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Warum begehen manche Menschen so grausamen Suizid?

mHayGpowxer


Da ist das letzt woran man denkt, die Menschen in seinem Umfeld.

Diese Aussage steht aber im Widerspruch zu denen der anderen beiden, die behaupten, daß ihnen die Menschen in ihrem Umfeld eben schon wichtig sind (und sie daher auch "saubere" Methoden bevorzugen würden).

sdchn;ec5ke198x5


Die Menschen die Suizid begehen leiden meist unter einer Art "Tunnelblick". Man ist verzweifelt, und fühlt sich hilflos. Da ist das letzt woran man denkt, die Menschen in seinem Umfeld.

Naja, bei mir war der Tunnel eher, dass ich keinen anderen Ausweg gesehen habe, außer den Tod. Trotzdem hatte ich gewisse Vorstellungen, wie ich gehen wollte. @:)

S?kaprabaqeus9x4


Woher willst du wirklich sicher wissen, was nach dem Tod ist und ob du bzw. deine Seele dann einen Frieden findet oder nicht.

Schuldgefühle haben eine große bindende Kraft, das weißt du sicher selbst, wie die einen auffressen können, falls du jemals welche hattest... und die mit in den Tod zu nehmen, naja, kann nicht so schön sein, damit zu sterben während dem Sterbeprozess.

Aber wissen, was genau nach dem Tod kommt, kann kein Mensch, der noch lebt.

Naja... ;-)

Ich maße mir mal an das zu wissen durch entsprechende Erlebnisse. Hinter dem Schleier gefällts mir besser als hier. Sehr viel besser. Ich durfte schon dahinter blicken.

Moay]belOl


Das mit den "sauberen" Methoden kommt glaub ich auf die "dringlichkeit" an, wenn es geplant wird glaub ich achtet man eher auf "sauberkeit", wenn es spontaner stattfindet, habe ich eben bei mir selbst die erfahrung gemacht, das es nicht mehr so wichtig erscheint, was das Umfeld dazu sagt, oder was es dabei empfindet.

Und bezüglich des Tunnelblicks, hab mich unsauber ausgedrückt ;-)

ich meinte es so wie du es beschrieben hast, eben das man keinen anderen ausweg mehr sieht außer den Tod.

Und ich glaube eben da kommt es auch auf die "spontanität" an.

man kann natürlich gewisse Vorstellungen haben wie man gehen will, doch wenn man dann von einer auf die andere Minute entscheidet "ich will nicht mehr", war es bei mir zumindest so, das ich einfach als kurzschlusreaktion gehandelt habe, und es nur versucht habe es so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.

m'aypxower


Schuldgefühle haben eine große bindende Kraft, das weißt du sicher selbst, wie die einen auffressen können, falls du jemals welche hattest

Natürlich, doch so groß, daß sie mich in den Suizid getrieben hätten, waren sie zum Glück noch nie.

Es gibt nur ganz wenige Dinge, bei denen ich mir vorstellen könnte, Selbstmord zu begehen.

Entweder eine schlimme, unheilbare Krankheit zu haben (wobei ich das nicht genauer definieren kann), oder falls ein mir sehr nahestehender Mensch durch meine Schuld zu Tode kommen würde (wie auch immer das passieren sollte).

In solchen Fällen könnte ich es mir zumindest vorstellen, aber ob ich es dann tatsächlich auch durchziehen könnte, darüber vermag ich keine Prognosen abzugeben.

Ich maße mir mal an das zu wissen durch entsprechende Erlebnisse. Hinter dem Schleier gefällts mir besser als hier. Sehr viel besser. Ich durfte schon dahinter blicken.

Von Nahtoderlebnissen berichten immer wieder mal Menschen.

Kenne ich auch noch von meiner Oma, als sie im Sterben lag.

Und irgendwie sagen alle, daß es "dort" schöner als hier war, was mir Hoffnung gibt, mich in meinem Glauben bestärkt und mir die Angst vor dem eigenen Tod nimmt.

SDkar"abae6us9x4


Natürlich, doch so groß, daß sie mich in den Suizid getrieben hätten, waren sie zum Glück noch nie.

Schuldgefühle würden mich eher davon abhalten Selbstmord Selbstmord zu begehen... denn man hat doch immer das Gefühl, dann etwas gut machen zu müssen. Dadurch, zu sterben, gelingt einem das wohl kaum, im Gegenteil. Die Story mit Prometheus und seiner Leber wäre da schon eher ne Möglichkeit. Ein Bußgürtel... sich zu Tode Hungern... irgendwas richtig böses eben, bei was man gleich "bezahlt", aber besser wärs natürlich die Schuld auszugleichen durch gute Taten. Suizid ist keine gute Tat sondern wiederum Selbstgerechtigkeit.

Ja, ich hatte ein Nahtoderlebnis.

Und zudem eine Reinkarnationstherapie. Das hat dann alle möglichen Zweifel restlos aus dem Weg geräumt... seitdem freue ich mich auf den Tod, und wie. Das wird der beste Tag meines Lebens. ;-D

Ich hab dadurch auch begriffen, dass Suizid eher... für einen nicht ganz so herzlichen Empfang drüben sorgt. Damit "enttäuscht" man seine Seelenfamilie, weil mans quasi wieder nicht geschafft hat, glücklich zu werden.

Denn darum gehts im Leben: Glücklich werden. In Frieden sterben. Nichts bereuen. Niemanden hassen. Sich selbst lieben und akzeptieren. Schafft man das ist der Tod ein Freudenfest. ;-D

Also... ein dickes SORRY an alle, die sich missioniert fühlen. Ich will niemandem auf den Schlips treten mit meinem Glauben.

b*bnZoexl


Ich bin der Meinung die negativen Emotionen also Hass Schmerz und Trauer überwiegen den positiven in unserer Gesellschaft

Ihr könnt anders denken als ich aber ihr wisst selbst das ist die Realität...

Suizid ist nur ein TEIL davon es gibt noch viel mehr Dinge zu betrachten.

Was ist zum Beispiel mit Mord, Krieg und Vergewaltigung?

Wieso gibt es sowas?

Weil wir Menschen BLIND sind? Blind in unserer Verzweiflung?

Weil wir in unserem Hass keine kontrolle mehr darüber haben was richtig oder falsch ist?

Warum ist unsere Gesellschaft einfach nur so verdorben und egoistisch?

Warum?

Kann mir das jemand erklären?

Warum können wir nicht alle gut sein und einander helfen statt egoistisch zu sein und zu verletzen?

Denn wie sonst lässt es sich erklären das Menschen Suizid begehn?

Es hat fast immer mit Menschen zu tun!

Wirklich traurig nicht wahr?

bibnoxel


Um mehr auf die frage einzugehen die meisten Menschen begehen Suizid, weil sie zu stark in der Gesellschaft unter den Menschen gelitten haben und nicht länger verletzt werden möchten. Und zu sterben ist in so einer Situation besser als das weitere Leben unter Menschen die einen nach und nach weiter verletzen würden. Man macht das Licht aus und ist weg von dieser grausamen Menschheit.

S:kairabaebus9x4


bbnoel

Ich stimme dir zwar absolut zu in dem was du schreibst.

Um mehr auf die frage einzugehen die meisten Menschen begehen Suizid, weil sie zu stark in der Gesellschaft unter den Menschen gelitten haben und nicht länger verletzt werden möchten. Und zu sterben ist in so einer Situation besser als das weitere Leben unter Menschen die einen nach und nach weiter verletzen würden. Man macht das Licht aus und ist weg von dieser grausamen Menschheit.

Das war auch lange Zeit meine Motivation.

Ich war irgendwie schon im Kindergartenalter suizidgefährdet, weil ichs einfach richtig sch**** fand auf der Welt, ich fands doof, hier sein zu müssen, was sich mit den Jahren dann aufgrund von Verletzungen durch die Gesellschaft und bestimmte Menschen zu einem immensen Leidensdruck gesteigert hat.

Und ich hab mich gefragt, warum ich sterben möchte... mir vorstellt, ich wäre der einzige Mensch auf der Welt. Das hat sich zunächst gut angefühlt, man ist in Sicherheit, keiner kann einem mehr weh tun...

Aber mir ist dabei aufgefallen, dass das nichts an meinem Wunsch zu sterben ändern würde.

Die "Einsamkeit" wäre immernoch da, würde sich nur verlagern und anders anfühlen.

Ich glaube, allgemein möchte mein sterben, weil man den Anforderungen ans Menschsein nicht gewachsen ist und mit dem Leben nichts anfangen kann.

Ich z. B. bin durchaus sehr selbstständig, ich helfe Leuten beim Ausfüllen von H4 Anträgen und so, das kann ich alles, aber sobald ich selbst Papierkram zu erledigen habe erdrückt mich die "materielle Realität" und ich fühle mich dem Leben nicht gewachsen, weil das für mich alles so ein überflüssiger Sch*** ist. Als nur Druck und Zwang, der einem die Luft zum Atmen nimmt.

Ich finde das Leben nicht unbedingt "anstrengend", aber es macht mit keinen Spaß. Als Engel durchs Universum zu schweben würde mir einfach besser gefallen.

Ich glaube, dass es unbewusst jedem so geht, von Fall zu Fall mit anderem Vorwand. ":/

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Wer schon einmal soweit ist, mit dem Leben abgeschlossen zu haben, befindet sich meist in einer Extremsituation.

Aber dennoch verstehe ich nicht, warum sich diese Leute dann teilweise auf so grausame und schmerzhafte Art und Weise das Leben nehmen oder dies versuchen.

Und erst recht nicht, wenn sie dabei noch andere völlig Unbeteiligte mit einbeziehen oder gar deren Leben gefährden.

Wenn man schon selbst aus dem Leben scheiden will, warum muß man dann auch noch Leid über andere Menschen bringen, die überhaupt nichts dafür können?

Weil man wenigstens einmal Sicherheit haben will, wenn man eine Entscheidung trifft. Wer hat die Menschen denn gefragt ob sie geboren werden wollten? Wer hat sie gefragt ob sie suizidal werden wollten? Ich finde deinen Beitrag sehr anmaßend. Wäre Euthanasie gestattet (z.B. nach 6 Monaten Klinikaufenthalt und er muss selbst durchgeführt werden), dann bräuchte sich niemand auf die Schienen legen. Aber es ist doch so, dass ein solcher Tod die beste Option darstellt, wenn man mit dem Leben abschließen will. Pulsadern, Überdosis, ... Das ist alles Quatsch und nicht wirkungsvoll, kann man alles lesen, gibt schöne Statistiken darüber.

Wie sagt Frau Merkel immer? Es ist "alternativlos". So sehe ich das auch. Je härter die Methode, desto sicherer der Tod. Und das ist in diesem Fall das Ziel. Weshalb soll man sich an dieser Stelle noch um andere Menschen kümmern? Diese wollen einen doch am liebsten in die Geschlossene wegsperren.

Felied=erstLrauxch


Weil sie das Leben nicht mehr ertragen. Die Kälte, die Einsamkeit, nichts gelingt, Armut, keine Freude am Leben.

Es soll nur schnell vorbei sein, das wie, ist egal. Einfach Ruhe und Frieden!

p!elzLtiexr86


kein gesunder Mensch tötet sich

Stimmt so nicht. Es gibt Suizide aus rein rationalen Beweggründen, wie bspw. bei schweren körperlichen, unheilbaren Erkrankungen mit keinerlei verbliebener Lebensqualität.

Und auch ein psychisch kranker Mensch (mit Depressionen, Borderline , Suchtproblemen etc ) sollte in der Regel in der Lage sein zwischen Recht und Unrecht (Mord) zu unterscheiden, Ausnahme hierbei sind natürlich Wahnvorstellungen und andere psychiatrische, hirnorganische Syndrome.

Das bewusste Töten von Menschen im Rahmen eines Suizids ist und bleibt Mord, und ist nicht eine einfache Erweiterung des Suizids.

muagnusx44


@ pelztier86

Es gibt Suizide aus rein rationalen Beweggründen

Das sagst "Du", welches abgeblich "rationale" Beweggründe sind. Zu den sehr viel häufigeren, nach "Deiner Meinung irrationalen Gründen" hast Du offenbar kein bischen Zugang. Auffallend ist ja auch , dass Du nur von "körperlichen" Leiden sprichst. Obwohl Suizide vor allem weitaus häufiger aus psychische Gründen passieren.

m#agnu9s44


@ Fliederstrauch:

Weil sie das Leben nicht mehr ertragen

Ja, die Grenze dessen, was für denjenigen noch ertragbar wäre, ist dann weit überschritten.

Bei guter Begleitung ist das Leid besser und in einem höheren Ausmass zu ertragen und ein Mensch schafft es dann besser diese Situation zu überstehen und auszuhalten.

Y;ttriuxm


Ich habe mich das oft gefragt und mich vor allem mit schul-schießereinen befasst, der Gedankengang ist ungefähr so:

Alle Menschen drum herum sind schuldig, es gibt die bullys die einen effektiv grausam gequält haben und es gibt die die es mitangesehen haben und nicht geholfen. Alle anderen, auch die die man nicht persönlich kennt sind entweder Monster oder es ist ihnen egal, darum ist auch keiner von Wert. Es wird von den Schul Amokläufern oft empfunden das die Grausamkeiten die Ihnen zugefügt wurden systematisch stattfanden um sie in den Suizid zu treiben, die Gesellschaft hat sozusagen versucht den "unpassenden" aus ihren Reihen der Passenden zu entfernen, und was die Bullys und die Enabler wollen ist eine perfekte kleine Tragödie, sie wollen einen stillen Suizid, die Lehrer sagen allen Bescheid, alle heucheln Trauer, es wird ne Kerze angezündet und das wars, und das wollen die Täter Ihnen nicht gönnen, darum geben sie Ihnen eine hässliche Tragödie mit vielen Opfern, bei der keiner im Nachhinein sagen kann "es war nicht meine Schuld" da es die kollektive schuld von allen war.

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