ihr alles schon gestern fertig sein muss...

Schon mal probiert, den Spiess umzudrehen? Du beginnst etwas zu erzählen, unterbrichtst Dich mitten im Satz und fragst die Oma, ob die Suppe die richtige Temperatur hat? :=o Auf erstaunte Nachfragen sagst Du "ach, das interessiert Dich bestimmt nicht". o:)

Nein, das würde sie wieder rein gar nicht verstehen |-o da bin ich wieder nur zickig, bekomme meine Tage oder die Maus ist über mein Frühstück getappt ]:D

Ich sag zu allem was sie mir mal wieder von ihr erzählt ( z.B wie arg verwöhnt sie nur wieder wird, und wie toll mal wieder alles ist, was sie von ihrem Bruder geholfen bekommen hat und wie toll sie alles hinbekommt. Und welche Witze mal wieder über ihre neue Figur gemacht wurden... eben wieder Dinge, in denen sie im Fordergrund steht – kommt ja ungefähr 50 Mal am Tag vor) da sag ich nur noch aha oder hmmm... Weil ich es einfach nicht mehr hören kann.

Sie steht momentan gern im Mittelpunkt ( kann ich ja verstehen) aber es kümmert sich ja wirklich JEDER um ihre Bedürfnisse um ihr Seelenheil, jeder ruft an und fragt nach ihr, jeder kommt sie besuchen und hört ihr zu. Wirklich jeder aus der Familie hat Verständnis und Lieblichkeiten für sie. Und das ist auch schön, sie braucht das einfach. Aber sie hebt ab |-o und vor allem es muss sich wirklich alles nur noch um sie drehen.

Gestern gab es auch mal wieder ein "ernstes" Gespräch ( keinen Streit) über Papa und die Zukunft und die Veränderungen an ihr. Ich meinte auch, dass ist ja auch wirklich schön, dass du so gut zurecht kommst, aber du verträgst wirklich keine Kritik. Da meinte sie ja glatt, doch das tue sie, nur eben nicht die Kritik die ich an ihr übe, über Dinge die nicht stimmen %:| da wehrt sie sich.

Da haben wir ja wieder den Punkt... Es stimmt ja alles nicht, was ich sage %-|

Ach wenn es nur einfacher wäre.

Über meine Probleme kann ich mir ihr nicht reden. Ich bekam eine harte Nachricht, rief sie an dem Tag an und sagte das ihr. Da sagte sie am Telefon, dass es dann eben so ist, dass es scheiße ist, ich den Kopf nicht hängen lassen soll, das Leben geht weiter und so weiß ich wenigstens woran ich bin. Dann soll ich mich eben paliativ behandeln lassen ect. So schlimm ist es ja dann nicht...

Ich soll aber bei ihrem Bruder anrufen, der will auch wissen was los ist.

Ok, Telefon war besetzt. Später hinaus als er dann dran ging. Ja, ich hab es schon gehört, alles wirklich Scheiße, deine Mutter hat so geheult am Telefon. Ich: Wieso geheult? Da meinte er, weil alles so schlimm ist, eine schlimme Nachricht nach der anderen, weil das ganze Leben von ihr nur schief läuft und dass dann eben noch mit dir... Aber sag ihr ja nix.

Das ganze Telefonat drehte sich wieder nur um sie... Ja, wenn man das so liest könnte man meinen ich wäre eifersüchtig, missgönnerisch ect. Vielleicht bin ich das auch ein klein wenig? Ich kann es nicht oft genug sagen, dass ich gern für meine Mutter da bin und sie verstehen kann.

Aber warum denke ich ( und das will ich ja auch überhaupt nicht) dass sie meine Probleme zu ihren macht? Warum hört mir mal keiner richtig zu? Ich bekam wirklich eine unschöne und traurige Naricht, Herr Gott ich bin Mitte 20 und krank wie eine 75-Jähre >:( ich schlafe die dritte Nacht schon nicht mehr....

Ist das nur die Wut über mich selbst, die mich so denken lässt? Vielleicht versteh ich sie ja nur falsch und sie meint es nicht so, wie ich es grad im Moment verstehe ??? Vielleicht bin ich blind vor lauter Eigenwut auf mich und meine Krankheit? :°(

Ich will ihr ja nix böses, warum denke ich dann so? Kann ich mich nicht einfach so verhalten wie jeder andere, die Mehrheit behütet sie ja, und da das ja jeder macht- muss ich doch falsch liegen? %:|

Wenn wenigstens meine Kinder gesund wären :°(

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