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Es ist besser zu lieben und zu verlieren

S4aZrah) Joxnes


ich weiss echt nicht wie ich das machen soll.

ich war heute beim arzt und hab mich nicht getraut was zu sagen.

ich hab der sektenhilfe letzte woche geschrieben und sie haben nur allgemeine infos für mich. ich glaub nicht dass ich bei denen richtig bin. die begreifen nicht dass meine ganze existenz dran hängt.

gnauloixse


Du lernst täglich, an jedem Menschen, dem du begegnest. Lernen heißt nicht, das Periodensystem auswendig zu können oder auf chinesisch nach dem nächsten Bus zu fragen! Du hast viel, viel nachzuholen. Fang damit an.

Kvlexio


Sarah Jones

ewig lernen kann man freilich, aber das ist kein beruf, und schon gar kein Lebenssinn

Es geht nicht um "man". Ich z. B. sehe darin sehr grooßen Sinn und das, weil es mir Spaß macht. Nicht für meinen Beruf, obwohl ich natürlich gewisse Dinge auch im Beruf verwenden kann. Aber darum geht es mir überhaupt nicht. Ich mache das für mich.

Wie schon erwähnt: Es geht nicht darum Argumente zu finden, waurm etwas nicht geht, sondern: wie schaffe ich es, dass ich dorthin kommen, was ich will. Es wird Dir hier niemand Deinen Sinn finden. Nur Du kannst es, aber Du musst es auch wollen.

S%arTah 1Jonzes


und wenn man kein Ziel hat, wie weiss man dann wie man hin kommt?

Ktleixo


gauloise

Du lernst täglich, an jedem Menschen, dem du begegnest. Lernen heißt nicht, das Periodensystem auswendig zu können oder auf chinesisch nach dem nächsten Bus zu fragen! Du hast viel, viel nachzuholen. Fang damit an.

Für mich heißt sowohl das eine als auch das andere lernen. In Bezug auf Menschen, als auch Sprachen, Geschichte, Philosophie, Psychologie, Kunst, Musik, etc. Genauso kann es aber auch Sport, Kreativität, etc. sein - es ist auf jedem Gebiet ein Lernen.

K{lexio


Sarah Jones

und wenn man kein Ziel hat, wie weiss man dann wie man hin kommt?

Wofür hast Du keine Zeit?

S#arahQ Jonxes


@ gauiloise:

Von Menschen lernen, das konnte ich noch nie. Ich lerne aus Büchern. Manchmal aus Videos. Aber von Menshcen. Sehr schwer. Mir fiel das schon in der Schule schwer, ich hab die Bücher lieber ohne Unterricht gelesen. Und wenn, dann lieber Vortrag als das neu-pädagogische Sammelsurium. Zwischenmenschliches kann ich ohne Anleitung überhaupt nicht erfassen. Ich geb mir echt Mühe, aber ohne Bücher wüsste ich noch heute eine Menge nicht. Ich bin froh dass es diese Bücher gibt. unter anderem ist das auch ein Grund warum ich hier schreibe. Vom schreiben und lesen lerne ich manchmal, in meinem täglichen Leben nehme ich ehrlich gesagt ohne diese neuen Perspektiven absolut nichts neues wahr.

Aber wie gesagt das war schon immer so. Konnt mir mit 4 lesen selbst beibringen, aber Schuhe binden oder einkaufen war schwierig. Ich hasse soziale Tätigkeiten für die es keine Anleitung gibt :(

Sfabra<h Jzone|s


ich habe mich vertippt, ich weiss dass es gauloise heißen muss. Die Gallierin. Sorry. war keine Absicht

Rlebel#ution


Der Sinn des Lebens besteht meiner Meinung darin, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben – etwas, was du in deinem Leben erreichen willst, etwas, was du gemacht haben willst, etwas, was du mal gesehen haben willst, etwas, das du hinterlassen willst. Etwas tun, was dich ausmacht, was dich persönlich weiterbringt, was dir eine wichtige Erfahrung bedeutet, was dir Spaß macht.

Viele Dinge, die ich tue, machen erstmal keinen wirklichen Sinn – sie bescheren mir kein besseres Leben, ich verdiene damit nichts, ich helfe keinem Kind in der dritten Welt damit; trotzdem habe ich in meine rein hobbymäßige Musikerkarriere im Laufe des letzten Jahrzehnts Unsummen von Geld und Zeit gesteckt (zu Proben und Gigs gefahren, Instrumente gekauft, Technik gekauft, einen Proberaum mitgemietet) und trotzdem tue ich es sehr gerne, denn es macht mir sehr viel Spaß, Musik zu spielen und mit meiner Band auf der Bühne zu stehen. Ich mache damit einfach etwas, woran ich sehr viel Spaß habe, womit ich vielen Menschen, die zu unseren Konzerten kommen, eine Freude mache, man erfährt auch eine schöne Form von Danksagungen und positiver Energie durch die Menschen bei Konzerten oder Leuten, die uns für Konzerte buchen und es bleibt ein so gutes Gefühl dabei zurück, das jede Mühe und all das Geld, das ich dafür schon ausgegeben habe, fünffach wert ist. Und gelernt habe ich so über die Jahre auch viel – ich bin ansonsten "nur" Schlagzeuger und hatte keine Ahnung von Noten, mittlerweile komponiere ich selber. Auch das ist noch brotlose Kunst, aber es macht Spaß und es ist toll, Freunden eigens komponierte Musik zeigen zu können ;-)

Kannst du dich in meinen Gedanken, vielleicht übertragen auf etwas anderes, wiederfinden? Kannst du dir vorstellen, dich mit Begeisterung in etwas reinzuknien, einfach, weil du es machen willst und nicht nur weil am Ende ein dicker Gehaltsscheck oder ein ewiges Leben steht? Kannst du es schaffen, deinem Leben einen Sinn von innen heraus zu geben, ohne außen nach einem Sinn zu suchen?

S>arah! Jionexs


ich komponiere auch und habe ne menge eigener stücke aber ich sehe keinen sinn drin die aufzunehmen. will eh keiner hören. leute wollen doch nur mainstream. ich bin schüchtern und mich wollte noch nie jemand. musik hat mich nur enttäuscht.

Rgebe>lutixon


Wer ist denn der Mainstream? Die, die sich daran beteiligen, sowohl als Hörer, als auch als Komponisten. Du selbst entscheidest also, ob du Teil des Mainstreams bist oder nicht. Und ob deine Musik dort ankommt, würde sich doch erst zeigen, wenn du es mal probierst. ;-)

Ich möchte in meinem Leben noch ein ganz spezielles Album aufnehmen. Das wird so speziell und schwierig, dass ich auch davon ausgehe, dass es kaum jemanden interessieren wird, bzw. kaum jemand was damit anfangen kann. Und trotzdem will ich das Ding durchziehen. Ich will das einfach für mich haben und wenn es nachher keinen interessiert, ist es mir völlig egal. Kann sein, dass mich das viel Geld kosten wird, dass mich keiner verstehen wird, dass es noch 10 oder 20 Jahre dauern wird, bis es so weit ist – und trotzdem strebe ich da hin und arbeite immer wieder in dem Umfang, den ich mir zeitlich und von meinen bisherigen Fähigkeiten her leisten kann, daran.

Wie du siehst – Musik ist bei mir alles andere als Enttäuschung, sondern viel Geträume – Träume, die wichtig sind, um im Leben Ziele verfolgen zu können, finde ich. Auch wenn so einige utopische Gedanken dabei sein ;-)

Und wo wir bei der Enttäuschung in der Musik sind – ich bin alles andere als ein außergewöhnlicher Schlagzeuger. Ich kenne Schlagzeuger, die sind halb so alt und über doppel so gut wie ich. Interessiert mich aber alles nicht. Ich spiele Schlagzeug nicht als Wettbewerb, sondern für mich, weil es mir Spaß macht und ich darin aufgehen kann und weil es so ein unglaublich geiles Gefühl ist, hinter dem Schlagzeug zu sitzen, selbst geschriebene Songs zu spielen und das Publikum feiert dich ab und singt deine Texte mit, egal ob's 50 oder 5000 sind – besser als Sex. ;-D

Kol8eixo


Sarah Jones

ich komponiere auch und habe ne menge eigener stücke aber ich sehe keinen sinn drin die aufzunehmen. will eh keiner hören. leute wollen doch nur mainstream. ich bin schüchtern und mich wollte noch nie jemand. musik hat mich nur enttäuscht.

Aber Du siehst im Komponieren einen Sinn. Natürlich gefällt es jedem Künstler, wenn seine Kunst auch anderen gefällt. Es geht mir auch so. Schön, wenn jemandem gefällt, was ich schreibe, aber wenn nicht, dann nicht. Es geht darum, dass ich es mit Hingabe und Leidenschaft mache, weil das Sinn macht. Du hast also die Liebe zur Musik - das ist doch etwas, worauf Du aufbauen kannst.

S%ara,h9 Jonyes


@ Rebelution:

ich weiss dass ich sehr gute Musik machen könnte. Aber ich seh absolut keinen Sinn drin. Ob ich sterbe mit oder ohne Musik, macht letztendlich doch gar keinen Unterschied. Es ist nur verschwendete Zeit. :(

RWebe)lutxion


Auf was beziehst du das? Inwiefern macht es keinen Unterschied? Für wen macht es keinen Unterschied?

S;ara@h Joxnes


@ Rebelution:

das Gefühl auf der Bühne ist das Beste überhaupt, da geb ich dir recht. aber das bringt nix dafür zu leben. ist eh nur enttäuschung und geld bringts auch nicht, weil nicht mainstream. kein Bock wieder dauernd abgelehnt zu werden.mir ist das zwar noch nie passiert, aber ich hab auch niemand der mich unterstütz oder mitmacht oder ne band oder was auch immer. bin halt allein. früher hab ich musik für mich gemacht, inzwischen macht mir das keinen spass mehr.

aber wenn man auf ner bühne steht, da kann echt nichts mithalten, das stimmt

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