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Missglückter Selbstmordversuch, wie reagiert mein Therapeut?

S(onneynschteinx637 hat die Diskussion gestartet


ich leide seit vielen monaten unter schweren depressionen und bin ua deswegen seit ende letzten jahres einmal in der woche in therapie (verhaltenstherapie). mein therapeut weiß dass ich mich ritze, aber ich habe ihm nie von konkreten selbstmordabsichten erzählt. die hatte ich bislang auch nicht.

letzte woche habe ich versucht mich selbst mit dem aufschneiden der pulsadern umzubringen, wurde aber durch einen freudn mittendrin davon abgehalten. ich musste nicht mal ins krankenhaus o.ä., weil es nicht "tief genug" war.

mein therapeut ist noch eine woche in urlaub und ich habe angst davor, ihm von meinem selbstmordversuch zu erzählen. ich weiß nicht, wie er reagieren wird: will er mich nicht mehr weiterbehandeln? legt er mir eine stationäre therapie nahe? kann er mich zwangseinweisen lassen?

vllt kann mir jemand helfen?

grüßle

Antworten
CJosli3bVri_


Sonnenschein, nimm Dein Herz in beide Hände und geh entweder gleich selbst an einen guten Ort, oder erzähl zumindest Deinem Therapeuten alles. Er kann Dir helfen, wenn Du ihm vertraust und ihn lässt :-)

Sdonn.enscQheixn637


wenn ich weiß, er würde mich nicht mehr therapieren wollen oder ich müsste in eine klinik, würde ich ihm nicht davon erzählen...ich habe schon viele therapiueversuche hinter mir und er ist der einzige, bei dem ich ein gutes gefühl habe und der mich versteht. das will ich nicht verlieren! :°(

Zbucker5vIogeel


Mal ganz ehrlich, ich würde freiwillig in stationärer Behandlung gehn.

o\ctaxvia


Ja, sehe ich genauso ... du solltest freiwillig in stationärer Behandlung gehen. Alles alles Gute dir :)* :)* @:)

MdastVer]p


Hmm, das tut mir leid zu lesen. Vielleicht solltest Du das auch so dem Therapeuten erzählen. Das Du aber an Selbstmord denkst, ist aber keineswegs gut.

aX.fixsh


Der wird Dich wohl Zwangseinweisen lassen, ja.

[Zitat aus einem zwischenzeitlich gelöschten Beitrag]

Wie kommst Du zu dieser Ansicht?

Ich weiß nicht, wie typisch oder repräsentativ das ist, aber ich wurde nach so einer Sache ganz normal ambulant vom selben Therapeut weiter behandelt. Du kannst es natürlich auch für Dich behalten, aber letztendlich ist der Therapeut darauf angewiesen, dass Du ihm ehrlich und umfassend von Dir berichtest und Du bist in der Therapie darauf angewiesen, dass der Therapeut sich ein ehrliches und umfassendes Bild von Dir machen kann. Wenn es gut zwischen euch läuft, wird er Dich sicherlich nicht einfach so 'abschieben'.

E lfla:gan2t


ich würd ihm genau das

wenn ich weiß, er würde mich nicht mehr therapieren wollen oder ich müsste in eine klinik, würde ich ihm nicht davon erzählen...ich habe schon viele therapiueversuche hinter mir und er ist der einzige, bei dem ich ein gutes gefühl habe und der mich versteht. das will ich nicht verlieren!

so sagen

Und ich würde ihm auch sagen wieso ich in keine Klinik möchte und ob du noch gefährdet bist.

Aasigxa


@ sonnenschein

Lebst du alleine ? - Du solltest dir zumindest ein paar Telefonnummern (Freunde, Eltern, Telefonseelsorge) parat haben für eventuelle zukünftige "Notsituationen"

(Normalerweise käme von mir auch der Vorschlag mit der stationären Aufnahme aber irgendwie verstehe ich dich dass du das nicht willst)

Ist dir klar, WARUM du nicht mehr leben willst ? Oder war es eine "Kurzschlußhandlung" die du inzwischen bereust ? (nur für dich selber, mußt hier nicht antworten)

Zhwa?ck4x4


Bei Suizidgefahr ist eine psychotherapeutische Behandlung allein in aller Regel nicht erfolgreich. Nutze die Abwesenheut Deines Therapeuten zum Besuch eines Psychiaters und laß Dir ein Antidepressivum verschreiben.

S>on=nens cNhein6x37


danke für eure antworten.

ich habe schon mal über mehrere monate antidepressiva genommen – habe so an die 5 verschiedene "sorten" ausprobiert. nichts hat geholfen, habe davon nur zugenommen (trotz ohnehin schon übergewicht), was mich noch mehr runtergezogen hat. habe die ad dann vor einigen wochen abgesetzt.

kurzschlusshandlung, hmm,. würde ich nicht sagen. es gibt vieles in meinem leben, wo ich denke, dass man das einfach nicht ändern KANN: ich habe keine freunde, habe eine soziale phobie, depressionen, eine verzerrete selbstwahrnehmung/selbsthass, wurde früher von meinen eltern missbraucht, habe fibromyalgie, insulinresistenz und noch eine andere krankheit. meine wohnsituation ist scheiße...tja, wie soll man da jemals was ändern?

ich lebe mit meinem freund zusammen.

ich weiß immer noch nicht, ob ich es meinem thera sagen soll. für mich steht fest, ich will auzf keinenf all in eine klinik (aus den verschiedensten gründen) und wenn ich das risiko eingehen müsste, in einer zu landen, würde ich lieber die therapie abbrechen...

a/.fxish


habe die ad dann vor einigen wochen abgesetzt.

Kontrolliert oder auf eigene Faust?

S\onynensc{heixn637


kontrolliert, meine hausärztin und mein therapeut wissen davon.

M~asxterp


Sonnenschein637

Deine Geschichte tut mir leid.

wie lang hast Du denn deine Antidepressiva genommen ? Du weisst sicherlich, das die Wirkung erst nach ca. 6 Wochen einsetzt ? Wenn Du die von heut auf Morgen einfach so absetzt, kannst Du ziemlich grosse Probleme mit dem Körper bekommen. Sowas muss langsam ausgeschlichen werden.

Ich denke, Du brauchst mehr Gesprächstherapien, vorausgesetzt Du möchtest das selbst.

Auf jeden Fall solltest Du mit deinem Therapeuten sprechen und ihm das mit dem Tabletten Absetzen und den Selbstmordgedanken sagen. Sofern Du es hinbekommst, auf die Selbstmordgedanken zu verzichten, hättest Du Möglichkeiten vermehrt Gesprächstherapien zu nehmen oder in einer offenen Klinik zu gehen.

Hilfe brauchst Du auf jeden Fall und die solltest Du auch annehmen.

an.&f5ixsh


Ok. :-) Auf eigene Faust ist nicht gut, aber das weißt Du ja bestimmt selber und hast Du ja auch nicht gemacht. Hast Du mit Deinem T. mal grundsätzlich über Suizid gesprochen? 'Was wäre, wenn...'? Ich glaub immer noch nicht, dass man ohne Wenn und Aber in eine Klinik verfrachtet wird, wenn man einsichtig und therapiebereit ist.

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