» »

Job macht mich kaputt, bin einfach fertig

HLope_x2010 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich weiß nicht, wie ich anfangen soll, damit es nicht so klingt, als sei ich einfach nur faul.

Bisschen zu mir. Ich bin seit knapp 10 Jahren in Therapie wg. Depressionen und weil in meiner Kindheit so viel passiert ist, was ich aufarbeiten muss. War vor Jahren paar Monate in einer Klinik, weil ich mich um***ngen wollte, dann Tagesklinik, das ganze Programm.

Jetzt läuft die Therapie langsam aus, zwischenzeitlich war ich acht Wochen gar nicht dort, wollte nicht. Ich lerne gerade wieder, mein Leben stellenweise zu genießen. Es ist so schön, sich wieder an den kleinen Dingen im Leben erfreuen zu können. x:)

Jetzt zum Problem. Mein Job. Arbeite im Büro. Mit meinem Chef habe ich Probleme, nix ernstes, aber für mich ist es so, dass es mir die Motivation nimmt. Ich bekomme keine Infos von ihm, erfahre Donnerstag, dass heute jemand Neues bei uns anfängt usw..

Meine Kollegin macht mich dagegen völlig fertig. Sie nimmt Krankenscheine, wo sie kann, sie jammert nur. Ich denke oft, dass auf einer Intensivstation nicht so gejammert wird, wie bei ihr im Büro. Sie ist die, der es am schlechtesten geht. Sie ist die, die die schönste Wohnung hat. Sie ist die, die – wenn sie da ist – perfekt arbeitet; alle anderen sind blöd. Hat jemand ein anderes Ablagesystem, ist er blöd. Und dieses ständige Wissen, dass sie dann und dann wieder "krank" sein wird. Ich kann das schon voraussehen. Aber es passiert nix. Ihr Chef regt sich auf, kommt sie wieder, wird sie bedauert, damit sie bloß wieder gut arbeitet.

Ich muss sagen, dass mein Job normalerweise zu schaffen ist. Es ist nicht so, dass ich hier täglich zwei Überstunden schieben muss.

Aber – mein Job macht mich fertig. Ich bin so unglücklich hier. Aber ich möchte mich auch nirgends bewerben. Ich weiß nicht, ob ich das schaffen würde, mich wo neu einzuleben. Hab´ da – noch – Angst vor, extreme.

Ich war dieses Jahr im Februar/März schon zwei Wochen krankgeschrieben, weil ich nicht mehr konnte. Hatte das Gefühl, zusammenzubrechen, wenn ich weiter arbeiten gehe.

Dann war ich im Juni vier Tage krankgeschrieben, aber da hatte ich Bronchitis.

Nächste Woche hat meine Kollegin zwei Wochen Urlaub und ich weiß nicht, wie ich die Vertretung schaffen soll. Ich habe schon im Vorfeld Angst, es nicht zu schaffen.

Wenn ich frei habe, bin ich ein anderer Mensch. Wurde mir mehrfach gesagt. Ich fühle es auch. Ich bin viel besser drauf. Sonntag abends spätestens ändert sich meine Stimmung, ich werde traurig und möchte am liebsten die Uhr anhalten, dass nicht Montag wird.

Wenn ich Feierabend habe, atme ich regelrecht auf, bin so froh. Und nächsten Morgen das gleiche.

Jetzt ist es so, dass meine schlimmen Depressionen eigentlich, ich will nicht sagen, weg, aber deutlich besser sind. Nur der Job macht mich depressiv. Ich lerne gerade zu genießen, das Leben anzunehmen und zu genießen und ich lerne, dass es schön ist, dass ich damals aufgehalten wurde und noch lebe.

Manchmal denke ich, ich habe keine Zeit, das zu genießen, keine Zeit, dass es mir mal gut gehen darf, weil dann der Job wieder dran ist und ich mich schrecklich fühle.

Ich hoffe, das kommt nicht faul rüber. Früher habe ich gern gearbeitet, Überstunden gemacht, ich habe meinen Job geliebt. Das ist lange her. Ich komme einfach nicht mehr klar.

Ich werde so furchtbar aggressiv, wenn ich zu sehr gestresst bin. Da muss jemand auf der Straße mich nur etwas länger als normal angucken, warum auch immer, macht es mich unglaublich wütend. Ach, es gibt so viele Situationen, mich macht fast alles wütend und teilweise echt aggressiv. Ich hasse das. Will das nicht.

Fühle mich nur angespannt und unter Druck.

Am Wochenende ist der Samstag immer schön, der Sonntag endet damit, dass ich 12 Stunden am Stück schlafe, weil ich einfach so kaputt bin. Ich bin so müde. Und dann muss dies und das erledigt werden und dann ist Abend.

Unter der Woche finde ich das Leben kaum lebenswert, nur die kurzen Abende. Es ist so anstrengend.

Manchmal bin ich nur am Heulen, weil ich das Gefühl habe, zusammenzubrechen, es nicht mehr zu schaffen. Und doch mache ich weiter – noch.

Meine Depression ist so viel besser geworden, mir geht es so viel besser – aber der Job macht mich gerade kaputt. Manchmal denke ich, ich mache immer weiter und weiter und breche irgendwann zusammen.

Ziemlich wirr, trotzdem danke für´s Lesen. Vielleicht fällt ja jemandem was ein.

Antworten
S`chlaitzau4ge6x7


Was ist denn nun Fakt?

1.

Du schimpfst (jammerst) über Deine Kollegin.

Bleib bei Dir selbst, statt sich über sie Gedanken zu machen. Analysiere in dem Moment einfach nur Deine eigenen Gefühle und stelle Dich ihnen. Alles, was Du "ihr an den Kopf wirfst" sagst Du eigentlich zu Dir selbst. Und schadest Dir damit nur selbst. Du bist ein Spiegel von ihr.

Meine Kollegin macht mich dagegen völlig fertig. Sie nimmt Krankenscheine, wo sie kann, sie jammert nur. Ich denke oft, dass auf einer Intensivstation nicht so gejammert wird, wie bei ihr im Büro. Sie ist die, der es am schlechtesten geht.

Offensichtlich geht es Dir doch schlecht dort, darum geht es hier doch, oder? Und wie kommt sie eigentlich mit Dir zurecht ???

2.

Überleg mal in diesen Schritten: in 10 Minuten, in 10 Monaten, in 10 Jahren.

In 10 Minuten auf der Arbeit: Du bist genervt. Du möchtest eigentlich weg dort. Hast aber Angst davor.

In 10 Monaten auf der Arbeit: Du bist immer noch genervt. Du willst weg dort, hast aber weiterhin eine Heidenangst davor. Bist weiter untätig. Jammerst und schreibst in Foren, was Du tun sollst.

In 10 Jahren: entweder Du bist immer noch dort und ein Wrack, weil die Kollegin auch noch da ist. Du heulst jeden Tag und nimmst deshalb schon dicke Medikament mit vielen Nebenwirkungen. Du hast immer mehr Angst, wo anders hinzugehen.

3.

In 10 Minuten auf der Arbeit. Du bist genervt, bleibst aber bei Dir und analysierst das, was Dich da triggert. Die Kollegin schafft es immer wieder, Aufmerksamkeit zu bekommen, selbst wenn es Negative ist. Will sie Anerkennung, Verständnis? Du bist außen vor und willst wegen dieser Gefühle ausflippen. Seit gefühlten ewigen Zeiten.

Diese Gefühle könntest Du mit einem Therapeuten besprechen und schauen, wo sie herkommen. Du könntest dann zusammen mit dem Therapeuten dran arbeiten.

Du beschließt, Dich nach einer neuen Stelle umzusehen, Dich zu bewerben, selbst wenn Du es 30 x tun mußt.

4.

In 10 Monaten hast Du vielleicht immer noch keine neue Stelle, aber Du bewirbst Dich weiter. Du hast Deine Gefühle geklärt und es ist egal, was die Kollegin macht, Du machst Deine Arbeit, weil Du die ja recht gut kannst. Die Arbeit gibt Dir ein gutes Gefühl. Du erledigst sie vielleicht nicht fröhlich, aber immerhin gelassen.

Die Kollegin hat vielleicht weiterhin ihr Problem, aber das läßt 'Du schön bei ihr, den Schuh ziehst Du Dir gar nicht erst an. Du machst Deine Sache gut. Basta. Das ist, was zählt, Du erkennst Dich selbst an.

5.

In 10 Jahren. Vor 8 Jahren ergab sich ein Wechsel zu .....

Zurückblickend war es das einzig Richtige. Du hast neue Perspektiven und bist selbst und weiterhin eine nette Kollegin, mit der man gerne zusammenarbeitet. Und Du kommst mit jedem gut aus.

Die weitergeführte Therapie hat für Dich nur Vorteile gehabt und Du blickst weiter optimistisch in die Zukunft, weil Du Deine Chancen genutzt hast, statt Zeit zu verplempern um nichts, rein gar nichts zu tun und genau so zu sein wie damals die Kollegin, die nur gejammert hast.

Du kannst zurückblicken und stolz sein, dass Du was daraus gemacht hast. Das bist nämlich Du, im tiefsten Innern fühlst Du Dich viel besser als vor 10 Jahren, auch wenn nicht immer alles einfach war. Aber Du hast es gerafft.

6.

Das sind die Perspektiven. Andere gibt es nicht.

H`ope%_201x0


Mmh, vielleicht kam das mit der Kollegin jetzt komisch rüber. Aber ich wollte mir jetzt ersparen, meine letzten 13 Jahre mit ihr darzulegen. Sie auch eigentlich egal.

Das Problem - HAUPTproblem ist nicht sie, sondern der Job an sich. Dass es mir zuviel wird. Dass ich mich fühle, wie ich mich früher, als es mir mit der Depressio noch schlechter ging, gefühlt habe. Dass ich denke, ich kann nicht mehr, ich laufe, und falle gleich hin, weil mich meine Beine nicht mehr tragen. Dass ich das arbeiten unglaublich anstrengend finde.

:°(

SPchlqitza;uge6u7


Nun ja, wenn Dir der Job zu viel ist, musst Du eben wechseln. Das 10-10-10 Denken (Minuten, Monate, Jahre) bleibt ja bestehen.

Du, nur Du kannst aktiv werden und was ändern. Und wenn Du Dich erst in 20 Jahren entschließt, was anderes zu machen, hast Du Zeit dazwischen eben verplempert.

H.op3e_20x10


Problem ist eben, dass ich es momentan nicht schaffen würde, mich wo neu zu bewerben, vorzustellen und v.a. eine neue Stelle anzufangen.

Ich fühl´ mich leer, ich schaff´ das jetzt nicht. Und das ist kein Jammern, sondern die Wahrheit. Ich sitze hier und könnte nur heulen, ich fühl´ mich so gestresst, obwohl ich es arbeitsmäßig gerade nicht bin. Ich weiß es nicht.

Hgappy qBanaxna


Kannst du deine Stundenzeiten runter schrauben bis du evtl. einen neuen Job hast oder wieder fitter wirst? Krank schreiben lassen ist denke ich mal nicht die Maßnahme die dich weiter bringen würde. Dadurch lösen sich nicht deine Probleme. Du solltest auf jeden Fall JETZT etwas ändern und es nicht weiter vor dir her schieben. Immerhin weißt du wo und was dein Problem ist.

Vielleicht würde dir auch mal ein Selbstfindungstrip helfen. Oder eine Auszeit in irgendeinem einsamen Kloster. Sowas wird ja schon oft angeboten.

Hoope_32010


Stunden kann ich nicht runterschrauben, sowas macht mein Chef nicht mit. Es werden eher mehr werden ab nächster Woche.

Selbstfindung hört sich gut an. Ehrlich. Ich glaube, manchmal weiß ich echt nicht, wer ich bin und verstehe selber nicht, wie ich ticke.

S2chlpitzaxuge67


Aber es macht Dich nicht unglücklicher, nichts zu machen? Du hast in obigem Artikel Deine Kollegin genau so beschrieben, jammernd. Wie siehst Du Dich denn? Ist der Leidensdruck noch nicht groß genug? An welche Konzepte der Therapie kannst Du Dich erinnern? Welche könntest Du noch einmal starten?

Selbst wenn Du wechselst: heutzutage sind überall die Ellenbogen draußen und so ziemlich alle Menschen müssen den A.sch zusammenkneifen. Vielleicht ist es besser woanders, vielleicht aber nicht.

Die Enstellung zu wechseln und seine Gefühle zu ordnen ist zumindest ein Anfang. Sich zu sagen, ich mache das trotzdem und schaue mal, was sich (aktiv guckend) bietet.

Die Zeitspanne ist die gleiche, ob man sie lächelnd oder weinend verbringt. Man muß nicht alles gut finden, aber man kann wirklich bei sich selbst bleiben und sagen, ich mache meine Sache gut, ich kann mich dafür loben, ich kann mir vornehmen, gelassen zu bleiben ( bestimmte Gedanken gehen/sein lassen).

Wo könntest Du anfangen, mit Dir selbst freundlicher umzugehen, selbst lieb zu Dir zu sein? Hast Du in der Klinik nicht gelernt, das innere Kind in Dir, was Trost braucht, zu trösten, es zu schützen?

Die 'Welt wird sich nicht ändern, nur Du kannst Dich ändern. Die Einstellung (ein, ein, ein, ein) auszuwechseln in viel, viel, viele Möglichkeiten.... Und dann Schritt für Schritt drauf zugehen. Wenn Du ne Krücke brauchst, nimm sie (weitere Therapie) oder mache einen Kurs mit fürs Selbstbewußtsein.

Unterbrich mal das Denken.

Hpabppyg BTanaxna


Schlitzauge ich glaube du siehst das Problem als zu einfach an. Nach deiner These muss sie sich nur bewegen, nix drauf geben was andere machen, nur auf sich selbst achten, nach deinen Worten auch aufhören rum zu jammern. Und schon wird alles gut. So einfach ist das Leben nicht. Vielleicht fehlt dir auch einfach das Verständnis was Depressionen sind und das einem da einfach auch mal Kraft oder auch alle Kraft fehlt.

HDopJe_20x10


Ja, es ist die Depression. Früher war das alles anders, da kannte ich sowas nicht. Da habe ich Überstunden gemacht, wochenlang für zwei gearbeitet usw.. Kein Problem. Es ist die Depression und ich will nicht rumjammern. Ich suche wirklich nach einer Lösung, weil ich so nicht mehr kann.

Slchli`tz-auge6x7


Schlitzauge ich glaube du siehst das Problem als zu einfach an. Nach deiner These muss sie sich nur bewegen, nix drauf geben was andere machen, nur auf sich selbst achten, nach deinen Worten auch aufhören rum zu jammern. Und schon wird alles gut. So einfach ist das Leben nicht. Vielleicht fehlt dir auch einfach das Verständnis was Depressionen sind und das einem da einfach auch mal Kraft oder auch alle Kraft fehlt.

@ Happy Banana

Nein, ich weiß wovon ich rede, ich war dazu innerhalb von 10 Jahren mehrmals jeweils für Monate in Kliniken. Und jedes Mal profitierte ich davon und es wurde besser.

Und in Kliniken m u s s man Dinge machen, ohne dieses Müssen von neuen Gedankengängen lernen und aktiv zu werden, gibt es keine Erfolge. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Nichts ist so uneffektiv, wie nichts zu machen.

Ich habe hier mehrmals geschrieben, weiterhin therapeutisch Hilfe zu suchen. NIchts zu machen ist das Einfachste. Und auch das Uneffektivste. Das bleibt Fakt.

Ich habe nicht geschrieben, das es einfach ist. In Kliniken streicheln sie einen auch nicht gesund, es ist ein steiniger Weg, den man selbst gehen muß. Man muß anfangen etwas zu tun, dann ist man auf dem Weg.

Depressive werden in Kliniken zum Nordic Walking geschickt, auch zu anderem Sport, weil das Gehirn dann auch bessere Hormone ausschickt. Die Patienten sind erst gar nicht begeistert, maulen sogar, merken aber schließlich wie gut es tut. Dazu eben GEspräche, wie man Lösungen finden kann.

Vielleicht fehlt dir auch einfach das Verständnis was Depressionen sind und das einem da einfach auch mal Kraft oder auch alle Kraft fehlt

Sich auszuruhen auf fehlender Kraft – welche Lösung siehst Du denn da, Happy Banana ??? Wie gehst Du denn dann bei Dir vor? Ist nicht aktiv werden die einzige Chance?

Hropne,_201x0


Also Thera mache ich auch weiter, ich gehe Freitag wieder mal hin, nach drei Wochen. Dann wieder regelmäßig - voraussichtlich.

Aber ehrlich gesagt ruhe ich mich nicht aus auf meiner fehlenden Kraft. :|N Vielleicht kann ich es auch nicht richtig rüberbringen. Ich kann einfach nicht mehr, nicht diesen Job und auch keine Bewerbungen. Ich möchte doch nur mal Zeit für mich haben, ein bisschen Zeit - um Kraft zu tanken!! Aber das geht nicht, weil nur der Job da ist.

fFr_x78


@ Hope:

Ich kann mich voll und ganz in Deine Situation reinversetzen, da ich momentan in einer ähnlichen Lage bin. Mein Job raubt mir teilweise meine gesamte Energie und es ist auch bei mir so, dass ich glaubte, noch nicht einmal die Kraft zu finden, mich neu zu bewerben. Ich habe es aber trotzdem gemacht, da ich eine interessante Stellenanzeige gesehen habe und die Chance nicht verpassen wollte. Ich habe mich zwar unglaublich damit "gequält" – die Bewerbung zu aktualisieren und zum Gespräch zu gehen war ein richtiger "Kraftakt", aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Eine Rückantwort gibt es noch nicht und es ist irgendwie auch nebensächlich: Ich bin den 1. Schritt gegangen und habe meine Unterlagen auf dem neuesten Stand. Früher oder später ergibt sich bestimmt was. So unzufrieden im Job zu sein kann kein Dauerzustand sein!

LG und viel Glück

T=unguxska


Hallo Hope,:)

ich verstehe das sehr gut, dass du einfach eine Auszeit willst.

Was einen mürbe macht ist die Ellenbogengesellschaft, Egogesellschaft und wie man selbst damit zurecht kommen kann.

Ich finde es wichtig zu wissen wer man wirklich ist und welche Möglichkeiten man hat, dass ins eigene Leben zu integrieren, so das es einem gut geht, auch wenn draußen ein Sturm herrscht.

Schlitzauge hat das schon gut auf den Punkt gebracht. Ich könnte dir das Buch von Eckhart Tolle: Leben im Jetzt empfehlen, oder die etwas längere Ausführung "Jetzt".

Er selbst wollte auch nicht mehr Leben, hatte viele Ängste und war fast am Ende. Von einem Moment zum anderen hat er es aber geschafft all das hinter sich zu lassen. Was er schreibt ist Lebensweisheit pur, mit Lösungsansätzen die, wie ich finde, wirklich weiterhelfen und einem lange Therapien ersparen können.

S chlritazaugxe67


HIer wird geschrieben, es fehlt die Kraft, besonders für die Arbeit.

Da aber die Kraft da ist, überhaupt zu solch einer Arbeit zu gehen, kann man doch nicht von totaler Kraftlosigkeit sprechen. Hier wird doch eine Menge Energie in ein offensichtlich totes Projekt gesteckt.

Der Tag hat 24 STunden. 8 werden vielleicht oder sogar höchstens gearbeitet.

Da sollte doch Spielraum sein für eine Stunde bewußter Zeit, die für eine Zukunftsprojekt investiert wird, sprich Bewerbung.

Ansonsten bleibt nur die Krankschreibung mit dem Ziel, noch einmal stationär psychosomatisch aufgenommen zu werden, um die Perspektivlosigkeit zu überwinden.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH