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Ich mache mir um alles Sorgen und langsam platzt mir der Kopf...

Eunilobraxc hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Community,

ich möchte mal mein Problem schildern.

Ich bin Neurotikerin und leide unter Zwangsgedanken. ABer zur Zeit ist es wieder ganz extrem. Diese Zwangsgedanken betreffen eher mein Umfeld, d.h. meine Freunde und Familie. Ich mache mir um alles Sorgen, wie sie sich verhalten, was sie sagen, wie sie es sagen. Ich bilde mir immer ein, dass, wenn ich etwas sage und dass vielleicht nicht so richtig ist, dass sie böse auf mich sind, mit mir nicht reden. Diesen Gedanken male ich mir dann so schlimm aus, dass alle anderen mir wichtigen Personen mit hineingezogen werden und ich dann alleine dastehe.

Auch, wenn ich eine SMS versende und erst länger später oder keine Antwort kommt, kommt wieder diese Gedanke: "Er/Sie ist sauer auf mich, was habe ich getan...?"

Meine Angst ist gerade seit den letzten Tagen so groß, dass ich totalen Druck auf der Brust verspüre, mir übel ist und ich heute ständig weinen könnte.

Ich "laber" schon meine beste Freundin damit voll, sie macht sich langsam Sorgen, und selbst hier denke ich wieder, ich nerve sie damit zu sehr!

In psychologischer Behandlung war ich schon und kann erstmal keine Therapie mehr machen. Und die Antidepressiva habe ich schon vor einem halben Jahr abgesetzt, weil ich eine tiefe Abneigung gegen diese Medikamente habe.

Kann mein krasser "Schub" auch daran liegen, dass ich meine Ferien fast nur mit arbeiten verbringe? Meine Freunde selbst machen auch nicht viel, sind selber arbeiten bzw. im Urlaub oder solch Dinge. Da kann ich auch arbeiten gehen.

Vielleicht bin ich zur Zeit einfach überfordert? Ich steh morgens 4Uhr auf und wenn ich nachmittags heim komme, schreibe ich eher an meiner Facharbeit, als mich hinzulegen...

Mein Kopf platzt mir einfach bald...! {:(

Was kann ich denn noch tun??

Antworten
EUnilo|raxc


:=o

Bgluebxella


Das wird eine klassische Überforderung sein!

Es hilft manchmal bei solchen Grübeleien und Sorgen – sich einfach mal – z.B. in der Küche – auf die Arbeitsplatte zu setzen – an einen anderen "höheren" Ort! Von da aus die Sichtweise nochmal zu überprüfen bzw. zu überdenken.

Eine weitere Möglichkeit – die ich selbst benutze. Immer wen solche Gedanken, Grübeleien usw. auftauchen – laut "NEIN" oder "STOP" sagen. Das hilft oft.

Dann sollte man etwas machen, was man normalerweise nie machen würde – wie z.B. einfach mal die Schwimmsachen packen und 1 Stunde schwimmen gehen – relaxen.

Joggen oder Walken bring wahre Wunder und der Kopf wird wieder frei – genauso wie ein Spaziergang im Park, Wald, See etc. eben aus "Grünes" schauen!

Oder in die Eisdiele – ein super leckeres Eis bestellen.

Und mal ehrlich – man braucht auch – bei allem Fleiß und Arbeit – seelische Zerstreuung. Wie wär es einfach mal abends mit Freunden treffen – nur so zum reden – nicht über Arbeit und Sorgen – einfach nur Quatschen?!

:)*

Eqnilo=rac


Danke für die Antwort! *:)

Alle die Dinge mache ich ;-D Viel Sport, ich treffe mich zum Quatschen mit Freunden (am Samstag waren es gleich mal 3 nacheinander, ergab sich so, heut wieder eine Freundin ;-) )

Und ich gönne mir schonmal was. Heut, während Ferienarbeit, war es wieder ganz schlimm, ich bin sogar zur Toillette gegangen, um mal nur heulen zu können.

Ich setze mich wohl selbst so unter Druck, glaube ich. Aber das kann seeeehr belastend sein...

B!luqebelxla


Hallo Enilorac,

ja das stimmt – aber es muss auch raus ... und dann muss man sich wieder neu finden. Meine Schwester hatte das auch immer so doll – ich sehe sie immer noch vorbei an mir die Treppe runterlaufen und sie schrie: "Ich kann nicht mehr nachdenken, ich kann nicht mehr nachdenken – und riss an ihren Haaren. :-o

Sie hat sich auch immer so unter Druck gesetzt – war auch damals wegen Angstzuständen in der Klinik.

Später als der Druck mit Studium vorbei war – fing ihr ganz normales Leben an. Heute ist sie verheiratet, hat ein süße Tochter, ihren Job – alles läuft – kein Druck und keine Ängste mehr!

Alles wird gut! :)_

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