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Ich bin zu hässlich für die Welt

R+eneessLaZnce


Von außen ist es immer leicht, klug daherzureden.

Etwas anderes fällt Dir nicht ein? Na gut, dann mach mal weiter in derselben Art, verbittere und lauf durchs Leben mit einer Vorwurfshaltung.

Nur eine Frage noch: Was hast Du Dir eigentlich von uns hier erwartet?

sHchVniekxi


es ist schon komisch, dass du dich von außenstehenden praktisch nur negativ beeinflussen lässt, aber nicht positiv.

wenn du mit den gemachten aussagen hier im thread nicht zurande kommst, dann darfst du dich nicht in foren anmelden und schreiben.

für dich wäre es natürlich am einfachsten, wenn man dir sagen würde, ja du bist hässlich und es liegt alles da dran, dann könntest du dich weiterhin in deinem selbstmitleid ertränken und müsstest nicht an dir arbeiten.

P?oPwerjPuxffi


Von außen ist es immer leicht, klug daherzureden.

Also euch wär das alles egal gewesen, keine Komplexe, Depressionen etc.

Ihr hättet wahrscheinlich mit denen mitgelacht, wenn sie euch beleidigt hätten.

Das kauf ich euch nicht ab.

Willst du denn überhaupt etwas ändern oder nur jammern? %-|

Erfolgsgeschichten schreibt man selbst, das hat nichts mit dem Aussehen zu tun.

Mir gings von Kindesbeinen an wie dir. Ich war übergewichtig, bekam sehr früh Akne und habe eine sehr klobige Nase, die durch das Übergewicht nochmals dicker wirkte.

Ich wurde nicht nur von meinen Mitschülern wegen meinem Aussehen gemobbt, sondern auch von meinen Eltern. Vor allem meine Mutter wurde nicht müde, ständig zu betonen, wie hässlich ich sei.

Einmal hab ich sie beim Tuscheln erwischt, wie sie zu meiner Schwester meinte, dass ich mit dieser Nase nie einen Mann finden würde.

Damals war ich klein und naiv, hab mich mitreißen lassen und ständig mit dem Gedanken gelebt, dick und hässlich zu sein. Das Ergebnis waren Depressionen, SVV, jahrelange Essstörungen und ich stand kurz vorm Suizid.

Dieser Moment hat mir die Augen geöffnet. Ich wollte nicht sterben, ich wollte es wenigstens versucht haben. Nicht im Selbstmitleid versinken, sondern auch kämpfen, was tun.

Also hab ich die Schule gewechselt und bin auf Menschen zugegangen. Heute, bin Anfang 20, gibts sogar Tage, an denen ich mich richtig hübsch finde. Die Unsicherheit und die schlimmen Erlebnisse werden natürlich immer im Hinterkopf sitzen, aber Erfolg und Stärke sind, wenn man dagegen ankämpft. Und das tust du nicht. Deshalb ändert sich auch nichts. Denn mit Jammern kann man die Welt nicht ändern.

FalEami7P9


Ich wurde nicht nur von meinen Mitschülern wegen meinem Aussehen gemobbt, sondern auch von meinen Eltern. Vor allem meine Mutter wurde nicht müde, ständig zu betonen, wie hässlich ich sei.

Einmal hab ich sie beim Tuscheln erwischt, wie sie zu meiner Schwester meinte, dass ich mit dieser Nase nie einen Mann finden würde.

auweia, Puffi, das ist ja furchtbar!! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

F6laCmi79


@ TE

ich finde auch, das was du machst, ist nichts weiter als in Selbstmitleid zu versinken und zu jammern. Das bringt dich aber nur tiefer ins schwarze Loch.

Versuch dich doch mal aufzuraffen, was zu ändern und schau, ob du positives Feedback bekommst.

SO wirds jedenfalls nix :)_

L^ouiEsianxa


Von außen ist es immer leicht, klug daherzureden.

Nö, ich bin sicher, hier posten auch einige, die vielleicht dasselbe durchhaben wie Du, vielleicht sogar schlimmer.

Also euch wär das alles egal gewesen, keine Komplexe, Depressionen etc.

Auch das nicht. Wem ist sowas schon egal? Aber viele haben es geschafft, aus diesem Kreislauf auszubrechen und den Meinungen anderer nicht mehr Bedeutung zuzumessen als der eigenen. Vielleicht schaffst Du das ja auch.

Ihr hättet wahrscheinlich mit denen mitgelacht, wenn sie euch beleidigt hätten.

Das ist unverschämt, was Du hier behauptest! Du bist nicht der Einzige, der schlimme Dinge durchhat. Genauso könnte ich Dir unterstellen, dass auch Du über einen noch "Hässlicheren" lachen würdest, nur damit es Dir einen Tacken besser geht.

Das kauf ich euch nicht ab.

Natürlich nicht. Weil wenn Du es nämlich glauben müsstest, müsstest Du Deine Opferrolle ablegen, frei nach dem Motto: Da ist jemand, der wurde über Jahre in der Schule fertig gemacht, über ein Jahr täglich körperlich misshandelt, von Zuhause keinen Rückenhalt sondern nur Druck bekommen - und trotzdem noch am Leben, glücklich verheiratet etc pp.

Man bekommt halt nur die Triumphgeschichten mit.

Auch hier nein. Kann es sein, dass Du Dich für das Leid anderer Betroffener vielleicht überhaupt nicht interessierst und es daher hübsch herausfilterst?

Suizid ist keine Lösung. Damit bestrafst Du letztenendes nur Dich selbst. Die anderen leben nämlich weiter und machen was aus ihrem Leben, nur Du hast die Chance des Lebens und der Entwicklung gegen ein Nichts eingetauscht. Ich möchte Dich ermutigen, auch was aus Deinem Leben zu machen und an Dir zu arbeiten, gut, dass Du schon eine Therapie angefangen hast, das ist der erste Schritt.

PS: Weiter oben hat jemand geschrieben, dass Du Dich komischerweise nur von negativen Äusserungen über Dich beeinflussen lässt - warum lässt Du Dich hier nicht von Leuten beeinflussen, die sich positiv über Dich äussern? Darauf hätte ich gerne eine Antwort, ganz im Ernst. Weil ich es nicht verstehe.

BSärentHatze


An den TE, ich kann dich da sehr gut verstehen. Mir gehts genau so, es ist keine Einbildung und du wirst kaum daraus kommen, da die Probleme einfach gegeben sind und sich nicht ändern lassen.

FAlamei7x9


du wirst kaum daraus kommen, da die Probleme einfach gegeben sind und sich nicht ändern lassen.

wenn man nicht will, dann ganz sicher nicht, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Nur muss man auch selbst was dafür tun.

B+äre<nta3tze


Also ich versuche das schon seit Jahren und es gelingt mir auch nicht. Er hatte halt das Problem schon in der Kindheit, wo man hätte das ganze Verhalten erlernen müssen.

slchnmiekxi


zusatz:

vor allem in deinem alter hast du doch eine menge möglichkeiten aus dem kreis auszubrechen.

du hast keine ausbildung, keinen job? egal! kümmer dich doch mal da drum und schau, was es für möglichkeiten gibt.

abschluss nachholen, schulische ausbildung, studium, praktika, irgendwelche geförderte maßnahmen(mal beim arbeitsamt nachfragen!), auslandsaufenthalte usw usf.

wohnst du denn immer noch dort, wo du so schlechte erfahrungen gemacht hast? dann könntest du versuchen, einfach mal das umfeld zu wechseln und einen "neuanfang" woanders zu probieren. aber das nützt halt auch nur was, wenn du dich aus deinem jammertal und selbstmitleid lösen kannst.

leute die im eigenen selbstmitleid ertrinken und das bei jeder möglichkeit betonen und ihnen geht es ja am allerschlechtesten auf der welt, so jemanden will man nicht um sich haben, das musst du dir bewusst machen.

ich hatte mal eine freundin, die ist zum mittleren schulabschluss machen auf eine andere schule gewechselt (da ist sie in meine klasse gekommen, vorher kannte ich sie noch nicht) und war wirklich überrascht, dass man sie dort nicht wegen ihres gewichts etc. fertig gemacht hat.

es liegt also viel am umfeld!

L)ou#isiaxna


leute die im eigenen selbstmitleid ertrinken und das bei jeder möglichkeit betonen und ihnen geht es ja am allerschlechtesten auf der welt, so jemanden will man nicht um sich haben, das musst du dir bewusst machen.

Das sehe ich genauso. Man möchte nicht wirklich mit jemandem zusammensein, der einen permanent runterzieht und so mit sich beschäftigt ist, dass alles andere uninteressant ist. Leute, die sehr im Selbstmitleid festhängen, interessieren sich nämlich genaugenommen nur noch für sich selbst. Das Leben ist ein Geben und Nehmen, wer nur mit seinem eigenen Kummer beschäftigt ist, ist jemand, der permanent nimmt, und das mag keiner.

Jeder hat ein Päckchen zu tragen, ab und zu kann man sich auch tragen helfen, wenn jemand wirklich mal abgestürzt ist, aber dann erwartet man auch, dass derjenige alles tut, um wieder auf die Beine zu kommen und sein Päckchen wieder selbst trägt.

Ich hoffe, Du packst Dein Leben richtig an und kämpfst gegen das an, was Dich runterzieht.

PS

Dennoch gibt es jetzt eine interessante Konstellation hier im Thread, Insider wissen vielleicht, was ich meine. ;-)

B|äre%nta"txze


schnieki

Da gebe ich dir recht, das kann wirklich was bringen. Allerdings sollte man vorher, seine Denkensweisen überarbeiten, sonst scheitert man woanders auch.

B>äreentxatze


Louisiana

Ich kann mir schon vorstellen, was du meinst :-)

R7enejessaxnce


Dennoch gibt es jetzt eine interessante Konstellation hier im Thread, Insider wissen vielleicht, was ich meine.

Was denn?

iinvEicnc8iblYe08


Ihr hättet wahrscheinlich mit denen mitgelacht, wenn sie euch beleidigt hätten.

Das ist unverschämt, was Du hier behauptest! Du bist nicht der Einzige, der schlimme Dinge durchhat. Genauso könnte ich Dir unterstellen, dass auch Du über einen noch "Hässlicheren" lachen würdest, nur damit es Dir einen Tacken besser geht.

Diese Aussage hast du wohl missverstanden. Ich meinte damit, ihr hättet wahrscheinlich mit den Leuten mitgelacht die euch persönlich gedemütigt haben. Das war nicht so ernst gemeint. Mir kam es so vor, als wäre euch das alles egal gewesen und ihr deswegen überhaupt keinen Kummer hättet

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