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Übelkeit, Brechreiz usw., was soll ich bloss noch tun?

J_annyxT


Hoffendlich wird es noch besser.. :°(

Aber vllt ist es auch das falsche ... ???

Ich hatte meiner Ärztin ja gesagt das ich ein paar Medikamente gefunden hatte die für Psychosomatischer Übelkeit sind, hatte ihr die auch gesagt aber dann fing sie an zu lachen und meinte das ist schon für schwerst kranke..! ":/

J%annxyT


keine hilfe? ;(

Oder einer der das gleiche hat?? :°(

Jyulixanxia


Was für Medikamente hattest du ihr denn vorgeschlagen?

J\annyxT


Citalpram, psychopharmaka, Zynep (weiss nicht genau wie das heisst)

Und noch 2 andere.. Hatte mir die vorher aufgeschrieben.. Hab sie jetz aber wieder vergessen ":/

sHchne|ck+e19x85


Achje, grade bei Antidepressiva ist die Anfangsphase die Schlimmste, weil man eh schon down ist und auf dem Zahnfleisch kriecht und dann die Nebenwirkungen und die Wartezeit.

Aber sie können wirklich eine sehr gute Hilfe sein!

Ich nehme schon seit mehreren Jahren ADs, war aber nie zu 100% zufrieden, obwohl schon eine Besserung spürbar war. Im Juni bin ich zu einer anderen Psychiaterin, anderes AD und seitdem höre ich nur Komplimente aus meinem Umfeld, wie positiv und energiegeladen ich jetzt bin. Es macht wirklich einen Unterschied!

s chne*cke19x85


PS: Opipramol wird – meines Wissens nach – öfter bei Ängsten eingesetzt. Momentan kannst du wahrscheinlich eh noch nicht viel sagen, ob es passt oder nicht. Also noch ein bisschen abwarten und Tee trinken :)D *:)

JTannyxT


Ja, das dauert 2wochen bis eine Wirkung einsetzt :-|

Aber freut mich das du was passendes gefunden hast! :)*

Ich werde noch ein bisschen warten, wenn es nicht besser wird, frage ich nochmal nach ein anderes ":/

J4annyxT


Wird immer schlimmer :°(

KHamsxoo


Hallo, ich weiss genau wie du fühlst..

Mir geht es so seit ca 2 Jahren .. Zwar nicht 24Stunden am Tag, aber echt oft.. Hauptsächlich Nachts und wenns morgens so is, dann hab ich Angst Schwanger zu sein mach mri darüber so die gedanken und das zieht sich dann über den Tag ..

is zum kotzen .. Habe auch alles gemacht, meine Ernährung auch komplett umgestellt und 16 Kg abgenommen, ne Therapie gemacht einfach alles..

Es hilft nix .. :/

Hast du Angst das du erbrechen musst??

J>ann`yxT


Ja das ist es ja, niemand weiss wie man sich fühlt.. :°(

- Kannst du noch mit auto, bus ect. Fahren?

R#ukxa


Liebe Janny,

das was Du beschreibst, kenne ich sehr sehr gut.

Ich erzähle erst mal ein wenig von mir, Ich bin 26 und habe die Emetophobie mit allem drum und dran schon seit über 20 Jahren. Habe sowohl die Höhen als auch Tiefen dieser Krankheit miterlebt.

Du hast schon die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht. Du hast einen Arzt aufgesucht und Dir Hilfe geholt. Was es jetzt braucht, ist Zeit und Deine aktive Mitarbeit.

Zu allererst kann ich Dir einen Tipp geben: Wenn Du irgendwas hast, hör auf selbst zu forschen und vertraue Deinem Arzt! Ich kenne das von mir selbst dass ich denke ich weiß es besser als der Arzt. Opipramol ist sehr gut (und viel besser als Citalopram übrigens) gegen Angsterkrankungen.

Auch ich habe mich auf die Suche nach der Ursache begeben, nach dem Motto "Was war zuerst, das Ei oder das Huhn?". Damit kommst Du aber nicht weit. Egal wie felsenfest Du davon überzeugt bist, die Übelkeit war zuerst da – das halte ich aus eigener Erfahrung für eher unwahrscheinlich. Akzeptiere Dich jetzt erst mal wie Du bist und arbeite daran, dass es Dir besser geht.

Nach einer Konfrontation in der Straßenbahn hat es mich fast 2 Jahre gebraucht, bis ich mich wieder in ein öffentliches Verkehrsmittel setzen konnte und auch jetzt – 5 Jahre später – habe ich teilweise ein großes Unwohlsein in einer solchen Situation.

Ich bin damals weggelaufen und habe diese Situationen vermieden aber das ist leider genau das falsche. Auch wenn Du Dich im Moment sicher fühlst, es wird Dich nur einschränken und irgendwann können immer mehr Dinge hinzukommen, die Du meidest – bis man irgendwann in seinen eigenen 4 Wänden gefangen ist. Das ist natürlich jetzt der "worst case" und sollte Dir keine Angst machen.

Man soll ein Medikament übrigens mindestens 3 Monate nehmen. Ein Medikament ist nur eine kleine Stütze und wird Dich nicht heilen! Du solltest also nichts übereilen und nicht zu viel verlangen. Ich habe mir jeden Tag erhofft, heute wird es mir blendend gehen, ich werde ein neuer Mensch sein. Aber so eine große Veränderung wird glaube ich nicht kommen. Die AD's sind dazu da um die Sache ein wenig abzuschwächen und meine damalige Psychiaterin sagte mir, es ist quasi ein Seil dass einem ins Loch gereicht wird – hochklettern muss man jedoch allein.

Es gibt viele Übungen und Entspannungstechniken die man machen kann, wenn man unter Angstproblemen jeglicher Art leidet. Ein Mittel gegen die alltäglichen Übelkeitsattacken etc habe ich jedoch leider auch selbst noch nicht gefunden.

Was einem jedoch hilft, sind Menschen die einen verstehen. Ich habe (hier im Forum) 3 super Mädels kennengelernt die genauso wie ich daran leiden, es hat sich eine tolle und bereits mehr als einjährige Freundschaft entwickelt :)

Mir ist es immer schwer gefallen anderen zu sagen dass ich psychische Probleme habe. Ich habe mich komisch benommen, habe an vielen Dingen nicht teilgenommen und habe viele "Freunde" oder ich sage mal bekannte verloren. Mittlerweile weiß ich, dass man das zwar nicht jedem direkt auf die Nase binden sollte, aber zumindest der engste Kreis um einen herum sollte meiner Meinung nach schon bescheid wissen, das nimmt einem viel Druck und zusätzliche Angst und Enttäuschung.

Liebe Grüße

FVlycingturmtle


Habe ein ähnliches Problem und stecke auch gerade in einer "AD-Such-Phase". Klar, dass der Arzt nicht das verschreibt, was man so vorschlägt...

Wie geht es Dir denn mittlerweile mit dem Opipramol? Wenn Du Deinen Arzt eine Weile kennst und er Vertrauen in Deinen Umgang mit Medikamenten hat - und Du keine suchtgefährdete Person bist, gibt es tatsächlich für akute Phasen noch andere Medis. Da sollte man sich dann aber wirklich nebenbei therapieren lassen.

Ein Klinikafenthalt ist natürlich ein großer Schritt, kann aber tatsächlich helfen. Und da trifft man eben auch auf andere Betroffene.

Ich wünsche Dir ganz viel Gesundheit!

J9ananyT


@ Ruka

Danke für die Ausführliche erklärung :)z

Doch wenn du das schon 20Jahre hast, denn ist das doch echt schlimm mittlerweile oder?

@ Flyingturtle

Mit den Opipramol geht es mit nicht wirklich besser, es wird immer schlimmer.. Und was zu essen ist echt eine Hölle. Danach fühlt sich mein Magen an als ob der GARNICHTS mehr verdauen kann. :°(

R3ukxa


Ne, mittlerweile ist es so, außer wenn ich damit konfrontiert werde denke ich da nicht mehr dran. Es ist phasenweise mal geht es einem gut und mal eben nicht so gut. Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch!

Mal eine andere Frage: Wie ernährst Du Dich denn? nicht nur WAS du isst sondern auch bzgl der Regelmäßigkeit.

K[raf,tmenescxh


Hallo ihr Lieben,

ich melde mich auch mal zu dem Thema. Diese bescheuerte Angst vor dem Erbrechen! :(v

Ich schreib jetzt nicht meine ganze Leidensgeschichte, die ist zu lang. Aber ich hatte auch Opipramol. Hatte drei Therapien. Bin ein Jahr von Zuhause weg gegangen, hab mich immer wieder selber heraus gefordert und versucht die Angst zu erledigen.

Und dann kam irgendwann der Tag an dem ich mir gesagt habe: DU lässt dich von dieser Scheiß Angst nicht mehr unter buttern! Scheiß aufs Kotzen.

Und da war ich plötzlich frei. Ich hab all meine Medikamente und Sicherheitsutensilien über Bord geworfen und versucht zu leben.

Ich hab immer nur zwischendurch mal Angst, das wird auch nie komplett weg gehen. Man muss nur versuchen damit zu leben und damit um zu gehen.

Jetzt bin ich schwanger. Und diese Schwangerschaftsübelkeit... puuuuuh :(v

Das es so schlimm wird hätte ich auch nicht mit gerechnet :-D Aber ich lebe noch! Und kotzen musste ich auch noch nicht.

Ein weiser Mann hat zu mir gesagt: Selina es gibt nichts auf der Welt vor dem du Angst haben musst, denn wenn du willst kannst du alles schaffen.

Total der lari fari Satz, aber er hat mich so bewegt mit seiner Art, mit allem was er geschafft hat. Er saß im Rollstuhl und hat sich das gehen beigebracht, er hatte einen Todbringenden Hirntumor und hat trotzdem sein Leben in vollen Zügen genossen, der Tumor konnte immer wieder kommen, deswegen machte er extrem Sport weil er nicht im Krankenhaus sterben wollte sondern einfach von einem Felsvorsprung kippen wenn es so weit ist. Aber er ist vor zwei Jahren leider im Krankenhaus an einem erneuten Hirntumor verstorben :(

Aber solche Leute haben mir immer Kraft gegeben. Such dir jemanden.. einen Ruhigen Pol. Jemanden dem du vertraust und für den du Berge versetzen möchtest.

Und dann brauchst du Wut. Angst ist Sinnlos, die Angst macht dich klein und so wirst du nicht wachsen.

Es geht auf jeden Fall und es kann jeder schaffen. Man darf sich nur nicht selber aufgeben.

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