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Innere Unruhe, Angst, Schwindel

DfauDnxa hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und hoffe, hier leute zum Austausch zu finden!

Ich bin w und 26 Jahre alt. Seit längerer Zeit leide ich unter innere Unruhe, schon wenn ich morgens aufwache. Meist hält es den ganzen Vormittag an. Dazu kommt einfach nur die Angst und Schwindelgefühle. Ich traue mich nicht, das Haus zu verlassen und versuche mich ruhig zu halten. Meist nach dem Mittagessen, etwa 13 Uhr, fühle ich mich fit und unternehme auch etwas. Ich muss dazu sagen, dass ich eine recht zierliche Person bin (1,63m/53kg) und immer zu niedrigen Blutdruck habe (meist ca. 100/60). Ich habe diesen niedrigen Blutdurck schon seit Jahren und ich kann damit leben. Auch der Arzt meinte, ich solle froh sein, so einen Blutdruck zu haben! Trotz alledem quält mich besonders morgens und am Vormittag die Angst, der Schwindel und die Unruhe!

Gestern war ich beispielsweise mit meinem Freund in Köln, ein bißchen durch die Läden gehen, etwas Essen und einfach einen schönen Tag machen. Aber meine Gedanken drehten sich nur um mich, meine Gesundheit, meine Angst und Unruhe. Ich konnte den Tag nicht so richtig genießen. Und das passiert mir sehr häufig. Wenn ich wieder zuhause bin, geht es mir dann gut und ich ärger mich, dass ich den Vormittag nicht genießen konnte...

Das komische ist, dass ich an manchen Tagen überhaupt keine dieser Symptome spühre und es mir blendend geht. Dann kommt wieder ein Tag, in welchem ich in dieses Loch falle.

Kann mir jemand einen Tipp geben oder kennt jemand ähnliche Symptome? Was kann ich machen? Ich ertrage das selber nicht an mir und bin teilweise auch richtig mies gelaunt!

Antworten
Sgusizruxki


Könnte es sein, dass du morgens leicht unterzuckert bist, weil du abends nicht ausreichend gegessen hast?

Das komische ist, dass ich an manchen Tagen überhaupt keine dieser Symptome spühre und es mir blendend geht. Dann kommt wieder ein Tag, in welchem ich in dieses Loch falle.

Vielleicht hängt es tatsächlich mit deiner Ernährung zusammen.

Wenn du morgens Vollkornprodukte isst, und dann ein bisschen Sport treibst, produziert dein Körper das Glückshormon Serotonin aus der Aminosäure Tryptophan, die im Vollkorn enthalten ist. Das Gleiche gilt für abends, nur wandelt dann der Körper das produzierte Serotonin in Melatonin um, was das Schlafhormon ist.

D(aunxa


Hallo Susizuki,

vielleicht hast du Recht... ich esse abends nicht besonders viel, vielleicht mal eine Scheibe Brot oder ich mache mir einen großen Obstteller. Ich muss generell sagen, dass ich ein seltsames Essverhalten habe (fällt mir sogar selber auf *g*). Ich habe Hunger, esse dann, bin nach einer recht kleinen Portion ziemlich satt und habe dann oft nach zwei Stunden wieder Hunger und esse wieder eine Kleinigkeit. So geht das meist den ganzen Tag! Drei Mahlzeiten am Tag schaffe ich nie! Ich esse bestimmt 6 oder 7 Mahlzeiten...

Was sind denn genau die Symptome, wenn man unterzuckert ist? Hat das irgendwas schon mit Diabetes zu tun?

MYairxa


Unterzuckert ist man, wenn man zu wenig isst. Es gibt Menschen, die haben von Natur aus einen relativ niedrigen Blutzuckerwert. Essen sie dann wenig oder nichts, sackt der Wert richtiggehend ab und es kann zu den genannten Problemen kommen. Mit Diabetes hat das nichts zu tun. Ein Diabetiker leidet meist unter Unterzuckerung, wenn er mit seinem medikament nicht richtig eingestellt ist, oder es nicht nach Vorschrift einnimmt. Machst Du vielleicht gerade eine Diät? Überlege mal, wieviel Kalorien Du in etwa zu Dir nimmst. Hast Du schon einmal die Schilddrüse überprüfen lassen?

D}aunxa


Ich habe vor etwa 3 Monaten einen Bluttest beim Doc machen lassen (wie jedes Jahr) und er war bis jetzt immer in Ordnung! Keinerlei Auffälligkeiten, alles im Normalbereich.

Eine Diät mache ich gerade nicht, aber wie gesagt, ich esse häufig aber immer sehr wenig.

Ich muss dzu der ganzen Situation sagen, dass ich vor etwa 3 jahren eine Psychotherapie gemacht habe, da ich eine leichte Winterdepression mit Angststörung hatte. Die Therapie hat mir damals gut geholfen, aber ich habe heute das Gefühl, dass ich eben manchmal in diese alten Muster zurück falle. Vielleicht ist es einfach die Angst, die mich zittern lässt... die schwindel auslöst und meine Unruhe entstehen lässt? Ich müsste eigentlich froh sein, ein normales und schönes Leben zu führen. Ich habe einen Partner, ein Dach übern Kopf, genug Essen und Trinken,... aber mich plagt oft der Kummer, weil ich mich einfach nicht gebraucht fühle. Ich habe gerade Semesterferien und ziemliche langeweile, trotz zwei Nebenjobs! Auch während des Studiums werde ich nicht wirklich gefordert, obwohl es sich um einen Master-Studiengang handelt. Bin also generell momentan sehr unzufrieden mit meinem Leben....

D<au\nZa


Ich muss noch erwähnen, dass ich zur Zeit Aspirin Protect (für bessere Durchblutung) nehme und Soledum Kapseln (pflanzliche Minzkapseln), da ich letzte Woche so ein dumpfes Gefühl im Ohr hatte. Das ist Gott sei Dank von alleine wieder weg gegangen, aber ich sollte trotzdem diese Medikamente mal nehmen. Vielleicht vertrage ich etwas davon nicht und das löst die Unruhe aus? Ich werde heute so wie so aufhören mit den Einnahme, dann werde ich es ja herausfinden...

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