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Bin ich besessen?

B8arctelonexta


Oh ja, das kenne ich. Ich kann selbst bei größter Hitze nicht ohne Decke schlafen. Ich kann nichtmal nen Fuß rausstrecken. Man und bald ist wieder Nacht ........

:)z Kenne ich. Ich habe über 20 Jahre meines Lebens nur mit dem Gesicht zur Wand geschlafen, mit einem ganz kleinen Atemloch und hab die Decke überall eingeschlagen und unter meinen Körper geschoben. Bei fast 30 Grad die ich im Sommer nachts in meinem Zimmer habe wirklich die Hölle {:(

B%ernd518x7


ICH glaube an Übersinnliches.

....und genau DAS ist dein Problem!

Werde dir bewusst das das eben NICHT so ist (hol dir evtl. hilfe, aber nicht bei den Esoterikern).

[Hämische "Tipps" durch die Moderation gelöscht]

Bger*nd:187


Ein spezieller Angsttherapeut wäre auch gut....

VIeeb


Ich bedaure jeden Menschen, der psychische Probleme hat. Der Leidensdruck kann riesengroß sein, ebenso groß oder auch noch größer als bei körperlichen Problemen.

Was mich aber erschreckt und frustriert ist, wenn sich jemand mit aller Kraft an die eigene Interpretation solcher Erscheinungen (hier: Alpträume, "Dämonen") klammert und die Möglichkeit anderer Ursachen kategorisch ausschließt. Das macht Hilfe sehr schwierig oder unmöglich, denn wie sollte jemand für die Möglichkeit offen sein, dass "Dämonen" nicht "echt", sondern Teil ihrer psychischen Störung sind, wenn er (sie) "weiß", dass diese Möglichkeit ausscheidet und sie nur der "Uneinsichtigkeit" der "Leugner" von Dämonen zuschreibt.

Natürlich könnte auch der TE geholfen werden, aber nicht, solange sie Hilfe mit der Begründung ablehnt, dass sie sie nicht benötige, weil sie es "besser" weiß.

Wen wundert aber so eine Einstellung, solange unser Staat nicht einmal in der Lage ist, eine so verantwortungslose Handlung wie einen so genannten "Exorzismus" als Körperverletzung zu begreifen und zu verbieten. Mich beschleicht da der leise Verdacht, dass die - jedenfalls die katholische - Kirche gar kein Interesse daran hat, solche irrationalen Handlungen zu unterbinden. Sie lebt ja in wesentlichen Teilen genau von dieser Irrationalität.

I,ndivYitduali+st


@ MiraK

... dass ich hier im falschen Forum bin! Irgendjemand schieb ich sollte doch besser in ein Esoterikforum gehen, und das stimmt auch.

Wenn du nur einschlägige Antworten zulassen und an dich heranlassen willst, dann dürfte das wirklich stimmen. Dann musst du aber zugeben, dass deine Frage nicht "ergebnisoffen" war. ;-) Wozu stellt man Fragen, wenn man nur eine streng selektierte Teilmenge von Antworten zulässt? Oder anders gefragt: Wie könnte denn eine Hilfe aussehen, die bei dir nicht auf Abwehr stößt? Können wir überhaupt was für dich tun?

Ich gehe mit Sicherheit nicht zum Psychologen um irgendwas aufzuarbeiten, weil ich ganz schlicht und egreifend nichts aufzuarbeiten habe.

Woher weißt du das so genau? Wie kann man sich der Abwesenheit von etwas so sicher sein, obwohl es jede Nacht anklopft?

Und mein Problem lässt sich nicht beheben, wenn ich mich von irgendjemanden mit Psychomedikamenten vollstopfen lasse.

Mir scheint, du schlägst hier ganz schön um dich. Offensichtlich kämpfst du nicht nur nachts gegen "Dämonen". Bist du sicher, dass du die richtige Vorstellung von der Arbeitsweise von Psychologen hast? Kennst du eigentlich den Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater?

Es ist bedrückend, aber leider nicht neu: manchen Menschen scheint die Aufrechterhaltung eines engen, starren Weltbildes wichtiger als die Offenheit und Neugier für Wege, die aus ihrem Leiden herausführen könnten...

stchyniek}i


ich hatte das als kind/jugendliche auch, konnte nur mit decke übern kopf schlafen und habe nur ein atemloch gelassen, egal bei welchem wetter.. füße raushängen tue ich heut auch noch nicht gern.. wenn du jetzt als erwachsene immer noch solche probleme hast, dann solltest du auf jeden fall was dagegen tun! du kannst dich nicht immer drauf verlassen, dass irgendwer bei dir ist und dein leben davon abhängig machen!

cUrowxl


Ich denke, solange du diese Beschwerden "nur" im Schlaf hast und ansonsten nicht, bist du kein Fall für den Psychiater.

Ein Psychologe, da vielleicht dann eher jemand aus der alternativen Ecke (es gibt auch schamanisch Tätige mit ordentlicher Ausbildung oder Theras, die einen transpersonalen oder spirituellen Hintergrund haben etc.) könnte dir schon weiterhelfen.

Zu reinen Schulmedizinern oder -pschyologen würde ich damit nicht gehen weil ich da schon die Gefahr sehe, dass du in einer Schublade landest, in der du nix verloren hast.

Im übrigen kenne ich auch eine, die eher irrationale Ängste hat. Witzigerweise helfen ihr aberdagegen auch irrationale Tricks. (Kann nicht barfuß schlafen wegen des weißen Hais. Hat sie Socken an, ist aber alles tacko, weil dann passiert nix. Klingt albern, hilft ihr aber.) Hast du schonmal in die Richtung gedacht und probiert?

Was mir persönlich schonmal mit üblen Träumen geholfen hat war, mich dem Verfolger im Traum zu stellen statt weiter zu flüchten. Ist Übungssache, auch in Träumen handlungsfähig zu werden (luzides Träumen).

DRarcxy


MiraK, du schreibst, dass du an Übernatürliches glaubst und dich wunderst, dass noch niemand einen Pfarrer vorgeschlagen hat. Gehörst du denn einer bestimmten Religion oder Konfession an und wenn ja, welcher?

N,athanniel 6Demerest


Mit 1,5 Jahren wurde Ich adoptiert. Meine ersten Erinnerungen, Ich weiß nicht mehr ob Ich 3 oder 4 war, waren die an tägliche Alpträume. Die Nacht war mein größter Feind. Ich bin nicht einfach eingeschlafen, sondern mehr oder weniger in den Alptraum gerissen worden. Ich wurde in den Träumen umhergewirbelt, verfolgt, bin gefallen. Ich weiß noch, wie Ich glaubte wach zu sein und ins Schlafzimmer meiner Eltern gehen wollte. Mitten im Zimmer konnte Ich mich nicht mehr bewegen und hatte nur die Möglichkeit, Micht Rückwärts laufend wieder ins Bett zu begeben und der Alptraum konnte weitergehen.

Mit den jahren wurden die Träume seltener, aber auch intensiver. In den Jahren 6-11 etwa kamen die Träume etwa 1 bis 2 mal die Woche, meistens musste Ich vor einem Wesen, welches meiner adoptivmutter ähnlich sah fliehen. Das lief dann meistens so ab, dass Ich ein regelmäßiges Klopfen im Treppenhaus hörte, das Wesen höher kam und Ich mich aus dem Fenster springend in Sicherheit brachte.

In meiner Jugendzeit wurden diese Träume dann sehr selten und ab 18 Jahren etwa fing Ich eh an, Mich für Psychologie zu interessieren.

Mittlerweile führe Ich ein Traumtagebuch und arbeite mit meinen Träumen. So sehe Ich, wann Ich ähnliches geträumt habe und kann dann auch schauen, was Ich an diesen Tagen erlebt habe um evtl. Zusammenhänge zu erkennen. Das funktioniert leider nicht jeden Tag, weil oft die Erinnerung zu Bruchstückhaft ist, als dass Ich etwas sinnvolles zu Papier bringen kann.

In Meinen Fall waren es weder Dämonen oder ähnliches, sondern vielmehr die Verarbeitung eines Traumas aus der frühesten Kindheit. Niemals wollten mir die Träume schaden, sie wollten mir nur die Wahrheit zeigen. Das hat Mir früher Angst gemacht, aber jetzt würde Ich gerne mal wieder einen Alptraum haben, damit Ich daraus lernen kann.

Ich bin für alles offen, kann Mir aber nicht vorstellen, dass Dämonen von Dir Besitz ergreifen wollen. Denn dann müsstes Du für diese Wesen von großer Wichtigkeit sein. Aus reiner Spaß an der Freude nisten die sich sicherlich nicht bei Dir ein, verärgert hast Du sicherlich auch niemals einen. Ich plädiere auf einen Verarbeitungsprozess. Aber da Ich kein Psychotherapeut bin, kann Ich nur empfehlen, mal einen aufzusuchen. Die nehmen Dich ernst, das ist deren Job.

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