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Macht Kinderlosigkeit unglücklich?

R3eneesxmee


Ich denke auch das einige Frauen gibt die neidisch sind sobald eine Kollegin schwanger ist. Natürlich hat jeder so seine Probleme aber die wollen gern das sich in ihrer Welt alles um Schuhe, Kleidung und Shoping dreht. Und Männer sobald jemand schwanger ist kommen die anderen Kolleginnen angerannt und kümmern sich um einen und fragen nach wie das so ist und und und. Insgeheim sind sie neidisch weil sie merken das nicht immer alles um sie dreht. Wer keine Kinder haben will muss auch mit den Konsequenzen leben und sich nicht beschweren. Wir als Mütter haben mit jedem Jahr was unsere Kinder älter werden noch mehr Problem am Hals. Und vor allem wenn die Kidis dann ins Teeniealter kommen wird es noch schwieriger. Zwar ist das nicht bei allen Kindern so aber es gibt schon sturköpfe.

a8vvaJnti


"wir als Mütter"?

Ich möchte nicht so verallgemeinert werden...

LoadyS!ue


Zurück zum Ausgangspost:

Was wäre denn, wenn eine der beiden Kolleginnen wg Burnout ca 3 Monate ausfällt und später erst noch eine monatelange Eingliederungsphase mit reduzierten Arbeitszeiten machen – davon haben wir in unserer Firma einige Fälle.

In der Summe haben in den seltensten Fällen Kolleginnen mit kleinen Kindern solche Ausfallzeiten (in deren Krankheitsfall).

Dann müssen auch die anderen Kollegen diesen Ausfall auffangen bzw für sie mitarbeiten – das ist nun mal so.

Da hilft einfach nur Verständnis auf beiden Seiten.

India-India

Sicher ist Schwangerschaft immer Thema Nr 1 für die FRau (das gibt sich ab dem 3.Kind :-) ) – ebenso ist es verständlich, dass, wenn es zuviel des Guten wird, für die andern nervig ist.

Vlt kannst Du dich da mal selber beobachten und versuchen das Thema Schwangerschaft so gut es geht am Arbeitsplatz auszuklammern oder es zumindest selber nicht anzusprechen.

Bernd184

Wir sind bestimmt die Kinderfreundlichsten Nichteltern die man sich vorstellen kann aber irgendwann nervts halt auch mal.

Auch da gebe ich dir recht. Zum Glücklichsein braucht man keine Kinder.

Nach 4 Kindern hab ich auch keine Lust mehr, mir die Ohren von fremden Kindern voll schreien zu lassen – hatte ich alles, brauch ich nicht mehr. Das Gleiche gilt, wenn sich jüngere Kolleginnen von ihren Kindern erzählen – sorry, interessiert mich nicht. Da schalte ic h mittlerweile einfach auf Durchzug.

Dennoch hab ich natürlich Verständnis, dass Paare mit Kindern auf diesen Umstand nun mal Rücksicht nehmen müssen u bei der Freizeitgestaltung nicht mehr so uneingeschränkt zur Verfügung stehen(wenn nicht ausreichend Babysitter vorhanden sind, die man auch in Anspruch nehmen mag).

Wir hatten in unserem damaligen Freundeskreis als erstes Paar ein Kind und plötzlich trennten uns Welten – das mußte ich auch feststellen.

Genauso eröffnen sich mit Kind auch andere Welten. :)z

Und ohne jmd. zu nahe treten zu wollen, Kinderlose sind die besten Taufpaten. *:)

I1n-Kogz Nito


Ich kann von mir jetzt schon sagen, das sich so konsequent wäre und das Kind eben nicht rausnehmen würde wenn es schreit.

tja, nur leider provoziert man dann noch mehr Geschrei.

Wenn man ein Kind hat, welches im Bett schreit und man geht nicht darauf ein, hat man irgendwann ein Kind, welches schon schreit, wenn man es nur in die Horizontale legt, aus lauter Angst, nun gleich wieder alleine zu sein.

Glaub ' bloß nicht, dass sich nicht ALLE Eltern im Vorfeld vor genommen haben, das Kind abends in's Bett zu legen und fertig ]:D

Neulich habe ich sogar mal ein post gelesen von jemanden, der damit so absolut nicht klar kommt, dass man eben kein schlaftrunkenes Kind in's Bett legen kann, Spieluhr an, LIcht aus....

Es gibt Kinder, bei denen geht das, aber wenn Du eines hast, bei dem das nicht funktioniert, geht Dein Vorhaben unter Garantie nicht auf.

Vornehmen kann man sich viel, aber das wird nicht klappen, das mit dem Schreien lassen – Du holst Dir dann den Teufel ins Haus (und die Nachbarn), weil das Kind unsicher wird und dann wird es noch lauter, auch tagsüber.

B0arce,lonexta


tja, nur leider provoziert man dann noch mehr Geschrei.

:)z

[[http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/forschung-innovation/wissenschaft-babys-schreien-lassen-bringt-noch-mehr-traenen/2660806.html]]

Iyn-:Kog RNito


Nach 4 Kindern hab ich auch keine Lust mehr, mir die Ohren von fremden Kindern voll schreien zu lassen – hatte ich alles, brauch ich nicht mehr. Das Gleiche gilt, wenn sich jüngere Kolleginnen von ihren Kindern erzählen – sorry, interessiert mich nicht. Da schalte ic h mittlerweile einfach auf Durchzug.

Geht mir auch so.

Mein Bruder hat jetzt kleine Kinder (ein paar Monate und knapp 1,5 Jahre) – und die zwei interessiern mich nicht die Bohne.

Ich will auch nichts von ihnen hören und habe keine Lust zu spielen oder zu wickeln oder ähnliches.

Deswegen gab es schon Knatsch.

Auch Ausreden meiner Studenten, die mit Kindern zu tun haben, lassen mich kalt.

Neulich wollte mich sogar jemand überreden, den Kurs als Blockseminar abzuhalten, damit sie mehr Zeit für ihr "sehr kleines Kind hat".

Eltern finden ihre Kinder an sich so toll, dass sie automatisch davon ausgehen, dass alle anderen von den Kindern genauso begeistert sind und sie denken, sie haben das Wohlwollen der Umgebung mit der Geburt gleich mit bekommen.

S'h!ojo


"wir als Mütter"?

Ich möchte nicht so verallgemeinert werden...

Nee, ich mag da auch nicht mit vereinnahmt werden, herzlichen Dank. Gibt viele Mutterfische, mit denen ich nicht im selben Tümpel schwimmen will.

Iyndia_Ikndia


Chance 007

Beendet wurde das Gespräch dann mehr oder weniger durch die Intervention eines anderen Kollegen. Es konnte aber nicht abschließend geklärt werden

Einiges möchte ich noch klarstellen, weil das von einigen falsch aufgegriffen wurde.

- meine Stelle darf rein rechtlich erst nach dem Muttetschutz, also acht Wochen nach der Geburt wieder befristet für die Dauer meiner Elternzeit ausgeschrieben werden. D.h. so lange wird meine Arbeit liegen bleiben oder aufgeteilt. Das ist eben der normale Ablauf und die Verantwortung hierfür trage nicht ich, sondern mein Arbeitgeber bzw. der Gesetzgeber

- das Thema Schwangerschaft und Kinder wird meinerseits nicht in den Vordergrund gerückt. Aber ich werde oft gefragt, wie es mir geht, wann Geburtstermin ist etc

- meine Kolleginnen bedaure ich nicht. Von meiner Haltung bekommt doch niemand etwas mit. Das sind Dinge, die ich dort niemals ansprechen würde.

Übrigens habe ich auch kinderlose Freundinnen, die ja ebenfalls das Weite suchen müssten, wenn ich unbewusst mit einer ordentlichen Prise Arroganz meine Haltung kundtun würde. Sie sind aber trotz Schwangerschaft und Kleinkind weiterhin mit mir befreundet. Also schließe ich mal aus, dass ich unbewusst "überlegen" und arrogant wirke. Die Freundinnen würden mir das nämlich auch ganz klar sagen, wenn es so wäre.

Cqhanc]e00x7


Beendet wurde das Gespräch dann mehr oder weniger durch die Intervention eines anderen Kollegen. Es konnte aber nicht abschließend geklärt werden

Dann gibt es durchaus einen guten Grund, das Thema nochmal anzusprechen. Mach es bald und sorge dafür, dass es in einer ruhigeren Atmosphäre stattfindet, so dass ihr diesmal genug Zeit habt, damit jeder zu Wort kommt. Danach bist Du hoffentlich schlauer und mit etwas gegenseitigem Gespür könnt ihr euch annähern statt weiter entfernen. Viel Erfolg!

K|adqhidyxa


- meine Kolleginnen bedaure ich nicht. Von meiner Haltung bekommt doch niemand etwas mit. Das sind Dinge, die ich dort niemals ansprechen würde.

Non-verbale Kommunikation?

I!ndia_EIndia


Kadhidya

Gut, deiner Meinung also non verbal. Und warum ziehen sich dann meine anderen kinderlosen Kolleginnen oder meine kinderlosen Freundinnen nicht zurück?

Chance007

Hm, wäre sicher gut nochmals ein klärendes Gespräch zu suchen. Letzte Woche habe ich mich in meinem Buero verkrochen ;-(

Ist nicht so einfach das anzusprechen.

APliceHaergreavves


Mich würde eher eine Elternschaft unglücklich machen.

Es käme auch nie ein Kind für mich in Frage. Ausserdem würde ich mir dafür nicht extra einen Mann anschaffen.

Ganz ehrlich fand ich auch noch nie irgendetwas Niedliches an einem Baby oder Kleinkind. Für mich hat es jedenfalls keinerlei Vorteile Kinder zu haben.

Schwangere Frauen kenne ich gar nicht. Aber neidisch wäre ich ganz sicher nicht darauf monatelang mit einem dicken Bauch rumzulaufen, keinen Sex zu haben und dann auch noch stinkende Windeln zu wechseln.

Nicht zu vergessen der finanzielle Aspekt. Da könnte ich eher noch verstehen, wenn die schwangere Frau neidisch wird.

Würde man mich aber auf eine ungeliebte Dienstreise schicken, nur weil schwangere Frauen bzw. Frauen mit Kindern dazu nicht in der Lage sind würde ich mich aber auch aufregen, schliesslich müsste ich dann auch unmengen für eine Hundepension ausgeben. Da kann auch eine Kollegin Geld für die Kinderbetreuung ausgeben.

danke :)^ das kann ich eigentlich fast komplett so unterschreiben, ich wollte noch nie Kinder haben.

Zu der Kollegin, wenn ich eine Kollegin hätte die mir andauernd erzählen würde sie könnte keinen Nachtdienst, Spätdienst oder Wochenenddienst machen wegen ihrer Kinder wäre ich auch verärgert nur weil man keine Kinder hat, heißt das noch lange nicht dass man kein Privatleben hat und was kann die Kinderlose dafür, dass die Mutter keine Betreuung hat? Ich denke so eine Einstellung führt längerfristig zu gewaltigem Krach im Kollegenkreis.

AElic`eHargQrea'vexs


Aber ein gewisses Maß an Egozentrik gehört dazu, zu unterstellen, dass Kinderlose das nicht auch kennen / dass alle mit Kindern das so erleben / dass alle kinderlosen Frauen eines bestimmten Alters sich irgendwie danach sehnen. Mir scheint es auch so, dass Du sehr um Dich selbst kreist und die Sache mit den Kindern stark überhöhst. Mich würde das als Kollegin auch nerven, falls ich eine Kollegin so empfände, wie ich Dich hier im Faden gerade wahrnehme. Und ich bin nicht kinderlos.

:)^ :)= das trifft es für mich ganz gut

I~ndMia_Ixndia


AliceHargreaves

Okay, dein Posting liest sich so, als hättest du nur einen Teil meiner Aussagen gelesen, die "wichtigen" jedoch nicht.

Bitte macht euch doch die Mühe und lest alle Beiträge, sonst dreht sich die Diskussion leider im Kreis und ich werde fälschlicherweise permanent zu den gleichen Themen kritisiert.

Nochmal:

- niemand muss meine Arbeit erledigen, falls ich kurzfristig Ausfälle

- ich spreche nicht permanent über meine Schwangerschaft

Also bitte keine Wiederholungen ;-)

Biarcelo(naeta


meine Stelle darf rein rechtlich erst nach dem Muttetschutz, also acht Wochen nach der Geburt wieder befristet für die Dauer meiner Elternzeit ausgeschrieben werden. D.h. so lange wird meine Arbeit liegen bleiben oder aufgeteilt. Das ist eben der normale Ablauf und die Verantwortung hierfür trage nicht ich, sondern mein Arbeitgeber bzw. der Gesetzgeber

Ich sag ja, da kannst du nichts dafür. Aber kannst du nicht ein klitzekleines Bisschen verstehen, wenn die Kollegen das trotzdem nicht so toll finden? Ich meine tatsächlich nur Verständnis, keine Verantwortung, keine Schuld, kein gar nichts.

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