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Orientierungsschwäche

AHLxTA hat die Diskussion gestartet


hallo.

Ich habe schon mein komplettes Leben probleme mich irgendwo zurechtzufinden, und das als Mann ":/

Ich bin 20 und kenne mich grad mal so in meiner Heimatstadt aus.

Irgendeinen neuen Weg oder so muss ich sehr sehr oft fahren, um ihn von alleine zu finden, und ich kann mir generell auch keine Wege merken. Jetzt hätte ich eine frage dazu, und zwar ob es so etwas gibt wie Legasthenie, blos halt für Orientierung.

Oder liegt es mir einfach nicht, bzw. kann trainiert werden

Antworten
EWq7uilizexr


Ich denke, dass dir die Orientierung einfach nicht besonders liegt. Und ich würde mir deswegen auch keine all zu großen Gedanken darüber machen. Du bist gerade mal erst 20. Orientierung hat auch etwas mit Erfahrung zu tun. Und die Erfahrung kommt mit dem Alter. ;-)

Sznowbiexlls


Hallo ALTA,

das Problem kenne ich auch...Ich kenn mich nur dort wirklich aus, wo ich ohne Begleitung mit meinen eigenen zwei Beinen schonmal hingelatscht bin.

Wenn ich mit anderen unterwegs bin, dann konzentriere ich mich mehr auf das Gespräch oder hänge meiner eigenen Gedankenwelt nach, in dem unterbewussten Wissen das ich ja "geführt" werde.

Ebenso als Beifahrer im Auto, oder wenn ich mit dem Navi unterwegs bin.

Da hilft dann auch kein "Da waren wir doch letztens" oder "Da sind wir mit dem Auto lang gefahren".

Am schlimmsten ist immer "Ja, da ist doch da und das in der Nähe, das weißt du doch" %-|

Nee, weiß ich eben nicht. Ich bin in solchen Situation irgendwie einfach abwesend. Wenn mich jemand unterwegs stehen lässt, ich würde niemals den Rückweg finden ???

Wenn ich in einer Einkaufspassage aus einem Geschäft komme, nehme ich auch prinzipiell erstmal den Weg in die falsche Richtung, nämlich die, aus der ich eigentlich gekommen bin ...

Ich kann aber gut Karten lesen und mich zurechtfinden, wenn ich alleine unterwegs bin. Schon komisch.

Habe aber deshalb auch Probleme mit dem Auto fahren. Kann mich schlecht auf Wege und Verkehr gleichzeitig einstellen, wenn mir Straßen und Kreuzungen unbekannt sind und nehme deshalb lieber öffentliche Verkehrsmittel und meine Füße...

Ich denke, man muss sich einfach bewusster auf Wege konzentrieren und versuchen, sich markante Punkte zu merken.

A'LTxA


haha genauso wie bei dir ist es bei mir auch Snowbells, besser hätt ichs nicht beschreiben können :D

C;orneli/a59


Geht mir auch so. Wenn ich als Beifahrer einen Weg mitgefahren habe, ist das für meinen Orientierungssinn praktisch wertlos. Erst wenn ich den Weg einmal selber gefahren bin, ist der bei mir einigermaßen abgespeichert. Nach ein paar Mal kann ich dann mein Auto alleine losschicken, das findet den Weg! ;-D

Ich hatte es als Jugendliche auch, daß ich mich überhaupt nicht gut in meiner Stadt auskannte. Erst mit dem Autofahren kam eine etwas bessere Kenntnis und Orientierung, weil ich da auch immer wieder den Stadtplan studiert habe, um herauszubekommen, wie ich da oder dort genau hinkomme. Langsam hat sich das dann entwickelt, und heute bin ich soweit, daß ich auch wenn ich mich mal verfranzt habe, die Ruhe behalte und schließlich meinen Weg doch wiederfinde... und wenn ich dafür am Straßenrand parken und den Stadtplan zücken muß! %-|

LcadyxSue


Hey, die Navis sind doch extra für uns erfunden worden !

Ich bin auch eine Orientierungslose |-o – mir fehlt offensichtlich einfach dieses O-gen.

Meine Orientierung tendiert nicht nur gegen Null, sondern manchmal sogar in den Minusbereich – unglaublich.

Bei mir machts die Übung, bestimmte Wege immer wieder fahren, bis ich den "Straßenplan" im Kopf habe.

Wenn ich irgendwo auswärts einen wichtigen Termin hatte, bin ich manchmal den Weg vorher schon mal abgefahren – das war dann weniger Stress an dem Tag/Termin.

Verfahren hab ich mich natürlich schon öfters.

Mittlerweile sehe ich das gelassener und sage mir: früher oder (manchmal eben) später, komme ich auch ans Ziel.

SfnowRberlls


Wenn ich irgendwo auswärts einen wichtigen Termin hatte, bin ich manchmal den Weg vorher schon mal abgefahren – das war dann weniger Stress an dem Tag/Termin.

Das mache ich auch immer :DD

Muolliecnnchen


Ich hab auch so eine Orientierungs-"Legasthenie". Wenn ich in einem fremden Gasthaus aus der Toilette komme, weiß ich oft nicht, ob ich jetzt nach links oder rechts muss… Bei mir liegt es wohl daran, dass ich mir generell Dinge sehr schlecht merken kann. Muss man halt kompensieren. Wenn ich jetzt in einer fremden Gaststätte zur Toilette gehe, dann drehe ich mich zwischendurch immer mal wieder um, um mir einzuprägen, wie der Rückweg aussehen wird, und wenn ich durch die Tür gehe und nach links muss, sage ich mir kurz: "Beim rausgehen dann nach rechts!" Dann klappt's auch.

Und beim Auto fahren fahre ich schwierigere Wege auch vorher mal ab (wenn es um einen wichtigen Termin geht) oder benutze eben das Navi.

Was bei schon bei Streetview verfilmten Städten auch gut geht: Virtuell die Strecke am PC schon mal abfahren. :-) So habe ich kürzlich einen längeren Weg problemlos gefunden.

Generell hilft: Viel selbst fahren, als Beifahrer kann ich mir gar nix merken...

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