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Übles Temperament

Eshema;liger NutzJer (#1x49187)


Können Ausraster aus Zorn und Wut, solange nicht körperlich angegriffen wird, wirklich das Empfinden desjenigen, der das mit- oder abbekommt verletzen? Kann da psychisch was kaputt gehen? Kann da Porzellan zerschlagen werden? Wenn es regnet, wird man nass, aber Menschen sind ja nicht aus Zucker.

Wie ich schrieb, bin ich ja einer, der alles immer verbal geregelt hat. Das hat wunderbar funktioniert, also wenn ich mich zurück besinne, wie ich manchmal Angestellte verbal fertig gemacht habe ... ich glaube, mancher hat sich gewünscht, verdroschen worden zu sein 8-)

C aoixmhe


Können Ausraster aus Zorn und Wut, solange nicht körperlich angegriffen wird, wirklich das Empfinden desjenigen, der das mit- oder abbekommt verletzen? Kann da psychisch was kaputt gehen? Kann da Porzellan zerschlagen werden? Wenn es regnet, wird man nass, aber Menschen sind ja nicht aus Zucker.

Ich schwöre es dir.

L3oPvHuxs


Ich meinte nicht psychische oder verbale Gewalt. Sondern den authentischen Ausdruck eines zornigen, wütenden Menschen.

ENhemalxiger Nutz$er (_#149x187)


Das ist ja die reine Gewalt. Wenn du meine Fresse gesehen hättest, hättest du entweder zugeschlagen (kannst du aber als Angestellter nicht) oder geknickt den Schwanz eingezogen.

d?anane8x7


Ich sage auch: gehen. Man kann dem Menschen in dem Moment nicht auf gleicher Ebene begegnen, bei dem läuft ein Film, für den man nur die Leinwand ist, kein Mitspieler.

Volle Zustimmung. Gehen, man weiß nie in welchem Film der andere gerade steckt also verlässt man die Vorstellung am besten schnellst möglich.

Brotherhood

Racheengel schreibt doch das sie etwas dagegen unternimmt, bis hin zur Pharmazie.

Racheengel

Schonmal beim Neurologen gewesen und ich meine einen guten. Könnte doch sein das der Stoffwechsel deines Gehirns nicht richtig funktioniert. Ist bei mir zum Teil so, mein Serotonin-Stoffwechsel ist extrem empfindlich und suboptimal reguliert. Daher rege ich mich leicht auf, weine shconmal vor Freude wenn Schnee fällt und so weiter. Es ist nicht so schlimm wie bei dir, ich bin nur selten auf jemanden losgegangen, aber ich kenne welche die mit einer guten Dauermedikamention wesentlich entspannter durchkommen.

Ansonsten: Versuche Stress in privat und geschäftlichem Leben zu minimieren.

LovHus

Wie drückt sich diese Wut denn dann authentisch aus ohne psychische oder verbale Gewalt? Alleine mein Wutgebrüll (unartikuliert) ist offenbar so beeindruckend das die Leute Angst bekommen und die Polizei rufen wollen. Wenn ich dann noch auf einem Katon rumspringe haben sie echt Panik.

Den meisten Menschen unserer Gesellschaft fehlen Erfahrungen mit großen Aggressionen, daher sind schon kleinere Ausbrüche oft zum Fürchten.

Ein Beispiel aus der aktuellen Kleinkindpädagogik: Einem wütenden Kind wird im Kindergarten beigebracht seine Wut in einer Wutblase wegzupusten. Schon Wutgeschrei gilt als nicht tollerabel, was ich ganz persönlich für ungesund halte. Wie also sollen Menschen die beigebracht bekommen einmal tief auszuatmen wenn sie wütend werden mit Menschen umgehen die platzen und einfach nur ins Nichts oder noch schlimmer, ihnen ins Gesicht schreien?

LtovHxus


DkP

Und wie hast du den Schaden dann wieder gerichtet? Scherben zusammengekehrt, Teile wieder geklebt? Hast du dich entschuldigt für die unangemessene Form, um dann nochmal in Ruhe über den Auslöser mit dem Mitarbeiter zu sprechen? Oder ist so ein Ausraster tatsächlich so effektiv wie ein Tropfen Öl auf ein schwergängig gewordenes Getriebe, und danach wurde wieder konzentriert und fehlerfrei gearbeitet?

dqanaex87


LovHus

Manchmal ja... Ich bin vor nicht allzulanger Zeit in einem Amt ausgerastet da die Dame dort auf stur stellte und meinen Abschluß so gefährdete ohne das ich einen Fehler gemacht hätte. Nachdem ich nun seit mehr als einem halben Jahr von Hölzchen zu Stöckchen renne und mich bemühe es so hinzubekommen das sie es möglichste einfach haben ist mir bei ihrer Weigerung eine vierstellige Durchwahl zu wählen einfach nur die Hutschnur geplatzt.

Die Frau hatte (zu Recht) ziemliche Angst vor mir, aber danach konnte sie telephonieren und es lief wie geshcnitten Brot. Psychologisch betrachtet ist das nicht so toll für den Lerneffekt meines Hirnes das es auch noch ein Erfolg auf ganzer LInie war, bezüglich meines Abschlußes bin ich verdammt froh das es geholfen hat.

EGhemaligper Nutzher (#1(49187)


Das war unterschiedlich.

Manchen hab ich entlassen. Mit anderen habe ich dann noch mal in Ruhe geredet und in Ruhe erklärt was, wie, wo und warum. Wieder andere taten mir leid, wenn ich sah, dass sie anfingen zu zittern, wenn sie mich sahen, bei denen hab ich mich entschuldigt.

Effektiv waren die Ausraster eher nicht besonders, das lag aber an den Leuten, da wär was anderes auch nicht effektiv gewesen. Was willst du mit jemanden machen, der mit neuen! Reifen einen Platten hat und damit dann ca. 10 km bis zum Betriebssitz fährt? Auf die Frage, warum er diesen Reifen absichtlich kaputt gefahren hat, kam die Antwort, dass er mit einem Wagenheber nicht umgehen kann (völliger Quatsch). Daraufhin wurde ich verbal wild und der Vogel blass ;-D

Geholfen hats in der Regel nicht viel, bei der nächsten Gelegenheit kamen andere Hämmer von denen.

LGovHxus


Wie drückt sich diese Wut denn dann authentisch aus ohne psychische oder verbale Gewalt?

Ich weiß es nicht. Das war ja gerade meine Frage.

Ich vermute, dass diese Ausdrucksformen tief in uns verwurzelt sind. Im Zoo beim Affenkäfig kann man solche sozialen Blitzentladungen dauernd beobachten. Aber da wird keiner verletzt. Dass da eine schnelle Folge biochemischer Reaktionen auf beiden Seiten abläuft, ist eine Normalfunktion. Z.B. in so einer Situation mit Angst zu reagieren und "den Schwanz einzukneifen" oder in den Gegenangriff zu gehen, ist normale Soziobiologie und kein Symptom einer stattgefundenen Verletzung.

rLacheeXngexl65


Schonmal beim Neurologen gewesen und ich meine einen guten

meine psychaterin ist gleichzeitig neurologin. ich bin schon sehr lange bei ihr. körperlich ist alles ok bei mir :-/

sie meint, das wäre eine veranlagung, mein vater war auch eher cholerisch. na ja, vielleicht vererbt sich sowas ja, obwohl ich mir oft wie ein soziopath vorkomme, da ich im allgemeinen mit menschen nicht viel am hut habe, bzw. nichts am hut haben möchte ;-)

im beruf muß ich mit vielen menschen arbeiten, das reicht mir, da brauche ich das privat nicht auch noch.

momentan bin ich auf der suche nach einer geeigneten therapie, mal wieder. ich habe mich auf die liste von 2 praxen setzen lassen, leider sind die wartezeiten richtig lange, zwischen 3 und 6 monate geht nichts...

mselixnka


Können Ausraster aus Zorn und Wut, solange nicht körperlich angegriffen wird, wirklich das Empfinden desjenigen, der das mit- oder abbekommt verletzen? Kann da psychisch was kaputt gehen? Kann da Porzellan zerschlagen werden? Wenn es regnet, wird man nass, aber Menschen sind ja nicht aus Zucker.

Ich meinte nicht psychische oder verbale Gewalt. Sondern den authentischen Ausdruck eines zornigen, wütenden Menschen.

Ich habe die letzten..hm...gut anderthalb Jahre mit einem Menschen verbracht, der ziemlich schnell ziemlich hoch geht - wegen für mich völlig nichtigen Dingen. Anfangs war ich irritiert und habe argumentativ versucht, die Situation zu entschärfen. Dann einfach über mich ergehen lassen. Und schließlich auch mal entnervt zurückgebrüllt, weil diese unglaubliche Unberechenbarkeit und Unbeherrschtheit der Anfälle herausforderten, dem Ganzen eine Grenze zu setzen.

Die Ausraster gingen und gehen seltenst gegen mich. Trotzdem hat sich mit der Zeit meine Haltung dieser Person gegenüber verändert, weil man in ständiger Erwartung eines neuen Tobsuchtsanfalls ist. Inklusive Angst davor (der Kerl ist erstens nicht klein, zweitens nicht schmächtig und drittens hat Shojo ja schon anschaulich erklärt, dass bei solchen Wutanfällen entsprechende Kräfte freigesetzt werden). Und genau das - ständig vorsichtige Seitenblicke, ob gleich ein Donnerwetter losgeht - entspricht so gar nicht meinem Naturell. Es grenzte und grenzt für mich an Manipulation - und wurde zum Teil auch tatsächlich daraufhin ausgerichtet -, und ist unter anderem ein Grund, warum ich mich momentan von dieser Person zurückziehe. Es belastet einen psychisch und es erschwert einen unbefangenen Umgang miteinander unheimlich.

So, und weil das aber nicht ganz deckungsgleich mit Shojos beschriebenen Wutanfällen ist und ich als extrem ausgeglichene Person 8-) den Faden zwar interessiert verfolge, aber wenig aus Eigen-erfahrung beitragen kann, verziehe ich mich jetzt wieder. *:)

a&.fipsh


@ LovHus

Es ist Selbstbetrug sich einzureden, ein psychische Gewalt fände nur bei "bösen" ungerechtfertigten Gefühlen statt, aber doch nicht bei authentischer Wut. Ein Schlag ins Gesicht kann auch Ausdruck authentischer Gefühle sein - er überschreitet aber eine Grenze und wird daher gemeinhin als potenziell schädigend angesehen. Auch verbal kann man soziale Grenzen überschreiten und auch hier liegt Schadenspotenzial.

Du bringst als Beispiel eine Gruppe Affen - auch dort gelten soziale Regeln, sie sehen anders aus als unsere und wirken auf uns in vielen Fällen gröber, aber sie existieren und werden von gesunden Tieren im Normalfall eingehalten. Gestörtes Sozialverhalten, also Grenzüberschreitungen, unangemessene Reaktionen usw. gibt es auch im Tierreich und auch dort kann das Schaden anrichten - solche Tiere werden aber auch schnell aus der sozialen Gruppe ausgeschlossen, eben weil sie mit ihrem Verhalten das Zusammenleben gefährden.

Man darf nicht glauben, eigentlich gute Absichten oder "nicht so gemeinte" Dinge würden beim Gegenüber keine Spuren hinterlassen. Entschuldigungen u.ä. verändern sie Situation nochmals, aber den unbefleckten Vorher-Zustand stellen auch sie nicht wieder her. Worte sind wie Projektile.. ähem, etwas zu kalendarisch, aber schon wahr.

SFho|jo


Die Frau hatte (zu Recht) ziemliche Angst vor mir, aber danach konnte sie telephonieren und es lief wie geshcnitten Brot.

Ja, aber da habe zu meinem eigenen Erstaunen ausgerechnet ich selbst eine nicht unähnliche Erfahrung, bei der ich ohne Wutanfall Erfolg hatte - wenn auch nicht ganz ohne Erpressung. An der Uni von A nach B geschickt, von B nach C und bei C erstaunt gefragt, was ich denn hier wolle, A sei zuständig. Bei jedem Büro gab es Wartezeiten, und ich brauchte nur so ein beklopptes Formular, ich kam mir vor wie in diesem Asterix-Film mit dem "Haus, das Verrückte macht". Jedenfalls bin ich zu A zurück, habe mich dort hingesetzt, den Fall geschildert und erklärt, ich würde mich dort nicht mehr wegbewegen, ehe sie mir nicht das Formular besorgt hat oder mir jemanden ans Telefon holt, der mir versichert, bei ihm sei ich an der richtigen Adresse und könne es abholen. Da hat die Frau angefangen zu toben, ich habe ein Buch aus der Tasche genommen, ihr mitgeteilt, sie wisse, wie sie mich loswerden könne, und angefangen zu lesen. Sie hat noch jemanden reingeholt, ich saß da und las, und danach hat sie mich dann angeschnauzt, das sei nicht ihr Job, sich um Studenten zu kümmern, die zu faul sind, sich richtig zu informieren, wo sie ihren Scheiß zusammenbekämen. Ich habe nicht reagiert, und dann hat sie angefangen zu telefonieren. Wenige Minuten später zog sie mit feuerrotem Kopf ein Rundschreiben aus einem Fach, las es, erklärte mir, sie sei im Urlaub gewesen und hätte noch nicht alles Liegengebliebene nacharbeiten können, und reichte mir ... das benötigte Formular. Das nämlich war seit anderthalb Wochen tatsächlich in ihrem Büro zu bekommen.

Die Erinnerung daran ist sehr viel angenehmer und befriedigender, als hätte ich durch einen Wutanfall bekommen, was ich wollte.

Zu euren Affen: a.fish hat vollkommen recht, die sozialen Regeln sind sehr viel komplexer, als bei oberflächlicher Beobachtung auffällt. Und der lauteste Affe ist oft nicht der erfolgreichste (je nachdem, welche Art man betrachtet, gibt es extreme Unterschiede im sozialen Gefüge), sondern wird insbesondere von den Weibchen geschnitten. Vielleicht wäre es bei uns auch nicht schlecht, wenn besonders jähzornige Exemplare von der Fortpflanzung ausgeschlossen würden, wenn es sich doch vererbt? ;-D Jedenfalls richte ich mich, wenn es um äffische Vorbilder geht, doch sehr viel lieber an den Bonobos aus als an Mantelpavianen. Sind uns genetisch und stammesgeschichtlich auch sehr viel näher.

Zur Gehirnchemie: Ich weiß nicht. Ja, Impulsivität ist sicher auch eine Sache der Gehirnchemie, der "Veranlagung". Aber zu einem großen Teil geht es auch um die Frage, mit welchem Verhalten man durchkommt. Du, LovHus, hast eine sehr sanfte und freundliche Frau. Ich habe eine sehr liebevolle Mutter und einen Vater, der es fast schön fand, dass seine Tochter nach ihm kommt. Die erste, die mir Grenzen aufgezeigt hat, und zwar wirklich hart, ist meine Schwester - Schluss damit, oder das war's, bei aller Liebe. Und das hat derart gut gewirkt - nicht sofort, nicht ohne Rückfälle, die ich allerdings sehr viel besser abbremsen konnte, aber es hat gewirkt. Chemische Vorgänge im Hirn sind ganz sicher einer der Auslöser, aber darüber hinaus sind sie vor allem eine Ausrede. Ich glaube, dass man sich vor allem so verhält, weil man immer wieder irgendwie damit durchgekommen ist. Bei einem Kleinkind am Anfang der Trotzphase mag es zu 90% Veranlagung sein, bei einem Erwachsenen ist es vermutlich eher zu 70% Gewohnheit. Entsprechend hat man Einfluss darauf, auch wenn es wahnsinnig schwer ist, sich von gewohnten Mustern zu lösen, seine Trigger zu erkennen und gegenzusteuern.

S/hojxo


Ich glaube, dass man sich vor allem so verhält, weil man immer wieder irgendwie damit durchgekommen ist.

Korrektur: Bei mir selbst glaube ich das. Bei danae glaube ich, dass es sehr viel mehr damit zu tun hat, dass sie im Zorn abgeurteilt und nicht wahrgenommen wurde, bis aus Wut blinder Zorn geworden ist, der sich jetzt immer noch immer wieder verselbständigt. Das war bei mir definitiv nicht so, mein Jähzorn ist nicht "Hört mich endlich!", sondern "Ich will, dass die Welt so ist, wie ich sie haben will, nervt mich nicht!" Anderes Kaliber, dem mit Selbstreflexion vermutlich deutlich leichter beizukommen ist als etwas, das so tief mit dem Selbstwertgefühl und dem Wahrgenommenwerden verwurzelt ist. Alles nur Vermutung, soweit es über mich selbst hinausgeht, also ohne jede Gewähr.

LVovHuxs


**Selbstbetrug

Das ist aber ein Totschlagargument. Selbstbetrug wäre auch die Vorstellung, "beim anderen keine Spuren hinterlassen" zu wollen oder dass sowas überhaupt möglich ist, oder auch die Idee eines "unbefleckten Vorher-Zustandes".

Gestörtes Sozialverhalten, also Grenzüberschreitungen, unangemessene Reaktionen usw. gibt es auch im Tierreich und auch dort kann das Schaden anrichten

In dieser Allgemeinheit kann ich nur zustimmen. Aber auch hier: Die Definition der Grenze, die dann überschritten wird, also wo die Reaktion unangemessen wird, kann selber unangemessen, ja unmenschlich sein und damit wird auch eine solche Grenzziehung zum Selbstbetrug. Wenn die Grenzziehung ein Maß an Selbstkontrolle verlangt, das derjenige nur in einer hehren Vorstellungsgutwelt aufbringen kann, aber seiner körperlich-seelischen Realität unangemessen ist, dann ist eine solche Forderung ebenfalls ein Akt psychischer Gewalt, gegen die der Betreffende seinem Temperament entsprechend vorgehen wird. Dabei verstärkt sich dann sowohl die Empörung derer, die das Monopol der Grenzziehung bei sich sehen, als auch die Wut dessen, der sich diesen Grenzen nicht unterwerfen kann. Ein Teufelskreis.

Unser Immunsystem hat gelernt mit diversen Krankheitserregern fertig zu werden, ohne dass bleibende Schäden zurückbleiben. Ein psychisches Immunsystem, das mit einem Wutanfall eines Mitmenschen nicht umgehen kann, scheint mir mindestens ebenso gestört, wie der Wutanfall selber.

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