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Schon wieder schlimmer Wutausbruch (Borderline)

F[erlnmfelder hat die Diskussion gestartet


Moin zusammen,

ich leide seit Jahren schon unter Depressionen und die aktuelle Diagnose lautet Borderline.

Da ich in meinem Leben sehr unzufrieden bin (Krankheit, Unfähige Mitarbeiter/Freunde) bin ich in den letzten Jahren ziemlich an die Schmerzgrenze gekommen. Ich neige dazu schnell zu explodieren und auch vor Wut was mit den bloßen Händen zu zerkloppen. Den Schmerz dabei nehme ich als erleichterung war. Wenn das Teil dann endgültig im Eimer ist bin ich noch eine ganze Weile am zittern und könnte bei dem kleinsten Problem weiter explodieren.

Das Problem ist ich kann das überhaupt nicht steuern. Es überkommt mich derart schnell das ich nicht mal die Wahl hätte überhaupt was dagegen zu tun. Meine Psychologin sagt ich soll an schöne Sachen denken aber mein Kopf ist derart auf "Wut" eingestellt das ich nicht die Chance dazu habe.

In diesem Fall habe ich meine Computermaus zerboxt und weiter darauf herumgehauen. Den Schmerz merke ich wie gesagt nicht und bis das Teil nicht ganz kaputt ist höre ich nicht auf. Alles um mich herum wird dunkel und ich habe nur den Fixpunkt auf dem Gegenstand oder die Person die es dann per Wörtern an den Kragen geht.

Habt ihr ähnliche Probleme und Lösungsansätze? Meine Psychologin hat jetzt erstmal 3 Wochen Urlaub und kann deswegen nicht dort hin. Ich bin immer noch aufgewühlt obwohl das schon eine 3/4 Stunde her ist %-|

Also falls jemand Tipps hat immer her damit. Vieleicht kann ich mich damit abregen wenn ich hier ein wenig lesen kann. :-/

Lg Basti

Antworten
Birauncau0gxe


Was sie in der Klinik für solche Fälle haben: einen Boxsack und Boxhandschuhe. Darf man aber nur zusammen benutzen und nicht impulsiv. Sondern vorher verwickeln die einen bestimmt 10 min in ein Gespräch: Was fühlen Sie? und immer so weiter. Damit wollen sie, dass man erstmal seine Sachen erklären kann (auch anderen) und damit die eigene Impulskontrolle in den Griff bekommt. Danach kann man quasi den mentalen Stress und die Wut durch körperlich extrem fordernde Dinge abbauen. In den Boxsack kann man dann beliebige Wutgegner reinprojizieren und windelweich kloppen.

Vielleicht ist das ne Möglichkeit. Oder du machst dir ne Reckstange irgendwo in die Wohnung und machst da Klimmzüge. Oder Liegestütze, irgendwas forderndes, wo dich dran auspowern kannst, ohne Sachen nachhaltig zu zerstören. Und ich sag mal: wenn du nach 50 Liegestützen noch zuviel Energie hast – mach nochmal 50. ;-) Oder versuch Liegestütze mit Klatschen zwischendurch.

Faernmneldexr


Hallo zusammen,

die Vorschläge mich auszupowern sind gut aber leider kann ich das aufgrund meiner voranschreitenden MS nicht durchführen. Klimpzüge oder Liegestützen + Boxsack werden etwas schwierig mit fast nicht funktionierenden Beinen. Außer der Sack hängt auf Augenhöhe im Sitzen ;-)

Bin vorhin wieder aufgeflippt. Ich taue gerade den Gefrierschrank ab. Leider läuft da Wasser genau über meine Schränke :(v Dann habe ich das Eis angefasst und was ist passiert? Das ganze ist in tausend Stücke zerbrochen und verteilte sich in der Küche und Schränke ":/

Könnte ich richtig laufen wäre ich wie das HB Männchen rumgehüpft *:)

Also ich hake den Tag als mal wieder fürn Eimer ab und hoffe das meine Hand morgen nicht mehr weh tut :-D

pnoSspaxe


Wie wäre es mit Skillstrainig? Da gibt's glaub ich auch hier was dazu zu lesen im Psychologieforum.

B}raunavuge


Klimpzüge oder Liegestützen + Boxsack werden etwas schwierig mit fast nicht funktionierenden Beinen. Außer der Sack hängt auf Augenhöhe im Sitzen ;-)

Na dann häng den Boxsack doch so auf, auch die Klimmzugstange kann man in eine passende Höhe montieren lassen. Was an so einem Boxsack toll ist: Es kommt eine Reaktion zurück. Man spürt also einen Gegendruck, wenn man nicht aufpasst – und bekommt das Ding ins Gesicht. Und das zwingt einen, weiterhin kontrolliert zu bleiben.

Oder kauf dir 2 Hanteln a 15 kg (ggf. mit ner Hantelbank). Oder klopfe mit nem Teppichklopfer nen Teppich aus. Oder mach deine Wohnung sauber (z.B. Fenster putzen ist körperlich anstrengend oder Wäsche waschen mit Waschbrett). Oder geh schwimmen, da kommt man in der Regel auch im Rollstuhl rein – falls du in einem sitzt. Es gibt auch Sportarten im Team für Menschen mit Handicaps.

Oder einen Expander oder ein Thera-Band. Oder nen Medizinball stemmen. Oder mit nem Tennisball an die Wand und wieder auffangen. Sollte dann nur kein Mietshaus sein. Oder so ein Handmuskel-Trainer. Also Möglichkeiten fallen mir viele ein.

F9ernm>eldxer


Moin,

das Problem bei mir ist wenn ich z.B. aufräume werde ich gleich wieder wütend weil irgendwas nicht klappt. Gerade eben habe ich mich geärgert das meine Handyschutzhülle nach 3 Wochen schon abfärbt. Habe Sie dann wütend zerbrochen. Ich kann gegen diese Attacken überhaupt nix machen es überfällt mich einfach. ich habe Angst jemanden mal weh zu tun. Ich habe meinen Azubi damals öfter mal in solchen Situationen angebrüllt oder nen Karton an Kopf geworfen. Irgendwie habe ich das Gefühl ich werde verrückt.

S"unflNodwer_7x3


Schon mal was von DBT gehört?

Deine Therapeutin scheint mir da gerade entweder desinteressiert oder überfordert/ahnungslos, dann mit "an was Schönes denken" bekommt man diese Ausbrüche NICHT in den Griff.

Erster Schritt: Geeignete Strategien für in der Situation erlernen (Stichwort "Skills").

Zweiter Schritt: Analysieren, warum die Situation Dich dermaßen reizt und ab wann es "kippt", d.h. ab welchem Punkt Du die Kontrolle verlierst.

s]o:nnen/brixse


Hallo. Das du MS hast, tut mir voll leid. Ich wollte dich fragen, wer diese sche... Diagnose Borderline gestellt hat? Deine Psychologin. Nur weil jemand Wutausbrüche hat, die zur Selbstverletzung neigen, gibt man dir gleich die Diagnose? Naja, du hast auch nicht viel dazu geschrieben.

Da du MS hast, denke ich leider, dass du auch nicht so den Bewegungsausgleich bekommst.

Ich bin selbst gerade krank und seitdem ich Bewegungsmangel habe aufgrund meiner Erkankung, dreh ich seelisch nur noch durch und komme total an meine Grenzen.

Hab auch mal gehört, dass Kühlakkus gut helfen sollen... Sich wieder mehr zu spüren.

Manchen hilft es nicht, weil es hauptsächlich um das Zwerstören geht.

Wenn es " nur " um die Wut geht, dann setzt dann versuche dein Leben so zu gestalten, dass du mir Positives erlebst und das Negative ausblenden kannst. Also alle Menschen, die dir nicht gut tun oder die Faktoren, die dich wütend machen, Menschen, die dich wütend machen. Versuch dich selbst wichtig zu nehmen.

:)^

JjenPJen9x4


Hallo,

Anscheinend läuft in deinem Leben so viel schlecht, dass dein Gehirn nicht mehr anders weiß zu reagieren als mit Aggressivität.

Ich rate dir von Medikamenten ab, ich bin mir ziemlich sicher, dass du es auch ohne schaffen kannst.

Ich kenne ähnliche "Attacken" von mir, wenn es mir lange schlecht geht und ich viele ungesunde Sachen mache, dann werde ich genervt und auch mal aggressiv.

Mir hat es geholfen, mich dadrauf zu konzentrieren, was passiert bevor ich in diese Schleife aus Genervt sein und Aggression komme.

Das solltest du auch tun, wenn du es richtig anstellst wirst du irgendwann merken, dass du nicht auf einmal aggressiv bist, sondern dass es eine Entwicklung ist, von vielleicht sogar Stunden.

Der Ausraster ist nur die Spitze vom Eisberg.

Beispielsweise das mit der Handyhülle: Du sagtest: "dann werd ich gleich wieder wütend".

Wahrscheinlich ging es dir schon mindestens seit Stunden nicht gut.

Oder warst du vor diesem Ausrastet total ausgeglichen, gut gelaunt und glücklich? Wahrscheinlich nicht.

Wenn du einmal verstanden hast, was dich aggressiv macht, solltest du in solchen Situationen an genau das Gegenteil denken: Das schönste, das dir je passiert ist, deinen Partner/dein Kind etc. für den oder die du unglaublich viel Liebe empfindest, einen Erfolg, den du gerade eben hattest usw. Es müssen Dinge sein, die deine Knie weich werden lassen, dir Tränen in die Augen kommen lassen, dir Schmetterlinge in den Bauch machen, etwas das sehr emotional, aber schön ist.

Mit was beschäftigst du dich den Tag über?

Damit, wie dich dein Arbeitskollege nervt, damit, dass dich deine Krankheit einschränkt, dir Angst macht?

Wenn ja, also wenn du dich sehr viel mit negativem beschäftigst, ist es kein Wunder, dass du öfters ausrastest.

Wie oft weinst du? Es ist sehr wichtig, dass man ausreichend viel weint, wenn es einem schlecht geht, ansonsten endet man so wie du jetzt. Man hat das Gefühl als staut sich alles an und zwischendurch explodiert man deswegen.

Lass dich trösten, das tut gut, auch wenn man dafür unter Umständen über seinen Schatten springen muss. Such dir Unterstützung, gibt dir das Gefühl, dass es Menschen gibt, die dich lieben und nur dein bestes wollen.

Mach Sport, wenn du keinen machst. Nicht unbedingt zum abreagieren, sondern zum Ausgleichen.

Etwas das oft unterschätzt wird aber nicht zu unterschätzen ist: Hab regelmäßig Sex.

Wenn du viel Stress hast, vermeide ihn, mach vielleicht mal Urlaub.

Wieso empfindest du deine Freunde und Mitarbeiter als "unfähig"?

Vielleicht ist es Zeit sich eine neue Arbeitsstelle oder einen (teilweise) neuen Freundeskreis zu suchen.

Mach hauptsächlich Dinge die dir Spaß machen, und wenn du Dinge tun musst, die dir keinen Spaß machen, erinnere dich daran, dass danach wieder was schönes passiert.

Ess regelmäßig und gesund, trink genug.

Nimm dir Zeit für dich, aber triff dich auch regelmäßig mit Menschen die du magst. Vielleicht suchst du dir auch eine Beziehung, wenn du keine hast, wenn du eine hast, schau dass du dich in der Beziehung wohlfühlst.

Versuche hoffnungsvoll zu sein, viel an Depressionen ist Einstellungssache, das habe ich selber erfahren.

Vermeide Gedanken wie, wie doof gerade alles läuft, wie sehr du keine Lust auf alles hast, wie sehr irgendwie alles schlechter und gar nicht mehr gut wird....das denkst du wahrscheinlich nur, weil du depressiv bist und es bringt dich nicht weiter. Sei dir sicher, dass du alles schaffen kannst, was du willst.

Es ist wichtig, dass du verstehst, dass die Depressionen und die Aggressionen von etwas ausgelöst werden, nämlich von deinem Leben und wie du mit diesem umgehst.

Alles was ich gesagt habe ( ausreichende und gesunde Nahrung, Sport, Beziehungen, Sex, an welche Sachen du denkst) sind wichtig dafür, dass es dir irgendwann wirklich gut geht.

Es ist wichtig, dass du lernst, wie du dein Leben mehr und öfter genießen kannst, ansonsten wird es dir psychisch nicht besser gehen.

Das alles hat mir geholfen und ich bin mir zu 99,9 % sicher, dass dir das auch helfen wird.

Ich hoffe ich hab nicht zu wirr geschrieben ;-)

Alles Gute! :)*

J^enJedn9x4


Mit Sport meine ich übrigens das was du tun kannst, Hauptsache, du hast das Gefühl, nicht wie ein nasser Sack in der Ecke zu sitzen und auch mal ausgepowert zu sein.

Ist dir das möglich?

F-ernm(eldxer


Hallo Jenjen94,

die Diagnose MS kam im Februar, seit diesem Tag sitze ich zuhause und kann nicht arbeiten. Meine Beine sind schlapp und ab den Knieen sind sie taub. Meine Leistungsfähigkeit lässt zu wünschen übrig (chron. Fatique). Seelisch bin ich auf dem absoluten Tiefststand angekommen.

Ich war früher schon sehr schnell auf der Palme, das war ganz früher aber nie so. Ich bin eigendlich ein ganz ruhiger gewesen seit der Ausbildung bin ich so geworden. In unserer Firma heißt es anpacken oder geh. Mein Chef hat die letzten Jahre sehr sehr oft auf mir rumgehackt wenn Ihm was nicht passte. Man muss dazu sagen das ich aus dem IT/Kommunikatiosgewerbe stamme und das mein Dienst 24h geht. Seit etwa 8 Jahren habe ich Ausfälle der Beine oder Taubheit feststellen können. Zwischendurch hatte ich auch einfach eine "Leere" im Kopf und konnte deshalb nicht arbeiten. Dummerweise war das meistens nach dem Wochenende oder davor. Das lag dann an der anstrengenden Woche in der Firma oder wenn ich mir am Wochenende einfach nur Gedanken über die Arbeit oder Leben gemacht habe. Bin deshalb einfach müde und ausgebrannt gewesen.

Bei der Arbeit bin ich oft eingeschlafen (Bei Gesprächen mit Kollegen oder Autofahren). Ich konnte NIE gut schlafen. Ich habe ständig den Chef im Nacken gehabt.

Ich war ständig müde und hatte keine Energie mehr. Alle Ärtze die ich besuchte konnten nichts feststellen. In den letzten Monaten wurde es zunehmend schlimmer, mein Zustand war Instabil. Ich dachte an Selbstmord und hatte schon öfters das Lenkrad richtung Bäume gehalten. Ich fühlte mich einfach missverstanden durch meine Familie und Freunde. Alle haben gedacht ich wäre ein Simulant. Ich muss dazu sagen das ich immer schon ein Pechvogel in Sachen krankheiten war. Mit 10 hatte ich Krebs, etliche male was gebrochen und dann kamen Blutdruck und Schilddrüse + Harnsäure dazu. Meine Augen sind auch nur schlecht (-9 Dioptrin und -7 Hornhautverk.). Es kam nun raus das ich Keratokonus habe (Chronische erkrankung der Hornhaut). Etliche andere Erkrankungen zähle ich mal nicht auf.

Dann kam die Gesellenzeit und ab da fingen meine Probleme erst so richtig an. Seit 8 Jahren Dauerstreß. Die letzten Arztbesuche endeten immer mit der Aussage ich soll doch mal eine Psychosomatische Kur machen. Meine körperlichen Symptome wären ja nicht Organischer Natur. Diese Aussage kam im Januar nachdem ein Kopf MRT gemacht wurde ohne Befund.

Einzig die Bandscheiben sind auch hin gewesen aber das erklärte zumindest die Rückenschmerzen in der Lende. Woher kamen bloß die Schmerzen in der Brustwirbelsäule?

Im Februar wurde es dann Kritisch nachdem mir bei der Arbeit aufgefallen war das beide Großzehen taub sind. Ein paar Tage habe ich noch gearbeitet und es knickten wieder fleißig die Beine weg oder es zuckten und zitterten verschiedene Muskeln.

Ich habe 3 Tage Urlaub gemacht und feierte meinen 30sten mit meiner Familie. In dieser Zeit wurden auch die Beine und Füße langsam taub. Irgendwann erreichte es dann den Genitalbereich und ich bin ins Krankenhaus (Notaufnahme, Sonntags).

Es wurde viel gemacht und nachdem das Rückenmark kontrolliert wurde kamen 2 Entzündungsherde zu tage die schon gut am werkeln waren. 3 Wochen lang wurde alles möglich gemacht und 2 mal eine Lumbalpunktion gemacht. Es wurden 98 Leukos festgestellt und mit Kortison und anderen Medis das ganze stabilisiert. Danach kam die 5 Wochen ReHa.

Um die berufliche Situation davor zu beschreiben: Mein Chef stellte mich immer als Simulant dar und es gab ständig Einläufe warum ich mich nicht Organisieren kann. Ich vergass sehr viel und war sehr schnell müde und schlief selbst bei Unterhaltungen mit dem Azubi ein. Also ich war immer der Buhmann. Wir sind auch nur 4 Personen in der Firma (1 Tippse, 1 Azubi, Ein Chef und Ich). Das ganze bei über 400 Kunden ]:D Ihr könnt Euch vorstellen was das für ein Stress bedeutet, da der Chef auch immer erst gegen Mittag kam.

Seit dem Krankenhaus ist mein Chef aber ganz anders und versteht mich. Seit dem kauft er auch neues Arbeitsgerät und spendiert meinem Azubi Lehrgänge die ich nie bekommen habe. Er hat meine Vorschläge nie beachtet und auf einmal wo ich krank bin wird alles gemacht ":/

Das zur beruflichen Sache, nun kommen wir zu meinen "Freunden":

Ich habe seit 6 Jahren einen großen Freundeskreis. Ich habe nach 10-12h Arbeit meine restliche Freizeit dort investiert und mitgeholfen bei versch. Arbeiten. Meine eigenen Bedürfnisse sind immer bei Seite geschoben worden.

Ich helfe sehr gerne und auch sehr viel und auch gerne für die gute Sache. Leider seit ich im Krankenhaus gelegen habe und bei mir nicht mehr viel los ist sind fast alle weg. Keiner meldet sich mal von selbst. Außer letztens kam die Mutter meines "Ex besten" Freundes und wollte mich besuchen. Die ersten Sätze waren_ Wie geht es dir? Und was machst du ?. Der nächste war gleich: Mein Telefon und Internet geht nicht mehr, kannst du mal eben nachsehen. %-| Tolle "Freunde" die kommen nur wenn ich helfen soll.

Ich konnte mich auch nie so zeigen wie ich wollte. Kaum ließ ich mir einen Bart wachsen kam der Spruch das ich Scheie aussehe und ich mich rasieren soll. Das ist doch meine Sache oder nicht?

Dieses ganze wurde dann auch nich durch die Tod meines geliebten Vaters verstärkt. Ich fühle mich nur noch Nutzlos. Ich kann meine Hobbys nicht mehr fröhnen und Arbeiten get nicht. Die Kosten durch Medikamente und Ärtze macht mich auch nur sauer. Alles Nervt mich, ich darf auch kein Auto mehr fahren weshalb ich das Teil verkauft habe. Ich bin abhängig von anderen Menschen und das wollte ich nie :-p. Alles kotzt mich an: Meine Krankheit, meine Situation und meine Erfahrungen die machen konnte.

Ich stehe jeden Morgen schon mit einer gewissen Wut auf. Dann kommen 2 / 3 kleine Faktoren die das Fass bereits an die Grenze bringen. Diese Wut baut sich nicht wieder ab, dann reicht nur ein kleiner Auslöser und es geht los mit der unbändigen Wut. Das schlimme ich kloppe dann irgendwas mit den bloßen Händen kaputt auch wenn es Stahl ist. Das sieht man meinen Händen in Sachen Narben auch an %-|

Ich habe leider auch keine feste Beziehung, ich habe Angst das ich irgendwie ausflippe und anderen Menschen weh tue. Ich ziehe mich auch gerne mal für Wochen zurück ohne irgendwo mich zu melden. Viele kennen mich so, andere Denken ich will nichts mehr von denen. Das war immer meine Art. Zum Thema weinen: Das tue ich oft genug und könnte es auf der stelle. Es staut sich auch eine gewisse Menge an Traurigkeit in mir. Ich bin als Kind öfters an sexueller Gewalt geraten und keiner wollte mir damals glauben :-/

Das und vieles mehr ist zu Zeit in mir los, es tobt ein Krieg für oder gegen das Leben. Ich habe ganz ehrlich überhaupt keine Angst zu sterben. Ich wäre jeden Tag dazu bereit von diesem Drecks-Leben befreit zu werden :°(

In diesem Sinne, ich muss mich schlafen legen bin total fertig. {:(

Sebastian :)D

JDenJuenx94


Wow.

Ich weiß gar nicht genau was ich darauf antworten soll, seit ein paar Minuten fange ich immer wieder Sätze an und breche sie dann wieder ab.

Es tut mir unglaublich leid, dass du so ein Pech hast.

Kein Wunder, dass es dir so schlecht geht. :°_

Ich hab auch echt viel Müll erlebt, aber eher in Richtung alles was Menschen einem antun können, als alle möglichen schweren Krankheiten. Ich habe auch viel sexuelle Gewalt erlebt, und das einem niemand glaubt kenne ich nur zu gut.

Im besten Fall, bräuchtest du eine Beziehung, bei der der Frau bewusst ist, wie du drauf bist und dich beruhigen kann, wenn es dir nicht gut geht.

Bei sowas wünschte ich immer, ich könnte mich in tausend Teile aufteilen und für Menschen wie dich da sein. mhm :-|

Wenn du wen zum auskotzen oder reden brauchst, aber nicht das Gefühl hast, du kannst das bei deinen Freunden oder willst das lieber anonym machen, schreib mir gerne ne PN.

Unfair ist die Welt >:(

KEat2ileixn35


Ich kann nur raten zu versuchen selbst mit alleim klar zu kommen, da die meisten Psychologen nichts taugen.

An was schönes denken. Ja klar. Das machen wir dann mal alle und dann ist alles fein. ":/

s8onn;e}nbrxise


Ja, viele Psychologen taugen nichts, aber manche Psychologen denn doch!

Du hast noch nicht den Richtigen...

Ganz ehrlich.. ich kann das sicherlich nicht beurteilen, aber deine Wut ist durchaus nachvollziehbar, nicht unangemessen, was bei Borderline oft der Fall ist und völlig impulsiv aus dem Zusammenhang gezogen-

Du musst trotzdem Therapie machen, denn Selbstmitleid bringt dich nicht weiter!

Du musst mit Menschen zusammenkommen, die dir gleich sind und nicht mit Menschen, die dein Krankheitsbild nicht verstehen-

Kurze Frage noch. Wurde Ms anhand der Symptome diagnostiziert? Wo hast du denn Läsionen, im Kopf?

Das wurde nicht so deutlich.

Ich kenne viele, die Ms haben aber bei denen das gerade am Anfang du schriebst seit Feb. wieder vergeht.

Wie sieht es denn mit einer Klinik aus, die dich wieder ein bisschen aufpeppelt?

Such dir eine andere Psychologin, wenn sie nicht zu dir passt! @:)

KTatile~i>nx35


Wie sieht es denn mit einer Klinik aus, die dich wieder ein bisschen aufpeppelt?

Man muss auch irgendwann lernen sich selbst aufzupeppeln und seine Wut zu kontrollieren. Es sei denn man mag immer zum Onkel Dr. Und das will doch keiner oder?

Man lernt mein Psychologen eine Menge Werkzeug und Anewnden muss man es selsbt :)*

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