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Soziale Phobie: Lasst uns üben

CIhigQuirtaa


Ich find das richtig cool dass du die Übungen mit deinem Psychologen zusammen machst :-o

Machst du ne Verhaltenstherapie?

Ezllagxant


Ja mach ich. Übst du nie mit deinem zusammen?

CJhi(Quixtaa


Nein, noch nie. Der sitzt mir immer nur gegenüber und redet^^

EYllFa_ganxt


Dann sag ihm doch mal, dass du mit ihm üben willst. Ich hab jetzt bis zur nächsten Stunde auch wieder Hausaufgaben. Also wieder in Läden gehen und was ablehnen ^^

SBtetsWiTss^begi@erig


So jetzt muss ich hier auch mal schreiben. Also ich glaube zwar auch das ich eine sozial Phobie habe, nur das sich die nicht so ausdrückt, dass ich Kontaktschwierigkeiten hätte, wenn ich einkaufen geh, zum Amt etc. muss. Das schaffe ich interessanter Weise ziemlich gut und man würde mir wahrscheinlich nicht anmerken, dass ich eine sozial Phobie habe.

Bei mir drückt es sich eher im Umgang mit Menschen in meinem Umfeld aus, Menschen bei denen ich weiß, ich werde sie wieder sehen oder die mich einfach aus der Vergangenheit irgendwie kennen und mit mir zu tun haben oder hatten.

Mittlerweile ist es so schlimm, das ich mich ziemlich abgeschottet habe und fast gar nicht mehr raus gehe und wenn, dann nur so, dass ich weiß das ich auch trinken kann, damit ich nicht so gehemmt bin oder es die Leute wenigstens auf den Alkohol schieben könnten.

Mein Kontakte hab ich wirklich drastisch reduziert (war in der Vergangenheit auch nicht viel, aber ein wenig mehr), ich geh weder gern noch auf Familienfeiern meinerseits oder auf die meines Partners. Noch treffe ich mich zu Partys von ehemaligen Freunden die mich eingeladen haben.

Eigentlich könnte es mir ja egal sein, aber mittlerweile hab ich den Eindruck mein Partner leidet auch darunter, dass ich nirgendswo mehr mit komme (und wenn dann nur mit Alkohol <---doch das soll doch keine Lösung auf Dauer sein)

und des weiteren, leide ich mittlerweile auch schon sehr darunter, weil ich merke, dass ich immer mehr und mehr verschloßener werde, in meinen eigenen Gedanken fest stecke und meinen Horizont nicht mehr erweitere, mir fehlt ja auch irgendwo der Austausch mit anderen!

Nur fühl und weiß ich nicht wie Verbindungen herstellen kann.

Ich find so eine Verhaltenstherapie richtig gut, die manche Psychotherapeuten mit einem machen, indem sie sagen, man solle in irgendein Geschäft gehen und etwas fragen, umtauschen, etc, etc.

Doch ich frage mich, was ein Verhaltenstherapeut mir in meinem Fall raten würde. Vielleicht würde der Therapeut mir sagen ich solle bei zb Familienfeiern, ein belangloses Gespräch auf Smalltalk-Ebene anfangen, dafür müsste ich aber erst mal wissen, wie man diesen auf praktischer Ebene wirklich umsetzen kann.

Ich habe oft wirklich keine Ahnung was ich sagen soll. Und ich hab es mir auch mal zu Herzen genommen, mal über etwas ganz banales ein Gespräch anzufangen. Ich habe einfach mal begonnen davon zu sprechen, nach meinem Urlaub, wie mein Urlaub war. Es ist für mich eh schon total schwierig von alleine mich in den Mittelpunkt zu stellen, ohne das mich jemand vorher überhaupt fragen kann, wie zb so mein urlaub war. Und habe es aber getan, als Übung, das Resultat war, das ich kurz und bündig angefangen hab zu sagen wie mein Urlaub war, das gegenüber darauf kurz eingegangen ist und dann erzählt hat wo er so war in Urlaub usw. und DANN wars auch schon wieder aus, vielleicht konnte man das ganze noch schmücken, aber dann wars auch schon wieder vorbei und ich kann nicht in eine weitere Ebene starten, ich verstehs und kanns einfach nicht.

Meine Gespräche hab ich den Eindruck, verlaufen irgendwann ins Leere, ich weiß nicht mehr was ich sagen soll, der andere spürt oder weiß vielleicht auch nicht mehr was er sagen soll und so geht man wieder getrennte Wege.

Ich versuche andere so oft es mir möglich ist, zu beobachten wie sie so agieren, nur ich merke einfach, das bin ich nicht, schon allein die Tatsache das ich nicht so locker bin und ich versuche zu verstecken, dass ich zittere, oft eine Kieferstarre oder sonstige Nebenerscheinung bekomme.

Mir ist das ganze so unangenehm und irgendwie würd ich am liebsten gar nicht mehr raus und viele sogenannte "Verpflichtungen" lasse ich eh schon aus, nur alles kann ich leider nicht umgehen, ich muss Arbeiten, Rechnungen bezahlen usw.

Ich frage mich, ob man tatsächlich etwas daran ändern kann, obs gewisse "Allgemeinlösungen" gibt und das es dann einfach nur noch darum geht, sie auch umzusetzen, was zu tun. Oder ob man auch akzeptieren muss, das es einfach für manches keine Lösungen gibt.

Auch frag ich mich, ob Hypnose bei einer sozial Phobie helfen könnten oder ob das utopisch ist?

Tut mir leid, dass doch noch so lang geworden ist!

Meoll}ienmc?hen


@ StetsWissbegierig

Was Du beschreibst, kenne ich auch. Um ein gutes, länger dauerndes Gespräch zu führen, brauche ich ein Gegenüber, das dazu in der Lage ist. Ich selbst kann das nicht. In einer Gruppe (klein, wo ich alle gut kenne) geht das einigermaßen, weil ich dann nicht nur auf eine Person "fixiert" bin und es auch nicht so auffällt, wenn ich mal eine Weile nichts sage und nur die anderen untereinander reden. Aber auch hier bin selten ich die, die ein Thema anschneidet. Ich klinke mich dann nur in vorhandene Themen ein. Und wenn mir ein Thema nicht zusagt, schweige ich halt...

Für Dich wäre vielleicht eine kognitive Verhaltenstherapie ganz gut, also Denkmuster ändern und schädliche Denkmuster abstellen (à la "ich bin nur gut wenn ich was schlaues zu sagen habe", ein Denkmuster, was einen ja unter Druck setzt).

Was Du für Dich üben könntest, wäre vielleicht, jemanden etwas fragen zu einem Thema, von dem Du weißt, dass es ihn/sie interessiert. (Natürlich sollte das Thema für Dich selbst dann nicht völlig uninteressant sein.) Zum Beispiel, Du hast mal über eine bestimmte Sportart nachgedacht – also, diese mal zu probieren, weißt dass Person XY diese ausübt und fragst dann einfach mal was dazu.

S7tets{Wissb_egi0erig


@ Mollienchen

Das Problem ist bei mir leider auch, ich müsste ja auch lernen auf andere zuzugehen, tu mir aber gleich ums vielfache leichter, wenn jemand andere auf mich zugeht und ich das gefühl habe, es scheint Interesse da zu sein (also eben nicht mal nur diese kurzen smalltalk Floskeln).

Ich hab schon von einigen gehört, die mit meinem Problem vertraut sind, das es ja nicht wichtig ist gleich mit jeden zu reden, also ich denk mir damit, so will ich sagen, ich muss jetzt nicht durch die straßen gehen, gezielt auf leute zu gehen und so lernen wie ich smalltalk gespräche führe, WENN das gar nicht in meinen interesse liegt, das zu lernen (den mir ist es oft viel mehr wichtiger, über tiefsinnige, ehrliche gespräche zu führen, wo man sich wirklich öffnet und zeigt wie man ist)

ABER leider hab ich leider oft diesen (ka ob dass das richtige wort dafür ist) Leistungsdruck Gedanken, ich müsste doch insofern, ein wenig Smalltalk Gespräche lernen, weil es nunmal in dieser Gesellschaft notwendig ist, um kA am Ball zu bleiben, ich weiß nicht wie ich sagen soll, aber ich fühl mich schon manchmal gezwungen, schon allein dadurch das ich arbeiten gehe und mit meinen Kunden reden sollte.

zur kognitiven verhaltenstherapie: also grad zurzeit bin ich in einer psychoanalytischer Therapie, weil ich mir leichter tu, wenn ich dem therapeuten nicht sehen kann...

was ich jedenfalls gestern gesehen hab (youtube doku – > dürft ich das verlinken?), ums auf den punkt zu bringen, war eine psychotherapeutin die spezialisiert ist, auf ängste und panikattacken.....und ich habe dann erkannt, das ich wirklich oft panikattacken habe....

sie meinte, das wichtigste ist, sich dieser angst zu stellen, bzw. der panikattacke, irgendwann würde sie immer kleiner und es wäre eine neue realität entstanden...das es nicht so schlimm wäre, bzw die sorgen, wären gar nicht eingetreten....

so jetzt hab ich aber nun eben mal das gefühl, das ich zig tausende situation von mir kenne, wo ich eine panikattacke hatte mit zittern, schweißausbrüche, Entfremdung, schwindlig werden, kieferversteifung und ich habe mich oft trotzdem gezielt NICHT aus der situation gebracht, bzw. manchmal konnte ich auch einfach gar nicht, zb bei der arbeit, aber ich hatte noch nie das erleichternde gefühl, jetzt würde die angst schwinden, im gegenteil, ich hab das gefühl sie wurde immer größer, alles in mir hat sich gedreht, standhaft blieb ich aber stehen, bei meinem gegenüber, hab blödes, wirres zeug von mir gegeben (nicht, weil ich das nur so wahrnehme, sondern weil ich tatsächlich gestottert, versteift und dergleichen war, nach einer kiefersperre kann man einfach nicht mehr gscheit reden) und ich hatte nicht dabei, weder danach das gefühl, ich hätte eine pos. erfahrung gemacht, noch nie hatte ich das, im gegenteil, ich frage mich was sie damit meint, mit diesem seiner angst stellen,

ja vielleicht stell ich mittlerweile echt nicht mehr dieser angst, weil ich keine nur irgendwie pos. erfahrung mitnehmen konnte,

vielleicht kanns ja sein, dass ich mich mit dem falschen konzept der angst stelle, das weiß ich nicht, aber wenn ich richtig verstanden habe, hab ich es schon zig tausende male so gemacht, wie diese psychologin es vom besten gibt und wenns mir noch so unangehm war....und trotzdem sehe ich keine Besserung : (

ich frage mich eben, ob es für manche sachen keine lösung gibt, also das man eine sozial phobie richtig ausheilen kann, obwohl vielleicht darf man die hoffnung nicht aufgeben, vor ein paar wochen hab ich hier im forum über jemand gelesen, er hätte jahrelang eine sehr starke sozial phobie gehabt und heute ist sie gänzlich weg bei ihm....

EHllagagnt


Wieso siehst du es denn als "Zwang", dass man sich unterhalten muss? Wenn ich mit Mutter und Bruder bei meinen Großeltern bin, sitze ich auch meistens nur da und höre zu. Ich hab da auch nicht viel zu erzählen. Bzw das geht halt nicht jeden was an. Und wie läuft es, wenn dich jemand anspricht und in ein Gespräch verwickelt?

Ich dachte ja immer, ich sei, was neue Menschen angeht so aufgeschlossen und selbstbewusst und hey ich bin so locker. Vor 2 Wochen hat eine Bekannte zu sich nach Hause eingeladen. Ich kenn sie über eine Freundin. Hab diese Freundin gefragt, ob sie auch hingeht, sie meinte nein, wenn dann kommt sie in die Stadt nach. Meine Gedanken: bestimmt sind da einige Leute da, die kenne ich ja alle nicht, die sich aber schon, dann reden die alle miteinander und ich hab nichts beizutragen. Dann sitz ich nur da und sag nix und wenn ich doch mal was kommentiere oder in die Runde werfe, finden es die anderen nicht lustig oder unangebracht und alle finden mich seltsam. Bin ich also hingegangen? Nein, ich bin zu Hause geblieben, wo es sicher war ;-D

MDollieknchxen


@ StetsWissbegierig

Wenn Du Dich "Mutproben" mit den falschen Denkmustern im Kopf stellst, wird das nichts.

Solche Denkmuster kann man in einer kognitiven Verhaltenstherapie auflösen. Negative Denkmuster auflösen und durch positive ersetzen.

Wenn Du negativ denkst, behältst Du aus einer angstbehafteten Situation, egal ob Du sie gebacken gekriegt hast oder nicht, als Erinnerung nur die Angst zurück. Wenn Du positiv denkst, dann siehst Du den Erfolg, den Du hattest, und schscheißt irgendwann auf die Angst (und sie verschwindet).

(Ich hab so eine Therapie hinter mir; nur mit dem praktischen Umsetzen hapert's leider noch, weil in bestimmten Situationen die vegetativen Angstreaktionen noch ziemlich mächtig sind… :-()

SRtetsWiss%begicerig


@ Ellagant

Wieso siehst du es denn als "Zwang", dass man sich unterhalten muss? Wenn ich mit Mutter und Bruder bei meinen Großeltern bin, sitze ich auch meistens nur da und höre zu. Ich hab da auch nicht viel zu erzählen. Bzw das geht halt nicht jeden was an. Und wie läuft es, wenn dich jemand anspricht und in ein Gespräch verwickelt?

als Zwang sehe ich es vielleicht deshalb, weil ich zb. Angst habe, meinen Job zu verlieren, weil es wichtig ist, mit den Kunden zu reden, vielleicht bild ich mir auch viel zu viel darauf ein, den schließlich bin ich ja noch nicht gekündigt worden, obwohl ich selten rede.....wenns nach mir ginge, hätte ich Phasen wo ich gar nichts reden würde nur grüßen mehr nicht...aber manchmal rede ich auch mit Kunden, obwohl ich gar nicht richtig will oder mir einfach schwer tu und mich frag, warum hier so viel erwartet wird, vielleicht wird auch gar nicht so viel erwartet, als ich mir jetzt einbilde, aber manchmal hab ich einfach den Eindruck das es so ist.

also bei der Familie hab ich den Zwang nicht unbedingt, mehr eher den Wunsch, dass ich manchmal gern reden würd und es nicht schaff, aber ich empfinde es nicht, als zwingend...obwohl ich da nochmal unterscheide zwischen Familie (Eltern/Geschwister) und Großfamilie

Ich dachte ja immer, ich sei, was neue Menschen angeht so aufgeschlossen und selbstbewusst und hey ich bin so locker. Vor 2 Wochen hat eine Bekannte zu sich nach Hause eingeladen. Ich kenn sie über eine Freundin. Hab diese Freundin gefragt, ob sie auch hingeht, sie meinte nein, wenn dann kommt sie in die Stadt nach. Meine Gedanken: bestimmt sind da einige Leute da, die kenne ich ja alle nicht, die sich aber schon, dann reden die alle miteinander und ich hab nichts beizutragen. Dann sitz ich nur da und sag nix und wenn ich doch mal was kommentiere oder in die Runde werfe, finden es die anderen nicht lustig oder unangebracht und alle finden mich seltsam. Bin ich also hingegangen? Nein, ich bin zu Hause geblieben, wo es sicher war

das kenn ich nur allzu gut, wenn meine beste freundin (und gegebenenfalls mein Bruder) nicht dabei ist, geh ich nirgendswo mehr hin

ich hab halt ein wenig die sorge, dass ich irgendwann zum totalen einsiedlerkrebs werde...weil ich mir zum teil ja auch wünsche, kontakte mit anderen....

mich verwunderts manchmal warum ich zu diesen menschen geworden bin, den als kind, war ich das krasseste gegenteil zu jetzt....mutig, offen, neugierig, redselig, aufgeschloßen, so immens leidenschaftlich in den dingen die ich tat, quirlig

und meine psychoanalytikerin meinte auch ich sei in der hinsicht ambivalent, anscheinend such ich den zugang zu meinen früheren inneren kind : )

S]tetscWissbeFgierixg


@ Mollienchen

Wenn Du Dich "Mutproben" mit den falschen Denkmustern im Kopf stellst, wird das nichts.

Solche Denkmuster kann man in einer kognitiven Verhaltenstherapie auflösen. Negative Denkmuster auflösen und durch positive ersetzen.

Wenn Du negativ denkst, behältst Du aus einer angstbehafteten Situation, egal ob Du sie gebacken gekriegt hast oder nicht, als Erinnerung nur die Angst zurück. Wenn Du positiv denkst, dann siehst Du den Erfolg, den Du hattest, und sch irgendwann auf die Angst (und sie verschwindet).

(Ich hab so eine Therapie hinter mir; nur mit dem praktischen Umsetzen hapert's leider noch, weil in bestimmten Situationen die vegetativen Angstreaktionen noch ziemlich mächtig sind… )

den einzigen erfolg den ich bei mir immer erkenne, das ich sagen kann, ich hab mich schon oft gestellt, auch wenn ich mich immer frage was es bringt sich zu stellen, weil ich keine pos. Zugang dazu finden kann, aber ich stelle mich immer wieder und erkenne nur, das mir immer mehr die energie zu ende geht....

ich glaube dir schon, wenn du sagst, man könne seine Denkmuster auflösen bzw. durch pos. ersetzen, mich erschließt sich nur nicht, wie ich diese Mutproben falsch angegangen bin, wie sollte man diese "Mutproben" angehen, in einer Panikattacke handle ich wie in einer Kurzschlussreaktion, da komm ich sehr schwer an den Gedanken "ist doch alles gut", ich frage mich, wie das ist, wenn man diese neg. denkmuster auflöst, denkt man sich realistisch in einer Situation wo man eine Panikattacke hat "ah schön, jetzt hab ich eine panikattacke, alles wird gut"...

wie soll das funktionieren, ich finde solche panikattacken ziemlich primitiv, oft handelt man nur noch blind ohne auf weitere skills zurückgreifen zu können....(es gibt leute die rennen Amok, weil andere gehirnareale wie ausgeschalten sind)

oder gehts hier eher darum, zu erlerne, früh genug zu erkennen, es könnte jetzt zu einer panikattacken kommen?? aber selbst da tu ich mir schwer, zu verstehen, warum ich mir absichtlich stellen sollte, wenn ich schon davor weiß, eine gewisse situation könnte eine panikattacke auslösen, sch*** ich doch lieber ganz drauf, als meinen körper immer und immer wieder so einen hohen stresslevel auszusetzen, der einem im prinzip ja auch krank machen kann....??

E9llBagyant


Hast du denn einen Job mit direktem Kundenkontakt? Also ich muss zB immer an's Telefon gehen oder wenn Kunden rein kommen, muss ich mit ihnen sprechen. Aber da ergibt sich ja automatisch was, ich begrüße sie und frage, was sie möchten. Kann sie ja schlecht einfach nur stehen lassen und meine Arbeit weiter machen ;-D

S<tetbsWis}sbegFierixg


nein nur indirekten kundenkontakt....

meine hauptbeschäftigung hat auch nichts mit diesen "Kunden" zu tun, aber trotzdem sind sie wieder ein wichtiger Teil des großen Ganzen, in meinem Job...

M{ollie.nchen


@ StetsWissbegierig

Wenn ich Dir in einem Satz erklären könnte, wie man negative Denkmuster in positive Denkmuster tauscht, könnten sämtliche Verhaltenstherapeuten ihre Pforten schließen. Oder ich sofort eine Therapiepraxis eröffnen. ;-)

Während einer Panikattacke bin ich übrigens auch nicht in der Lage, auf irgendwelche positiven Denkmuster zurückzugreifen, falls es Dich tröstet.

Aber in Situationen, die eher unangenehm sind als wirklich Angst auslösen (z.B. das Gefühl "ich muss doch was sagen, ich muss unterhaltsam sein, alle erwarten das"), geht das durchaus.

Wenn Du es zum Beispiel schaffst, wirklich davon überzeugt zu sein, dass Du okay bist, wie Du bist, egal ob Du jetzt viel redest oder nicht, dann denkst Du irgendwann nicht mehr darüber nach, ob Du jetzt "gut" wirkst oder nicht, und schon ergibt es sich von ganz allein, dass Du mehr redest. Weil's ja eh egal ist. Du findest Dich ja eh gut, und was andere denken, ist ja eh wurscht. So in der Art. In einigen Belangen kann ich das schon (es so sehen), in anderen leider überhaupt noch nicht.

Du musst Dir quasi selbst den Druck nehmen, Dich "richtig" (und zwar im Sinne der anderen) zu benehmen, einfach durch das Wissen, dass Du so oder so "richtig" bist (weil Du Dich "richtig" und okay findest), egal wie Du Dich benimmst. Dann fluppt's auch.

S)teutsWisssbeFg;ie=rig


@ Mollienchen

also ich finde, du hast es jetzt mit einem Satz, wirklich sehr gut erklärt und auf den Punkt gebracht und auch mich wieder mal zum nachdenken gebracht...

also im Prinzip gehts ums loslassen und sich nix "schei***" im pos. sinne, also nicht das mir egal ist und ich verbittert bin, sondern das ich mich selbst nicht so ernst nehme....und mir auch keine gedanken und sorgen mehr mach, was könnte der andere denken....

du hast eigentlich vollkommen recht, im prinzip ist es ja auch schnurzegal...denn das Dilemma bei meinen sorgen ist, das ich ja sowieso nie weiß, was die leute wirklich denken, also kann man sich ruhig denken, sie denken nur pos., weils einen einfach glücklicher macht...und wahrscheinlich wenn mans so stark manifestiert hat, strahlt man das glücklichsein aus und zieht auch wieder eher leute an, die einem nicht schlecht gesinnt sind.....

puhhh ich hab wieder viel zum nachdenken....danke : )

mhhh...

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