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Soziale Phobie: Lasst uns üben

M&oll6ie6n<chen


Freut mich, dass meine Worte Dich zum Nachdenken bringen. :-)

Ich schiebe noch etwas hinterher:

Die Leute denken über Dich eh, was sie wollen. Dein Einfluss darauf durch aktives Handeln ist begrenzter, als Du denkst. Denn das meiste "Material", das Du für den Eindruck auf andere lieferst, kommt aus Deiner Ausstrahlung, nicht aus den Worten oder aus der Menge der Worte.

Heißt: Finde Dich selbst gut, dann finden Dich viele andere auch gut. Ziel ist aber nicht: Ich muss mich gut finden, damit andere mich gut finden. Sondern: Ich finde mich gut. Punkt. Und zwar mit allen Stärken und Schwächen, die Du hast.

Dass Sich-selbst-mögen in der Regel die Attraktivität auf andere erhöht (weil es auch das eigene Verhalten beeinflusst; weniger verkrampft, authentischer etc.), ist nur ein netter Nebeneffekt. Übrigens sind wenige Schwächen wirklich dazu geeignet, jemanden unattraktiv zu machen. Unattraktiv macht nur der Umgang damit.

Heißt, wenn Du Dich selbst innerlich für Deine Schweigsamkeit scheltest, spüren die anderen Deine Abneigung gegen Dich selbst und übernehmen sie.

Wenn sie merken, dass Du mit Dir selbst im Reinen bist, dann mögen sie Dich, und es ist dafür völlig unerheblich, ob Du viel redest oder eher ruhig bist. Das Gefühl, dass Du Dich so nimmst, wie Du bist, überträgt sich dann eben auch auf die anderen, und sie nehmen Dich auch so, wie Du bist.

Und das Gefühl wiederum, genommen zu werden wie man ist – sowohl von Dir selbst (und darauf kommt es an) als auch von den anderen (netter Nebeneffekt) – entspannt ungemein und lässt Hemmungen schwinden und vielleicht sogar redseliger werden.

M(olldienchgen


Kurz gesagt:

Mach Dich vom Urteil anderer unabhängig, indem Du Dich selbst annimmst.

Dann geht's Dir auch am Allerwertesten vorbei, wenn jemand Dich nicht mag.

S\tetsWi{ssbegxierig


@ Mollienchen

wieder mal gut auf den punkt gebracht, ich glaub das ist auch schon der richtige schritt in die richtige Richtung,

doch ich haper eher an der umsetzung, dem wie, an dem praktischen, wie kann ich mich selbst lieben....eine therapie mach ich ja grad auch zusätzlich, noch nicht lange, aber doch....

ich hab den eindruck von mir selber, das man mich sehr stark beeinflussen kann, also wenn ich mich zum gut fühle und ein lied vor mir her träller und plötzlich kommt jemand her und meint, ich solle aufhören (auch wenn er sagt, er hätte Kopfweh und bezieht das gar nicht auf mein singen)....dreht sich der spieß ganz plötzlich unweigerlich wieder um und die gedankenspirale läuft wieder abwärts...

und so ists mit vielen sachen, manchmal hatte ich phasen da konnte ich sehr gut dazu stehen, das ich nicht viel rede und auch nicht immer überall auch was sagen muss und dann kommt von außen "erzähl mal was, du bist immer so still" oder "im job ist es wichtig, dass du auch mit den "Kunden" redest" oder "man muss sich anpassen und sich an regeln halten"

da lass ich mich leicht beeinflussen, weil ich ein starker bauchmensch bin und versuche intuitiv, dass zu machen was mir richtig erscheint....und dann wieder denke, die anderen wissen es vielleicht besser, ich fühl meine sachen ja nur....

also wenns nach mir ginge, würd ich reden wenn ich will und schweigen wenn ich will, nur das ist ein Gefühl, das aber erschüttert werden kann von menschen die ziemlich selbstsicher mir mit ihrer meinung daher kommen und mich umdispositionieren wollen....vor allem, wenn sie das alles auf logischen ebene herziehen...

S`tetsWPisxsbegiEerxig


ich kann ihnen dann auch schwer erklären, das kommt aus einen Gefühl heraus und so handle ich...

also zb. "ich sollte laut den anderen mit "Kunden" reden" könnt ich ihnen versuchen zu erklären, ich fühle mich unwohl und tu mir schwer damit und überhaupt will ich mich gesellschaftlichen zwängen nicht immer anpassen (wenn ich mich dabei scheiße fühle), würde ich das so erklären, käme vom anderen auf der vernunftsebene, du musst aber gewisse gesellschaftliche verpflichtungen erfüllen.....

da kann ich schwer dagegen reden, denn einerseits denk ich mir nein muss man nicht, aber auf der anderen seite, muss ich mein brot verdienen.....kann das vielleicht einer nachvollziehen? wie frei kann man wirklich sein?

SQtetsWisVsbegKixerig


achja das ist mir auch noch ganz wichtig, ich schreibe nicht das könnte mir passieren, wenn ich mich erkläre, sondern ich habs schon sehr oft so realistisch erlebt....und wurde zurechtgewiesen

Mvolliednchxen


@ StetsWissbegierig

Du bist offenbar zu 100% daran orientiert, wie andere Dich und Dein Verhalten für richtig halten. Da liegt der Fehler. Wenn Du versuchst, etwas richtig zu machen, dann ausschließlich so wie Du denkst, dass die anderen es wollen bzw. wie "man" es halt zu machen hat.

Und wenn Du glaubst, dazu zu stehen, dass Du halt bist, wie Du bist, ist das eher Bockigkeit ("die können mich mal, bin halt so, ich lass mich doch nicht zwingen").

So funktioniert das aber nicht. Denn das hat damit, mit sich im Reinen zu sein, nichts zu tun.

Was Deinen Job betrifft: Klar, den willst Du behalten, und wenn Gespräche mit Kunden dazu gehören, dann wäre es von Vorteil, diese auch zu führen.

Wenn Du da aber rangehst mit "So ein Scheiß, eigentlich will ich das gar nicht, werde bloß dazu gezwungen, ich bin das Opfer, keiner nimmt auf meine Bedürfnisse Rücksicht, und die blöden Kunden können mich eh alle mal", dann klappt das nicht.

Besser wäre so: "Ja, ich will meinen Job behalten und ihn auch gut machen. Zu dem Job gehören nunmal auch die Gespräche. Könnte mir schöneres vorstellen, ist aber nunmal so. Also werde ich das Sprechen mit ihnen jetzt einfach mal üben."

Und dann guckst Du, was Du verbessern kannst, guckst vielleicht ab, wie andere es machen, und verabschiedest Dich vor allem von dem Gedanken: "Ich habe nachgegeben und verloren, wenn ich das tue".

Wenn es nicht gleich klappt, denkst Du nicht: "War ja klar. Ich Versager", sondern: "Okay, ich mache es nächstes Mal besser. Diese und jene Fehler an mir habe ich bemerkt; an denen arbeite ich jetzt."

Und innerlich stehst Du immer quasi neben Dir selbst und machst Dir Mut. Und machst Dich nicht selbst runter.

Und ganz wichtig: Dein Ziel sollte sein, so zu werden, dass Du Dich gut findest, mit Dir zufrieden bist, abends in den Spiegel gucken kannst. Nicht, dass Dir jemand anerkennend auf die Schulter klopft. Du selbst musst Dir abends auf die Schulter klopfen können. Dann ist es Dir völlig egal, ob jemand anders es zufällig vielleicht auch noch tut.

So, besser kann ich mich nicht ausdrücken gerade...

SqtWetsWi4ssb?egixerig


@ Mollienchen

Du bist offenbar zu 100% daran orientiert, wie andere Dich und Dein Verhalten für richtig halten. Da liegt der Fehler. Wenn Du versuchst, etwas richtig zu machen, dann ausschließlich so wie Du denkst, dass die anderen es wollen bzw. wie "man" es halt zu machen hat.

da kann ich mit ziemlicher Sicherheit zustimmen, das macht die Sozial Phobie im Prinzip ja auch aus, Angst vor Bewertung, Furcht vor Kritik usw.

Und wenn Du glaubst, dazu zu stehen, dass Du halt bist, wie Du bist, ist das eher Bockigkeit ("die können mich mal, bin halt so, ich lass mich doch nicht zwingen").

das klingt sehr danach, als wär ich trotzig, dass stimmt, aber es ist eher das ich mir das denk und in dem Fall auch so geschrieben habe, aber "leben" tu ich das in dem Sinne nicht, ich bin oft die brave, angepasste, die alles runterschluckt

Wenn Du da aber rangehst mit "So ein Scheiß, eigentlich will ich das gar nicht, werde bloß dazu gezwungen, ich bin das Opfer, keiner nimmt auf meine Bedürfnisse Rücksicht, und die blöden Kunden können mich eh alle mal", dann klappt das nicht.

ja in solchen kommt, meine ganze Frustration raus, ich arbeite mittlerweile auch schon daran, aber manchmal ist es verdammt schwierig, wenn ich eben zb. eine panikattacke habe und ich versuche mich zu stellen, weil Psychologen, meinen, das wär schon ganz gut und ich noch nicht nachvollziehen kann, was daran das gute ist, weil ich ja danach das gefühl habe, meine energiereserven sind alle völlig aufgebraucht....

Und innerlich stehst Du immer quasi neben Dir selbst und machst Dir Mut. Und machst Dich nicht selbst runter.

Und ganz wichtig: Dein Ziel sollte sein, so zu werden, dass Du Dich gut findest, mit Dir zufrieden bist, abends in den Spiegel gucken kannst. Nicht, dass Dir jemand anerkennend auf die Schulter klopft. Du selbst musst Dir abends auf die Schulter klopfen können. Dann ist es Dir völlig egal, ob jemand anders es zufällig vielleicht auch noch tut.

So, besser kann ich mich nicht ausdrücken gerade...

vielen lieben dank für deine Worte, ich finde du hast es sehr gut ausgedrückt und das hat mir grad doch weiter geholfen um sich dem wieder einfach bewusst zu werden, momentan versuche ich seit 2,3 tagen, dankbar zu sein und versuche mich so zu nehmen wie ich bin : )

M=olli|encnhexn


Sich panikbehafteten Situationen auszusetzen bringt nichts bis wenig, wenn die Gedankenmuster noch die falschen sind.

Sag der Angst, wenn sie kommt: "Ach, da bist du ja wieder, du Fiesling, aber weißt du was, das interessiert mich jetzt überhaupt nicht und ich zieh das jetzt trotzdem durch! Wirst schon sehen!" Und dann krempelst Du die Ärmel hoch. ;-)

(Sprach die Theoretikerin, die da selbst noch viel Arbeit vor sich hat… :=o |-o )

SDtetwsWissKbegBierig


@ Mollienchen

aber in der Theorie hast du es ja schon sichtlich gut verstanden, das find ich toll und deine Beiträge haben mich zb auch zum denken und zum handeln angeregt

wie ich das Gedankemuster"problem bei Panikattacken löse, weiß ich halt noch nicht ganz, bin in einer Psychoanalyse und bin noch nicht lange dort, hab aber eher, schon jetzt den eindruck, das hier darum geht, selbst draufzukommen, weil ich nur frei assoziere und keine spezielle Verhaltenstherapie hab, die hier schon erwähnt wurde, wo wahrscheinlich auch mehr der therapeut tipps gibt, wie man neg. gedankemuster auflöst...

bei mir seh ich und das werd ich wohl gleich in der nächsten stunde erwähnen, das ich den eindruck hab, das ich kein fundament habe, ich hab schon öfters sachbücher gelesen, "wie wird man glücklich" "selbstwert steigern" etc etc. und hatte den eindruck die haben mir wirklich sehr gut weitergeholfen, nur irgendwann kam dann halt wieder ein tief und dann hatte ich den eindruck ich bin nur umso tiefer gefallen, weil ich davor dachte, jetzt ginge es mir gut und ich hätte genug selbstwert etc (und ich könnte zwar fallen, weil das ist menschlich auf und abs im leben, aber nicht das man wieder so tief fällt)...und dachte mir immer hab ich mich so gut selbst belügen können....und als ich fiel, dachte ich mir warum hilft mir jetzt das vorher erlernte nicht weiter, bzw wieso bin ich überhaupt wieder so tief gefallen, das ich wieder denke ich hätte kein selbstwert....

ach meine gedanken sind so verworren....

danke fürs lesen : )

MUoll=iencxhen


und dachte mir immer hab ich mich so gut selbst belügen können....und als ich fiel, dachte ich mir warum hilft mir jetzt das vorher erlernte nicht weiter, bzw wieso bin ich überhaupt wieder so tief gefallen, das ich wieder denke ich hätte kein selbstwert....

Das kenne ich. Sogar sehr gut. :-/

Ich hoffe, Dein Therapeut kann Dir beim "Fundament finden" weiterhelfen.

Eqllabgrant


Mal ein kleines Update:

ich übe zur Zeit nicht aktiv, weil mir mein Therapeut keine Hausaufgaben gibt. Von alleine bin ich zu faul ;-D Aber mein Therapeut meinte, ich suche mir scheinbar unbewusst Aufgaben:

Zu Halloween hab ich mich als Miley Cyrus im Video Wrecking Ball verkleidet (allerdings die Variante, in der sie was an hat). Und erst am Halloween Abend fiel mir ein, dass ich ja sau wenig an haben werde. Quasi nur Unterwäsche. Und plötzlich bekam ich Schiss. Stand dann mit meiner Freundin in der Disco und es war Zeit, den langen Mantel auszuziehen. Eigentlich wär ich lieber wieder heimgegangen, aber ich dachte: scheiß drauf, heute ist es okay, es ist Halloween. Und nach ein paar Minuten war es dann auch vergessen :)^

Gestern war ich abends in einer Bar und mir hat da ein Kerl gefallen. Meine Freundinnen meinten "los, setz dich einfach zu ihm" ääh...nein!? Das ist doch total peinlich und unangenehm. Ich hab echt lang gebraucht, aber dann hab ich mich tatsächlich neben ihn und seinen Freund gesetzt und hab gesagt "Hallo, ich bin Ellagant" und dann haben wir uns unterhalten. Puuuh :)^

Ich gebe mittlerweile ziemlich entspannt Sachen im Geschäft zurück. Natürlich nicht voll entspannt aber wenn ich in's Grübeln komme, denke ich an den Faden hier und den Denkanstoß: Das machen täglich Leute, das ist der Kassiererin scheißegal ob ich was zurück gebe und warum.

Ich habe ja eigentlich ein schlechtes Gewissen, wenn ich an Bettlern vorbei gehe und ihnen nichts gebe :-/ Letztens hatte ich dann plötzlich den Impuls, einem etwas zu geben. Wollte erst noch schnell 2 Kleidungsstücke zurück geben (quasi Üben nach dem Üben ;-D ). Dann saß er aber nicht mehr da. Also seine Sachen waren da, aber er nicht.

Seit kurzem bin ich auf einem Single-Portal angemeldet und wenn man einen Chat nicht annehmen möchte, klickt man auf "Chat ablehnen" und die Person bekommt eine Info, dass man kein Interesse hat. Ich weiß, das ist total banal. Aber ich fühl mich immer so schlecht, wenn ich was ablehne :-/ %-| Mir tut die Person dann Leid. Teilweise warte ich einen Tag bis ich ablehne oder ich schreibe eine Nachricht, dass ich mich über das Interesse freue, aber er leider nicht mein Typ ist. Das erleichtert mein Gewissen dann. Wobei mein Psychologe meinte, ich mache das, weil es mir dadurch besser geht, nicht wegen des Kerls. Ja doch auch, ich finde es höflicher und stelle es mir weniger doof vor. Er meinte quasi, ich solle das Gefühl, das schlechte Gewissen, einfach aushalten, wenn ich etwas ablehne. Ohje, ich find das total schwer, dabei kenn ich die Leute doch gar nicht ;-D :|N

Körbe im Real Life verteilen kann ich auch nicht so richtig. Letzten Samstag war ich mit einer Freundin in der Disco, da tanzte mich ein Kerl an. Ziemlich spontan und eigentlich frech, also nett frech. Nahm meine Hand, drehte mich, ich drehte ihn usw ;-D Für mich war das Spaß, ich fand es sympathisch. Er wollte dann meinen Namen wissen und für mich hieß das: Alarm! Alarm! Er will deinen Namen wissen. Er hat Interesse an dir. Ich nicht an ihm. Wie soll ich ihn dann höflich wieder los werden ohne dass es peinlich oder unangenehm wird!? – Also hab ich ihm meinen Namen nicht gesagt. Was ja eigentlich nicht zu mir passt, weil ich doch immer höflich sein will. Wusste mir aber in dem Moment nicht anders zu helfen. Und joa, dann war er auch weg ;-D

AYpfelkuAchen00R7


@ Ellagant

Toll :)^ ! Kann vieles von dem was du schreibst nachfühlen. Und das mit dem schlechten Gewissen kommt mir auch sehr bekannt vor ;-D :

Aber ich fühl mich immer so schlecht, wenn ich was ablehne :-/ %-| Mir tut die Person dann Leid. Das erleichtert mein Gewissen dann. Wobei mein Psychologe meinte, ich mache das, weil es mir dadurch besser geht...

Das kommt davon, wenn man es allen recht machen will, immer freundlich und höflich sein bla bla und vorallem traut man dem Gegenüber nicht zu, dass der mit der Ablehnung klarkommt.... %-| und das bei Menschen, die uns nicht kennen und die wir nicht kennen, also man ist einander komplett egal und man macht sich da soolche Gedanken, total beknackt... :|N . Und mit dem schlechten Gewissen aushalten....ja..also die erste Zeit fühlt man sich totaaal egoistisch. weil man ja an sich selbst denkt und nach dem eigenen Gefühl entscheidet..ich kenne das total, ich denke das kommt wirklich davon, dass man sich früher immer an zweite Stelle gesetzt hat und immer nur nach den Wünschen der Anderen gehandelt hat . Aber Übung macht den Meister ;-D . Viel Erfolg weiterhin :-) :)^

MVolli4enchen


@ Ellagant

Ich finde solche Empfindungen (schlechtes Gewissen bei Ablehnung) gar nicht so unnormal. Denke auch nicht, dass das zwingend mit sozialer Phobie zu tun hat. Sondern mit Reinfühlen in den anderen. Macht nicht jeder. Und den, der es macht, macht es nicht zu einem schlechteren Menschen oder Schwächling.

Und natürlich tun man Dinge für andere auch immer für sich selbst, denn unreinen Altruismus gibt es (meiner Meinung nach) gar nicht. ;-)

Man sollte nur den Fokus nicht zu sehr auf den anderen legen und sich selbst dabei ganz vergessen. Aber das tust Du, denke ich, nicht. Siehe der Typ in der Disco.

E}l-laganxt


Man sollte nur den Fokus nicht zu sehr auf den anderen legen und sich selbst dabei ganz vergessen. Aber das tust Du, denke ich, nicht. Siehe der Typ in der Disco.

Doch, tu ich eigentlich schon. In der Disco war ich einfach überfordert und musste schnell handeln. Name sagen = muss ihn irgendwann "loswerden". Wobei der nicht aufdringlich wirkte. Aber ich mag so Situationen einfach nicht. Ich könnte jmd wohl nicht ins Gesicht sagen, dass er nicht mein Typ ist oder ähnliches. Name nicht sagen hat für mich bedeutet, dass kein weiteres Interesse besteht, wir uns aber weiter unterhalten können oder miteinander/nebeneinander tanzen können. Aber gut, dass er das nicht so sah, war auch irgendwie klar ;-D Was soll ich denn in Zukunft sagen? Ich bin Ellagant, aber ich habe nur platonisches Interesse an dir. Und wie heißt du?

M|olli$enchen


@ Ellagant

Mag sein, dass Du in der Disco überfordert warst und schnell handeln musstest. Aber Du hättest ja auch ganz schnell Deinen Namen sagen und hinterher "Scheiße" denken können. Hast Du aber nicht. ;-)

Ich kenne kein Patentrezept wie man mit Typen umgeht, die einseitig interessiert sind… Vermutlich gibt's nicht "das" Rezept, weil ja jeder Typ anders reagiert.

Vielleicht könntest Du nächstes Mal aber sagen "Ich kann dir meinen Namen gern verraten, wenn du willst, aber setze das bitte nicht mit Interesse an dir gleich" oder so?

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