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Kind mit Adhs, habe keine Nerven mehr

pLfefkfxi36


also ich für meinen teil kann die TE vollstens verstehen. mein sohn ist mittlerweile fast 14 und adhs wurde bei ihm in der ersten klasse festgestellt. ich hab über die jahre nur verachtung und hohn von aussen erfahren. ich wurde als rabiate mutter hingestellt..die völlig überfordert wäre..mein kind wurde als verhaltensgestört von den lehrern genannt. ich wurde sogar angeschwärzt beim jugendamt als ich auf intensiv mitmeinen kleinen sohn lag. im nachhinhein war es angeblich nicht di elehrerin...diese schule hatte mir die letzten 4 jahre die nerven geraubt. nur mobbing woes nur ging. ich hatte mir ne familienberatin vom jugendamt geholt. damit die schule erstmal ruhe gibt. dann hab ich für uns bzw für meinen grossen entschieden in eine tagesklinik zu gehen. er war 14 wochen da und stundenweise in der woche in seiner schule..so das er immer kontakt hatte...diese 14 wochen haben vieles verändert. bei ihm bei mir...und auch ein wenig in der schule, weil jeder aufgeklärt wurde. mein grosser weiss in gewissen situationen wenns ihm nich gut geht. unkonzentriert..agressiv das er rausgehen kann, in das entspannungszimmer.

er war damals für ein halbes jahr überdosiert. mittlerweile haben wir ihn richtig eingestellt, er bekommt jeden morgen 30mg ritalin. keine nebenwirkungen mehr. in der schule von 5 auf note 2, 5 runter...worauf ich sehr stolz bin...aber dennoch ist man als mutter mehrerer kinder teilweise überfordert, nud ich denke das darf man auch sein. erziehung normaler kinder ist schon recht schwierig wo viele frauen schon daran scheitern..aber bei einem adhs kind ist man oft amrande des wahnsinn..und die TE ist auch nur ein mensch mit einen grenzwertigen nervensystem...und das sie selbst mdamit ein problem hat wie sie reagiert hat...ist ihr hoch anzurechnen. wenn ich täglich lese das viele eltern grundlos ihre kinder härter anfassen.

ich wünsche der TE ganz viel kraft..ich hoffe für dich das du dienötige hilfe bekommst die dir zusteht. wenn du reden möchtest oder tips brauchst..kannst du mich gern über pn anschreiben. dennich kann dich 100 % verstehen. :)* :)* :)* :)*

pefeffxi36


und ja, ich habe kinder und ich denke nicht, dass sich der umgang mit einem adhs-kind wesentlich von dem mit einem normalen kind unterscheidet –

wenn man keine ahnung hat..einfach nichts dazu schreiben...mit sicherheit ist das ein riesen unterschied ein adhs-kind zu haben oder ein gesundes. diese kinder haben ihre eigene welt...und wenn sie dich darin nicht haben wollen, lassen sie es auch nicht zu..ich kriegjedesmal die krise..wenn leute so einen schmarn erzählen...von denen sie keine ahnung haben. vorher sich informieren bevor man leute angreift :(v

S1hukix87


ich kriegjedesmal die krise..wenn leute so einen schmarn erzählen

Ging mir eben genauso :)z :)_

S9hukix87


und ich würd's auch mal drauf ankommen lassen, ihn mit seiner kaputtgeschnittenen Kleidung rauszuschicken.

und das, ist äusserst heikel.. vor allem wenn das Kind dann von anderen Kindern dadurch noch gemobbt wird oder die Schule anfragt, was da los ist und das Jugendamt einschaltet >:(

U6lmer ~Spxatz


vor allem wenn das Kind dann von anderen Kindern dadurch noch gemobbt wird

Genau darauf kommt es an.

Das Kind wird sehr schnell merken: "Hey, ich werd ausgelacht, wenn ich so rumlaufe"

Wetten, der Bub zerschneidet seine Kleider kein zweites Mal?

Klar, ist nicht die "feine englische Art", aber welche Eltern haben schon die Kohle, laufend neue Klamotten für den Sohnemann zu kaufen

GlrauamTsxel


Ich bin Oma von einem solchen "Zappelphilipp" und dieser ist 1Nachmittag pro Woche bei uns.

Mein Mann und ich haben 2Söhne gross gezogen und haben auch reiche Erfahrung im "Grosselternsein".

Als Person bin ich die Ruhe selbst, sehr kinderlieb und um eine Antwort nie verlegen... aber dieses Kind bringt uns an die Grenzen! Jede Woche wieder neu. Wir mit unserer reichen Erziehungs- und Lebenserfahrung können kein Rezept geben, wie solche Kinder "zu handhaben" sind - wir lernen jede Woche dazu. Ich habe schon ein Kind mit Down-Syndrom betreut; das war weniger aufreibend als unser Zappel-Enkel.

Ich kann, wie gesagt, keine Ratschläge geben, lese in diesem Faden jedoch mit, um welche zu bekommen und kann sagen, dass "Allgemeinplätze", wie sie hier zum Teil gegeben werden, überhaupt nichts nützen, sondern nur die TE noch weiter verunsichern.

Ich ziehe den Hut vor Müttern (und auch Vätern...), die ein solches Kind während 365Tagen zu 24Stunden betreuen, ertragen und trotz allem lieb haben.

dQe\vilriYnodisguxise


und das, ist äusserst heikel.. vor allem wenn das Kind dann von anderen Kindern dadurch noch gemobbt wird oder die Schule anfragt, was da los ist und das Jugendamt einschaltet

Ich gehe davon aus, daß die Mutter/Eltern des Kindes in engem Kontakt mit den LehrerInnen steht. Daher werden sie bereits wissen, "was da los ist". Das mit dem Zerschneiden der Kleidung kann also zur Sprache gebracht und die Konsequenz angekündigt werden.

Hänseln ist etwas völlig anderes als Mobbing. Mit Sicherheit werden die anderen Kinder es nicht unkomentiert lassen. Genau das ist der Sinn der Maßnahme. Die aber auch dem Kind vorher angekündigt werden muß, ansonsten wäre es nur ein Racheakt.

Nein, Kinder mit ADHS sind nicht "genau wie andere, nur anstrengender". Nach allem, was ich bisher darüber erfahren habe, benötigen sie aber MEHR Konsequenz als andere. Der Junge ist ja normal intelligent, er kann also Zusammenhänge durchaus erkennen und die Fähigkeit zu ruhigerem Verhalten hat schon auch etwas mit der Motivation zu tun.

Wie gesagt – wenn es wirklich nur noch Fetzen sind, dann geht das natürlich nicht. Aber ein Loch im Pulli – das geht schon.

Gleichzeitig denke ich auch, daß sich in so einer Situation schnell ein Teufelskeis entwickelt – Kind verhält sich nervenaufreibend, Mutter reagiert entsprechend genervt, Kind fühlt sich dadurch abgelehnt und hat emotionalen Streß, kann sich daher schlechter beherrschen... Alles, was davon Erholung schafft, ist gut. Und es geht nicht darum, ob das Kind ODER die Mutter neue Verhaltensweisen lernen sollten. Es geht um das VerhaltensGEFÜGE in der Familie.

Und nochmal: Ich sehe in deinem Post keinen Anhaltspunkt dafür, daß du eine schlechte Mutter wärest. Eine Ohrfeige ist eine schlechte Verhaltensweise, ja. Aber du liebst deine Kinder (überfordert, gestreßt, wütend sein bedeutet nicht, nicht zu lieben), du machst dir Sorgen um sie, du versorgst sie täglich, du bemühst dich, sie zu verstehen und zu fördern... all das, was eine gute Mutter tut. Gerade deinen Kindern zuliebe ist es wichtig, daß du mit deinen Gefühlen ehrlich umgehst. Sie unterdrücken und irgendwie durchhalten, um das Traumbild einer niemals überforderten Idealmutter abzugeben, läßt dich nur innerlich negative Gefühle aufstauen. Statt dessen lieber offen einen Umgang damit suchen (Auszeiten; Kur? Verhaltenstherapie?)

Bei uns im Landkreis gibt es alljährlich eine Sommerfreizeit für Kinder mit ADHS (ohne die Eltern). Vielleicht gibt es bei euch ja auch so was – nur als ergänzende Möglichkeit, wenn du Internat etc. zu kraß findest.

vGilklakkunterb/unt0x3


Hallo, und vielen Dank für Eure Kommentare, vielen Dank für Eure Unterstützung @:)

Also ich wollte mich einfach mal dazu äußern:

Auch wenn ich teilweise überfordert bin, so bin ich das nicht gern. Es ist auch nicht einfach das so zuzugeben. Auch das ich die Beherrschung verloren habe, ist eigentlich nicht meine Art. Natürlich könnte das ja jeder so schreiben.

Nein, auch ich finde mein Verhalten nicht in Ordnung, ich schäme mich dafür sehr und mache mir schwere Vorwürfe.

Ja, ich habe als Kind auch sehr oft die Faust gesehen, das gibt mir aber nicht das Recht dazu das genauso bei meinen Kindern zu tun. Es ist an meinem Verhalten, meine Kindheit nicht meinen Kindern vorzuleben.

Jedoch habe ich auch Gefühle, auch Nerven (wenn auch in letzter Zeit nicht die besten) die irgendwann mal am Ende sind, zeigt mir den Menschen der das seit jetzt 5 Jahren täglich mitmacht ohne Hilfen von außen- ohne mal die Nerven zu verlieren.

Wir hatten mein Kind jetzt 6 Wochen am Stück zuhause, weil keine Ferienfreizeit möglich war, seine Schule hatte Schließzeit und die Grundschule im Ort nimmt keine "Fremdkinder".

6 Wochen täglicher Kampf von 5:30-22/23 Uhr... und die Kleine kommt mindestens 2mal pro Nacht!

Zeit für mich? Naja... morgen wirds besser... vielleicht.

Es ist nicht einfach 3 Kinder und deren Interessen unter einen Hut zu bekommen. Der Große hat ADS und ist mit so gut wie keiner meiner Aktionen zufrieden, sei es die Freizeitplanung, noch das Essen, er hat immer was zu meckern. Aber so im Groben funktionierts.

Beim Kleinen gehts soweit, aber passt ihm was nicht, kann man auch zuhause bleiben, er versaut einen den ganzen Tag. Hat man mal keine Planung, weil man vll. auch mal keine Lust hat, hat man verloren. Dann gibt es Streit in allen Minuten.

Wir waren am Meer, da war es 7 Tage richtig schön, haben uns aber mit 10Stunden am Tag mit Unternehmungen kaum Raum für Nörgeleien gelassen. So siehts aus...

Wie gehts weiter? Ich habe meinen Beitrag am Tag danach noch einmal durchgelesen, nein, so soll es nicht weitergehen.

Nächste Woche haben wir einen Termin bekommen bei einem zweiten Arzt, um eine zweite Meinung zu haben. Ich habe einen Termin bei der AWO bekommen- für mich- um eine Mutter-Kind-Kur zu bekommen, vielleicht hilft das ja.

In der Klinik in der ADHS festgestellt wurde haben wir in 14 Tagen einen Termin, er muss ev. sogar dort bleiben.

Einen Termin in der Schule, sowie Telefontermine bei Therapeuten, wie so viele schon.

Ich möchte hauptsächlich wissen das sich etwas dreht.

Nein, mein Kind ist nicht hochbegabt, leider eher das Gegenteil. Im letzten Test war er knapp unterdurchschnittlich.

Auch haben wir oft das Problem das er uns einfach nicht versteht. Zb.: "Hol mir bitte 4 Gabeln". Er bringt 2 Messer.

"Bitte zieh dich an". Er geht vor die Tür und an den Briefkasten.

Da zweifelt man an sich selbst.

Er kann aber auch ganz lieb sein, ein herzlich gutes Kind, was so liebebedürftig und anständig ist, so rein in seinem denken und so perfekt.

Er hat eine auditive Wahrnehmungsstörung, man zweifelt fast jeden Tag.

Ja, ich liebe meine Kinder- mehr als mich selbst. Doch ich möchte mich selbst nicht verlieren, ich denke das passiert gerade. Manchmal ist eben halt alles doof.

I!n-Ko g N)itpo


Ulmer spatz

Aber weisst du, das problem ist, dass solche massnahmen bei nicht betroffenen greifen und man erwuenschte resultate bezueglich einsicht und verhaltenaenderung hat, aber bei einem betroffenen kind funktioniert das nicht. Sonst waere es ja leicht. :=o

M7anonx43


Oh ich kann soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo gut mitfühlen...

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Vieles habe ich genauso erlebt , villakunterbunt

Man, und dann die Leute die meinen, so ein Kind ist halt einfach anstrengender als die anderen... :(v

Und noch besser, die die denken, das Kind wird mit Medis "RUHIGGESTELLT" :|N

Auch mir ist die Hand ausgerutscht, mach Dir keinen Kopf und lass Dir nix einreden...

Wer möchte den ersten Stein werfen hier ???

Du brauchst einen kompetenten ADS-Spezialisten, der auch DEINE Nöte versteht!

So einen habe ich gefunden, ich bin diesem Mann unendlich dankbar!

Es gibt Kureinrichtungen die nur ADS-Familien betreuen, oder eben nur das Kind betreuen.

Manchmal ist sicher auch eine räumliche Trennung von Mama und Kind vorteilhaft,

Du kannst wieder Kraft schöpfen und Dein Sohn erspürt vielleicht, dass er Dich braucht.

Auch gibt es ein Medik. "Strattera", das vor allem die Aggressivität nehmen könnte. Man muss es probieren, nicht immer wirkt es.

Ich habe gelernt, egal was andere denken, und erstaunlicherweise werden ADS- Mütter besonders oft kritisiert, weil man so meint, die Mutter war/ist unfähig ihr Kind zu erziehen und das wär schon das ganze Problem,

ICH HABE NICHT NUR MEINEM KIND GEGENÜBER EINE VERANTWORTUNG SONDERN AUCH MIR UND DER RESTLICHEN FAMILIE GEGENÜBER !!!

Und die geeignete Therapie zu finden ist schwierig, zeit- und kraftintensiv und kann nur von den Eltern mit Hilfe der Spezialisten geleistet werden.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg, wenn es jetzt auch sehr hart ist: es wird besser werden!

Geh Deinen Weg weiter...

Lg :)* :)* :)* @:) @:) @:)

m`ar'ika gst9erxn


erstmal zu den ersten dutzend beiträgen nach meinem letzten, ahab jetzt nicht so viel zeit:

hat eigentlich irgendwer wirklich gelesen, was ich geschrieben habe? ich hab eben nicht geschrieben, dass adhs-kinder nicht anders sind als andere, sondern dass der umgangmit ihnen, also das, wie man als mutter an die situation herangeht, wie man das mit sich selber klar macht, nicht anders ist. jede mutter, egal ob sie ein behindertes, ein verhaltensaufälliges oder ein ganz "normales" kind hat, egal ob das kind neugeboren, 10 oder 25 ist, ob es ein oder sieben kinder sind, muß unabhänig von dem kind ganz alleine für sich selber eine gewisse basis schaffen. und die fehlt ganz schlicht und einfach in diesem fall. da jetzt mit irgendwelchen erziehungstipps oder so zu kommen ist nur stückwerk und bastelei, löst aber nicht das grundproblem.

IGn-Ko]g _Nixto


ich weiß ja, was Du meinst

aber sei versichert:

das ist im Falle von diesen speziellen Kindern so kaum durchführbar.

Es sagt ja keiner, dass nicht auch ADHS-Eltern erzieherische Fehler machen,

aber meist sind das die ausgefuchstesten, tolerantesten und kreativsten überhaupt und können situationen manangen, bei denen andere kapitulieren würden.

P?lumbeboxb


Ich finde Du brauchst Dich nicht schämen. Wenn Du, bzw. Deine Familie dem Kind kein Trauma zugefügt habe, sondern das Kind halt an ADHS (entsteht ja nicht durch traumatische Erlebnisse, oder) hat, dann trifft Dich ja keine Schuld.

Und mal brutal gesagt, dass einem so ein Verhalten eines Kindes mit der Zeit enorm auf den Geist geht, ist wohl normal. Ich würde das Kind auch in ein Internat oder Ähnliches geben, die sich fachgerecht und zum Wohle es Kindes um Dein Kind kümmern.

Das kann man überhaupt keiner Mutter zumuten soetwas. Da kann es 10 mal das eigene Kind sein, aber man hat ja nur ein paar Nerven, und Du hast noch die anderen Kinder, die ja nun auch nicht nonstop darunter leiden dürfen.

Nein, das einzig Richtige ist, das Kind wegzugeben. :)*

d-istancZe x1


Nein, das einzig Richtige ist, das Kind wegzugeben. :)*

Plumbbob

Ich setze mal voraus, dass dein Beitrag hier ironisch gemeint ist. ;-D

Prlumgbboxb


Nachtrag:

Wegen der Ohrfeige: Ok, das war falsch, aber sehr verständlich. Ich hätte dem Kind garantiert auch irgendwann eine geballert. Mach Dir nicht allzuviele Gedanken darüber. Du bist keinesfalls eine schlechte Mutter. :)*

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