» »

Glück durch Leid anderer?

r>andSomxin


@ Kleio

"Meiner Meinung nach kann niemand einen anderen glücklich noch unglücklich machen."

Ich habe meine Partnerin dadurch glücklich gemacht, dass ich immer für sie da war, sie finanziell unterstützt habe, sie getröstet habe wenn es ihr schlecht ging, mich um sie gekümmert habe wenn sie krank war und sie über alle Probleme mit mir reden konnte bzw. nie alleine war. Dann habe ich sie "unglücklich" gemacht, als ich sie eines Tages mit einer anderen Frau betrogen habe.

Ich verstehe also deine Aussage nicht, wieso jemand einen anderen Menschen nicht glücklich oder unglücklich machen können soll?!

"Es ist schon jeder für sein eigenes Befinden verantwortlich."

Das halte ich für falsch. Demnach könnte man bsp. Mobbingopfern vorwerfen sie wären selbst schuld, weil sie unglücklich sind da sie ja selbst für ihr Befinden verantwortlich sind.

"Ich würde meine Minderwertigkeitskomplexe mit Hilefe einer Therapie ablegen. "

Sorry aber das ist mir etwas zu flach. Ich denke nicht, dass ich aufgrund meines äußeren oder meiner Intelligenz in der Lage bin in der ich bin. Die Ursache fängt in meiner Kindheit an und zieht sich über falsche Entscheidungen durch mein ganzes Leben. Wie bereits angedeutet könnte ich mir auch vorstellen, dass vllt. ein organischer Defekt vorliegt. Aber Minderwertigkeitskomplexe sind es eher nicht denke ich.

C{hiQiuitaa


randomin

Wie wäre es mit einer Verhaltenstherapie? Bevor du die antrittst muss dich so wie so noch ein Hausarzt checken, ob es nicht doch irgednwelche körperlichen Probleme sind, die dich so denken lassen.

In der Verhaltenstherapie kannst du auch über vergangenes Reden, aber hauptsächlich wird dort an deiner Denkensweise gearbeitet.

Als ich meine Therapie noch nicht angetreten hatte dachte ich mir auch "Was soll der denn an meiner Art zu denken ändern können, das ist doch in mir drinnen und dadran kann ich nichts ändern." Aber er hats wirklich geschaff. Das hat auch nicht mit Gehirnwäsche zu tun. Er zeigt dir nur andere Möglichkeiten und es ist deine Sache ob diese annimmst oder nicht.

Ein Versuch wäre es wehrt. Aber eins ist gesagt – Es wird seine Zeit dauern und funktioniert nur, wenn du dich drauf einlässt. Anders wird das nichts. Und ohne äussere Hilfe, wirst du da meines Erachtens auch nicht raus kommen.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Misanthropie]] ??

Klleiyo


randomin

Ich habe meine Partnerin dadurch glücklich gemacht, dass ich immer für sie da war, sie finanziell unterstützt habe, sie getröstet habe wenn es ihr schlecht ging, mich um sie gekümmert habe wenn sie krank war und sie über alle Probleme mit mir reden konnte bzw. nie alleine war. Dann habe ich sie "unglücklich" gemacht, als ich sie eines Tages mit einer anderen Frau betrogen habe.

Das ist klar - so eine Beziehung ist nur möglich, wenn sich zwei finden, die ihr Befinden jeweils vom anderen abhängig machen. Ich kann das nur zu gut verstehen. Vor nahezu 30 Jahren war ich auch in solchen Beziehungen.

Das halte ich für falsch. Demnach könnte man bsp. Mobbingopfern vorwerfen sie wären selbst schuld, weil sie unglücklich sind da sie ja selbst für ihr Befinden verantwortlich sind.

Warum sollte ein Mobbingopfer nicht für sein befinden verantwortlich sein? Ich war selbst Mobbingopfer und darum kenne ich das System zwischen Täter und Opfer nur zu genau. Genauso ist es nun einmal so, dass nicht jeder zum Mobbingopfer werden kann. Es braucht auch hier zwei dazu - zwei, die abhängig von einander sind. Der Täter, der für sein Verhalten verantwortlich ist und das Opfer, das ein ganz bestimmtes Veralten an den Tag legt. Ein Opfer kann nur das System brechen, in dem es entscheidet kein Opfer mehr zu sein, einsehen, in welchen Situationen es sich für sich unvorteilhaft verhält und sein Verhalten ändern. Damit hat der Täter keine Angriffsfläche mehr.

Sorry aber das ist mir etwas zu flach. Ich denke nicht, dass ich aufgrund meines äußeren oder meiner Intelligenz in der Lage bin in der ich bin. Die Ursache fängt in meiner Kindheit an und zieht sich über falsche Entscheidungen durch mein ganzes Leben. Wie bereits angedeutet könnte ich mir auch vorstellen, dass vllt. ein organischer Defekt vorliegt. Aber Minderwertigkeitskomplexe sind es ehe nicht denke ich.

Warum Sorry? Ich habe kein Problem mit Deiner Einstellung und Dein Meinung.

Meiner Meinung nach, fängt es bei den meisten in der Kindheit an. Das ist leider so. Es lässt sich sogar leider nicht vermeiden, auch nachher noch Entschiedungen zu treffen, die nicht das bringen, was man erreichen wollte. Die einen hadern mit den anderen, die anderen akzeptieren es, analysieren und machen es das nächste Mal anders.

Ich habe hier einmal einen wunderbaren Satz gelesen - man möge mir verzeihen, dass ich ihn nur noch inhaltlich wiederholen kann: Wenn Dich jemand in einen reißenden Fluss hineingestoßen hat, dann kannst Du hadern, dass dich doch jemand in den Fluss gestoßen hast, dass Du da gar nicht hinwollstest, wie böse doch er andere ist, etc. oder dich selbst ans Ufer retten.

f/latwh5itxe


@ Kleio

Ja, ich sehe das auch so.

Man sollte immer erst sich selbst reflektieren, denn man ist sich selbst gegenüber verantwortlich, 'man ist sich selbst der nächste'.

Zu schmollen bringt nicht viel, und auch nicht zu phantasieren man stelle 'böses' mit anderen an.

Wichtig ist, dass du, Randomin, herausfindest, WAS dir fehlt, was du MÖCHTEST, denn damit setzt du dir ziele und deine Gedanken kreisen nicht mehr um sinnloses sondern um etwas dass dich im leben wieder weiterbringt.

ich hatte bis vor einem halben jahr auch eine krise, etwa 2-3 jahre war ich immer wieder sehr sehr unzufrieden, unglücklich.

Irgendwann dann, als es mir wieder ganz , aber wirklich GANZ schlimm ging, nahm ich mir ein paar tage zeit um darüber nachzudenken, WAS mir denn fehlte, dnen ich wusste nicht was es war, ich wusste nur was mich unzifrieden machte, aber nicht was wirklich glücklich.

und mir wurde bewusst, dass mir einfach freunde fehlten, bzw zeit mit freunden.mein studium nahm mich derart ein, dass ich für kaum mehr was anderes zeit hatte, freunde sprach ich kaum, das hatte sich einfach mit der zeit in die richtung entwickelt.

ich begann also mich an dem punkt dafür einzusetzen dass das besser wurde, nachdem mir bewusst war dass es das war.

ich sprach mit freunden regelmäßige telefoniertage ab und gönnte mir trotz unistress auch zeit mit ihnen zu verbringen.

das half enorm! seitdem geht es mir um einiges besser, seit langer zeit, wie mir scheint.

ich möchte hiermit sagen, dass du dir erstmal bewusst werden musst was dir denn fehlt!

RZotbxär


Hallo Randomin,

ab und zu habe ich auch Lust, jemanden so richtig zu vermöbeln.... aber ich mache es nicht, weil ich erstens viel zu schwächlich bin (würde ich jemanden schlagen würde es mir vermutlich mehr weh tun als dem Geschlagenen) und zweitens könnte ich nicht damit leben, jemandem einen vielleicht dauerhaften Schaden zuzufügen. Könntest du das?

Dein Ansatz Kampfsport zu machen ist klasse! Dort kannst du die Sau rauslassen und dich auspowern, aber eben in einem "kontrollierten" Rahmen.

Wenn du dein Leben hasst, solltest du etwas an deinem Leben ändern, sonst geht es einfach ewig so weiter. Steck den Kopf nicht in den Sand, dass führt nur dazu dass du immer unglücklicher wirst und dir irgendann wirklich der Kragen platzt und du was Dummes machst, was dich auf Dauer garantiert nicht glücklicher machen würde.

Aggression ist ein starker Motor den du für dich Nutzen kannst. Man muss nur den Arsch hochkriegen. Wenn du deine Arbeit hasst, such dir ne andere! Schreib ein paar Bewerbungen, zu verlieren hast du eh nichts und vielleicht kommt was bei raus.

Alles Gute,

M~oll&iencLhen


@ randomin

Vielleicht hast Du dieses Bedürfnis, weil Du Dein Leben, wie es bisher gelaufen ist, als ungerecht empfindest? Du hast anderen immer Gutes getan, hast also auf der Waage immer nur eine Seite vollbepackt. Jetzt denkst Du, es ist an der Zeit, auch mal auf die andere Seite was zu packen. Und da das nicht geschieht, indem Dir jemand was Gutes tut, musst Du das, was Du für andere getan hast, jetzt halt durch etwas Negatives wieder "ausgleichen". Kann das sein?

@ ChiQuitaa

Ganz so krass ist es jedoch nicht bei mir. Aber ich hab auch ziemlich oft ganz schlimme Gedanken, was ich gerne mal mit wildfremden Leuten anstellen würde. Es aber niemals tun würde. Trotzdem wüsste ich, dass mich die Sachen zum Lachen bringen würden. Mal ein paar Beispiele. Ich würde gerne mal einem Kind das an mir vorbei rennt, ein Beinchen stellen, dass es richtig an mir vorbei schliddert. Wenn jemand gegenüber mir in der Bahn ein Brot oder sonstiges ist, hätte ich richtige Lust im dieses ganz dreist aus der Hand zu schlagen. Hab noch mehr solcher verrückter Gedanken.

Bin ich jetzt ein schlechter Mensch? ;-D

;-D Ich glaube nicht. Wer hat sich nicht schon mal bei solchen Gedankenspielen ertappt?

Ich habe auch manchmal Gewaltfantasien, allerdings nur gegenüber Leuten, die mir tierisch auf die Nerven gehen. Machen würde ich das alles allerdings nie.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH