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Macht Kinderlosigkeit unglücklich?

v4anilXlaskny0x3


Da können die Mütter sich immer schööön ausruhen

zeig mir mal die mutter mit kleinkind, die sich am wochenende ausruhen kann! nix mit ausschlafen, gemütlich rumsitzen o.ö.

wochenenden und feiertage sind das anstrengendste, was es gibt. ich bin immer froh, wenn der kindergarten am montagwieder öffnet und ich wenigstens nur noch ein baby zuhause habe anstatt 2 kinder, die ununterbrochen versorgt werden müssen.

Iqndi\a_Indxia


daher: ich halte es für völliges unverständnis deiner situation, ob mit neid gepaart oder nicht, weiß ich nicht, aber es ist die totale naivität der kinderlosen, die ich früher ganz genauso hatte und die mich jetzt manchmal ärgert. aberfrüher war ich nicht besser...

Das mag sicher auch zutreffen.

Nur: Wie gehe ich damit um? Ich kann es den Leuten ja auch nicht durch Erklärungen verständliclher machen.

veanillHask<y03


ehrlich gesagt, ich hab keine ahnung.

bei mir in der arbeit haben sie es auch nicht verstanden.

I`ndiua_InXdia


Interessant ist ja auch, dass diejenigen aus unserem Team, die Kinder haben, gar nichts sagen und mich in keiner Weise meiden oder komisch auf mich reagieren.

H?irtxin


Kann es sein, dass du dir einfach mehr Verständnis und Zuwendung von den Kolleginnen wünscht?

Die können doch wahrscheinlich gar nicht nachvollziehen, was du alles leisten musst und in Zukunft noch mehr wirst leisten müssen.

Welche kinderlose Person kann es schon nachvollziehen, wie man ständig in Sorge an seine Kinder denkt? Wie anstrengend es ist, die Kinder bei Krankheit zu pflegen, welche Ängste man hat, wenn eine unbekannte Krankheit auftritt. Wie man ständig seinen Alltag mit der Betreuung managen muss, wie oft man um seinen Schlaf gebracht wird. Man hat Sorgen um die Freundschaften der Kinder, man muss sich mit den Betreuern rumärgern. Man muss sich in seiner Beziehung neu arrangieren usw. usf.

Du bist im Moment auf der bedürftigen Seite. Du brauchst vielleicht mehr Zuwendung und Verständnis als sonst.

Übrigens finde ich den Gedanken von Sweet Fanny Adams ganz gut, obwohl ich es nicht so hart ausgedrückt hätte. Wahrscheinlich seid ihr beide gegenseitig neidisch auf eure Situationen ;-)

Sbw,ee!t Fvanxny Adxams


Interessant ist ja auch, dass diejenigen aus unserem Team, die Kinder haben, gar nichts sagen und mich in keiner Weise meiden oder komisch auf mich reagieren.

Bemitleidest du die auch?

I.ndiaK_InVdia


vanillasky03

Das ist doch traurig. Inzwischen ist es schon so, dass ich mich auf die Elternzeit freue und, das obwohl ich meinen Job liebe und diesen auch als Ausgleich zum anstrengenden Mutterdasein sehr gern ausgeübt habe. Das wissen auch alle meine Kolleginnen und Kollegen. Ebenso wissen sie, dass mir der Abschied in die Elternzeit eigentlich eher schwer fällt.

Sgwee_t cFSanny9 AdamJs


Übrigens finde ich den Gedanken von Sweet Fanny Adams ganz gut, obwohl ich es nicht so hart ausgedrückt hätte.

Hey, da steckten mindestens 2 Liter Weichspüler drin! ;-D

GpoldenWWi@nt er


Wenn man ja die Anstrengung der Mütter hört, was ich ja auch glaubedenn ich komme aus einem Kinderreichem Elternhaus, dann weiß ich nicht worauf man neidisch sein sollte? ":/

Ach ja, bedingungslose Liebe gibt es nicht nur zwischen Mensch und Kind.

I9ndmiaf_Inxdia


Du bist im Moment auf der bedürftigen Seite. Du brauchst vielleicht mehr Zuwendung und Verständnis als sonst.

Das Verständnis und die Zuwendung suche ich nicht bei mir im Team, sondern bei meinem Mann, bei meiner Familie, bei meinen Freunden. Und da erhalte ich das auch. Von daher denke ich, dass ich mit Verständnis und Zuwendung insoweit "gut versorgt" bin. Vielleicht sogar so sehr, dass ich ein bisschen Normalität ganz nett finde.

Ich mache öffentlich (also im Team) keine große Sache daraus, dass das natürlich alles sehr anstrengend wird mit zwei Kindern. Ich fordere das nicht aktiv ein. Und ich wage zu bezweifeln, dass ich mich so schlecht im Griff habe, dass meine "Bedürftigkeit" so sehr nach außen wahrnehmbar ist. Das glaube ich nicht wirklich.

Ich bin übrigens kein bisschen wehleidig in der Schwangerschaft. Ich habe in meiner letzten Schwangerschaft im Stadium der Hochschwangerschaft noch echt brisante Fälle gearbeitet. Ich müsste mehr von meiner Arbeit und damit einhergehend, der Arbeitsbelastung und Verantwortung erzählen, um es euch zu verdeutlichen. Ich habe bis zum Schluss noch Bereitschaftsdienste gemacht. Genau das werde ich auch wieder tun. Und wie gesagt, ncähste Woche reise ich beruflich quer durch Deutschland. Und wisst ihr was, ich jammere nicht, sondern ich mache es gern. Von daher gehe ich auch davon aus, dass ich nach außen ausstrahle, dass ich es gern mache.

S{uperk5rötxe


Ich werde von freiwillig Kinderlosen eher bemitleidet, wegen den Augenringen und so... :=o .

Aber ich weiß noch das ich als ich keine Kinder hatte sehr oft für Mütter eingesprungen bin, den Dienst gewechslt habe oder sie früher "gehen" lassen ;-) .

Es ist nunmal eine Doppelbelastung.

Allerdings würde ich ein Gespräch mit dem Kolleginen suchen. Wäre es nicht möglich in eine andere Abteilung zu arbeiten, zumindest nach der Elternzeit?

vUani_llkaskyx03


mal zur frage in der überschrift: ich glaube, dass man auch ohne kinder vollkommen zufrieden sein kann. das glaube ich allerdings erst, seit ich kinder habe., ich wollte immer welche und ich würde mich auch wieder für die kinder entscheiden, aber ich hätte niemals geahnt, wie krass es ist.

ich kann jetzt total verstehen, wenn leute sich dagegen entscheiden. das konnte ich früher in meiner rosaroten wolke nicht.

IFndi)a_Ifnd{ia


Ich bin jetzt mal eine Weile offline, weil meine TOchter ihren Mittagsschlaf beendet hat.

Soviel zum ausruhen der Mamas an Wochenenden ;-D ;-D

C[hiQ^u`itaxa


Glaub ich nicht. Ich zum beispiel werde nie Kinder haben wollen weil ich davon überzeugt bin, dass sie nur mehr Porbleme machen, als einen glücklich. Kinder kosten immer Geld, man hat immer sorgen was aus dem kind wird, und und und. Ich habs ja an meinen eltern mitbekommen. Ich würde nie ein kind haben wollen wie ich es bin. ich würde als mutter total unglücklich sein. klar kann man sich sein kind nicht aussuchen, man weiß nie, was auf einen zu kommt. Das einzige, was mich zum nachdenken bringen würde, wäre, dass ich später im alter mal ganz alleine sein könnte.

c apo}7


Du (India_India) hast zwar deinen Faden hier tatsächlich mit Fragezeichen versehen aber ihn gleichzeitig mit Deinen "Theorien" untermauert die ja eben heißen, dass den Kinderlosen etwas Essentielles fehlt und Deine Vermutung ist, dass sie früher oder später neidisch sind und diese Erfüllung und blabla nicht kennenlernen. Das ist halt schon einfach sehr tendenziös, da machst Du Deine persönliche Meinung zu einer allgemeingültigen "Theorie" oder versuchst es zumindest. Darüber lässt sich in meinen Augen schlecht diskutieren, höchstens kann man versuchen, Deine Theorie mit Gegenargumenten zu widerlegen. Aber da fehlt die Grundlage, um mit Deinen Kolleginnen wieder ein gutes Verhältnis zu bekommen, weil da vermutlich mehr Offenheit auch von Deiner Seite nötig wäre.

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