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Antrag Psychosomatische Klinik, private Zusatz.

W2ohlsta0nds:kinxd19 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

meine Neurologin hat mich wegen eine depressiven Erkrankung in eine psychosomatische Reha eingewiesen. Soweit so gut. Nun prüft natürlich die private Zusatz Versicherung auf Notwendigkeit und Kostenübernahme. Dabei möchte sie auch früher Erkrakungen wissen usw.

Jetzt ist mir eingefallen, dass ich im Jahr 2008 wegen einmaligen Marihuana Konsum so ein starke Benommenheit hatte. Dabei bin ich zuerst zu einem Neurologen, dann zum hausarzt und nach einer Woche Benommenheit ins KH um mich durchchecken zu lassen. Ich hab natürlich geschildert, dass ich gekifft habe. Sie haben mich durchgecheckt: Blutentnahme/EEG usw. es kam nix raus und sie haben mich wieder heimgeschickt. Auch die anderen Ärzte sagten, das geht wieder weg und sei keine schlimme Sache.

Meine Frage: Muss ich das der privaten angeben? weil es ja mit der heutigen Krankheut nichts zu tun hat?!? andererseits könnten die dann evt. sagen: naja wer kifft kann Depressionen bekommen, also zahlen sie nicht? Ich muss dazusagen, dass mein heutiges Hauptsymptom genau diese Benommenheit ist. Diese ist aber erst 2011 wieder aufgetreten, in Verbindung mit Depression. Meine private Zusatz habe ich seit 2010!

Viele Grüße

Antworten
MFastrerp


Ich würd das nicht angeben.

_lNixxe_


Ich halts für kritisch es nicht anzugeben.

Versicherungen prüfen mittlerweise alles bis aufs Kleinste Detail.

Wenn Du z.B. in der Reha dann über dieses Ereignis sprichst – erscheint es vermutlich in den Rehaunterlagen und diese sind dann ja Inhalt Deiner DRV-Akten, gehen an den Zuweiser.

Wenns um eine Leistung geht hast du eine Mitwirkungspflicht – man kann Dich also verpflichten eine Schweigepflichtsentbindung zu unterschreiben um den Leistungsanspruch zu prüfen.

Tust Du das nicht – Hinweis auf Privatsphäre – kein Problem – aber auch keine Leistung.

Die Frage ist: was hast Du an Angaben beim Abschluss der Versicherung gemacht – hat die Versicherung z.B. von Dir eine Schweigepflichtsentbindung für die KK gehabt und selbst Deine Anamnese geprüft kann man dir keine Täuschung unterstellen.

Auch wenn irgendwann später (in nem weiteren Versicherungsfall) rauskommt, dass Du hier *getrixt* hast, kannst Du Dich auf gehörigen Ärger einstellen fürchte ich.

Nur Deine Police kann das genau klären. Wurde nur nach "längeren/chron. Erkrankungen" gefragt oder nach allen Behandlungen vor Versicherungsbeginn.

Wenn Du es verheimlichst, dann sollte es auch in den Rehaunterlagen dann nicht stehen, auch nicht in der Akte Deiner Neurologin oder des Hausarztes.

LG

W9oghlstOandskiTnd1x9


Danke für die Antwort.

Ich habe mir überlegt die damaligen Ärzte zu kontaktieren und nach den gestellten Diagnosen zu fragen. Wenn damals keine Diagnose gestellt worden ist, sollte ja eigentlich alles im grünen Bereich sein oder?

Ich habe bei Abschluss der privaten Zusatz keinerlei Angaben darüber gemacht, weil im Endeffekt ja nichts dabei raus kam.

puh schwierige Entscheidung. Ich will hier selbstverständlich nichts verheimlichen und mich nicht in Gefahr bringen, dass im Nachhinein irgendwelche Rückzahlungen anstehen.

Nochmal zusammen gefasst. Wurde von 2008 keine Diagnose gestellt die in irgendeiner Form etwas mit Depression zu tun hat, sollte ich keine Probleme haben?

_aNixex_


Genau und rechtsverbindlich wird Dir das nur ein Anwalt für Versicherungsrecht sagen können – und der braucht dazu Deine Police!

Die Notbehandler sollte eigentlich Deinem Hausarzt einen Bericht geschickt haben damals.??

Hast Du Deiner Neurologin schon davon erzählt?

LG

W"ohlsXta4ndskikndx19


...ja der habe ich das erzählt und die hat das für nicht wirklich wichtig gehalten.

Ich habe mich aber nun dazu entschlossen der privaten Zusatz eine Schweigepflichtsentbindung zukommen zu lassen. Dann können sie die damaligen Ärzte selbst befragen, sofern sie daran Interesse haben. So bin ich auf der sicheren Seite. Weil wie du schon erwähnt hast, ganz sicher kann mir das nur ein Anwalt sagen.

So verzögert sich zwar das ganze erneut aber ich kann damit auch besser schlafen :-)

Blöd wäre nur, wenn sie sagen, ich hätte das angeben müssen. Andererseits kam ja wirklich nicht raus. Wenn ich wegen einer Handgelenksprellung in die Ambulanz gehe muss ich das schließlich ja auch nicht angeben...

_wNixex_


Ja – lass die selbst nachforschen – dann bist Du auf der sicheren Seite.

Viel besser als irgendwas zurückzahlen zu müssen oder nen Ausschluss zu riskieren.

Was nutzen jetzt ein paar Euronen Zuzahlung wenn Du irgendwann dafür auf ner schwarzen Liste für alle Versicherungen stehst und jede Menge Ärger bekommst.

Das ists nicht wert........

LG

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