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Ich bin zu hässlich für die Welt

C3orneblihax59


Hast du denn den Eindruck, daß dein Therapeut dir weiterhilft? Oder wie sieht das für dich aus? Brauchst die vielleicht einen anderen, mit dem du besser klarkommst?

i=nvinc~ible;08


Bin erst seit ein paar Wochen in der Therapie, aber bis jetzt noch nicht, ansonsten würde ich mich wohl kaum in einem Forum vor lauter Fremden Leuten ausheulen

Cuorxnel<ia5x9


Dann seid ihr wahrscheinlich noch in der Phase, wo der Therapeut erstmal feststellt, was eigentlich genau mit dir los ist, bevor er mit einer wirklichen Therapie beginnen kann.

Ich hoffe sehr, daß dein Therapeut dir helfen kann und daß es für dich bald wieder besser wird! :)*

gmo3kxyo


@invincible08

Ich bin Mitte 20 und habe in meinem Leben nichts erreicht, weil ich so hässlich bin.

Ich habe und muss Dich nicht gesehen haben....um zu wissen das, daß nicht so ist :|N ;-)

Es ist wohl eher so....das die Welt um einen, manchmal hässlich erscheinen mag.

Vor ein paar Wochen habe ich ein Buch gelesen. Der Autor dieses Buches ist ein ehemaliger Mitschüler aus meiner Grundschulzeit vor 40 Jahren.....und ihm ging es genauso wie Dir....das hat er in seinem Buch erzählt. Ja...ich kann mich erinnern und nachvollziehen, das er sich als ewiger Versager gefühlt hat... :-/ Weißt Du, was mich besonders freut? Heute ist er ein erfolgreicher und glücklicher Mensch....Ein, wie ich finde, sehr gutaussehender und "Mensch gebliebener" Professor!! ;-) :)* *:)

a;lbYannxach


@ invincible08

ich habe mich gerade extra wegen Dir hier registriert ;-) Immerhin sind wir schon auf Seite 5 und die Krankheit hat noch keinen Namen ;-D

Was Du hast nennt man Dysmorphophobie. Im Prinzip die Angst davor Enstellt bzw häßlich zu sein. Eine Körperwahrnehmungsstörung.

Eine Dysmorphophobie geht ebenfalls sehr häufig mit anderen psychischen Erkrankungen einher, speziell Depressionen und Soziophobie.

Genauer kannst Du das hier nachlesen: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Dysmorphophobie]]

Ich denke ich weiß ziemlich gut wie Du Dich jetzt fühlst... ich habe das gleiche. Man kann aber in gewissen Grenzen was dagegen machen. @:)

lg

fwr7_78


Schade, dass alle Beiträge hier scheinbar komplett an Dir "abprallen". :-(

Du nimmst das ganze "Aussehens-Theater" viel zu ernst. Das ist nicht ernst. Ernst sind schlimme Krankheiten, Schicksalsschläge, etc. Ich weiß nicht, wie oft man Dir noch sagen muss, dass Du keinesfalls hässlich bist. Und der Spruch "Auf jeden Topf passt ein Deckel" trifft wirklich zu ... auch Du wirst eine Partnerin/einen Partner (je nach Präferenz ;-) ) finden, der zu Dir passt.

Ich habe das Gefühl, dass Deine Selbstwahrnehmung mit Magersucht vergleichbar ist – denn Magersüchtige finden sich selbst oft "fett", obwohl sie nur noch Haut und Knochen sind. Und Außenstehende können daran nichts ändern ...

Meiner Meinung nach solltest Du Dich in stationäre Behandlung begeben ... hast Du Vertrauen zu Deinem Psychologen? Du musst ihm offenbaren, dass Du Selbstmordgedanken hast und Dich selbst "hasst" – Dir muss dringend geholfen werden!

Ich finde es wirklich traurig und hoffe, dass Du aus diesem meiner Meinung nach völlig überflüssigen Gedankenkarussell entfliehen kannst. @:) :)*

Pplumbxbob


Ob das jetzt auf den Threadsteller passt weiß ich nicht, aber oft kommen solche Dinge wirklich nur von außen. Der Threadsteller fand sich ja gar nicht hässlich, bis es ihm von außen zugetragen wurde. Ich finde es müßig, ständig die Ursache nur bei sich selbst zu suchen, auch wenn da vielleicht nichts zu finden ist. Ok, das ist jetzt nur mal so allgemein dahingesagt, weil es mir auffällt, dass schon fast zwanghaft immer nur die "Schuld" beim Opfer gesucht wird, egal worum es geht, egal, was passiert.

Mir fällt da oft der Klassiker ein: woran ist ein Farbiger schuld, wenn er wegen seiner Hautfarbe nicht akzeptiert wird? Soll er sich weiß streichen? Oki, heute ist das Farbigenproblem nicht mehr so akutell und schlimm, aber damals war es das.

Das ist nur ein Beispiel dafür, dass die Dinge auch nur von außen kommen können und die Opfer keinerlei schuld trifft, und es nicht an ihrem Verhalten liegt.

fQr_`78


@ Plumbbob:

Man wird aber nicht alle anderen Menschen ändern können. Man muss sich dann halt an irgendeinem Punkt sagen, dass die Meinung der meisten anderen Menschen schnurzpiepegal ist. >:( Mich finden gewiss auch nicht alle "schön". Na und ??? ? Mir doch schnurz! Ich esse auch mal gerne ein Croissant mit Nutella oder einen Burger. Ein paar Kilo sind gewiss zu viel auf den Hüften (nicht so, dass es mich persönlich stört – ich will kein Model sein, bin eh schon zu alt), ich habe eine sehr hohe Stirn und meine Nase ist wirklich etwas breit und stupsig. Na und ??? ? Mich interessiert es nicht die Bohne, was andere darüber denken. Ich kann das nicht ändern, und operieren lasse ich mich bestimmt nicht. Also müssen andere fremde Menschen, die mich nicht "schön" finden, wohl oder übel meinen Anblick "ertragen" und wenn ich mich so mit anderen vergleiche (zum Beispiel im Schwimmbad ]:D) finde ich, dass ich gar nicht mal so schlecht abschneide. ;-D

Was interessieren mich fremde Menschen, die mich hässlich finden? Nicht im geringsten, und wahrscheinlich werden diese Menschen von anderen Menschen hässlich gefunden, und diese wiederrum von anderen! Wäre doch langweilig, wenn hier nur Brad Pitt's und Angelina Jolie's rumlaufen würden ... da würde man seinen eigenen Partner nicht mehr wieder erkennen.

@ invincible:

Guck doch einfach mal ein bisschen Trash-TV auf RTL und freu Dich, dass Du intelligenter (und wahrscheinlich sogar schöner) bist als die Menschen, die sich dort im TV präsentieren. :-)

Tine Wittler hätte auch den Kopf in den Sand stecken können und sich sagen können, dass sie von der Welt nicht akzeptiert wird, weil sie dick ist. Aber nein, sie tritt sehr selbstbewusst auf, macht etwas aus sich und sie ist komischerweise sehr beliebt!

f@r_7x8


Das "komischerweise" meinte ich ironisch. ;-)

i/nvi9ncibxle08


@ albannach

Ist mir natürlich bereits bekannt, trotzdem danke

@ fr_78

Wie wahrscheinlich ist es denn diesen einen Deckel, unter so vielen, verstreut auf dieser riesen Fläche, zu finden.

Warum gibt es so viele Menschen, die immer allein bleiben werden, die keiner liebt.

Das ist eine Glücksfrage, ob man denjenigen trifft oder nicht. Bei manchen geht die Wahrscheinlichkeit eben gegen Null.

Ein unschönes Gesicht spielt da mit rein, genauso wie meine geringe Körpergröße.

Bleiben schonmal weniger poternzielle Partnerinnen übrig.

Außerdem ist es mir egal was die Leute denken, das kann ich ja gar nicht wissen.

Wenn man aber ständig verspottet wird, und ich schwöre es war sehr oft der Fall, dann geht einem das Nahe, vor allem als Jugendlicher. Und danke, Plumbbob, endlich erkennt jemand, dass das alles nicht meine Schuld sein muss.

Nochmal, ich kam erst durch die besagten Vorfälle auf den Gedanken, welcher sich über die Jahre verankert hat.

Wenn sie sich das alles nur leise gedacht hätten, wäre ich nicht in dieses Loch gefallen.

Also ist es deren Schuld. Ich hatte Angst in die Schule zu gehen, fast jeder Tag war für mich eine Tortur.

Ich fing an zu schwänzen, bekam den Stoff nicht mehr mit und hatte plötzlich Probleme bei den Schularbeiten.

So wurde ich innerhalb eines Jahres vom "Einserschüler" zum Schlechtesten der Klasse.

Noch ein Grund mehr für die, mich auszulachen. Freunde hatte ich auch nie wirklich, manche haben sich so ausgegeben, nur um hinterrucks über mich zu lästern. Und das bilde ich mir nicht ein! Mädchen habe ich natürlich nie angesprochen, hätte in meiner Situation niemand getan. Ich gehe sogar weiter und sage, ich bin relativ stark. Viele hätten sich bereits das Leben genommen oder einen Amoklauf begangen.

Außerdem habe ich zuvor schonmal erwähnt zu große Angst vor Schmerzen zu haben, als dass ich einen Suizid durchführen könnte.

Es wäre nur das Vernünftigste.

Der Tod ist unumgänglich, warum sollte man ihn nicht um ein paar Jahre vorverlegen. Am Ende ist es egal, ob du alt oder jung stirbst, dir bleibt nichts was du hattest.

F1lamxi79


Der Tod ist unumgänglich, warum sollte man ihn nicht um ein paar Jahre vorverlegen. Am Ende ist es egal, ob du alt oder jung stirbst, dir bleibt nichts was du hattest.

ich finde deine Aussage sehr grenzwertig!! Du solltest dich in Therapie begeben. :)*

Ryenee-ssa;nce


Ich weiß nicht, ob man das "von außen" zugetragen bekommen kann, wenn "von innen" keine Entsprechung da ist.

Ich glaube immer noch, dass diese Sache praktisch da "andockt", wo und wenn im eigenen Inneren ein Defizit, ein Mangel besteht.

Und selbst wenn man wirklich objektiv (gibts das?) hässtlich sein sollte:

Dann ist die Haltung: "Wenn du eine Zitrone bekommst, mach eine Limonade daraus" dennoch die einzig richtige. Es gibt einfach kein Handycap, das nicht schon von tapferen Menschen umgewandelt wurde in einen Triumph.

Wenn bis zum obersten Halswirbel gelähmte Menschen es schaffen konnten, ihre Behinderung anzunehmen – wieso sollte eigentlich nicht ein angeblich "Hässlicher" es schaffen können, diese seine "Behinderung" zu kompensieren?

Ich gestatte mir die Aussage: Es ist immer eine Frage der Persönlichkeit, was ich aus dem mache, was mir das Schicksal mitgegeben hat.

R5ene0esqsance


Invisible,

Dein Spiel mit der Selbstmordmöglichkeit ist pure Resignation. Mit Mitte Zwanzig fällt Dir nichts anderes ein? Das ist traurig und beschämend.

Ich meine, Du solltest es nicht anderen zuschieben, sondern schauen, wieso Du nichts Aktives entgegenzusetzen hast.

Rcene7es1sanxce


Und noch etwas:

Vor allem Schmerz, Selbstmitleid und Wut stehen hinter dem, was hier von Dir, Invisible, geschrieben wurde. Das ist verständlich, aber hinderlich. Genau diese Dinge solltest Du in der Therapie angehen.

iVnvinc?iblex08


Von außen ist es immer leicht, klug daherzureden.

Also euch wär das alles egal gewesen, keine Komplexe, Depressionen etc.

Ihr hättet wahrscheinlich mit denen mitgelacht, wenn sie euch beleidigt hätten.

Das kauf ich euch nicht ab.

Man bekommt halt nur die Triumphgeschichten mit.

Die anderen, in der Anzahl sicher überwiegenden, Fälle, die schlecht ausgegangen sind, werden nicht so von den Medien gepusht.

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