» »

Es ist besser zu lieben und zu verlieren

MHadame C2ha5rentxon


wie wärs damit:

du erkundigst dich nach Hilfe und versuchst dieses Sektenleben hinter dir zu lassen und deinen eigenen Weg zu gehn.

du gehst zu ner Jobberatungsbörse (nicht das Arbeitsamt!) und suchst dir ne Aus- oder Weiterbildung, du könntest auch Abi nachholen und studieren (weil dir ja lernen Spaß macht) - es gib zig Möglichkeiten

du suchst dir einen Psychologen! und das ist eigentlich verdammt wichtig bei dir :)_

SuarahB Jonxes


Ich habe schon einmal eine Therapie gemacht. Damals war ich krank. Ich hab Verhaltenstherapie gemacht und habe das Problem nicht mehr. Habe damals abgebrochen als Gefühlsarbeit dran war und ich kein einziges Gefühl richtig einordnen konnte. Das ist einfach nicht meine Welt, hat mich dann gelangweilt.

Ich wüsste aber nicht was ich jetzt zu einem Arzt sagen soll warum ich eine Therapie brauche. Ich muss morgen eh zum Hausarzt weil ich erkältet bin. Aber ich wüsste nicht wie ich jetzt noch psychologische Hilfe bekommen sollte. Ich hasse nur mein Leben. Da kann ja keiner was dafür dass ich keinen Sinn im Leben habe und ich weiss auch nicht was da die Therapie bringen soll. Sagen könnte ich das dem Arzt eh nicht. Ich trau mich meist nicht mal dem zu sagen was ch genau hab wenn ich krank bin, und mehr als 30 Sekunden hat man bei dem auch nicht zum Reden.

Selbst wenn ich mich trauen würde eine Therapie zu machen oder Jobberatung, ich wüsste echt nicht wie. Ich habe null Geld. Arbeitsamt habe ich mal versucht und angeschrieben wegen Ausbildungsmöglichkeiten, aber die haben nie geantwortet. Brauch eh nen neuen Job weil ich von meinen alten nicht leben kann und gesundheitlich auch nicht schaffe. Aber wieder so nen Idiotenjob davor hab ich echt Angst. Und was ordentliches trau ich mir nicht zu. Das ist eine totale Zwickmühle.

A#urorxa


Weshalb hast du keine Freunde? Möchtest du nicht oder kannst du nicht (jetzt mal unabhängig von Schichtdienst und Zeit)? Möglicherweise hast du tatsächlich eine Kontaktstörung – ob jetzt Sozialphobie, Persönlichkeitsstörung oder was auch immer müsste ein Therapeut beurteilen.

mir fehlen die Grundlagen.

Manchen Menschen liegt das von Natur aus, andere müssen sich sowas hart antrainieren, durch Übung, Beobachtung etc. Aber von nichts kommt auch nichts. Wenn du was ändern willst, musst du was tun. Therapie machen, Hobbies suchen, mehr raus gehen, anderer Job etc.

S2arah$ Jon3exs


Ich glaube das kommt sogar noch zu einem großen Teil von der Sekte. Früher dachte ich ja Kontakt mit anderne Menschen wäre schlecht, sie sind eh quasi lebende Tote. Ich hab mich bis vor ca. 2-3 Jahren eigentlich gar nicht wirklich für andere Menschen interessiert.

So kontaktscheu bin ich nicht, meine Kollegen sagen eigentlich ich bin eine der freundlichsten und aufgeschlossensten im Team. Die meisten Leute die mich mögen find ich aber dann deswegen doof. Klingt jetzt vielleicht unlogisch. Aber wenn mich jemand mag macht ihn das oft unsympathisch. Leute die mich egal finden mag ich viel lieber. Ich habe aber trotzdem inzwischen einige Bekannte, und auch wenn es mit der Mehrheit eher Arbeit ist, was zu unternehmen (ich kenne sowas nicht) find ich schon manche ganz nett. Ich geb mir sehr Mühe kein Aussenseiter zu sein, aber manchmal ist das nicht so ganz ehrlich. Sehr oft würd ich halt lieber allein daheim rumsitzen. Ich finds halt unglaublich anstrengend mit Menschen was zu machen. Manchmal hab ich richtig Hass auf Gemeinschaft. Ich bin dann trotzdem sehr freundlich aber innerlich fühle ich absolut nichts.

Manche Leute mag ich, aber ich kann das irgendwie an und ausschalten. Ich hab nicht das Gefühl zu irgendwem oder irgendetwas eine dauerhafte Bindung zu haben.

aXug#23x3


Mach beim Hausarzt keine überzähligen Worte; es müssen reichen: .."ich bitte um eine Überweisung zum Psychotherapeuten, weil ich einige Probleme klären möchte!"

Dann eine Psychotherapeutin gesucht und ihr zum Beginn des Gesprächs genau das gesagt, was im ersten Beitrag hier zu lesen ist. Wenn sich daraus nichts mit Sinn ergibt, dann war es nicht die richtige Therapeutin.

Der Satz aus dem Film kann unterschiedlich gedeutet werden, unter anderem auch so: Es ist besser sich für eine Kleinigkeit zu engagieren, also an etwas für eine kurze Zeit sein Herz zu schenken; als vorher alles abzuwägen und deswegen nie eine solche Erfahrung zu machen.

Das Leben ist mit 30 noch nicht vorbei. Es gibt viele Beispiele, wo es erst jenseits der 30 zu Familie und Kindern kam.

_7TsunTamix_


Tatsächlich glaube ich:

Wahre Liebe ist gleichbedeutend mit dem wahren Verlust.

_8Tseunamxi_


Wir lernen Liebe primär dadurch, dass wir verlieren. Und manchmal verlieren wir alles, was uns jemals lieb war.

S$arah' Jonexs


Na dann muss ich ja eigentlich megaglücklich sein. Hab ja nie was verloren.

Sjarah= Joxnes


Der Satz aus dem Film kann unterschiedlich gedeutet werden, unter anderem auch so: Es ist besser sich für eine Kleinigkeit zu engagieren, also an etwas für eine kurze Zeit sein Herz zu schenken; als vorher alles abzuwägen und deswegen nie eine solche Erfahrung zu machen.

Das finde ich einen sehr schönen Gedanken. Früher hab ich gedacht ich mach irgendwas besonderes. Aber um ehrlich zu sein, letztendlich macht nichts was ein Mensch tut wirklich einen Unterschied. Ob man etwas tut oder nicht tut, ist im Ablauf der Universen letzendlich völlig irrelevant. Eine reine Einbildung in meinem Kopf sozusagen. Ob real oder nicht, macht das einen unterschied?

Das Leben ist mit 30 noch nicht vorbei. Es gibt viele Beispiele, wo es erst jenseits der 30 zu Familie und Kindern kam.

Für Männer möchte ich das nicht anzweifeln. Aber ich habe noch nie in meinem Leben jemand geküsst und null Erfahrungen mit Männern. Selbst wenn ich schaffe das zu ändern, wird die Chance auf Kinder innerhalb weniger Jahre nicht mehr vorhanden sein. Es geht ja nicht ums Kinder machen an sich. Das wäre nicht das Problem. Aber soetwas ist egoistisch. Eine dauerhafte Beziehung aufzubauen und Kinder zu haben in der kurzen Zeit werde ich nunmal nicht schaffen.

Männer haben da mehr Zeit. Das ist gut. Es ist nicht schön unter Zeitdruck diese Dinge zu versuchen und zu merken man schafft es nicht.

fEynn:jar9d


Die meisten Leute die mich mögen find ich aber dann deswegen doof. Klingt jetzt vielleicht unlogisch. Aber wenn mich jemand mag macht ihn das oft unsympathisch. Leute die mich egal finden mag ich viel lieber.

Woran liegt das? Glaubst Du nicht daran, dass die Komplimente ernst gemeint sind? Meinst Du, dass Du sie nicht verdient hast oder sind Dir Komplimente deshalb unangenehm, weil Du ein solches Gefühl nicht nachvollziehen bzw. nicht erwidern kannst?

L|ouisDianxa


Wir lernen Liebe primär dadurch, dass wir verlieren.

Wir lernen Liebe primär dadurch, dass wir geliebt werden. Normalerweise sind das die Eltern. Wer keine Liebe durch seine Eltern erfährt (bzw Elternersatz), wird es mal schwer haben, Gefühle wie Liebe zu empfinden bzw überhaupt zuzulassen.

Wenn man in eine Sekte hineingeboren wird und dort die ersten Jahre seines Lebens (oder länger) lebt, hat man ganz sicher ein großes Manko an diversen sozialen Fähigkeiten. Je nachdem, um was es für eine Sekte sich handelt. Oftmals werden Gefühle unterdrückt, mit Verbot belegt oder bestraft, der Mensch soll ja von seinen (natürlichen) Empfindungen entkoppelt werden.

Daher denke ich, dass die TE sich wirklich bei ihrem Hausarzt eine Überweisung zur Psychotherapie holen sollte, das ist kein großer Akt, nicht anders, als wenn man eine Überweisung zu einem Facharzt möchte. Den Hausarzt hat nicht einmal zu interessieren, warum man eine Therapie anfangen möchte.

Also Sarah, Du mußt Dir Hilfe suchen. Es gibt Beratungsstellen für aussteigewillige Sektenmitglieder, dazu wäre eine Therapie wirklich sinnvoll, damit Du endlich Zugang zu Deinen Gefühlen bekommst. Es wird schwer für Dich werden, ganz sicher. Aber wenn Dein Leben nicht nur aus Schichtsystem, essen und trinken und schlafen und jeder Menge unerfüllter Sehnsucht bestehen soll, mußt Du wirklich etwas tun, Du mußt kämpfen.

K^l{eiio


Sarah Jones

Kann denn irgendwer auch meinem Leben einen Sinn geben oder es lebenswert machen, auch wenn da keine Liebe drin ist? Ich bin echt fertig.

Warum gibt es keine Liebe in Deinem Leben? Nichts, was Du nicht liebst?

das einzige was ich mochte war die Schule. Lernen ist schön. Da ist mein Hirn aufgeräumt und ich muss nichts fühlen. Aber man kann nicht ewig lernen. Das bringt einen im Leben überhaupt nicht weiter.

Ich sehe das gar nicht so. Mir hat es in der Schule teilweise gar keinen Spaß mehr gemacht zu lernen. Als ich angefangen habe zu Studieren, wurde mir aber eine Welt eröffnet, die ich nie verlassen habe und hoffentlich auch nie verlasse – zu lernen. Das bedeutet nicht, dass ich so lerne, wie in der Schule, dass ich alles auswendig wissen muss, aber die Dinge, die mich interessieren, die will ich dann schon auch wissen. Es ist ein absoluter Spaß für mich und man lernt ja sowieso ein Leben lang nicht aus, warum also nicht einfach weiterlernen? Das geht auch teilweise ohne Geld oder nur mit minimalem Geldaufwand.

Wieso meinst Du denn, dass Du nicht ewig lernen kannst?

Aber auch sonst würde ich an Deiner Stelle einfach durchprobieren, was mir denn gefallen könnte.

Mehr gibts über mich eigentlich nicht zu sagen. Ich hasse mich echt. Ich bin sogar noch neidisch auf Verwandte weil sie alle Familie und Kinder haben, obwohl sie in der Sekte sind. Ich bin lebensunwertes Leben und eine Schande für meine Familie.

Wenn Du Dich hasst, wie sollen Dich andere lieben? Durchaus wäre das ein Ziel für eine Therapie. Ich habe nicht den Eindruck, dass Du ein gesundes Selbstbewusstsein hast.

Die Frage ist doch, was kannst Du tun? Und nicht, was geht alles nicht.

Aber soetwas ist egoistisch. Eine dauerhafte Beziehung aufzubauen und Kinder zu haben in der kurzen Zeit werde ich nunmal nicht schaffen.

Das ist aber dann Deine Entscheidung und die Konsequenzen Deiner Entscheidung. Allerdings ist es leider so, dass gerade bei der Partnersuche nicht Du alleine verantwortlich bist. Dafür aber in vielen anderen Dingen, die Du für Dich tun kannst, um glücklich zu sein.

TSrinityj1983


man lernt immer im leben

jeden tag

nur kommt es darauf an auch dies umzusetzen

du solltest lernen dich zu schätzen,zu lieben,zu ehren und gut zu behandeln

da hast du auf jeden fall noch lernbedarf!

Cbornezliax59


Nur um mal ganz kurz was einzuwerfen, ohne mich groß an der Diskussion zu beteiligen:

Das Zitat zu Beginn des Fadens ist nicht etwas aus irgendeiner Soap, sondern von Alfred Lord Tennyson.

Schon wieder weg... ;-)

SParah |Jonxes


ewig lernen kann man freilich, aber das ist kein beruf, und schon gar kein Lebenssinn

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH