» »

Haben/ hatten Eure Kinder einen imaginären Freund?

A*mali?na


Ein Neffe von mir hatte auch imaginäre Freunde. Als er in der zweiten Klasse immer noch nicht damit aufhörte habe ich geraten ihn zum Kinder- und Jugendpsychiater zu schicken. Nun bekommt er [...] und es geht ihm wesentlich besser. Er ist nicht mehr so abglenkt und ruhelos, stört weniger im Unterricht und widerspricht nicht mehr. Imaginäre Freunde hat er seitdem keine mehr. Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert. :)^

WEeid]enfee


Amalina, ich finde du verharmlost Medikamente ziemlich stark. Nicht nur hier, auch in deinen anderen Fäden. Das ist nicht böse gemeint. Ich finde nur, man sollte immer abwägen, ob Medikamente wirklich nötig sind...

Ich finde es falsch immer sofort mit Medikamenten draufzuhauen. Mein Cousin hatte auch imaginäre Freunde. Sogar bis in die dritte oder vierte Klasse hinein. Dann hat es sich von alleine gegeben. Er war schon immer sehr kreativ, hat sich selbst in x Rollen hineinversetzt, imaginäre 'Nebenrollen' vergeben und manchmal sogar richtige Drehbücher dazu notiert ;-D

_=HeKikxe_


Risperdal ??? Zugelassen bei Kindern lediglich unter der Diagnose: Verhaltensstörungen bei Intelligenzminderung ???

Ich denke nicht, dass imaginäre Freunde psychiatrische Diagnosen bedingen. Für mich ist das etwas sehr schönes, kreatives, wertvolles und ich freue mich auf die imaginären Gesellen, die meine Tochter mitbringen wird!

Lrila 6B"laulixcht


Ich bin 30 und habe immer noch einen imaginären Freund. Er ist ein Ausserirdischer, der wie eine Mischung aus Schwein und Mensch aussieht.

Er hat seinen ganz eigenen Charakter und Lebenslauf und es macht mir Spaß immer neue Dinge hinzu zu erfinden.

Also mich störts nicht, ich weis ja, dass er nicht real ist, aber missen möchte ihn auch nicht. *:)

Und ich würde nie darauf kommen, mir oder meiner Tochter Medikamente zu verordnen, nur weil wir eine blühende Phantasie besitzen.

b.unter_sPchmeCtterlxing


Ich hatte ein imaginäres Eichhörnchen. ;-D

bwunter_sc~hmettUerlixng


Achso, das war so im Kindergartenalter, 4-5 Jahre...

SWnäcxka


Meine Tochter ist dreieinhalb und hat sieben oder mehr unsichtbare Freunde und einen Hund. Es kommen nach und nach immer mehr dazu. Sie erfindet Namen für sie, spielt mit ihnen und erzählt Geschichten über sie. Manchmal spricht sie einer von ihnen auch einfach mal von der Seite an und sie lacht dann und sagt, "Ach, xy, was erzählst du denn da!". Die Freunde tauchen auch auf Fotos auf - für uns unsichtbar, natürlich. Ich mache mir da gar keine Sorgen, sie hat generell viel Fantasie. Ich finde es im Gegenteil sehr süß und unterhaltsam. Ich nehme das auch ernst - spielen ist eine wichtige und ernste Sache - eben die "Arbeit der Kinder".

b2unter_Aschrmeltterlxing


Ich bin 30 und habe immer noch einen imaginären Freund. Er ist ein Ausserirdischer, der wie eine Mischung aus Schwein und Mensch aussieht.

;-D

Ein Neffe von mir hatte auch imaginäre Freunde. Als er in der zweiten Klasse immer noch nicht damit aufhörte habe ich geraten ihn zum Kinder- und Jugendpsychiater zu schicken. Nun bekommt er sei 8 monaten Risperdal und es geht ihm wesentlich besser. Er ist nicht mehr so abglenkt und ruhelos, stört weniger im Unterricht und widerspricht nicht mehr. Imaginäre Freunde hat er seitdem keine mehr. Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert. :)^

Sehr toll... besser das Kind ruhig stellen...

CcatWgilUlowxs


Ein Neffe von mir hatte auch imaginäre Freunde. Als er in der zweiten Klasse immer noch nicht damit aufhörte habe ich geraten ihn zum Kinder- und Jugendpsychiater zu schicken. Nun bekommt er sei 8 monaten Risperdal und es geht ihm wesentlich besser. Er ist nicht mehr so abglenkt und ruhelos, stört weniger im Unterricht und widerspricht nicht mehr. Imaginäre Freunde hat er seitdem keine mehr. Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert.

Ich glaub, ich les nicht richtig! Sowas ist echt die Höhe! Und ganz schön traurig dazu! :(v Wieso soll ein Kind nicht widersprechen? Schade, dass man ihm einen Teil seiner Phantasie wegmedikamentiert hat.

Ich hatte auch in der 3. klasse noch meinen imaginären Hund, na und? Dagegen musste ich nichts einnehmen!

Btrombee\rküc,hleixn


Der imaginäre Freund meines Sohnes hieß "Ank" – was mich immer dazu animierte zu fragen ob er nicht Frank meint – aber das wurde immer entrüstet verneint. Er wüsste ja wohl besser wie sein Freund heißt ... natürlich. ;-D

Der hatte auch sein eigenes Geschirr und hat natürlich bei uns gegessen. Geschlafen hat er in einem Schubfach der Sockenkommode meines Sohnes. Das ging von etwa 3 – 5 Jahre – dann war er so plötzlich weg wie er kam. Mein Sohn weiß das noch heute mit 16 – aber streitet natürlich alles peinlich berührt ab. Meine mittlere Tochter hatte keinen imaginären Freund und bei meiner kleinsten bin ich schon gespannt wer da auftaucht.

Aber eins werde ich nie vergessen – nämlich wie mein Sohn jeden Abend Gute Nacht sagte: Man sieht sich. ;-D ;-D ;-D

kWylie_/christixna


Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert.

:-o

Also das schockt mich jetzt schon. Ein Kind, das so mit Medikamenten vollgedroehnt wird, dass es keine Phantasie mehr hat und auch keine eigene Meinung mehr, finde ich nicht erstrebenswert. Armer Junge.

SEup'erkr'ötxe


Meine Imaginäre Freundin hieß Riti und war klein wie ein Schlumpf. Sie erfand ich im alter von 2 Jahren und tauschte sie zwei Jahre später gegen meine menschliche Freundin Karina ein ;-D . Das weiß ich aber nur von Verwandten die ich immer in den Wahnsinn trieb. Meine Mutter vermisste sie ein wenig ;-) .

Wahrscheinlich war mir nur langweilig...oder vielleicht gabs sie doch ;-) :-/ ?

A$driqjana


Ich hatte ein imaginäres Eichhörnchen. ;-D

Mein Sohn hatte eine imaginäre Kuh. Die bekam auch immer einen eigenen Teller.

Nun bekommt er [...] und es geht ihm wesentlich besser. Er ist nicht mehr so abglenkt und ruhelos, stört weniger im Unterricht und widerspricht nicht mehr. Imaginäre Freunde hat er seitdem keine mehr. Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert. :)^

Aha. Dir ist aber schon klar, dass das keine lustigen Smarties sind, mit denen man eben mal schwerste Verhaltensbeeinträchtigungen beheben (oder imaginäre Freunde wegzaubern) kann – ohne jegliche Nebenwirkungen. Risperidon – der Wirkstoff im Risperdal ist ein hochpotentes Neuroleptikum, das massiv in den Gehirnstoffwechsel eingreift.

Ein Kind, dass ich recht gut kenne bekam auch mal über einen längeren Zeitraum Risperdal. Der Junge hat schwere Verhaltensbeeinträchtigungen – keine Frage. In der Zeit, in der er das Medikament bekam, hatte ich beim Blick in seine Augen oft den Eindruck, als sei da "keiner mehr daheim". Er wußte nicht mehr, wann er zur Toilette muss und hat begonnen, sich in die Hose zu machen. Mehrmals täglich. Sprachlich war er immer schon schwach gewesen, aber unter Risperdal konnte er sich nicht mehr verständlich machen. Schlussendlich wurde es wegen der vielen Nebenwirkungen abgesetzt.

Ach ja – hier noch ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel:

Zugelassen ist Risperdal in Deutschland ab 16 Jahren. Nur im Indikationsgebiet "Verhaltensstörungen bei Intelligenzminderung" können auch Kinder ab 5 Jahren behandelt werden, maximal 6 Wochen mit einer begleitenden Psychotherapie.

m)aribka ~stexrn


danke für die alpträume heute nacht %:|

vorsorglich wegmedikamentierte phantasie aus angst davor, dass völlig normales kindliches verhalten schizophrenie ist - wär ich drehbuchautorin, ich würd daraus was basteln.

PEumme|lluff


ich hatte ach imaginäre Freunde. Mit denen hatte ich Schule gespielt und oder andere Rollenspiele. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube bei mir hatte das auch bis nach der 4. Klasse gehalten. Meist habe ich mich mit den imaginären Freunden in den Schulferien beschäftigt, wenn die richtigen Kinder alle im Urlaub waren

Aber da fiel mir gerade ein Film zum Thema ein "Mein böser Freund Fred", den fand ich als Teenie dann ganz toll

[[http://www.youtube.com/watch?v=Kg5-XgbsX3U]]

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH